Der heiße Stuhl III - crimsonidol [beendet]

Hier kommt der großartige, ultimative und total interessante…
Ähm, doch nicht. Das war ja jemand anders. Hier bin ja nur ich am Start.
Wenn ihr wollt, könnt ihr mich gerne jetzt mit euren Fragen löchern. Vorausgesetzt, es fallen euch überhaupt welche ein. :wink:

Feedback zu meinen Antworten könnt ihr mir gerne per privater Nachricht zukommen lassen.

Zur Info: Maximal drei Fragen pro Post!
Ebenso bitte akzeptieren wenn der Gefragte auf bestimmte Dinge nicht eingehen will. Privatsphäre geht vor!
Hier zu den Details:
http://www.nintendo-online.de/forum/showthread.php?t=62632

Fragen dürft ihr stellen bis zum 12. Juni 21 Uhr.
Fragen können bis 19. Juni 21 Uhr beantwortet werden.

  1. Welches sind deine Lieblingsgenre und welche magst du gar nicht?

  2. Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen und wie gefiel er dir?

  3. Spielst du lieber arcadelastige oder simulationslastige Rennspiele?

  1. Warum Nintendo-Online und nicht Sony-Online?
  2. Was gefällt dir an den modernen Spielen und was vermisst du von den alten Zeiten?
  3. Die E3 steht vor der Tür: Worauf freust du dich, worauf hoffst du und wer wird gewinnen, wer wird der Verlierer sein?
  1. hat dein Nickname was mit einem Musikalbum zu tun?
  2. wie viele Stunden zockst du so pro Woche?
  3. warum besitzt du keine Konsole von MS?
  1. Würdest du sagen, dass du im wirklichen Leben eher der sichere Typ bist? Oder lässt du dich gerne mal verunsichern und nimmst die Meinung von anderen an, um ihnen aus dem Weg zu gehen? („Du hast Recht und ich hab meine Ruhe.“)

  2. Wie hast du deine Freundin kennengelernt? Lebt ihr zusammen? Ist sie ein Mann?

  3. Lange Haare auf der Arbeit und draußen auf der Straße: Ein harter Kampf? Oder gibt es da wenig Probleme? Ist Synthoras der einzige, der dich wegen der Haare schonmal für ein Mädchen gehalten hat?

  1. Sammelst du irgendwelchen komischen Crimscrams, oder bist du gar ein Messie? Oder doch eher der ausserordentlich ordentliche Typ?

  2. Wenn du irgendwann mal bei NO rangtechnisch höher bist als ich, wie rächst du dich für all die dummen Sprüche?

  3. Kölsch, Pils, Alt, Weizen…?

Fast die selben Fragen wie bei Tiago, aber passt ja… :smiley:

[ol]
[li]Lange Haare, wieso?
[/li][li]Hat deine Haarpracht mit deinem Musikgeschmack zu tun, oder umgekehrt?
[/li][li]Wieso kannst du dir Dinge, die hier im Forum geschehen so gut merken? :wink:
[/li][/ol]

André

Es gibt viele Genre die ich spiele, von daher ist es irgendwie nicht so leicht, deine eine Auswahl auf Lieblingsgenre zu beschränken. Wenn, dann würden mir wohl aber wohl vor allem folgende drei Genre einfallen: Jump’n’Runs, Rennspiele und JRPGs.
Die Faszination für Jump’n’Runs und Rennspiele ist irgendwie seit meiner frühen Kindheit gegeben, da dies Spiele waren die mich von Anfang an begleitet haben. Sei es Super Mario Kart, Need for Speed III, Gran Turismo 2 im Rennspielbereich oder Kirby’s Dream Land, Banjo-Kazooie oder Spyro: Gateway to Glimmer im Jump’n’Run-Sektor. Irgendwie gab es hier immer viele Spiele, die mich begeistert haben.
JRPGs sind für mich seit Final Fantasy VIII, welches ich 2000 das erste Mal gespielt habe, ein Thema. welches mich irgendwie ständig gepackt hat, da es hier, vor allem für die PS1 und PS2, sehr viele schöne Spiele gab die einfach eine besondere Atmosphäre haben. Ich genieße es einfach, neben den relativ kurzen Intermezzos in Jump’n’Runs für 40 und mehr Stunden (bei FF8 war der letzte Save bei 80h) in so komplexe Welten abzutauchen und mit den Charakteren mitzufühlen. Leider gibt es da noch so viele Spiele die ich nachholen muss oder überhaupt mal zu Ende bringen muss.

Was ich absolut gar nicht mag bzw. Genre mit denen ich nichts anfangen kann sind Shooter und (Survial) Horror.
Für ersteres habe ich nie die Faszination verstanden, da es für mich irgendwie gefühlt immer nur stumpfes Geballer ist. Klar macht es keinen wirklichen Unterschied ob ich in CoD hunderte von Terroristen töte, oder in FF Monster mit Zaubern und Waffen töte, aber irgendwo wirkt es bei Shootern sehr viel sinnloser. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich als Konsolero eher ziemlich unbeholfen bin sobald ich mit einem Analogstick ein Fadenkreuz bewegen muss.
Horror-Spiele sind ebenfalls ein Genre, welches ich meide, da ich irgendwie zu schwache Nerven für solche Sachen habe. Auch wenn ich weiß, dass das alles nur Fiktion ist, kriege ich allein bei der Tatsache, dass da was hinter der Ecke lauert, was meist nicht gerade „schön“ aussieht und auch nicht gutgesinnt ist, schon Panik. Da reicht selbst so ein pixeliger Widersache wie der Nemesis aus Resident Evil 3 oder die Atmosphäre von Silent Hill schon aus, um bei mir ein Unbehagen zu verursachen.

Verdammte Frage. Da muss ich gut überlegen denn ich bin mir da nicht wirklich sicher welcher Film es war. Müsste aber Zwei an einem Tag gewesen sein, da meine Freundin den unbedingt schauen wollte. Auch wenn ich bei solchen Liebesfilmen immer sehr skeptisch bin, muss ich sagen das ich ihn sehr schön fand und auch teilweise sehr amüsant. Vor allem die Grundidee, die Handlung über mehrere Jahre zu erstrecken und dabei den Fokus immer auf dieses eine Datum, wo sich die beiden Hauptdarsteller das erste Mal getroffen haben und einen One Night Stand hatten, auszulegen, war sehr interessant. Nur fand ich das „Ende“, welches man schon zu Anfang des Films gesehen hat, ziemlich doof.
Ist wohl vor allem für Paare, für die der Jahrestag oder der Tag des ersten Treffens was besonderes ist, ein sehr empfehlenswerter Film.

Von der groben Tendenz her bevorzuge ich eher arcadelastige Titel wie Need for Speed, Burnout, Ridge Racer, V-Rally oder die ganzen Fun-Racer a lá Crash Team Racing oder Sonic & All-Stars Racing (Teil 1 und 2). Als einzige spiele, die ich zu Simulationen zählen würde, besitze ich lediglich Colin McRae Rally 1 & 2, TOCA World Touring Cars (Vorgänger von DTM Race Driver und GRID) und die komplette Gran Turismo-Reihe (wobei ich hier nur Teil 1 und 2 auf 100% gespielt habe).
Zwar haben Simulation durchaus ihren Reiz und ich kann sie auch durchaus mal länger spielen (sonst hätte ich wohl nie über 600 Rennen in GT2 gefahren), aber im Vergleich zu einem Arcade-Racer fehlt mir oft irgendwo die Spannung, da Duelle mit Gegnern meist irgendwo unspektakulär verlaufen. Zudem sind die definitiv zu trist, um sie mit der Freundin im Splitscreen zu spielen.

Citronat

Weil ich damals, als ich mich hier angemeldet habe, ein sehr großes Interesse für den 3DS hatte und eine Seite mit Forum gesucht habe, die immer recht aktuell und zeitnah News veröffentlicht. Und NO hatte da das Glück, bei Google recht weit oben zu sein, weswegen ich dann nach einiger Zeit des reinen Mitlesens mich irgendwann mal dazu entschlossen habe, mich hier anzumelden.
Wobei ich sagen muss, zwischenzeitlich habe ich sogar überlegt mich hier abzumelden (so um Februar, März diesen Jahres rum), da ich nie bei 3DS oder Wii U mitreden konnte. Schlussendlich bin ich dann aber doch geblieben, weil das Klima bei anderen Foren die ich auch ausprobiert habe (u.a. die Planet-Seiten, 4Players und diverse Sony-Foren) nie irgendwie so angenehm war wie hier. Zwar behaupten viele Communities das von sich, doch ich bin in der Regel eher ein Nomade der recht schnell (nach einem Jahr etwa) wieder inaktiv wird. Von daher könnt ihr euch „geehrt“ fühlen, dass ich euch schon solange nerve. :wink:

Das merkwürdige an der Sache ist halt nur, das ich seit meiner Anmeldung hier eher eine Affinität zu Sony entwickelt habe, weswegen es so rüberkommt, als wenn ich ein Sony-Fanboy wäre. Aber warum das so geworden ist, kann ja jemand anders fragen. Gehört ja nicht zur eigentlichen Frage :wink:

Was mir gefällt? Die Möglichkeit neuer Steuerungsmethoden, egal ob es die „Fuchtelsteuerung“, Touch- oder Neigungssteuerung ist. Hin und wieder wirkt es einfach nur aufgezwungen aber es gibt wirklich nette Spiele, wo es Spaß macht, sich so durch das Spiel zu bewegen.
Spontan fallen mir da die Super Mario Galaxy-Spiele, die Mario&Sonic-Reihe sowie Gravity Rush oder Flower ein. Zwar bewegt man sich in SMG ja primär durch den Nunchuk, aber so dezent eingebaute Elemente wie die Drehungen oder das Paragliden am Tukan, was über die Bewegung der Wiimote geschieht, sind einfach nette Alternativen zum normalen Knöpfedrücken. Ähnliches gilt für die Mario&Sonic-Spiele wo man versucht hat, die olympischen Disziplinen relativ sinnvoll durch die Steuerung nachzubilden.
Spiele wie Flower oder Gravity Rush überzeugen vor allem durch den sinnvollen Einsatz des Neigungssensors, wodurch es dann einfach nur Spaß macht, durch die Landschaft zu fliegen und durch das Neigen des Handhelds/Controllers die Richtung zu beeinflussen.

