In letzter Zeit wird über die verschiedenen Gamerklassen (intended) ja viel geschrieben, gelesen und spekuliert. Der eine will die einen, die andere die anderen und jedeR überhaupst am besten alle ansprechen.
Aber gibt’s irgendeine Definiton, Konvention zu den Begriffen?
Meint der/ie CEO von Sony den/die/dasselbe wie der/ie von Nintendo oder von einem Magazin, wenn es heißt „blabla Casualgamer/Hardcoregamer blabla“?
Wiki sagt zum Casualgamer:
Casual gamer is a term used to describe a type of video game player whose time or interest in playing games is limited compared with a hardcore gamer.
Und zum Hardcoregamer:
This type of gamer prefers to take significant time and practice on games, in contrast to a casual gamer.
Zugegeben, es steht auch etwas mehr dort, aber das dreht sich ja gleich zu Beginn im Kreis.
Aber wer sagt, dass die Wiki Definitionen irgendwen interessieren?
Für mich ist ein Casualgamer, jemand der nicht täglich spielt. Außerdem gibt es meiner Ansicht nach auch jemand wie den „Regular gamer“, weil wie Wiki schreibt „significant practice“ betreibe ich nun wirklich nicht, spiele aber doch fast jeden Tag.
Und falls es solche Konventionen gibt, gibt es dann auch gesicherte Zahlen, wieviele von welcher Sorte was kaufen/spielen?
Original von purplepantywaist
Für mich ist ein Casualgamer, jemand der nicht täglich spielt. Außerdem gibt es meiner Ansicht nach auch jemand wie den „Regular gamer“, weil wie Wiki schreibt „significant practice“ betreibe ich nun wirklich nicht, spiele aber doch fast jeden Tag.
Ich sehe der Klassifizierung von Videospielern mit einem Schmunzeln entgegen. Grundsätzlich ist es doch egal, weil jeder die Begriffe anders definieren würde.
Ich spiele nicht (mehr) täglich, aber wenn ich spiele, dann meistens 5 Stunden oder mehr. So, und nun will ich hören wie die Bezeichnung für mein Spielerprofil heisst.
Das kommt dabei rum, wenn Konzerne mit PR-Floskeln um sich werfen und die Spieler das hirnlos übernehmen um sich die Bashes um die Ohren zu hauen. Zumal Begriffe wie Casual Game ja alles andere als neu sind. Hier geht Nintendo einfach den Weg weiter, den Sony vor einigen Jahren erfolgreich eingeschlagen hat. Wieso es nun was negatives ist, keine Ahnung. Liegt eventuell an dem ausgefallenen Konzept von Wii, das vielen nicht zusagt. Aber abgesehen davon, sind die Begriff imo Schwachsinn.
Was waren denn PS3 onlys in den ersten Monaten als es null interessante Games gab? Auch Non-Gamer?
Ja, die Welt ist schwarzweiß. ^^ Finde es doch teilweise recht belustigend, dass die Menschen immer alles genau in die dafür gehörigen Schubladen packen, einteilen, klassifizieren und definieren müssen. Irgendwann ist es doch albern, oder nicht? Sicherlich auch Ansichtssache. Ich spiele einfach, wenn mir danach ist, ich Lust und Zeit habe, nicht meiner „Klassifizierung“ entsprechend. Punkt.
Die Industrie macht sehr wohl Unterschiede und das aus gutem Grund. Die Videospielewelt hat sich seit den 80er technisch sehr gewandelt , aber der Anteil , der Spieler ist sogar zurückgegangen. Da aber ein Industriezweig vom Wachstum lebt ,haben sich die Verantwortlichen schon lange Gedanken gemacht ,wie man das ändern kann.
Die Casualschiene , ( ich umschreibe es mal so ) befasst sich mit einfachen Spielen die jedermann/frau in kurzer Zeit beherrscht und spielen kann.
Die Hardcoreschiene befasst sich mit den Gamern , die von einem Spiel wesentlich mehr erwarten , als billige Grafik ,gähnendes Gameplay und leichte Schwierigkeitsgrade. Gerade aber der Hardcorebereich war daran Schuld, daß es mit den Zuwächsen immer mehr Berg ab ging in den vergangenen Jahren.
Ein Beispiel.
Gestern Abend war mein Nachbar zu Besuch.
Da ich gerade Halo 3 seit ein paar Tagen besitze wollte ich es ihm zeigen. Er hat sich spielend gerade mal ein paar Minuten damit beschäftigt und mir dann erklärt, daß die Sache für ihn viel zu schwer sei.
