Vielerorts ist das neue Semester bereits in vollem Gange, für mich geht es erst nächste Woche los. Dennoch wollte ich mich mal schlau machen, wie das bei euch so mit den Stundenplänen aussieht. Bei mir ist das jedes Semester eine einzige Katastrophe…
Da ich im Zwei-Fach-Bachelor studiere ist jedes Fach vollkommen unabhängig vom anderen. Soll heißen: Ich bekomme für Musik und für Spanisch eine Liste mit Seminaren, die ich bis zum sechsten Semester abgehakt haben muss und habe obendrein noch das Bafög-Amt im Nacken, die mir die Kohle streichen, wenn ich nicht zu Potte komme.
Das Problem: Je nach Kurs, gibt es in der Regel nur eine Veranstaltung und keine Ausweichtermine. Entweder ich erscheine dann beispielsweise Montag von 10-12 am besagten Raum und nehme teil oder… ich hab verschissen. Und das gleich für zwei Fächer, denen es einen Dreck interessiert ob es zu Überschneidungen kommt (was natürlich jedes Semester der Fall ist und mich in den Wahnsinn treibt).
Ist das bei euch an der Uni auch so fürchterlich oder ist das besser gelöst?
Bei mir ist das ehrlich gesagt kein großes Thema. Im Grundstudium, sprich bis einschließlich 4. Semester, bekommt man den Stundenplan einfach fix geliefert, da man bei den Fächern eh keine Wahlmöglichkeit hat. Demnach alles kein Problem, meistens muss ich an nem Tag nichtmal den Hörsaal wechseln.
Ne Überschneidung hab ich dieses Semester trotzdem drin. Aber auch nur, weil ich mich zusätzlich noch für ein Fach eingetragen habe, das jetzt noch gar nicht vorgesehen ist. Klappt aber relativ reibungslos, da keine Anwesenheitspflicht besteht und die Veranstaltung aufgezeichnet wird. Ist mir ganz recht…
Später im Hauptstudium muss man dann schon eher darauf achten, dass man mit den Terminen gut hinkommt. Aber auch nur, wenn man sich selbst was zusammenbastelt. Folgt man jedoch einer Studienrichtungsempfehlung, dann wird garantiert, dass die dafür empfohlenen Veranstaltungen überschneidungsfrei sind.
Bin mit der Organisation an meiner Uni wirklich zufrieden und auch von Studierenden anderer Fächer hab ich noch keine größeren Klagen gehört.
Im Zwei-Fach-Bachelor ist der Stundenplan wirklich der reinste Horror. Irgendwie schaffen es immer alle Dozenten, dass sämtliche interessanten Kurse am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit sind.
Bin sehr froh, dass das bei uns im Biochemie-Studiengang nie ein Problem war. Wir haben ganz zu Anfang einen in der Prüfungsordnung festgelegten Studienplan bekommen, in dem die Veranstaltungen für jedes Semester aufgelistet sind. Viel zu wählen gab es da nicht und Überschneidungen erst recht nicht. Ist aber glaub ich bei allen naturwissenschaftlichen Fächern so.
Das habe ich tatsächlich auch schon öfter gehört. Nur ist’s beim 2FB natürlich nicht möglich, da beide Fächer komplett unabhängig voneinander laufen. Da kann man ja schlecht jede Eventualität abdecken.
@Goldhand: Wenn es mal nur um die interessanten Veranstaltungen ginge… Ich bin schon froh, wenn ich überhaupt meine Pflichtmodule unterbringe. Ich muss für Musik beispielsweise noch einen Kurs in Dirigieren belegen, welcher eigentlich für das erste Semester angesetzt ist. Ich bin nun aber schon im fünften und habe es bisher nur unterbringen können, weil er einstündig zwischen 10 und 12 Uhr am Montag stattfindet. So ziemlich der schlimmste Termin überhaupt. -.-’
Die Terminprobleme habe ich in Köln auch erlebt. Als Staatsexamenskandidat musste ich allerdings neben meinen zwei Fächern noch Wirtschaftspädagogik sowie eine weitere Fremdsprache (Niederländisch) in den Stundenplan quetschen.
Die permanenten 2-4 Nebenjobs haben die Tage ebensowenig erträglich gemacht wie die kumulierten 3,5 Stunden Fahrt pro Unitag (natürlich kann man dann auch nur 3 oder maximal 4 Tage zur Uni düsen).