Was mir nicht gefällt?
Auch wenn ich sagen muss dass die heutigen Spiele alle recht gut aussehen und ich mir teilweise auch schon denke „Boah, sieht das geil aus“ wird irgendwie viel zu viel Wert auf die äußere Darstellung gelegt. was nützt es mir, wenn ein Spiel aussieht wie die Realität aber es dann nur einen Umfang von drei, vier Stunden hat oder gefühlt den 10.000 anderen Spielen im jeweiligen Bereich gleicht. Ein Golden Axe war damals auch nicht lang (allerhöchstens eine halbe Stunde, dann ist es durch) aber es hat versucht, durch nette Konzepte zu überzeugen die heutzutage, zumindest bei den größeren Reihen eher Mangelware sind. Stattdessen wird mit HDR, 16-fach AA und sonstigem Firlefanz geworben, der zwar hübsch aussieht, aber bei vielen Spielen null bringt.
Ich will damit nicht abstreiten das es mir in gewissen Situationen nicht zusagt (bei Racing-Games finde ich es ja auch irgendwo toll, Stichwort: Carporn) aber bei vielen Sachen muss es nicht zwingend sein. HD heißt für mich nicht HQ.
So kommt es dann auch oft vor, das ich bewusst eher Spiele mit comichafter Grafik spiele, weil da die Chancen doch etwas höher sind, das auch mal irgendwo was Originelles eingebaut wurde.

Ehrlich? Mir ist zwar klar, dass die E3 nächste Woche ist aber so großartig freuen tue ich mich auf so rein gar nichts. Das einzige, was mir spontan einfallen würde wäre eine Ankündigung von Gravity Rush 2 (jaja, Sony-Fanboy und so aber das Ende vom ersten Teil lässt so viele Fragen offen). Und Sony sollten generell mal endlich zeigen, dass die Vita lebt und mal ein paar interessante Spiele (und nicht nur Konsolenports) zeigen. Ansonsten? Hmm, vielleicht noch Infos zum neuen Pokémon, da ich irgendwie wieder im Pokémon-Fieber bin.
Weder Nintendo, noch Sony oder Microsoft werden für mich Gewinner oder Verlierer sein, da es mir vollkommen egal ist, wer jetzt die bessere Gesamtshow abzieht und mehr AAA-Titel announced. Und bis auf einige wenige Ausnahmen interessieren mich die potenziell angekündigten Titel null.
Die Antwort mag zwar etwas ernüchternd sein aber ich war noch nie jemand, der was auf solche Shows gegeben hat. Für mich reicht auch eine kleine Nebenbeiankündigung, die mal so unter der Woche veröffentlicht wird. :wink:

André

Es gibt viele Genre die ich spiele, von daher ist es irgendwie nicht so leicht, deine eine Auswahl auf Lieblingsgenre zu beschränken. Wenn, dann würden mir wohl aber wohl vor allem folgende drei Genre einfallen: Jump’n’Runs, Rennspiele und JRPGs.
Die Faszination für Jump’n’Runs und Rennspiele ist irgendwie seit meiner frühen Kindheit gegeben, da dies Spiele waren die mich von Anfang an begleitet haben. Sei es Super Mario Kart, Need for Speed III, Gran Turismo 2 im Rennspielbereich oder Kirby’s Dream Land, Banjo-Kazooie oder Spyro: Gateway to Glimmer im Jump’n’Run-Sektor. Irgendwie gab es hier immer viele Spiele, die mich begeistert haben.
JRPGs sind für mich seit Final Fantasy VIII, welches ich 2000 das erste Mal gespielt habe, ein Thema. welches mich irgendwie ständig gepackt hat, da es hier, vor allem für die PS1 und PS2, sehr viele schöne Spiele gab die einfach eine besondere Atmosphäre haben. Ich genieße es einfach, neben den relativ kurzen Intermezzos in Jump’n’Runs für 40 und mehr Stunden (bei FF8 war der letzte Save bei 80h) in so komplexe Welten abzutauchen und mit den Charakteren mitzufühlen. Leider gibt es da noch so viele Spiele die ich nachholen muss oder überhaupt mal zu Ende bringen muss.

Was ich absolut gar nicht mag bzw. Genre mit denen ich nichts anfangen kann sind Shooter und (Survial) Horror.
Für ersteres habe ich nie die Faszination verstanden, da es für mich irgendwie gefühlt immer nur stumpfes Geballer ist. Klar macht es keinen wirklichen Unterschied ob ich in CoD hunderte von Terroristen töte, oder in FF Monster mit Zaubern und Waffen töte, aber irgendwo wirkt es bei Shootern sehr viel sinnloser. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich als Konsolero eher ziemlich unbeholfen bin sobald ich mit einem Analogstick ein Fadenkreuz bewegen muss.
Horror-Spiele sind ebenfalls ein Genre, welches ich meide, da ich irgendwie zu schwache Nerven für solche Sachen habe. Auch wenn ich weiß, dass das alles nur Fiktion ist, kriege ich allein bei der Tatsache, dass da was hinter der Ecke lauert, was meist nicht gerade „schön“ aussieht und auch nicht gutgesinnt ist, schon Panik. Da reicht selbst so ein pixeliger Widersache wie der Nemesis aus Resident Evil 3 oder die Atmosphäre von Silent Hill schon aus, um bei mir ein Unbehagen zu verursachen.

Verdammte Frage. Da muss ich gut überlegen denn ich bin mir da nicht wirklich sicher welcher Film es war. Müsste aber Zwei an einem Tag gewesen sein, da meine Freundin den unbedingt schauen wollte. Auch wenn ich bei solchen Liebesfilmen immer sehr skeptisch bin, muss ich sagen das ich ihn sehr schön fand und auch teilweise sehr amüsant. Vor allem die Grundidee, die Handlung über mehrere Jahre zu erstrecken und dabei den Fokus immer auf dieses eine Datum, wo sich die beiden Hauptdarsteller das erste Mal getroffen haben und einen One Night Stand hatten, auszulegen, war sehr interessant. Nur fand ich das „Ende“, welches man schon zu Anfang des Films gesehen hat, ziemlich doof.
Ist wohl vor allem für Paare, für die der Jahrestag oder der Tag des ersten Treffens was besonderes ist, ein sehr empfehlenswerter Film.

Von der groben Tendenz her bevorzuge ich eher arcadelastige Titel wie Need for Speed, Burnout, Ridge Racer, V-Rally oder die ganzen Fun-Racer a lá Crash Team Racing oder Sonic & All-Stars Racing (Teil 1 und 2). Als einzige spiele, die ich zu Simulationen zählen würde, besitze ich lediglich Colin McRae Rally 1 & 2, TOCA World Touring Cars (Vorgänger von DTM Race Driver und GRID) und die komplette Gran Turismo-Reihe (wobei ich hier nur Teil 1 und 2 auf 100% gespielt habe).
Zwar haben Simulation durchaus ihren Reiz und ich kann sie auch durchaus mal länger spielen (sonst hätte ich wohl nie über 600 Rennen in GT2 gefahren), aber im Vergleich zu einem Arcade-Racer fehlt mir oft irgendwo die Spannung, da Duelle mit Gegnern meist irgendwo unspektakulär verlaufen. Zudem sind die definitiv zu trist, um sie mit der Freundin im Splitscreen zu spielen.

