Betätigt Ihr Euch ehrenamtlich?

Egal ob DLRG, DRK, Freiwillige Feuerwehr, THW oder doch irgendwas in der Kirche - ich denke doch, dass welche hier sind, die sich ehrenamtlich engagieren!

[b]Engagiert Ihr Euch ehrenamtlich und wenn ja: wo?
Und warum?
Und wenn nicht:
warum nicht?

[/b]Ich zumindest betätige mich derzeit in der DLRG Andernach und Mendig-Laacher See im Wasserrettugsdienst, zumindest bin ich in der Ausbildung (sprich: Andernach: Jugendretter; Mendig: Jugend-Wasserrettung) und betätige mcih auch aktiv in Mendig am WRD.

Ich möchte auch nach meiner Konfirmation in der Kirche Jugendarbeit machen. (Wenn ihr über Glauben diskutiert wollt: klick)

Also, was macht ihr?

Ich bin seit Ende der Grundschule also seit bestimmt 20 Jahren Mitglied des DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Stgt Georg) Pfadfinderstamms Herz Jesu Koellerbach und da ich ja seit 21 für die Rover stufe zu alt bin aber irgendwie an der Pfaddinderei hänge da sie mir doch eine tolle Kindheit beschehrt hat bin ich Pfadfinderleiter und in einem kleinen Team das jeden Dienstag Abend die Jungpfadfinder Sippe betreut..
Ausserdem hab ich vor allem für die Pfadfinder damals angefangen Gitarre zu lernen…

Ich mache nichts.
Bin eher einer der sich ungern bemueht, wenn am Ende nichts bei herausspringt. Aushenommen direkten Freunden helfen.

Hey, da bin ich auch seit einigen Jahren.
Extra damit es auch coole Pfadfinder gibt, jo.
Ich muss aber auch bald aufhören und werd dann nicht leiten.

Ansonsten wüsste ich eigentlich nicht, was ich sonst noch mache.. früher hab ich da bisschen mehr gemacht, aber hab keine Lust mehr zu sowas.

Ich bin grad am Sortieren und Auswählen, welchen ehrenamtlichen Job ich machen soll. Spannend finde ich den ÖWF, Wissenschaft ehrenamtlich, ein Kollege war vor kurzem in Marokko wegen einem Projekt von der Nasa. Mal schaun ob die einen Assistenten für Mikrobiologen/Genetiker brauchen können (die machen nicht nur Sachen für die Nasa). Ich starte heut mal die Bewerbung dafür (hab erst gestern erfahren, daß die nicht nur Nasa Zeugs machen)

Das 2te, da bin ich mir aber nicht so sicher ob ich das packen würde. Buddy Programm für HIV Positive. Menschen die sich in ihrer direkten sozialen Umgebung (Freunde/Familie/kollegen) nicht outen können/dürfen suchen sowas wie einen Kumpel. Man macht psychologische Schulungen und ist dann emotionales Fangnetz für solche Menschen. Das hab ich bereits seit 6 Monaten im Hinterkopf, aber der erste Schritt fällt mir in diesem Fall schwer, weil ich mir der möglichen Konsequenzen nicht so recht bewußt bin.

Lieber Gott im Himmel, nein natürlich nicht.

Meine soziale Ader ist sowas von trocken das gibt es nicht. Natürlich haben die Mitmenschen mein vollen Respekt, da war ich früher viel in Vereine unterwegs oder bin übern ADAC Rennkart gefahren. Meine Ex Geliebte hat das gemacht gleich auf vier verschiedene Hochzeiten getanzt, das ging mit Ihr überhaupt nicht. Da treffen auf dauer zwei verschiedene Welten aufeinander.

Pfadfinder, darunter stelle ich mir die typischen Klischees vor, die im Fernsehen immer wieder erwähnt werden^^
Wie ist das eigentlich so als Pfadfinder?

Hahahaha, echt geil. Bin übrigens bei dem Thema genau so. :smiley:

Wenn nichts für mich rausspringt, gibt’s auch keinen Grund für mich zu arbeiten. In dem Belangen bin ich (wie immer) arrogant wie sonst noch was. :bg:

Ich habe mich zu Beginn meines Studiums 1 Jahr á 8h die Woche beim DRK ehrenamtlich betätigt. Zwar habe ich eine kleine Vergütung von 5€ pro Stunde bekommen, aber das ist ja sogut wie nichts :). Wurde mir aber mit der Zeit zu stressig.