Das ist aber nicht so weil er zu blöd ist ,sondern wir Spieler haben inzwischen ein Level erreicht , bei dem sich so schnell kein Neuling mehr reinfindet. ( Ich habe es jetzt nicht von 12 Jährigen ) .
Diese Lücke will die Industrie schliessen. Am Wii kann man ja sehen , daß die Rechnung bis jetzt gut aufgeht. Mein Geschäftspartner ( 29 Jahre ) kannte bis jetzt nur die Playstation aus den Übertragungen der Champ.League ( ! ) .
Nun hat er eine Wii und erfreut sich an ihr mit seiner Frau und seinen Freunden. ( WiiSports ).
Als Vertreiber / Entwickler von Videospielen muss man sehr wohl unterscheiden für wen man produziert.
Ob man nun den Namen Casual und Hardcoregamer benutzen muss , oder einfach Bretzel und Butterbretzel dazu sagt , daß kann man diskutieren. Das diese Politik die Industrie aber in zwei Lager spaltet liegt auf der Hand ( Und da gebe ich D.Perry absolut recht ) .
„casual“ bedeutet ja unter Anderem auch „zwanglos“ - also ist jeder, der spielt, aber nicht dazu gezwungen wird oder süchtig ist ein „casual gamer“. So einfach ist das (für mich).
Die korrektere Übersetzung von „casual gamer“ ist wahrscheinlich aber „Gelegenheitsspieler“ (vgl „casual worker - Gelegenheitsarbeiter“), wer also spielt, weil es sich ergibt, bzw. die Gelegenheit zum Spielen nutzt, ist ein „casual gamer“. „hard-core gamer“ ist dann ein „langfristiger Spieler“ (vgl. „hardcore unemployment - langfristige Arbeitslosigkeit“).
Also ist mMn nur von Bedeutung, wielange jemand dem Spielen treu bleibt, nicht wie oft er spielt oder wie wenige andere Freizeitbeschäftigungen er kennt und ausübt. Auch das bevorzugte Genre oder der durchschnittlich bewältigbare Schwierigkeitsgrad sind wohl kaum ausschlaggebend. Ich spiele schon länger als drei Viertel meines Lebens mit elektronischen Spielen - die ersten drei Jahre meines „Spielerdaseins“ nur, wenn sich die Gelegenheit dazu ergab, denn eigene Gerätschaften besaß ich nicht. Aber mal mehr mal weniger und garantiert nie über einen längeren Zeitraum (~4 Wochen) täglich. Ich würde mich inzwischen trotzdem zu den „hard-core gamern“ zählen, auch wenn mir bei vielen Spielen schon der normale Schwierigkeitsgrad zu hoch ist. (Da gab’s doch auch irgendwo einen Thread?)
Ich weis eigentlich nicht warum es die Gemüter so erhitzt , wenn es um diese Definitionen geht???
Die Industrie möchte andere Menschen erreichen und teilt die Vorgehensweise in zwei Lager. Ist das denn schlimm?
Ich würde mich auch als Hardcorezocker bezeichnen. Aber nicht weil ich jeden Tag spiele , sondern versuche ein Spiel auszureizen.
Dann bin ich wohl ein Casual-Gamer. Denn ich komme mit Halo 2 schon nicht mehr klar. Die Steuerung an der XBOX ist viel zu verfriemelt und die PSP Games sprechen mich nicht an. Die der Wii dafür umso mehr.
In der aktuellen Konsolengeneration könnte man auch Begriffe wie Couchpotato-Gamer und Active-Moving-Gamer verwenden. Für die Handheldspieler wären hingegen Thumbhammer und Stylusswinger passender.