Citronat

[/quote]
Weil ich damals, als ich mich hier angemeldet habe, ein sehr großes Interesse für den 3DS hatte und eine Seite mit Forum gesucht habe, die immer recht aktuell und zeitnah News veröffentlicht. Und NO hatte da das Glück, bei Google recht weit oben zu sein, weswegen ich dann nach einiger Zeit des reinen Mitlesens mich irgendwann mal dazu entschlossen habe, mich hier anzumelden.
Wobei ich sagen muss, zwischenzeitlich habe ich sogar überlegt mich hier abzumelden (so um Februar, März diesen Jahres rum), da ich nie bei 3DS oder Wii U mitreden konnte. Schlussendlich bin ich dann aber doch geblieben, weil das Klima bei anderen Foren die ich auch ausprobiert habe (u.a. die Planet-Seiten, 4Players und diverse Sony-Foren) nie irgendwie so angenehm war wie hier. Zwar behaupten viele Communities das von sich, doch ich bin in der Regel eher ein Nomade der recht schnell (nach einem Jahr etwa) wieder inaktiv wird. Von daher könnt ihr euch „geehrt“ fühlen, dass ich euch schon solange nerve. :wink:

Das merkwürdige an der Sache ist halt nur, das ich seit meiner Anmeldung hier eher eine Affinität zu Sony entwickelt habe, weswegen es so rüberkommt, als wenn ich ein Sony-Fanboy wäre. Aber warum das so geworden ist, kann ja jemand anders fragen. Gehört ja nicht zur eigentlichen Frage :wink:

Was mir gefällt? Die Möglichkeit neuer Steuerungsmethoden, egal ob es die „Fuchtelsteuerung“, Touch- oder Neigungssteuerung ist. Hin und wieder wirkt es einfach nur aufgezwungen aber es gibt wirklich nette Spiele, wo es Spaß macht, sich so durch das Spiel zu bewegen.
Spontan fallen mir da die Super Mario Galaxy-Spiele, die Mario&Sonic-Reihe sowie Gravity Rush oder Flower ein. Zwar bewegt man sich in SMG ja primär durch den Nunchuk, aber so dezent eingebaute Elemente wie die Drehungen oder das Paragliden am Tukan, was über die Bewegung der Wiimote geschieht, sind einfach nette Alternativen zum normalen Knöpfedrücken. Ähnliches gilt für die Mario&Sonic-Spiele wo man versucht hat, die olympischen Disziplinen relativ sinnvoll durch die Steuerung nachzubilden.
Spiele wie Flower oder Gravity Rush überzeugen vor allem durch den sinnvollen Einsatz des Neigungssensors, wodurch es dann einfach nur Spaß macht, durch die Landschaft zu fliegen und durch das Neigen des Handhelds/Controllers die Richtung zu beeinflussen.

Was mir nicht gefällt?
Auch wenn ich sagen muss dass die heutigen Spiele alle recht gut aussehen und ich mir teilweise auch schon denke „Boah, sieht das geil aus“ wird irgendwie viel zu viel Wert auf die äußere Darstellung gelegt. was nützt es mir, wenn ein Spiel aussieht wie die Realität aber es dann nur einen Umfang von drei, vier Stunden hat oder gefühlt den 10.000 anderen Spielen im jeweiligen Bereich gleicht. Ein Golden Axe war damals auch nicht lang (allerhöchstens eine halbe Stunde, dann ist es durch) aber es hat versucht, durch nette Konzepte zu überzeugen die heutzutage, zumindest bei den größeren Reihen eher Mangelware sind. Stattdessen wird mit HDR, 16-fach AA und sonstigem Firlefanz geworben, der zwar hübsch aussieht, aber bei vielen Spielen null bringt.
Ich will damit nicht abstreiten das es mir in gewissen Situationen nicht zusagt (bei Racing-Games finde ich es ja auch irgendwo toll, Stichwort: Carporn) aber bei vielen Sachen muss es nicht zwingend sein. HD heißt für mich nicht HQ.
So kommt es dann auch oft vor, das ich bewusst eher Spiele mit comichafter Grafik spiele, weil da die Chancen doch etwas höher sind, das auch mal irgendwo was Originelles eingebaut wurde.

Ehrlich? Mir ist zwar klar, dass die E3 nächste Woche ist aber so großartig freuen tue ich mich auf so rein gar nichts. Das einzige, was mir spontan einfallen würde wäre eine Ankündigung von Gravity Rush 2 (jaja, Sony-Fanboy und so aber das Ende vom ersten Teil lässt so viele Fragen offen). Und Sony sollten generell mal endlich zeigen, dass die Vita lebt und mal ein paar interessante Spiele (und nicht nur Konsolenports) zeigen. Ansonsten? Hmm, vielleicht noch Infos zum neuen Pokémon, da ich irgendwie wieder im Pokémon-Fieber bin.
Weder Nintendo, noch Sony oder Microsoft werden für mich Gewinner oder Verlierer sein, da es mir vollkommen egal ist, wer jetzt die bessere Gesamtshow abzieht und mehr AAA-Titel announced. Und bis auf einige wenige Ausnahmen interessieren mich die potenziell angekündigten Titel null.
Die Antwort mag zwar etwas ernüchternd sein aber ich war noch nie jemand, der was auf solche Shows gegeben hat. Für mich reicht auch eine kleine Nebenbeiankündigung, die mal so unter der Woche veröffentlicht wird. :wink:

Mono, dich lasse ich nicht aus nur sind die anderen Antworten kürzer :wink:

OliKe

http://www.nintendo-online.de/forum/showpost.php?p=1046117&postcount=59 :bg:
Japp, hat er.
Aber da solche kurzen Antworten doof sind:
Der Name crimsonidol ist einfach nur der zusammengeschriebene Name des Konzeptalbums The Crimson Idol der amerikanischen Hard Rock-Band W.A.S.P. Es war meine erstes Album von der Band und seitdem ich es hatte war ich irgendwo richtig vernarrt in diese Band (konnte sie live aber erst zwei Mal sehen :frowning: ). Da ich vorher auch einen Musikbasierten Nicknamen hatte, dem ich aber nicht mehr gerecht wurde, habe ich mich dann irgendwann entschieden, den Namen crimsonidol anzunehmen. Lag wohl auch daran, dass das Album mir emotional sehr nah geht und einige Lieder eine persönliche Bedeutung haben.

Der Name hat übrigens auch eine lustige Seite:
Wie bumblebee24 festgestellt hat, kann man aus dem crimsonidol ein crimSONYdol machen, was meinem Sony-Fanboytum gerecht wird. :wink:

Kommt drauf an wie viel Motivation ich habe. Grob geschätzt würde ich sagen mein wöchentliches Pensum liegt irgendwo bei 10 bis 15 Stunden im Schnitt, wobei es da durchaus Schwankungen gibt. Auch wenn es aufgrund meines Kaufverhaltens nach mehr wirken mag, sehe ich mich aufgrund dieser Zeiten nicht irgendwo als ein Vielzocker. Ich spiele, wenn mich ein Spiel motiviert, zwar intensiv aber es gibt genügend andere Dinge und vor allem Personen, die wichtiger sind und Vorrang haben.

Es gibt keinen wirklich trifftigen Grund. Damals, als die erste XBox rauskam, war ich noch vollends zufrieden mit meiner PS1 und der GBA hatte mir auch ausgereicht. Als ich vor gut zwei, drei Jahren wieder mit dem Gaming angefangen habe, wollte ich dann eher Sony und Nintendo nachholen. Die XBox und die XBox 360 kamen für mich dabei nie in Betracht, weil es dafür irgendwie nie eine wirkliche Anzahl von Must Haves gab, die ich unbedingt haben wollte. Das einzige, was mich interessiert hätte, wäre Project Gotham Racing gewesen (ich habe den ersten Teil Metropolis Street Racer für die Dreamcast geliebt) aber ansonsten lässt mich Microsoft mit ihrem Angebot für die XBox relativ kalt, da es ansonsten nichts exklusives gibt, wo ich sagen würde „Haben muss“.
Vielleicht spielt auch meine generelle Abneigung gegenüber Microsoft eine Rolle, da ich eher gezwungenermaßen Microsoft-Produkte nutzen muss, aber da wo es geht, eher auf andere Alternativen setze. Ein Windows Phone würde mir wohl auch nie ins Haus kommen.

Daniel

Was definierst du als Krimskrams (mit K, Rechtschreibung üben wir nochmal, hmm? :wink: )? Wenn es eher so Tüdelkram ist, den man nicht wirklich gebrauchen kann, dann nein. Ansonsten: Videospiele und Musik!
Von 2008 an bis Ende 2011 habe ich exzessiv, und damit meine ich wirklich exzessiv Tonträger, vorrangig CDs, gesammelt so dass da an die 1.000 Singles und Alben zustandegekommen sind. Ein Teil habe ich dann aber wieder weggetan da es dann doch nicht so meins war. Und seit meinem Gaming-Comeback „sammel“ ich halt irgendwie vermehrt Videospiele, so dass es jetzt im Moment etwa 270 (müsste in etwa passen) Spiele in Retailverpackungen in der Wohnung lagern. Ansonsten geht es eigentlich. Die einzige kleinere Sache die irgendwo gesammelt wird, obwohl man sie nicht mehr dringend bräuchte sind Konzertkarten und -tickets, wobei das nicht so viele sind (etwa 40 Events).
Messie bin ich Gottseidank nicht, außerordentlich ordentlich aber auch nicht. Ich versuche zwar Ordnung zu halten und moser schon mal rum, wenn es an einigen Stellen in der Wohnung aussieht wie auf einem Schlachtfeld aber ich und dauerhafte Ordnung? Dafür bin ich zu faul.

