Allgemeiner Anime/Manga-Diskussionsthread

Ich würde davon abraten. Meine Kinder haben etwas über eine Staffel gesehen und dann aufgehört. Mir persönlich hat der sehr „amerikanisierte“ Anime, in dem die eigentlich interessantere Vorgeschichte ausgelassen wird, auch nicht so gut gefallen. Reines Marketingmonster, um die Karten zu verkaufen. Lass sie lieber die Mangas lesen.

Wobei ich persönlich damals den Zugang vor allem mit dem Anime bekommen hab und weniger mit dem Manga (den ich creepy fand).

Genau, wenn du deine Kids nachhaltig verstören willst, lass sie auf jeden Fall den Manga lesen :D.

Mir persönlich hat der sehr „amerikanisierte“ Anime, in dem die eigentlich interessantere Vorgeschichte ausgelassen wird, auch nicht so gut gefallen.

Wobei der Anime ja damals auf uns „Kids“ abgezielt hat, von denen damals die wenigsten wussten, dass das eine „amerikanisierte“ Version ist und noch weniger hätte es wirklich gejuckt. Gerade den Battle City-Arc kann man, wenn man das Grundspiel interessant findet, heute noch gut gucken - aber klar, das Original ist am besten.

Der Anime ist halt primitiver:ugly:.

Was damals cool war, ist heute eher albern. Beim Battle-City-Arc haben wir übrigens aufgehört :D. Wobei ich das noch besser fand als die Filler davor.

Der ganze Anime ist albern und wenn man es runterbricht, ist (fast) jeder Anime irgendwo albern. Ich glaube, dass es weniger eine Frage von damals und heute ist (wobei, in gewisser Weise schon), als das Alter der Zielgruppe und noch wichtiger: der Zeitgeist.

Damals waren die Kids, die das geguckt haben, irgendwo zwischen 8-12 Jahre alt. Außerdem war das TCG damals DAS Ding - wir Kids haben tagsüber uns gebattelt und saßen dann nachmittags vor dem TV, um den Anime zu gucken (am besten noch mit unserer Duel Disk angeschnallt :D). Die Zeiten sind vorbei, das kann man als Kid nicht mehr so nachempfinden, warum der Anime „so wichtig“ war bzw. Teil eines großen Ganzen - zumal das TCG seit Jahren EXTREME Probleme hat, neue Spieler und Spielerinnen für das Game zu gewinnen, gerade jüngere.

Die meisten Yu-Gi-Oh!-Spieler sind erwachsene Menschen - das war damals anders. Auf der anderen Seite - auch, wenn mich das TCG irgendwann als Jugendlicher verloren hat - finde ich das irgendwie schön, dass viele Spieler dem TCG treu geblieben sind über viele Jahre und damit „mitgewachsen“ sind. Wir haben vor ein paar Monaten noch mal dem Ganzen eine Chance gegeben, hatte mir ein Fire King-Deck gebaut - aber das Spiel ist vom power creep, „pacing“ und generellem Aufbau mittlerweile in meinen Augen eine reinste Katastrophe. Einer der Gründe, warum das Goat-Format so beliebt ist und das macht in meinen Augen heute noch unfassbar viel Spaß. Alles in allem sind wir aber dann bei MtG (Commander), Disney Lorcana und dem Flavour of the Year (mal Digimon, mal One Piece, …) geblieben.

Sorry für den vielen Text und das ich etwas vom Thema abgedriftet bin, aber über Yu-Gi-Oh! und TCGs ckann ich als alter Yugi-Boomer stundenlang reden :D.

Irgendwie schade, dass man die allerersten Decks von damals nicht mehr kaufen kann. Yugi, Kaiba und Joey Starter Decks wären sicherlich cool, einfach für den Trip down Memory Lane.

Die Regeln heutzutage sind doch auch irgendwie verwirrend geworden. Link-Monster, Pendelmonster und sowas? Diggah was?

Selbst xyz-Monster sind einfach OP geworden (man kann über die Synchromonster noch diskutieren). Was aber auf jeden Fall wichtig ist, dass man den Spaß dabei nicht verliert.

Ich bin ja mit dem Yu-Gi-Oh! Anime aufgewachsen, ich hatte nciht das Gefühl, dass der extrem amerakinisert ist (meiner unfachlichen Meinung nach :ugly:), ich hatte immer Spaß mit dem. Auch der Orichalcos-Arc oder der Battle-City-Arc waren gut und für mich auch ein guter Einstieg ins TCG. Ich gucke bis heute noch gerne den Anime, habe aber, ehrlicherweise, bis heute auch den Manga dazu nicht gelesen…

Ich bin kein Fan von TCGs. Ständig kommen neue Decks, in denen Karten auch alle Jahre immer ein kleines bisschen stärker werden, damit sich die Spieler auch ja nicht auf ihrem guten Deck ausruhen können, sondern weiter kaufen müssen, um stark zu bleiben. Reine Geldschneiderei. So was hasse ich. Und am Ende verliert man nicht, weil man schlechter gespielt hat oder Pech bei den gezogenen Karten hatte, sondern weil man einfach ein schlechteres Deck hat.
Da lobe ich mir lieber weniger endlose, in sich geschlossene Spiele wie Dungeons & Dragons: Dungeon Mayhem oder Smash Up!, bei denen jeder Spieler eines (oder ins Smash Up!s Fall zwei) der vorgefertigten Decks wählt und mit diesem spielt.