Also meiner Meinung nach sind Casual Gamer, so Leute die selten spielen und meist auch so ganz einfach Spiele, oft Partyspiele bevorzugen (okay und alle spielen sie das hardcore gamer Spiel Final Fantasy irgendein Teil und noch ne paar andere sehr bekannte Games) Außerdem kennen Casual Gamer sich nicht so gut aus und wissen bei vielen Games nicht mal von der Existens (und das es ein game wäre, das er/sie/es vielleicht sehr mögen würde)
Hardcore Gamer sind dagegen so Leute, für die ist Gaming nicht unbedingt alles, aber sie lieben es einfach, sie spüren zum Beispiel bei einen neuen Trailer für ein Game/Genre das sie mögen, sowas wie Euphorie (wird son Casual Gamer eher nicht so haben denke ich) sie genießen das zocken und manche sind auch so Leute ide richtig trainieren, aber manche kennen sich einfach sehr gut mit Games aus und spielen sehr intensiv (meist so Games die irgendwie tiefergehend sind, so RPGs, Story Sachen)
Sport und Rennspiele sind denke ich eher so typische Casual Gamer Spiele. Weil sie meist simpel und relativ schnell zu erlernen sind, außerdem muss man sich keine Story anhören oder langweilige Zwischensequenzen angucken. (das sind dann auch die Leute, die wenn sie mal versuchen ein RPG zu spielen, alle Storysequenzen weg drücken, und sich dann wundern, was die anderne an dem Game so toll finden ^^)
So oder so ähnlich denk ich mir das immer mit den Casaul und Hardcore Gamern.
Ich zähl mich selber zu den Hardcore Gamern. Auch wenn ich alles andere als trainiere, ich bin eher der Typ, der halt alles ne bisschen kennt und die Games/Favorisierten Genres dann besonders gut. Richtig viel zocken tu ich naja mal ja mal nein. Trainieren auch eher nicht. Aber mit viel Freude und Genuss zocken. ^^
²KOS-MOS:
Und wie nennst du dann die Spieler die ihre komplette Freizeit für die Videospiel Szene opfern, auf Beziehungen verzichten, die Schule schwänzen und jeden zwischenmenschlichen Kontakt meiden nur um in Ruhe 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche Zocken zu können? Wären das nicht evtl. die Hardcore Gamer!?
Zumal ich deine Definition bzw. Interpretierung von Casual- und Hardcore-Gamern etwas lächerlich finde. Du kannst nicht davon ausgehen das Casual Gamer nur Sport- bzw. Rennspiele spielen, keine Ahnung von existierenden Games haben und auch sonst keine Spiel spielen die nur ein Fitzelchen Story aufweisen und mit denen man sich länger beschäftigen muss! Das kann es doch nicht sein
²Topic:
Ich pfeiff auf diese ganzen Schubladen bzw. Bezeichnungen in die die Gamer gesteckt werden. Für mich ist ein Gamer ein Gamer, egal wie oft er spielt, was er spielt, oder ob er Ahnung hat. Wenn ich meinetwegen ein extrem Storylastiges Spiel spiele in das ich mind. 100 Stunden investieren muss, dann kann ich es extrem zocken oder ich spiele mal ab und an ein wenig. Ist doch egal, hauptsache mir macht es Spaß und ich finde das Spiel gut.
Weiß eh nicht wofür diese ganzen Bezeichnungen gut sein sollen.
Original von Casso
Weiß eh nicht wofür diese ganzen Bezeichnungen gut sein sollen.
Schon allein um eine Zielgruppe anzupeilen, wenn z.B. also ein Hersteller ein Spiel beschreibt. Ob wir es nun auch spielen oder nicht, WiiSports ist das beste Beispiel für ein an Casual-Gamers gerichtetes Game (was wie gesagt nicht ausschließt, dass es auch andere Gruppen spielen, selbstverständlich).
Für mich ist ein Hardcore-Gamer jemand, der sein Hobby über das Spielen hinaus betreibt. Wer also im Internet nach News stöbert und in Foren über Spiele diskuttiert geht über den Casual-Gamer hinaus, weil es für ihn mehr als nur ein Zeitvertreib ist.
Was 24/7-Spieler angeht - das sind Süchties, keine Hardcore-Gamer
Original von Casso
Und wie nennst du dann die Spieler die ihre komplette Freizeit für die Videospiel Szene opfern, auf Beziehungen verzichten, die Schule schwänzen und jeden zwischenmenschlichen Kontakt meiden nur um in Ruhe 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche Zocken zu können?
Süchtige? Edit: Hach, bin ich langsam. xD
Original von Casso
²Topic:
Ich pfeiff auf diese ganzen Schubladen bzw. Bezeichnungen in die die Gamer gesteckt werden. Für mich ist ein Gamer ein Gamer, egal wie oft er spielt, was er spielt, oder ob er Ahnung hat. Wenn ich meinetwegen ein extrem Storylastiges Spiel spiele in das ich mind. 100 Stunden investieren muss, dann kann ich es extrem zocken oder ich spiele mal ab und an ein wenig. Ist doch egal, hauptsache mir macht es Spaß und ich finde das Spiel gut.