Damit anderen klar ist, was gemeint ist:

auf die ich hiermit antworte:
Wenn ich rangtechnisch höher steigen sollte (was ich bezweifle, da mich allein die Frage, ob ich Mod werden möchte, schockiert hat und ich mich selbst als eher ungeeignet ansehe) werde ich natürlich die Macht ausnutzen um alle dauerhaft zu sperren und zu tyrannisieren. Wer würde das nicht wollen?
Da ich die Grundregel eins des Internet kenne (nein nicht „The internet is for porn and only for porn“ sondern „Never trust anyone EVER.“) weiß ich solche Sprüche so aufzufassen, wie sie auch gemeint sind: als Scherz. Ich gehe zwar hin und wieder ab wie ein HB-Männchen aber wenn jemand mir persönlich im Internet mit einem dummen Spruch kommt, weiß ich es a) zu ignorieren oder b) mit etwas Glück mal gut zu kontern.
Die Zeit, die ich aufwänden würde, um mich mit soetwas zu befassen ist definitiv zu schade und auch das frustierte Ansammeln solcher Emotionen ist Gottseidank lange passé.

Aber da du ja wissen wolltest wie ich mich rächen werde, hier mal eine persönliche Liste:
Daniel: Dich werde ich als Hamster für mein riesiges Laufband nehmen, deine Kuller muss weg
Garo-Meister: Naja, du bist Ossi, du bist schon gestraft genug…
Daniela: Rechne damit, jeden Tag mit mir schreiben zu müssen
Monoton: Ich stelle dich als Aushilfsrowdy bei der Mario Barth-Tour an

Hat sonst noch jemand dumme Sprüche gebracht? Ja, ok. Hakahori vielleicht aber der ist geistig eh nicht zurechnungsfähig.

…gar nichts. :wink:
Auch wenn man kaum glauben mag aber ich bin kein Bier-Trinker, geschweige denn Alkohol-Trinker generell. Liegt wohl ganz einfach daran, dass der „Geschmack“ mir einfach nicht zusagt. Was jetzt nicht heißt das ich gar keinen Alkohol oder jetzt im speziellen Bier (gibt ja auch welches ohne Alkohol) trinke, aber bewusst trinke ich es nicht.
Wenn dann würde ich aufgrund der Tatsache, dass es mir noch am ehesten geschmeckt hat, Pils und hier wohl speziell Astra trinken.

Monoton

Es kommt ehrlich gesagt auf die Situation und das Thema an. Geht es für mich persönlich um wirklich wichtige Dinge, die auch mich persönlich betreffen, dann würde ich sagen das ich meinen Standpunkt auch durchaus selbstsicher vertreten kann, ohne mich verunsichern zu lassen. Ist es aber ein Thema, wo ich nicht wirklich mit Herzblut dabei bin, kann es passieren, dass die Meinung anderer angenommen wird. Den Weg wähle ich dann aus reinem Schutz vor unnötigen Diskussionen, die ich mir ersparen möchte, weswegen ich dann eher zum Ja-Sager werde. Ist zwar vielleicht nicht die sinnvollste Eigenschaft, aber irgendwann hat man einfach keine Lust mehr auf irgendwelches Rumgeplänke und gibt einfach klein bei.
Verunsichern selbst lasse ich mich nur wirklich bei Themen, wo ich keine wirkliche Kenntnisse von habe bzw. die für mich relatives Neuland sind. Meist versuche ich mich dabei, vorab ein bisschen schlau zu machen, damit ich nicht ganz so schnell einknicke. Das es nicht immer klappt, ist natürlich offensichtlich.
Aber ich habe auch kein Problem damit, solange der Gegenüber nicht meint, sich deswegen unbedingt als besser profilieren zu müssen, nur weil er seinen Standpunkt besser rüberbringen kann.

Heieiei, das sind ja gleich drei Fragen auf einmal. Das zählt nicht!
Kennengelernt habe ich sie, wie einige andere heutzutage auch, über das Internet. Aber vermutlich nicht, wie einige aufgrund meines Musikgeschmacks denken würden über so Seiten wie Metalflirt.de (was ich persönlich einfach nur peinlich finde) sondern eher per Zufall über Last.fm. Dort gab es als Abonnent die, ich nenne sie mal so, „Stalker-Funktion“, bei der man schauen konnte wer so zuletzt das eigene Profil besucht hat. Natürlich ist man neugierig, schaut dann mal auf die jeweiligen Profile und hinterlässt mal hier und da eine Nachricht im Sinne von „Hallooooooooooo, toller Musikgeschmack. Freut mich, XY bei dir soweit oben zu sehen“ So eine Nachricht habe ich auf ihr Profil geschrieben und irgendwann ein paar Tage später kam dann überraschenderweise eine Rückantwort. Es folgten dann ein paar weitere Profilnachrichten und anschließend die privaten Nachrichten. Irgendwann, nachdem es sich zu einer Bekanntschaft entwickelt hat (mit diversen Telefonaten) hat man sich dann mal, unter dem Vorwand, ein „Festivalchen“ zu besuchen, bei ihr im Heimatort getroffen. So ein direktes „Ich fahr mal dahin, weil ich die Person mal kennenlernen mag“ war uns beide irgendwie zu blöde, obwohl es das im Endeffekt war. Man hat sich gut verstanden und irgendwie hat sich dann relativ schnell mehr zwischen uns entwickelt, so dass wir kurze Zeit später dann zusammengekommen sind, trotz einer Distanz von ca. 300km zwischen uns.
Nach einem halben Jahr bin ich dann nach Hessen gezogen, wo sie wohnte, statt nach Hamburg, wie eigentlich geplant war des Studiums wegen. Da war die Distanz dann nicht mehr ganz so groß. Eineinhalb Jahre später sind wird dann endgültig zusammengezogen, nachdem man über ein Jahr vergeblich nach einer Wohnung gesucht hat (Student + Auszubildende –> Akzeptanz war gefühlt NULL, trotz der Tatsache, dass man irgendwo in einer Studentenstadt war). Und nun hocken wir uns seit knapp zwei Jahren in unserer ersten gemeinsamen Wohnung gegenseitig auf der Pelle, nerven uns hin und wieder aber vor allem und das ist das wichtigste: Genießen wir die gemeinsame Zeit und sind froh, durch eine blöde, nicht gerade hoffnungsvolle „Hallo“-Nachricht zueinander gefunden zu haben.
Wieso sie damals auf meinem Profil gelandet ist, weiß sie übrigens nicht mehr. Vermutung: Irgendein doofer Kommentar (was soll es auch sonst sein) bei einer Band, die sie damals sehr häufig gehört hat.
Und zur Frage ob sie ein Mann ist:
Nein, sie sieht weder aus wie Mann noch verhält sie sich wie einer. Nun ja, meistens zumindest. Wobei ich ja auch oft genug zickig bin und das passt ja klischeehaft zur Frau. Würde mal sagen wir ergänzen uns da ganz gut.

Es gibt da eher weniger Probleme. Es gab bislang nur wirklich einen Arbeitskollegen (während meiner damaligen Ausbildung) der diesbezüglich etwas nerviger war, aber der ging allen irgendwo auf die Nerven. Der Großteil, auch wenn es eher das ältere Semester (40+) ist, kommt damit ohne Probleme klar. Bislang hatte ich aber auch das Glück, noch nicht direkt in Kundenkontakt zu kommen, sondern lediglich mit den jeweiligen Leuten per Mail oder Telefon zu kommunizieren. Da befürchte ich halt schon einige Bedenken, wobei die hoffentlich unberechtigt sind.
Auf der Straße gibt es da eigentlich auch keine Probleme. Wenn irgendein „Gangsta Rapper“ meint einen blöden Spruch bringen zu müssen, soll er doch. Mich juckt es nicht, welche Lebenszeichen so eine Bazille von sich gibt. Jeder soll so rumlaufen dürfen wie er will.
Soweit ich mich erinnere ist Synthoras der einzige. Wobei ich es auch eher als Scherz auffasse.

Scooby

Die Frage hast du dir eigentlich durch deine zweite Frage indirekt beantwortet. Ja diesbezüglich bin ich wohl sehr klischeehaft. Mehr dazu aber bei Frage zwei. :wink:

Ja, sie hat mit meinem damals vorrangigen Musikgeschmack zu tun. Als ich beschlossen hatte, meine Haare länger wachsen zu lassen war ich wohl auf dem Trieb „Ui Metal –> lange Haare haben muss“. Ist jetzt auch gut fünf oder sechs Jahre her. Seitdem hat sich mein Musikgeschmack stark verändert, aber die Haare sind geblieben, weil ich mich mittlerweile sehr daran gewöhnt habe und mich nicht mehr wie so eine 08/15-Micky Maus mit Kurzhaarschnitt oder gegelten Haaren fühle. Dadurch sehe ich nämlich ungewollt jung aus, was ich absolut nicht mag.
Dennoch würde ich es nicht als Pracht bezeichnen, da ich die selben leidigen Probleme wie Tiago habe: Das Waschen und Trocknen dauert lange und häufig binde ich sie, auch und gerade auf der Arbeit, einfach nur zusammen weil sie sonst einfach nur im Weg sind. Habe deswegen auch schon überlegt, sie etwas stärker zu kürzen, so dass sie alle nur noch auf Schulterlänge sind.
Wobei ich eine Sache definitiv sagen muss: Headbangen und der Rotor machen wirklich Bock wenn man merkt, wie sich da was bewegt.