Das kommt, finde ich, immer etwas darauf an. Beispiel MtG: im Standard rotieren die Karten alle zwei Jahre heraus. Heißt natürlich, dass man immer wieder nachkaufen „muss“, aber heißt auch, dass es ein gewisses Balancing gibt und man nicht dumm aus der Wäsche schaut, weil man keine 1000€ für eine 25 Jahre alte Karte ausgeben muss. Klar, man muss dann spätestens alle zwei Jahre etwas Geld in die Hand nehmen, um dabei zu bleiben, aber das bei der Menge an Spielzeit, die man rauskriegen kann, in meinen Augen nicht so wild - gerade, wenn ich das mit manchen Videospielen vergleiche. Das vermutlich beliebteste Format - Commander - ist aber das Einzige, dass ich wirklich regelmäßig spiele. Das Format hat einige Vorteile:

1.) Ist es generell eher ein Casual-Format, dadurch Try-Harden die Leute weniger und bauen eher Decks, die sie vom Theme/Flavour ansprechen
2.) Durch die Deckgröße und die Limitierung der meisten Karten auf 1 ist das Powerlevel ein anderes
3.) Gerade bei Free for All entwickeln sich meist spontan Dynamiken gegen den führenden Spieler
4.) Die Karten bleiben bis auf Ewigkeiten valid. Wir haben Decks in der Spielgruppe, die vor Jahren gebaut und nie wieder angepasst wurden und immer noch gut funktionieren

und und und …

Am Ende ist es natürlich auch immer die Frage des Anspruchs und der Spielergruppe. Kann ich mit meinem Standarddeck, dass ich für 25€ gekauft habe, zu einer großen Magic-Venue gehen und dort alle besiegen, ohne je noch mal Geld reinzustecken? Nein. Kann ich mit meinen Freunden, die ebenfalls das Spiel als Casuals spielen, viele Jahre am Spieletisch Spaß haben, ohne groß Geld reinzustecken? Definitiv. Am Ende aber irgendwo auch Geschmackssache - als wir vor Jahren angefangen hatten, hatten meine Frau und ich uns überhaupt nur die beiden Starting-Decks zum Lernen für insgesamt 20(?)€ gekauft und selbst mit diesen einfachen Decks viele Stunden Spaß gehabt. Selbst heute, wenn jemand möchte, dass wir ihm/ihr das Spiel erklären, packen wir genau diese Decks aus :D.

Und natürlich ist es bis zu einem gewissen Grad Geldschneiderei, ist ja ein Geschäftsmodell, wie es Videospiele und Co. auch sind und womit Leute/Firmen ihr Geld verdienen.

Die Regeln heutzutage sind doch auch irgendwie verwirrend geworden. Link-Monster, Pendelmonster und sowas? Diggah was?

Selbst xyz-Monster sind einfach OP geworden (man kann über die Synchromonster noch diskutieren). Was aber auf jeden Fall wichtig ist, dass man den Spaß dabei nicht verliert.

Ging mir ähnlich, aber als wir vor paar Monaten wieder reingeschnuppert haben, war recht schnell klar, dass es verwirrender wirkt, als es ist. Gerade diese „Starting-Deck“-Duos machen eigentlich einen ganz soliden Job, einem die Mechaniken näher zu bringen - hat auch bei meiner Frau gut geklappt, die sonst keine Berührungspunkte (außer dem Anime bis zum Ende des Orichalcos-Arcs) damit hatte.

Ich liebe den Look und vor allem die Farben. Ich hoffe dir Badminton-Szenen sind gut eingefangen worden. Sieht nach Budget aus! .

Kann ich so bestätigen.
Hab mir gestern die erste Folge angeguckt und war überrascht,
dass die Stimmen mir vertraut vorkamen.
Bei den Vätern (Soun Tendo und Genma Saotome) und den Töchtern Kasumi und Nabiki,
war ich mir direkt sicher, dass es die alten Stimmen sind.
Bei Akane und Ranma war ich mir unsicher, aber dann sind das wohl die Stimmen die sich etwas verändert haben.
Finde es auch krass das mit 30 Jahren die Stimmen noch so gleich sind.