Ehrenamtliche Aktivität kann man das eigentlich nicht nennen, und ich mache es auch nur einmal im Jahr anderthalb Wochen lang: Zurzeit sammle ich Spenden für die Deutsche Umwelthilfe. Als Lohn würde ich eigentlich 10 % von dem, was ich gesammelt habe, bekommen, aber das spende ich auch.

Abgesehen davon habe ich bis jetzt eigentlich noch nichts gemacht. Ich habe mir aber schon länger überlegt, ob ich nach dem Abitur ein FSJ o. ä. machen soll.

Beinhaltet dieses „Klischee“ sachen wie
Jeden Tag eine gute Tat, Kinder die selbstgebackene Kekse verkaufen,
Jeden Morgen strammstehen vor der Fahne, und seltsame Rituale??

Genau das sind wir nicht, es gibt verschiedene Strömungen in der Pfadfinderei:
Die Bündische bei der viel wert auf „Tradition“ gelegt wird, dort wird auch mal eine Lederhose getragen, und ein kleiner Armeetornister mit einem Fell „Affe“ als Fahrtenrucksack..
Und dann gibt es die etwas moderneren Strömungen,

Der Grundgedanke hinter der Pfadfinderei ist aber, das Jugendliche aller gesellschaftsschichten eine Changse haben, deshalb tragen wir auch eine Einheitliche „Kluft“, also ein Beiges Hemd mit verschiedenen Aufnähern, , ein Halstuch in Stufenfarbe (Wölfling Orange, Jungpfadfinder Blau, Pfadfinder Grün, Rover Rot, und Leiter Silber..) , und früher war noch dieser unglaublich tolle Filzhut den man von Kanadischen Rangern kennt Teil der Kluft..
(so einen hab ich auch noch, der ist klasse) und ein feststehendes Gürtelmesser..

Dabei ist das weniger eine Uniform, sondern soll vor allem Unterschiede zwischen reicheren und ärmeren Jugendlichen abbauen..

Wir lehren die Jugendlichen natürlich den Umgang mit dem Messer als Werkzeug, (und bei uns ist die Regel das ein Pfadfinder erst ein Messer tragen darf, wenn dieser es beherschen kann und eine „Prüfung“ abgelegt hat..) , laut Waffengesetz gilt für uns sogar das Trageverbot von Messern über 12 cm nicht wenn wir als Pfadfinder unterwegs sind.. (Brauchtumspflege)
Außerdem lehrnen sie verschiedene andere Sachen, Karte Kompass, Feuer machen, Zelte aufbauen (wir haben so coole schwarze Baumwollzelte ohne Boden in denen man sogar Feuermachen kann.. ) Singen, Kochen, etc..

Natürlich gibt es ein Pfadfindergesetz an das man sich halten muss und auf dem alles aufbaut
Wir machen Zeltlager, gehen „auf Fahrt“, also Wandern und übernachten im Zelt, Singen am Lagerfeuer („Volkslieder“, nicht zu verwechseln mit „Volksmusik“) verschiedene Lieder, außer natürlich dem Klischee Song „Country Roads“

Irgendwie fällt mir jetzt auch nicht mehr so viel ein..
Aber wir sind komplett anders als im Klischee..

Ja, so geht’s mir auch.
Aber ist ja nicht schlimm, es gibt viele andere, die diese Arbeit(en) machen wie man hier ja auch sieht. :ugly: :bg:

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du mit deinem Text nicht besonders weit vom Klischee weggesprungen bist.

Das mit den Traditionen stimmt aber wirklich, wenn man sich in den jüngeren Gruppen umsieht. Aber im Prinzip ist es einfach ein Jugendtreff, wo Kinder gemeinsam etwas machen können.
Die Pfadfinder sind übrigens die größte Jugendbewegung weltweit. Irgendwie fühlt man sich aber trotzdem verbunden.

In der Roverstufe (älteste Stufe - von 16-21) sieht das - zumindest bei uns - aber etwas anders aus was Traditionen etc. angeht.
Eigentlich treffen wir uns nur, reden bisschen, essen dabei Chips, manche gönnen sich mal ein Bier oder machen Schwachsinn. Wie ein Treffen mit Freunden am Abend halt.
Auf Fahrten schlafen wir (auch, wenn das eigentlich nicht so erwünscht ist) auch gern mal in Bungalows, statt in Zelten und fahren nach Spanien, Amsterdam, o.Ä.