Du meinst wegen deiner Tätigkeit (u.a. Programmierung von Siemens Steuerungssystemen). Was ich mir gut merken kann, ist immer situationsabhängig. Es kommt wohl darauf an, wie originell und interessant etwas ist. So kann man mich wie die meisten anderen Leute fragen was ich gestern zum Abendessen hatte und ich könnte es mit etwas Glück nennen, mit großer Wahrscheinlichkeit aber nicht. Aber wenn irgendwas aus der Masse heraussticht, dann kann ich mich gut daran erinnern. Und hier im Forum kann man ja immernoch zur Not auf die Suchfunktion zurückgreifen.

  1. Pokemon oder Digimon?
  2. Welches war das beste Konzert, das du bis jetzt besucht hast?
  3. Da du umgezogen bist: Wie ist es, so weit weg von der Heimat zu sein? Vermisst du was?
  1. Wenn du dich jetzt/vor 5 Jahren für eines von beiden entscheiden müsstest: Würdest du dich für Sony, oder Nintendo entscheiden? Und warum?

  2. Sind Gläser bei dir eher halb voll, oder halb leer? (Boah, bin ich mal wieder kreativ!)

  3. Gibt es etwas, dass du unbedingt noch erleben möchtest? Zb eine besondere technische Errungenschaft? Oder etwas im Bereich der Videospiele?

Vorab: Viel Spaß beim Lesen.

Sowohl als auch. Bei Pokémon finde ich die eigentliche Spielereihe (nicht die zig Spin-Offs) top, bei Digimon den Anime. Wobei ich die Aussage wiederum eingrenzen muss auf die ersten beiden Staffeln bei den Animes und die ersten beiden Generationen bei den Spielen, da ich alles danach nicht weiter verfolgt habe.
Aber warum gefällt mir Pokémon als Spiel besser als Digimon, dahingegen aber nicht als Anime?
Nun ja, die Spiele waren halt einfach irgendwo klassiche RPGs, zwar ohne eine wirkliche Story und eher nur mit den zweckmäßigen Elementen, aber es war einfach irgendwo toll, sich sein Team aus den zig Pokémon (wovon ein Großteil dennoch gefühlt über ist) auswählen zu können um es dann, ohne den Einstz von Sonderbonbons und Missingno, vollständig hochzutrainieren. Auch wenn ich mangels Tauschpartner nie alle Pokémon sammeln konnte hat es dennoch tierisch viel Spaß gemacht, da man die Fortschritte immer gut sehen konnte.
Bei Digimon World hatte man zwar eine Story, aber das Problem war, man musste ständig das Digimon von neuem trainieren, da es nach 30 Spieltagen tot war. Toll. Man konnte zwar die Lebenszeit ein bisschen verlängern, aber ich habe es irgendwie nie hinbekommen. Ich hatte mein Digimon auch nie auf dem Ultra-Rang, sondern nur auf Champion. Das war irgendwo frustierend und hat wenig Freude bereitet. Zumal das ständige Mitschleppen vom mobilen WCs (warum macht das Vieh nicht einfach in das Gestrüpp?) genervt hat.

Beim Anime war es irgendwie genau anders herum. Da konnte ich mich bei Pokémon nie mit den Protagonisten (allem voran Whiney Ash) anfreunden bzw. sympathisieren, da sie irgendwie vom Charakter her ziemlich blöde waren und mich zudem das Pikachu derbst genervt hat. Klar, solche Zickereien wie das „Meh, ich will mich nicht entwickeln“ sollten zwar Dinge wie Freundschaft geht vor körperliche Stärke demonstrieren, aber insgesamt war es einfach nur übertrieben. Weitere Punkte, die zu meiner Antipathie beitragen sind dieses ewige Officer Rocky/Schwester Joy-Geschwärme von Rocko, der eigentlich sonst der angenehmste Charakter war. Aber der Oberhammer waren Team Rocket. Man hat die Personen charakterlich zwar bewusst so überzeichnet, aber es war einfach nur anstrengend.
Bei Digimon wirkte das alles irgendwie angenehmer im Gesamtkonzept. Zwar hatte der Anime die typische „Wir müssen die Welt retten“-Story, aber die einzelnen Personen die im Team waren, wirkten sehr viel ausgeglichener. Jeder hatte halt irgendwo eine Eigenschaft und es war nicht auf einige wenige Personen gedrängt. Zudem wirkten die freundschaftlichen Bande zwischen den Digimon und ihren menschlichen Kameraden sehr viel intensiver als bei Pokémon. Warum sperrt man fast alle Monster in einen kleinen Ball, obwohl man sie mag, aber nur eines wird bevorzugt und darf frei rumlaufen? Nett, wirklich nett. Bei Digimon war das alles besser gelöst.
Zudem wirkte Digimon irgendwie cooler, was wohl vor allem am Intro-Song der ersten Staffel lag, der sehr viel energiegeladener war als das Intro vom Pokémon. Zweiteres ist zwar zeitlos, aber wenn man das Digimon-Intro hört, bekommt man irgendwie mehr Lust, in ein großes Abenteuer zu ziehen.

Wie es im Moment aussehen würde, kann ich aber nicht sagen, da die Informationsgrundlage gut 10 Jahre alt ist. Dennoch möchte ich mal wieder in die Pokémon-Welt rein schnuppern (Schwarze Edition liegt hier) und auch auf X & Y freue ich mich schon. Bei Digimon gibt es ja leider kein wirklich aktuelles Spiel, welches im Westen verfügbar ist. Und des Japanischen bin ich nicht mächtig, somit fallen alle Japan-only Titel weg.

Hätte ich nur zwei oder drei besucht, wäre es sicherlich eine einfache Antwort aber so? Laut einer privat geführten Statistik habe ich über 130 verschiedene Künstler gesehen und da einen Auftritt auszuwählen, ist schon schwer.
Spontan würde ich aber wohl am ehesten die Dark Decadence Tour von 2011 nennen, bei der ich mit CRASHDÏET und Hardcore Superstar zwei richtig geniale Sleaze/Hard Rock Bands sehen konnte. Das interessante an dem Konzert war, das ich mich eigentlich eher auf die dritte Band im Bunde, The 69 Eyes, gefreut hatte, die dann aber irgendwie extremst langweilig rüberkam. Stattdessen hatten dann die Bands überrascht, die ich zwar auch gerne sehen wollte, ich aber in dem Moment für nicht so wichtig hielt.
Andere Auftritte die mir noch einfallen würde wären Moonspell und W.A.S.P. im Allgemeinen (jeweils aber nur zweimal gesehen) und Airbourne 2008.
Ach ja: Nur weil ich hier jetzt Hard Rock und Metal nenne, heißt das noch lange nicht, das ich nur das höre. Ich war auch schon auf einem, ich nenne es jetzt mal so, Klassikkonzert (wobei es „nur“ orchestrierte Videospielmusik war) und zwei Pop-Konzerten.

Am Anfang habe ich meine Heimat vermisst, weil alles unvertraut wirkte und ich, vor allem finanziell, in einer ziemlich doofen Situation war. Aber nach einiger Zeit hat sich das gelegt und seitdem ich jetzt fest mit meiner Freundin zusammenwohne (also seit gut zwei Jahren) vermisse ich eigentlich nichts mehr an meiner Heimat. Icb bin zwar noch in regelmäßigen Kontakt mit meiner Mutter und fahre hin und wieder dort hin, aber wenn ich dann da bin, merke ich doch wie trostlos und verschlafen der Ort eigentlich ist und ich bereue den Schritt in keinster Weise. Zumal ich mich damals ja bewusst für den Umzug entschieden habe und so oder so wegziehen wollte.
Die Gegend (Münsterland) ist trotzdem sehr viel schöner als meine jetzige Region (Mittelhessen) und die Leute sind immerhin nett. Denn eine Sache die ich schnell lernen musste, ist: Gefühlt 90% der Hessen sind unfreundlich.