Meine Meinung.
Original von Casso
Weiß eh nicht wofür diese ganzen Bezeichnungen gut sein sollen.
Dr. Gonzo sagte es doch bereits ^^ : „Die Industrie möchte andere Menschen erreichen und teilt die Vorgehensweise in zwei Lager. Ist das denn schlimm?“
Original von KOS-MOS
Cosso solche Leute sind FREAKS oder auch IDIOTEN genannt.
Denn man kann auch leidenschaftlicher Spieler sein ohne dafür irgendwas zu vernachlässigen.
Diese Aussage kann ich ohne weiteren Kommentar unterschreiben.
[quote]Original von Casso
Weiß eh nicht wofür diese ganzen Bezeichnungen gut sein sollen.
Schon allein um eine Zielgruppe anzupeilen, wenn z.B. also ein Hersteller ein Spiel beschreibt. Ob wir es nun auch spielen oder nicht, WiiSports ist das beste Beispiel für ein an Casual-Gamers gerichtetes Game (was wie gesagt nicht ausschließt, dass es auch andere Gruppen spielen, selbstverständlich).
Für mich ist ein Hardcore-Gamer jemand, der sein Hobby über das Spielen hinaus betreibt. Wer also im Internet nach News stöbert und in Foren über Spiele diskuttiert geht über den Casual-Gamer hinaus, weil es für ihn mehr als nur ein Zeitvertreib ist.
Was 24/7-Spieler angeht - das sind Süchties, keine Hardcore-Gamer ;)[/quote]
Für mich ist ein Hardcoregamer vorallem ein Spieler, der das Spielen geübt ist und die Fähigkeit besitzt komplexere Spiele korrekt zu spielen bzw. aufgrund dieser Fähigkeit sogar nach komplexeren Spielen verlangt da er von simpleren Games schneller gelangweilt ist.
Hmmm…möchte hier mal ein kleines Beispiel reinwerfen, was meiner Meinung nach zutreffen könnte. Natürlich sind die Begriffe allgemein stark dehnbar.
Casual Gamer: Bsp. Halo 3, der Casual Gamer spielt dieses Spiel auf dem Schwierigkeitsgrad „Normal“ durch, fühlt sich dementsprechend „befriedigt“ bzgl. seiner eigenen Leistung.
HardCore Gamer: Spielt Halo 3 auf dem Schwierigkeitsgrad „Normal“ durch, setzt sich jedoch sofort in den Kopf, auf „Legendär“ muss ich das auch schaffen.
Mfg
/edit: @ Seph:
Deine Meinung teile ich leider nicht. Ich persönlich würde mich als Casual Gamer einstufen, heißt aber nicht das ich von zu komplexen Spielen abgeneigt bin.
Ich denke jedoch da hat fast jeder eine andere Vorstellung davon, wie er die beiden Kategorien zu unterteilen hat.
Original von KOS-MOS
Cosso solche Leute sind FREAKS oder auch IDIOTEN genannt.
Denn man kann auch leidenschaftlicher Spieler sein ohne dafür irgendwas zu vernachlässigen.
Ich kann das so nicht kommentarlos stehen lassen.
Gerade der Bergriff Freak ,mit einem Idioten gleichzusetzen , stössz mir dabei sauer auf .
Hier mal ein Auszug von Wikipedia.
Ein Freak [fyi:k] (aus dem Englischen freak: „Krüppel, Verrückter, Unnormaler“) ist umgangssprachlich eine Person, die eine bestimme Sache, zum Beispiel ihr Hobby, über ein „normales“ Maß hinaus betreibt, diese Sache zum Lebensinhalt macht oder sich zumindest mehr als andere darin auskennt, z.B. ein Computerfreak. Ein Freak kann auch eine bestimmte, zumeist unangepasste oder „flippige“ Lebensweise verkörpern. Das dazugehörige Adjektiv ist freakig, weit verbreitet ist auch freaky.
Da sich eine Sprache weiterentwickelt bekommt auch ein Wort irgenwann mal mehrere Bedeutungen.ich bin hier im Bezug auf Videospiele eher angehalten ,die umgangsprachliche Bezeichnung für Freak zu wählen.
Sollte allerdings ein Mensch , der sich intensiv einer Sache widmet und dann auch manchmal andere dafür vernachlässigen sollte ein „Idiot“ sein , dann bin ich gern einer.
Einstein war dann einer der größten Freaks/Idioten .