Aber unsere Gruppe ist eben nicht unbedingt die Regel. Es gibt viele, die das anders machen. So wie sie wollen halt. Anfangs wird man noch von „Leitern“ in der Gruppe geführt, die das meiste organisieren, später wird man immer unabhängiger. Spätestens bei den Rovern sind die Leiter eigentlich sowas wie Gruppenmitglieder und die Gruppe macht alles selbst. Wir sind schließlich auch Erwachsene.

Die Klischees treff ich ehrlich gesagt manchmal schon noch an, aber was soll’s, kann ja jeder machen wie er möchte.
Für mich ist das wie gesagt ein Treffen mit Freunden (die „besonderen“ Aktionen jetzt mal beiseite gelassen. Aber die sind eigentlich ganz cool. Auch, wenn sich „Lagerfeuer“ und sowas für viele immer komisch anhört, aber die wissen eben nicht wie genau sowas abläuft.)

Wenn das alles so lese muss ich an diesen Satz denken:

„Das eine mal, im Ferienlager, wir durften ja eigentlich keine Kissenschlachten machen, aber wir haben trotzdem eine gemacht, das war voll der Hammer.“
:D:D

Ich werde drauf achten das mein Sohn nicht so jemand wird, da ich von sowas überhaupt nichts halte. Da kann der gleich sich ein Pferd wünschen. :D:D

Ich wär schon froh wenn seine erste Freundin nicht Klaus heißt und er kein Pferd von uns haben möchte. :wink:

Du bist schon eine ganz schöne Leuchte, du.

Dein Sohn wird bestimmt ein echter Hengst, darauf kann man dann sicher stolz sein.

Das von einem Kind.

Die hellste Leuchte kannst ja nicht sein, um sich mit Freunden zu treffen muß man in so ein Verein rein? In meiner Zeit hat man sich getroffen und sowas ohne Verein gemacht. Aber was will man schon von den heutigen Blagen verlangen? Nix…

Schön wieder ein Kind zu sein, das ist man nur so eine kurze Zeit im Leben, von daher nehme ich das doch gerne von Ihnen an, Mister.
Ich verbeuge mich zusätzlich tief und ziehe meinen Hut (auch, wenn man heutzutage als „Blag?“ nur noch Cappys trägt). Schließlich stehe ich - als ein Kind - sehr viel tiefer als ein Erwachsener und habe daher auch nichts zu sagen.
Oh, hab ich schon erwähnt, dass es toll ist, wieder ein Kind zu sein? Tri Tra Trallala, jetzt mach ich nur noch Schabernack, haha.

Nagut.
Um mal wieder ernst zu werden - das bin ich übrigens nie - (wobei ich mir nicht sicher bin, ob man ein ernstes Gespräch mit dir in diese Richtung führen kann):
Meine Antwort war bewusst provokant, weil ich nicht genau verstehe, weshalb Pfadfinder für dich „so jemand“ sind, was man sich für das eigene Kind nicht wünscht. Wo genau liegt das schädliche oder verwerfliche? Oder kommt es dir nur einfach nicht „cool“ genug rüber, weil du engstirnig an Vorurteile denkst? Bravo. Und die Polen haben gestern wieder mein Auto geklaut.
Seriously?
Und nochmal: Die Pfadfinder sind die größte Jugendorganistation weltweit, 2006 hatten sie - laut Wikipedia - über 36 Millionen Mitglieder. 36 Millionen, die „so jemand“ sind, die man nicht sein will, weil das bestimmt voll peinlich ist? Ouh.

Wobei ich dazu eigentlich keine Antwort von dir hören will, das geht auch zu weit vom Thema weg, du kannst mir darauf gerne per PM antworten, wenn dir danach ist, dann pack ich meinen weißen Handschuh aus und wir geben uns gegenseitig Backpfeifen, okay? Falls dir dieser Brauch etwas reifer und gesitteter erscheint.