Die Wahl würde wohl in beiden Fällen wenig überraschend positiv für Sony ausgehen. Auch wenn Nintendo viele bahnbrechende Spielereihen veröffentlicht hat, leben sie für mich vor allem vom Glanz der alten Erinnerungen, die ich an meine Kindheit in den 90er Jahren habe, wo ich das erste Mal Kontakt mit Videospielen hatte und da vor allem mit einem Hersteller: Nintendo.
Ich weiß nicht mehr genau wieso, aber ich hatte im Juli 2000 mein N64 verkauft, da die Spiele mich nicht mehr wirklich interessiert hatten und bin dann (sehr verspätet) zur PS1 gewechselt. Und diesen Schritt habe ich irgendwie nie bereut, da die Titel, welche es damals gab und zur Auswahl standen, mich persönlich sehr viel mehr angesprochen haben, was wohl vor allem an der schier unendlich großen Auswahl an für mich interessanten (Racing- und RPG-)Spielen lag (die PS1 ist übrigens auch die erste Konsole, die ich nicht mehr verkauft habe).
Das gilt auch heute noch so. Zwar mag Nintendo für viele vermeintlich das kreative Füllhorn sein, wo irgendwie immer was rauszukommen scheint, aber dennoch spricht mich davon nie wirklich was an. Klar, Spielereihen wie Fire Emblem, F-Zero oder Metroid begeistern und es gibt auch hier und da mal interessante Spiele von Drittherstellern, aber im großen und ganzen muss ich sagen lässt mich Nintendo irgendwie kalt. Das galt vor zehn Jahren, das galt wohl auch vor fünf (wo ich nicht mal aktiv gespielt habe) und das gilt auch heute noch. Zwar kann ich sehr viel Spaß mit den Spielen haben, aber wenn ich auf die „große“ Masse an Spielen schaue, dann fehlt mir da irgendwo etwas, wobei ich nicht sagen kann, was es ist.
Das ist mir aber auch erst bewusst geworden, seitdem ich mich hier tummel. Vor allem beim Liebling der Massen, dem 3DS merke ich das ganz gut. Ich habe mir seit eineinhalb Jahren einen 3DS holen wollen, aber vor gut einem Jahr habe ich mal spaßeshalber die PSP und PSVita angetestet und ich fand sie im Vergleich zum 3DS (XL) grandios. Es hat mich irgendwo direkt was angesprochen, Ich wollte es bzw. sie einfach direkt haben.
Beim 3DS XL, den ich mittlerweile habe, ist das irgendwie nicht so. Ich habe im gesamten Mai den 3DS vielleicht fünf Stunden wirklich genutzt, das wars. Es will irgendwo nicht der Funke überspringen. Zwar liegt das wohl auch an der PS3, aber selbst die Vita habe ich in der Zeit mehr genutzt, und das obwohl sie für viele ja schon klinisch tot ist und eine schlechte Software-Auswahl hat. Aber dennoch bietet sie mir, ähnlich wie die anderen Sony-Geräte, einfach ein persönliches Wohlgefühl. Es macht mir Spaß, damit zu spielen. Das fehlt mir persönlich bei Nintendo irgendwo.
Seit dem Advance und dem GameCube (den ich erst nachträglich gekauft habe, den ich aber im Vergleich zur Wii top finde), fehlt halt irgendwo etwas in der Beziehung crimsonidol+Nintendo, wo ich sage, dass das Stück wichtig ist und ohne das ich nicht möchte. Bei Sony scheint es, warum auch immer zu passen.

Ich weiß, die Antwort ist wohl nicht wirklich das, was du hören wolltest, da sie keinen wirklichen Grund nennt, aber ich weiß sonst nicht, wie ich es formulieren soll. Wohlgemerkt, Nintendo machen immer noch einige Toptitel, aber irgendwo fehlt für mich das wirkliche Feuer.

Kreativ wie eh und je. :wink:

Auch wenn ich es gerne anders sagen würde, sind für mich persönlich Gläser eher halb leer als halb voll. Sprich, ich bin immer eher pessimistisch als optimistisch eingestellt, auch wenn es anders wirken mag. Zwar bin ich niemand, der dauerhaft deprimiert durch die Gegend läuft und alles schlecht redet, aber ein gewisser negativer Grundton ist bei mir irgendwo immer vorhanden. Liegt wohl vor allem an der Kindheit, die ich irgendwie nicht wirklich positiv in Erinnerung habe, da irgendwo nie was besonders positives passiert ist. Dennoch versuche ich seit ein paar Jahren, vor allem seitdem ich selbstständig bin, daran zu arbeiten und etwas optimistischer zu sein, auch wenn irgendwie und irgendwo immer so leichte Zweifel auftauchen, ob das positive, was passiert, auch wirklich real ist. Einige würden auch sagen: Ich denke zu viel und zu negativ und ich weiß, mindestens zwei Personen werden mit dem Kopf nicken sobald sie das lesen, (I got ya!)
Aber es lässt sich halt nicht so leicht beeinflussen. Das weiß wohl jeder, der schon ein bisschen länger auf der Erde unterwegs ist und nicht total zugekifft in seinen Luftschlössern wohnt und meint „Alles wird gut, alles ist einfach“. Aber immerhin bin ich bezüglich dieser Sache mal optimistisch und würde sagen, das Glas ist halb voll statt halb leer, denn hier möchte ich die Hoffnung nicht aufgebem.

Hmm, was soll ich hier sagen, ohne das es langweilig oder zu abgedroschen klingt?
Fallschirm springen? Ne, bringt nichts, da Höhenangst.
Einmal nach Japan? Klar möchte ich das einmal, aber das ist irgendwo nichts besonderes wo ich sagen würde „Woopidoo, das ist sowas endgeiles, das kann nicht jeder.“
Einen großen Star treffen? Hmm, ich war zehn Meter entfernt von Mr. Uematsu, zählt das? Nein, nicht wirklich.
Ah doch, es gibt etwas, was ich unbedingt erreichen möchte, das ist aber so bescheuert, da denkt sich die Hälfte sicherlich „Häh, was soll der Mist denn?“ und die andere Hälfte denkt sich „Kann man das essen?“:
Ich habe seit Jahren irgendwie den Wunsch, mal ein größeres Software-Projekt auf die Beine zu stellen, Und zwar möchte ich nicht irgendein 08/15 Newsportal oder die zwangigtausendste Taschenlampen-App machen, sondern eine mehr oder minder allumfassende Metadatenbank, die man nutzen kann, um seine Musik-, Film-, Bücher- oder Spielesammlung zu verwalten. Dieser Wunsch kommt vor allem dadurch zustande, das ich zur Zeit wo ich ausschließlich Musik bzw. vielmehr Tonträger physikalisch gesammelt habe, diese irgendwo verwalten wollte um einen Überblick darüber zu haben. So gibt es diverse Seiten, die das anbieten, aber was mache ich mit der Sammlung auf der Festplatte? Gut, nehme ich ein anderes Portal und nutze deren Services um meine Musiksammlung zu vertaggen. Und wo erfasse ich nun meine anderen Sammlungen? (als zwanghafter Statistiker in einigen Bereichen ist das echt nicht lustig)
Deswegen kam mir vor zwei oder drei Jahren die Idee, eine Seite zu machen, die ähnlich solchen Sammlungsseiten wie Musik-Sammler, Ofdb, Ogdb und Co. funktioniert und gleichzeitig noch das automatische Erfassen und Aktualisieren der Metadaten eventueller Dateien ermöglicht, ähnlich solcher Dienste wie Musicbrainz.
Die Datenbank soll dabei nicht nur durch eine reine Weboberfläche bedienbar sein, sondern auch durch diverse Client-Programmen genutzt werden können, die dann am jeweiligen Device gezielt genutzt werden können, um die Infos zu erhalten (Barcode scannen, CDs/DVDs/BluRays direkt auslesen etc.).
Aber dabei möchte ich nicht irgendwo auf vorgefertigte Bibliotheken oder Frameworks zurückgreifen, die irgendwo alles übernehmen, sondern einen Großteil selbst implementieren, so u.a. auch den Server-Stack. Mag für einige zwar total abstrus wirken aber für mich persönlich wäre das einfach nur eine phänomenale Sache, da ich mich hier total austoben könnte und endlich mal ein für mich tolles Software-Projekt hätte, da ich privat seit Jahren irgendwie mich null betätige und auf der Arbeit irgendwie im „Consulting- und Anpassungssumpf“ untergehe, aber irgendwo nichts wirklich kreatives mehr machen kann. Und das könnte ich hierdurch ausleben.

Und wem das zu abgehoben ist und wer nur die Hälfte versteht:
Es geht einfach nur um das Ausleben der persönlichen Kreativität in dem einzigen Bereich, den ich einigermaßen gut kann (nein, nicht zocken, da bin ich eher schlecht). Das wäre für mich persönlich das wichigste was ich erreichen möchte.

P.S.: Noch wach oder eingeschlafen? :wink:

Hm ich habe meine Frage etwas blöd formuliert. Dachte da eher an Dinge die du nicht direkt beeinflussen kannst. Wie zB die Möglichkeit zu beamen, Welt ohne Rassismus, ein blonder Farbiger mit Schlitzaugen, eine Maschiene, die du vllt mal in einem Comic gesehen und gedacht hast: „Wenn das mal Wirklichkeit wäre…“.

Daniela ihren Lieblingssmiley klau
.__.

Naja, dann gibt es halt jetzt die zweite, gewünschte Variante der Frage:

Wenn ich ehrlich bin, würde mir da nichts einfallen was ich jetzt spontan unbedingt erleben möchte, dessen Werdegang aber nicht in meiner Hand liegt und wo ich denken würde „Wenn das mal Wirklichkeit wäre, wäre das genial“
Klar gibt es hier und da vor allem gesellschaftliche Entwicklungen, die sicherlich schön wären wie beispielsweise das Ende vom Rassismus, weniger vorurteilsbehaftete Handlungen oder Politiker mit Rückgrat, aber die Menschen, die die großen Massen lenken, bekommen das seit Jahrtausenden nicht hin, also wird sich da wohl während meiner Lebzeit nicht ändern. Ja ich weiß, ist sehr pessimistisch aber da bleibe ich meinem Grundverhalten (siehe auch die halb voll, halb leer Gläser)
Im technischen Bereich gäbe es, wenn man mal von Science Fiction-Filmen ausgeht, sicherlich einige sehr interessante Dinge wie die Möglichkeit, mit Lichtgeschwindigkeit zu reisen, generell andere Planeten ohne Probleme zu bereisen und zu erforschen oder vielleicht, im Vergleich dazu, so banale Dinge wie Fusionsenergie. Das wären alles sicherlich nette Dinge, die auf die eine oder andere Weise der Menschheit sicherlich helfen, aber auch schaden, würde.