Das Problem hatte übrigens so gut wie jeder bei uns
Zum Glück haben wir das Problem an der Hochschule (noch) nicht. Wir haben eigentlich einen festen Plan und die Räume sind auch alle in einem Gebäude. Ich glaube ab dem vierten Semester können wir noch Sachen dazu wählen, keine Ahnung, ob der Aufbau dann immer noch so einwandfrei ist, aber ich geh einfach mal davon aus.
Zurzeit haben wir aber leider immer von sehr früh bis relativ spät Vorlesungen, das erlaubt einem nicht wirklich viel anderes in der Woche zu machen, vielleicht ein Kritikpunkt am gut strukturiertem System der Hochschule.
Als 2-Fach Bachelor kenne ich das auch recht gut. In meiner O-Woche wurde uns fast nichts genaueres dazu erklärt und wir durften uns durch gefühlt 1000 Seiten arbeiten. War noch ganz ok, da Mathe und Englisch feste Vorlesungszeiten hatten, die sich nicht überschnitten haben. Jetzt wird das Problem bei mir nur noch größer, weil ich auf Musik wechseln will und genau die Zeiten, in denen ich Unterricht nehme, von Englisch Seminaren belegt werden. Ist einfach das reinste Chaos, vor allem wenn die Dozenten einen dann mit „mir doch egal“ abspeisen (was ich ja sogar noch verstehen kann). Vor allem nervig, weil ich jetzt Mittwoch und Donnerstag zugekleistert habe (10-20 -.-*), Montag und Freitag aber komplett leer sind.
Dieses Problem kenne ich nicht, allerdings ist mein Stundenplan jedes Semester so löchrig wie ein Schweizer Käse. Planung um den Stundenplan herum kaum möglich, arbeiten daher auch nur bedingt. Studieren stinkt.
Da liegst du falsch. Je nach Spezialisierung gibt es auch Überschneidungen im Master bzw damals im hauptstudium. Manchmal muss man eben Prioritäten ziehen…
Nein, im Master hatten wir natürlich auch mehr Wahlmöglichkeiten und es gab die Möglichkeit von Überschneidungen. Aber die waren eher gering, da dennoch geschätzt 90% aller Vorlesungen und Seminare unersätzliche Pflichtveranstaltungen waren.
nicht im eigentlichen Sinne, das stimmt. Aber Mathematik ist als Strukturwissenschaft die Sprache jeder Naturwissenschaft und die Methodik der Philosphie und jeden logischen Denkens. Ohne Mathematik geht nichts
Bei mir hat das bei den Stundenplänen zum Glück bisher fast keine Überschneidungen gegeben. Ich studier Mathe und Sowi auf Lehramt, aber da es an meiner Uni für die einzelnen Fächer auch meist Kernzeiten gibt, kommt es eher selten zu Überschneidungen.
Es kann halt nur mal sein dass ich von Campus zu Campus hin- und hertingeln muss, aber da haben wir Glücklicherweise 'nen extra Shuttlebus für.
Ich hatte bisher nur ein oder zwei Mal das Problem mit Kursen, die sich überschneiden. Die Blockzeiten der Uni für die entsprechenden Semester sind also okay. Habe dann den Kurs geschoben oder eben die Prüfung ohne Anwesenheit im Kurs abgelegt.
Was mich mehr stört ist ein Stundenplan, der wie ein Schweizer Käse aussieht. Habe z.B. nun mittwochs von 8-10, 12-14 und 18-20 Uhr Uni. Nehme mir dann immer vor, dass ich die Zeit total effektiv nutze und alles gut vor- und nachbereite, das passiert aber leider nicht immer und nur bei interessanten Veranstaltungen.
Das ist auch an einem Tag mit solchen Zeiten kaum möglich, da müsste man sich ja ständig konzentrieren mit vielleicht 2-3 Stunden Ruhepausen… Das geht auf keinem Kopf gut.
Ist halt das Studentenleben. Für viele Leute ist das nicht zu schwer, sondern schlicht zu locker von den Rahmenbedingungen her, was Faulheit eben begünstigt und locker durchgehen lässt, bis zu den Prüfungen oder eben Angabe von Projekten. Der innere Schweinehund wird da nunmal mit Filets gefüttert.
Ich muss gerade auch ganz krass mit mir kämpfen nicht zu oft zu schwänzen und das alles nicht zu locker zu nehmen. Dann noch bekloppte Stundenpläne, reine Lernfächer wo man sich denkt „eine Woche Skript lernen, brauch ich nicht in die Vorlesung“ usw…
Ach ja, Fächerüberschneidungen sind einfach toll… hat mich vor einiger Zeit vor die Wahl Android-Entwicklung oder Spiele-Entwicklung gestellt. Nicht bereut.