Hach ja, da haben wir meinen Favoriten im Bereicht „Comedy“.
Die Serie dürfte, trotz der geringen Zuschauerzahlen, recht bekannt sein. Hier einmal eine Inhalts-Beschreibung.
Jeff Winger (Joel McHale), ein Anwalt dessen Titel für vakant erklärt wurde, schreibt sich in das Greendale Community College ein, um wieder praktizieren zu können. Zunächst möchte er durch Vitamin B und Betrügereien schnellst möglich in seinen Beruf zurückkehren. Bald merkt er, dass dies nicht funktioniert.
Also gründet er eine Lerngruppe, um den Grundkurs Spanisch bei Senor Chang (Ken Jeong) zu bestehen. Diese besteht aus Pierce (Chevy Chase), ein Mann im Rentenalter, der noch in der Vergangenheit lebt; Britta (Gillian Jacobs) eine 28-jährige Studienabbrecherin; Shirley (Yvette Nicole Brown), eine Dame mittleren Alters und Mutter, die kürzlich ihre Scheidung eingereicht hat; Abed Danny Pudi, der ein Junkie für jegliche Form von Popkultur ist; Annie (Alison Brie), eine junge Perfektionistin, die gleichzeitig das Nesthäkchen der Gruppe ist sowie Troy (Donald Glover), der früher einmal Football gespielt hat und schnell eine innige Freundschaft mit Abed entwickelt.
Die Single-Kamera-Sitcom erzählt die Abenteuer der Lerngruppe in-und außerhalb der Seminare des Greendale Community Colleges. Dabei verstricken sich die Teilnehmer häufig in Grundsatzdiskussionen, die sich eher um Charaktermerkmale drehen, als um Lerninhalte. Die Gruppe wächst zu einer eingeschworenen Gemeinschaft, die sich in der ersten Staffel das Ziel setzt Senor Changs (Ken Jeong) Fremdsprachenkurs Spanisch zu bestehen und in der zweiten Staffel Anthropologie erfolgreich abzuschließen versucht.
Die Sitcom, die beim amerikanischen Sender NBC ausgestrahlt wird, fällt dabei durch Experimentierfreude und spezielle Themenepisoden auf. So hat das College etwa in der Halloweenepisode Epidemiology mit einem Tollwutbefall zu kämpfen, in der Episode „Abed’s Uncontrollable Christmas“ wird die Episode im Stil eines Stop-Motion-Zeichentrickfilms präsentiert, in Critical Film Studies wird den Filmen „Pulp Fiction“ und „My Dinner with Andre“ Tribut gezollt oder in der Episode Modern Warfare nimmt eine Paintball-Schlacht den Bildungsort in Beschlag.
Ich persönlich muss sagen, dass ich diese Art von „total überdreht“ absolut liebe. Das mochte ich schon bei Scrubs, aber Community ging da ja noch weiter. Jeder Charakter war einfach genial gespielt und geschrieben, einige Episoden gehören zu meinen „TV-Favorites“ (Ich sag nur: Zombiiiiiiiiiiies!!) und gerade die ersten Staffeln hatten noch nen sehr interessanten roten Faden.
Zugegeben, nach Staffel 3 wurde viel verändert. Ich fand den „Changnesia“ Abschnitt zwar nett, aber sehr vorhersehbar. Man hat leider schon zu stark gemerkt, dass Dan Harmon weg war.
Staffel 5 brachte mir aber das alte Gefühl wieder. Zwar war der rote Faden weg, aber dafür gab es tolle alte und neue Charaktere, und dass Sony über seinen Schatten gesprungen ist und Dan wieder an Bord gebracht hat war einfach sagenhaft.
Nun aber zum Problem:
Community hat keine Bestellung für eine 6. Finale Staffel bekommen. Schade, da das #sixseasonsandamovie doch ziemlich berühmt geworden ist. Und ich finde das „Finale“ jetzt nicht wirklich befriedigend.
Wie findet ihr die Serie? Und was denkt ihr über die Absetzung?