Jedoch sehe ich für mich persönlich noch keine Vorteile da drin, weswegen es irgendwo wiederum uninteressant ist. Darum ist es mir auch relativ egal, was so als die große Zukunft angepriesen wird, da es mich nicht in meinem hier und jetzt betrifft.

Es sind eher die kleineren Dinge, die nicht wirklich weltbewegend sind, die mich aber wirklich begeistern würden. Sowas wie Rocko’s modernes Leben in deutsch und auf DVD? Geil, direkter Kauf. Die Spielereihen Breath of Fire oder Wild ARMs werden reaktiviert? Da würde ich mich derbe freuen und das würde mich bewegen. Aber ob es der Allgemeinheit was bringt, ist eher fraglich.

Hoffe, die Antwort ist dir passender. Ist zwar immer noch nicht das wahre, da ich halt eher für mich persönlich in meiner kleinen Welt leben möchte ist es irgendwo das einzige, was ich spontan, aber auch bei längerem Nachdenken antworten kann.

1.) Jeder hat eine, also Butter bei die Fische, was ist deine schlechteste Angewohnheit?

2.) Was war das peinlichste, an das du dich erinnern kannst (und dich traust mit uns zu teilen?)

3.) Besitzt du eine außergewöhnliche (oder gar außergewöhnlich sinnlose) Fähigkeit?

Real Mansons

Eine? Das wird schwer zu entscheiden welche meine schlechteste Angewohnheit ist, da ich, wie viele andere wohl mehr als nur eine habe. Jedoch nach langem Überlegen (die Frage hat mich seit heute Morgen beschäftigt, als ich deinen Post gelesen habe –> schlechte Eigenschaft schon mal: Zu viel denken) bin ich zu dem Entschluss gekommen meine Schludrigkeit im Bezug auf mein Zeitmanagement zu wählen.
So passiert es mir vor allem privat schon mal, gewisse Dinge, die ich nicht gerne erledige, schon mal ewig nach hinten zu schieben oder einfach zu vergessen. Typisches Beispiel:
Müll wird runtergebracht und es kommt die Frage „Tust du einen neuen Müllbeutel rein?“ Meine Antwort ist dann meist „Ja, mach ich“ während ich irgendwie anderweitig beschäftigt bin. Meist ist es dann so, das nach zehn Minuten immer noch nichts getan wurde und ich mich nicht für eine Minute mal dem eigentlichen Thema abgewandt habe. Eine beliebte andere Sache ist „Ich mach auch in 5 Minuten aus“ (meist im Zusammenhang mit dem Spielen) wobei dann aus den 5 Minuten meist mindestens eine halbe Stunde wird. Es sind halt nur Kleinigkeiten aber dennoch ist das irgendwo eine nervige Sache, die schon mal zu angespannten Situationen führt oder wo ich mich selbst frage, wieso ich das schon wieder machen musste.
Wobei das auch wirklich nur bei ungezwungenen Sachen so ist. Arbeite ich irgendwo in einem Team bzw. Projekt- bzw. Zweckgebunden, dann bin ich Mr. Überpünktlich und neige irgendwie dazu, Leute unter Druck bzw. Zugzwang zu setzen. Dann kann es meist nicht schnell genug gehen.

Ähm, da gibt es zwei Dinge, die irgendwo peinlich sind, wobei eine Sache eher lustig peinlich ist und die andere eher ekelig peinlich. Hat aber beides mit demselben Ort/Grund zu tun und ist irgendwie im selben Zeitraum gewesen, von daher packe ich es mal zusammen.

Und zwar war ich 2008 auf Wacken und habe dort zusammen mit einem Freund das Camp abends von Bekannten besucht. Nach einem längeren Schwätzchen und ein paar Bier (nein, ich war nicht besoffen) wollte ich mich etwas hinlegen und habe mich dann in der Nähe vom Camp auf den Boden gelegt und bin dabei dann eingeratzt. Nach einer Stunde bin ich dann wieder aufgewacht und habe dann erst festgestellt, dass ich mich sehr nah an die „Pinkelecke“ des Camps gelegt habe und dort geduselt hatte. Das war irgendwie schon ekelig und mir in dem Moment extremst unangenehm.
Der lustige aber irgendwo nachträglich sehr peinliche Moment kam dann auf dem Rückweg zum eigentlichen Camp, welchen wir um 1 Uhr nachts angestrebt haben. Das Problem war: Es gab keine wirkliche Beleuchtung in den Bereichen und auch eine Taschenlampe war nicht vorhanden. So sind wir also über den Campingground marschiert, über zig Sturmseile gestolpert (und haben dabei das ein oder andere auch umgerissen) um dann nach gut einer halben Stunde zu merken „hmm, hier waren wir schon einmal“ um dann festzustellen, dass wir wieder am Ausgangspunkt, dem Camp des Bekannten waren. Also mussten wir noch einmal durch die riesige Menge von Zelten durchfinden, bis wir dann irgendwann einen Fahnenmast gesehen haben, wo wir wussten, dass unser eigenes Camp in der Nähe ist, welches wir dann auch, irgendwann um zwei Uhr nachts, endlich gefunden hatten.

P.S. Diese Antwort bereue ich wahrscheinlich jetzt schon.

Ehrlich? Selbst nach langem Überlegen würde mir keine außergewöhnliche Fähigkeit einfallen, die ich besitze. Ich bin weder künstlerisch (Musik, Zeichnen, Schreiben) noch sportlich begabt und war in solchen Sachen immer eine Niete. Auch sonst würde mir nichts Spektakuläres einfallen, was mich irgendwo auszeichnet.

Bevor jemand meckert: In Absprache mit crimsonidol darf ich die folgenden Fragen noch stellen.

  1. Wo siehst du deine Stärken bzw. was kannst du besonders gut?
  2. Gibt es etwas, das du an deinem Leben momentan ändern würdest?
  3. Zurückgefragt, weil ich die Frage äußerst interessant finde: Wenn ein Mensch stirbt und keiner hat ihn wahrgenommen, hat er dann wirklich gelebt?

Bonusfrage: Hörst du dir gerne die Probleme anderer Leute an[SIZE=1] oder nervt dich das auch schon mal? :stuck_out_tongue:
[/SIZE]

Daniela

Das mag jetzt in dem Zusammenhang irgendwo merkwürdig wirken aber pauschal würde ich sagen: Bescheidenheit. Sowohl materiell als auch immatriell gebe ich mir in der Regel mit sehr wenig zufrieden und bin meist froh über das, was ich habe.
Dabei deckt das irgendwo alle Lebensbereiche ab. Ich bin niemand, der großartig weit weg fliegen muss um einen schönen Urlaub zu haben, sondern kann mich auch mit einem lokalen Urlaub anfreunden. Aber auch sonst brauche ich nicht wirklich viele materielle Güter, um glücklich zu sein. Ich habe das Gefühl, viele brauchen irgendwelche, für mich überteuerten, High End-Gadgets um sich glücklich zu fühlen. Damit braucht man mir, trotz meiner Technik-Affinität nicht ankommen. Der einzige Bereich, wo ich da mal über die Stränge schlage, sind die Videospiele.
Aber wie erwähnt gilt das nicht nur materiell so, sondern auch immateriell. Auch wenn es aufgrund diverser Postings hier und im Chat vielleicht auf den ersten Blick anders wirken mag, bin ich niemand, der wirklich irgendwo im Rampenlicht stehen will sondern dann eher eine Person, die im Hintergrund agiert und sich da in Ruhe austoben darf, egal auf welche Art und Weise.
Vor allem bei Aufgaben, die in Kooperation mit anderen erledigt werden sollen, ist das auffällig. Geht es um die Planung und die konkrete Realisierung bin ich vollends dabei und meist sehr motiviert (siehe auch die Sache mit dem Zeitmanagement). Geht es dann aber um die finale Ablieferung der Arbeit, überlasse ich meist lieber anderen den Vortritt.
Das Problem ist dann oft halt nur die fehlende Anerkennung der eigenen Leistung. Klar, wäre es dann schön, hin und wieder irgendwie Anerkennung für die eigene Leistung zu bekommen, aber für mich zählt da persönlich dann eher die Tatsache, dass ich eine Sache erfolgreich absolviert habe und zumindest in den wirklich relevanten Dingen wurde meine Leistung auch immer anerkannt und bemerkt. Für mich persönlich zählt aber dennoch mehr die persönliche Verwirklichung und das ich die Dinge mache, die mir Spaß machen. Und wenn nur ein einfaches Danke kommen mag, ich aber weiß, dass es ehrlich gemeint ist, reicht mir das schon aus und ich weiß, meine Mühen waren dann
nicht vergebens.
Ein anderer Bereich, wo man diese, für viele wohl auch falsche, Bescheidenheit merkt ist der Bereich gegenseitige Hilfe. So neige ich sehr gerne dazu, anderen helfen zu wollen (siehe auch deine Bonusfrage :stuck_out_tongue: ) aber wenn ich selber irgendwo vielleicht Hilfe von anderen bräuchte, neige ich dennoch eher dazu, es alleine zu probieren. Dass das natürlich nicht immer von Erfolg gekrönt ist, steht außer Frage aber so ist meine Art nun mal.
Auch wenn es hier sehr negativ klingen mag, würde ich meine Bescheidenheit, die hier sicherlich gut mit meiner Introvertiertheit im Einklang ist, als eine meiner Stärken ansehen. Der Hauptgrund dürfte wohl sein, das ich auch so wirklich sehr glücklich bin und mich auch über viele kleine Dinge sehr, und vor allem ehrlich, freue.