Zum Anime selber.
Hab zwar nur die erste Folge geguckt aber hat mir gut gefallen.
Mir gefällt der Stil und der Humor.
Hätte auch nicht gedacht dass man wirklich „die Art“ des alten Animes übernimmt.
Wenn zb. Nabiki der weiblichen Ranma in die Brust piekt um zu überprüfen ob sie ein Mädchen ist oder
die weibliche Ranma sich im Bad auszieht und man sie komplett oben ohne sieht.
(man sieht nur die Konturen und den Brustansatz aber keine Details)
war ich schon (positiv) überrascht, dass man das von früher nochmal so umsetzt.
Das führt aber auch dazu, dass die Serie wohl mein persönliches guilty pleasure wird,
was ich nur allein gucken werde.
Mein Sohn ist dafür noch zu jung und meine Frau,
die allgemein gegenüber Animes nicht unbedingt abgeneigt ist,
wird das hier aber schon zu „verrückt“ finden.
Abgesehn davon, würde ich mich dabei nicht wohlfühlen,
wenn ich Szenen wie oben beschrieben angucke und meine Frau dabei sitzt. :ugly:

Ach, ich weiß nicht. Ranma ist ja doch relativ harmlos und zahm. Ich persönlich finde auch nicht, dass die Darstellung sonderlich erotisch wäre oder sowas. Ranma lebt halt davon, dass der Humor absolut großartig und herrlich verrückt ist.

Wenn dir Ranma gefällt, könntest du auch in Urusei Yatsura reinschauen. Das hat jüngst ebenfalls ein Remake bekommen und ist quasi das Erstlingswerk der Zeichnerin Rumiko Takahashi. (Und wo wir schon dabei sind: Das erfolgreichste ihrer Werke ist, neben Ranma, Inuyasha und sie ist dank ihrer Mangas, wenn mich grad nicht alles täuscht, die erfolgreichste und wohlhabendste Zeichnerin Japans.) Gibts auch auf Netflix. Ich hab’s selbst auch nur mit dem Remake (ein paar Folgen) gesehen und ich finde es im vergleich zu Ranma nochmal etwas chaotischer, weil Ranma ja theoretisch mit seinen Kampfsport-Parts ein bisschen was an Handlung mitbringt, wohingegen sich Urusei Yatsura noch viel episodischer und viel mehr random anfühlt.

Abgesehn davon, würde ich mich dabei nicht wohlfühlen,
wenn ich Szenen wie oben beschrieben angucke und meine Frau dabei sitzt. :ugly:

Hm, wie Tiago sagt, die Szene ist ja eigentlich sehr harmlos. Wenn du dich da schon neben deiner Frau unwohl fühlst, fallen da nicht generell dann viele Animes (ich denke da bei deinem Ava ja auch z.B. an diverse Szenen aus One Piece) und noch mehr Realfilme für euch durch den Rost?

Haben bisher auch nur die erste Folge gesehen und finde, dass man den Spirit gut eingefangen hat und trotzdem modernisiert hat. Bin gespannt, ob das anhält.

Ich hab den Original-Anime vollständig mit meiner besseren Hälfte geschaut und mir ABSOLUT KEINE Gedanken um solche Szenen gemacht:ugly:.
Vieles ist uns immer noch in guter Erinnerung und sorgt für die ein oder andere Anekdote. Zum Beispiel Tofu-Sensei, der immer den Verstand verliert, wenn er Kasumi(?) sieht. Oder Gosunkugi…

KRRRACK!

Muss da immer an Ranmas Nacken denken.

Nur damit ihrs wisst. Der originale Sprecher des männlichen Ranma, Clemens Ostermann, ist bereits 2007 verstorben. Es sind demnach nicht alle „original“-Stimmen der RTL II Version daran beteiligt

Bezieht sich selbstredend nur auf die Deutsche Vertonung.

Aber die guckt man ja sowieso nicht, weil man ganz toll japanisch kann und synchro ist ja scheiße und das ganze Gefasel drumherum

Äh. Ok?

Eine deutsche Vertonung gibt es, soweit ich weiß, bei Ranma noch gar nicht, oder?

Dass Ranmas deutscher Sprecher verstorben ist, wusste ich sogar. Wirklich schade. Ich fand ihn absolut fantastisch, als Ranma.

Ääääähhhh…OKAY!!!

Den neuen Anime zu Ranma 1/2 gibt es auf Netflix. Jede Woche, ich weiß jetzt gerade nicht, an welchem Tag, gibt es eine neue Folge.

Inkl. der Originalstimmen (deutsche Version). Reden wir gerade aneinander vorbei??

Ich meinte übrigens auch die deutschen Stimmen :smiley:

Mir war gar nicht bewusst, dass auch das Remake die alten, deutschen Sprecher am Start hat. (Hab ich doch jetzt richtig verstanden?) Hab’s noch nicht gesehen. Dachte das wäre einfach nur mit Untertitel verfügbar.