Wo hab ich übrigens geschrieben, dass ich mich nur dort mit Freunden treffe? Zur Hölle? Ich treff mich auch so mit Freunden, aber trotzdem kann man sich doch bei Vereinen treffen, ob nun Pfadfinder, Fußball oder sonstiger Sport? Oder heißt es sonst immer, dass man außerhalb davon keine Freunde hat? Lol.
Und was haben Pfadfinder mit Pferden zu tun? Und wer ist Klaus?

Und um zum Thema zurück zu kommen:

Betätigst du - oder ist „Sie“ Ihnen lieber, Mister? - dich denn ehrenamtlich?
Und möchtest du, dass dein Sohn sich ehrenamtlich betätigt?

Und um eine Frage an alle in den Raum zu stellen:
Ist ehrenamtlich betätigen „uncool“? Ist man dann „so jemand“, den man als Sohn nicht haben möchte?

Ein Tipp:
Wenn man nicht konstruktiv zum Thema beitragen will, dann muss man nicht zwingend auf den „Antworten“-Button klicken. Dann musst du auch nicht mit „Kindern“ diskutieren.

@matzesu:
Also das, was du so erzählt hast entspricht in etwa dem, wie ich mir Pfadfinder vorstelle. :bg:

@Monoton:
Also kann man sich das für die älteren eher wie die Jugendtreffs vorstellen, die von einigen Kirchengemeinden zur Verfügung gestellt werden, wo man dann einfach „abhängen“ kann? (von der Tendenz her)

@topic:
Ich betätige mich nicht ehrenamtlich, muss aber auch sagen das ich diesbezüglich keine Gewissensbisse habe. Liegt vielleicht auch daran, dass ich nicht wirklich jemand bin, der gerne mit Menschen zusammenarbeitet.

Nein, ist es definitiv nicht. Es mag zwar nicht „cool“ wirken aber es ist sicherlich eine der Sachen, vor denen ich (trotz meiner eigenen Einstellung) am meisten Respekt habe. Andere vor sich selbst zu stellen zeugt von einer (tendenziell) guten Persönlichkeit.

Ich finde er darf häufiger sowas schreiben. Man kann sich gut über ihn lustig machen, das ist doch schonmal was.
Und „Kinder“ machen sich doch immer über „Erwachsene“ lustig. Böse „Kinder“.

Find ich schon..
Es ist zum Teil etwas „anders“, aber eigentlich kann ich - bis auf die Klischees, die manchmal wirklich stimmen - nichts uncooles daran entdecken. Sonst würde ich vermutlich auch gar nicht dabei sein wollen. Für mich hat das nichts spießiges oder sonst was. Es macht Spaß, die Leute sind klasse drauf.. also warum sollte man das nicht machen?

Edit: Was ich gerade noch sehe:

Eigentlich kann es davon gar nicht genug geben. Ich finde sogar, dass es in vielen Bereichen viel zu wenige gibt, die sowas machen.. solche Leute werden gebraucht.
Aber auch ich hab wenig Gewissensbisse dabei, dass ich nicht wirklich was ehrenamtliches mache. Vielleicht setze ich mich später mal für irgendwas ein, keine Ahnung. Aber im Moment begeistert mich da noch nichts.

@Monoton

Du kannst so mit deinen Eltern schreiben aber nicht mit mir, da wo deine Eltern versagt haben springe ich gerne ein. Jugendliche wie du es bist habe ich zum Fressen gerne, da hilft oft nicht mehr das Reden sondern man muss sowelche Jugendlichen die direkte Hand zeigen.

Ich würde mich schämen wenn meine Eltern mich früher in einem Pfadfinderverein gesteckt hätten, dann hänge ich lieber am Bolzplatz ab und gehe pöhlen oder fahre mit meiner 125ccm rum. Als Lederhosen mir anzuziehen und durch den Wald zu laufen oder sonst was in der Richtung. :smiley:

Sowelche Jugendliche sehe ich jeden Tag bei uns, lungern mit ihren kletschigen Haaren und Röhrenhosen rum oder gehen mit Mutter beim Einkaufen und wer darf die Tüten tragen? Genau die Mutter, was ist nur aus der Jugend geworden? Die eine Gruppe mit 13-jährigen Mädchen die mehr Schwän…im Leben hatten als eine 30-jährige Frau oder die andere Gruppe die alle nach Justin Bieber aussehen und Waschlappen sind oder welche die mit 15 Jahren den Dicken machen müssen und rumheulen wenn man sowelche was vor der Backe kloppt.