Spontan wäre mir da mein momentanes Arbeitsumfeld eingefallen, wobei ich sagen muss, das werde ich in näherer Zeit nicht ändern können. Was viel Wichtigeres, was ich gerne ändern würde, wäre die Tatsache, dass ich mich irgendwie seit eineinhalb Jahren in einem kreativen Loch befinde und da keinen Weg herausfinde.
Dieses Loch, welches, um es kurz zu fassen, aufgrund eines sehr arbeitsintensiven Semesters zustande kam, nervt mich in sofern, als das Ich seitdem keine wirkliche Movitation mehr verspüre, meiner bis dahin recht intensiven Leidenschaft zum Programmieren nachzukommen. So habe ich diverse Male versucht, wieder kleinere Dinge zu entwickeln aber nach ein paar Tagen dann wieder abgebrochen, da mir seit besagtem Semester irgendwie überhaupt die Motivation fehlt, etwas zu programmieren. Ist natürlich als Informatiker alles andere als ideal aber irgendwie kann ich mich nicht mehr so sehr dafür begeistern. Wobei es, zum Glück während meines Abschlusssemesters einen kurzzeitigen Motivationsschub gab, der jetzt aber wieder futsch ist.
So versuche ich es weiterhin, mich irgendwie kreativ zu betätigen, auch wenn es aufgrund mangelnder Talente nicht wirklich viele Bereiche gibt, in denen ich mich kreativ austoben kann. Und auch wenn es jetzt merkwürdig klingen mag, aber einer der Bereiche, wo ich mich kreativ austobe ist hier im Forum, da es mir irgendwie Spaß macht, zu den diversen Spielen Infothreads zu erstellen und den Leuten Diskussionsgrundlagen zu schaffen. Vielleicht sollte ich mich mal mehr mit dem Schreiben irgendwelcher Texte beschäftigen und mal einen Blog oder etwas anderes in Angriff nehmen. Auch wenn ich sagen muss, dass meine Grammatik und Rechtschreibung für etwas wirklich Ernstes wohl viel zu schlecht sind. Aber vielleicht sehe ich das auch viel zu selbstkritisch.
Spätestens zum Ende des Sommers hin möchte ich mich dann aber auch wieder mal, für meine Verhältnisse zumindest, wirklich kreativ betätigen und mal die eine oder andere Sache angehen, damit einige Dinge mal etwas idealer werden, da ich so viele Ideen im Kopf rumschwirren habe, was ich so umsetzen könnte.

P.S.: Auch wenn die Sache mit den Threads mir irgendwo Spaß macht, ist das keine Aufforderung an die Mit-Mods, mir irgendwie Arbeit aufzuschwatzen. :wink:

Kurze Antwort: Ja.
Lange Antwort: Auch wenn ein Mensch nie wahrgenommen wurde, kann er dennoch gelebt hat. Die einzige Voraussetzung, damit jemand sagen kann, dass ein anderer gelebt hat, ist für mich nur ein Punkt: Zufriedenheit mit dem eigenen Leben, sodass man selbst von sich behaupten kann, gelebt zu haben.
Wenn jemand komplett ohne soziale Beachtung mit seinem Leben zufrieden ist, hat diese Person für mich, trotz dieser Rahmenbedingungen, gelebt. Auch wenn der Mensch definitiv ein soziales Lebewesen ist, welches sich erst in Gegenwart anderer Individuen wohlfühlt, so gibt es ja dennoch genügend Beispiele, wo eher das Gegenteil zutrifft und Leute freiwillig in Isolation leben und damit zufrieden sind. Und meiner Meinung nach haben diese Leute auch gelebt. Selbst wenn sie nie jemand anders wahrgenommen hat.
Zwar mag es schwerfallen, daran zu glauben, das jemand ohne soziale Beachtung zufrieden sein kann aber ich denke mir, wenn jemand etwas nie wirklich kennengelernt hat, kann er es somit auch nicht vermissen und von daher kann er dann auch ohne dieses etwas durchaus glücklich sein. Von daher denke ich, dass die Zufriedenheit mit einem Selbst ein Zeichen für das Leben ist.

Auf der anderen Seite glaube ich aber auch ehrlich gesagt nicht, dass jemand existieren kann, ohne jemals wahrgenommen zu werden, da jeder irgendwie Spuren hinterlässt, selbst wenn es nur unbewusst ist. Zwar mag man vor allem im Nachhinein die Spuren nicht mehr einer einzelnen Existenz zuordnen können, jedoch wird man wissen, dass sie von einem Leben verursacht und dadurch geprägt wurden. Wobei ich sagen muss, dass dieser Gedanke aufgrund all der Gräueltaten, die auf der Welt tagtäglich geschehen und bei denen viele Leben, ohne eine Chance dieses jemals genießen bzw. ihre Umwelt prägen zu können, schon sehr abstrus wirkt.

Die Frage ist zu klein, ich kann die nicht lesen. Zumal, erst zu spät posten und dann auch noch vier Fragen stellen wollen? Wir sind hier nicht mehr in der Schule. Die Zeiten der Sonderwünsche sind vorbei, Fräulein! :stuck_out_tongue:

Aber zur Frage an sich:
Zuerst frage ich mich, wie man ernsthaft auf die Idee kommen kann, mir so eine Frage zu stellen. Auch wenn ich weiß, dass die Frage nicht wirklich ernst gemeint ist (auch ohne den Smiley hätte ich die wahre Intention verstanden), wirkt sie dennoch irgendwie sehr abstrus, da ich glaube, niemand sieht sich gerne als Kummerkasten für andere Leute, oder vielleicht doch?

Ok, selbst sehe ich mich schon irgendwo als Kummerkasten an. Aber nicht als allgemein zugänglicher sondern nur für Leute mit spezieller Zutrittsberechtigung. Wie man diese erhält? Eigentlich ganz einfach: Indem man ehrlich und offen mit mir umgeht und sich auch auf mich und meine Art einlässt, aber umgekehrt auch selber offen ist und es akzeptiert, wenn ich mich mehr mit einer Person befassen möchte.
Zumal das schon was Besonderes ist, wenn ich wirklich mehr mit einer Person zu tun haben möchte, da ich mich selbst eher als Einzelgänger ansehe, der eher wenig auf soziale Interaktionen setzt. So kann jemand, mit dem ich über mehr als nur oberflächliche Themen rede, sich irgendwo glücklich schätzen, da ich dann auch gerne bereit bin, mir „die Probleme“ anzuhören und versuche zu helfen, wo ich kann. Wobei ich es dann auch nicht mal als Probleme ansehen würde. Sondern einfach nur als eine Herausforderung, die man irgendwie sicherlich lösen kann.
Bei diesen Personen empfinde ich es dann auch nicht als Bürde, wenn sie sich mal auskotzen wollen und mich als ihren Mülleimer für den ganzen Seelenschrott, der sich so ansammelt, missbrauchen wollen. Denn es ist irgendwo eine ziemliche Wertschätzung, da ich weiß, dass dies auf einer Vertrauensbasis basiert. Und da bin ich auch gerne bereit, andere Dinge temporär in den Hintergrund zu schieben, da es mir wichtig ist, diesen Personen beizustehen und zu helfen.
Klar darf das nicht überhandnehmen aber bei allen, mit denen ich bisher diese „innigeren“ Bekanntschaften hatte, war das nicht der Fall, sondern recht ausgeglichen.
Sollte eine Person aber nicht zu diesem Kreis gehören, so geht es mir tierisch auf die Nerven, wenn sich jemand bei mir auskotzen möchte. Meistens werden diese Personen dann auch mit Nichtbeachtung oder Gleichgültigkeit bestraft, da ich mir in solchen Momenten denke, dass die Person eh nur ihren Müll abladen will und ich ihr sonst vollkommen egal bin.

Also um es kurz zu fassen: Freunde (oder auch Bekannte) dürfen das gerne, für den Rest gilt Darkthrone mit Fuck off and die!


An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen, die mir Fragen gestellt haben, bedanken und ich hoffe die Antworten waren einigermaßen interessant (wenn auch teilweise etwas lang).
Würde mich freuen wenn der eine oder andere mir Feedback geben würde. Am liebsten per PM, aber geht auch per Skype für die, die mich drinne haben.