Der heiße Stuhl III - Monoton [beendet]

Der heiße Stuhl ist zurück und feiert direkt einen fulminanten Einstand mit dem Liebling des Forums: Monoton.

Er freut sich sehr darüber wenn ihr ihm Feedback zu seinen Antworten gebt. Ein guter Weg hierfür wäre beispielsweise eine private Nachricht.

Zur Info: Maximal drei Fragen pro Post!
Ebenso bitte akzeptieren wenn der Gefragte auf bestimmte Dinge nicht eingehen will. Privatsphäre geht vor!
Hier zu den Details:
http://www.nintendo-online.de/forum/showthread.php?t=62632

Fragen dürft ihr stellen bis zum 15. Mai 21 Uhr.
Fragen können bis 22. Mai 21 Uhr beantwortet werden.

Gut…
Maximal drei Fragen dann fang ich mal an…

  1. Wieso hast du dich damals hier angemeldet?

  2. Bist du mod geworden weil du so einen einzigartigen „Humor“ hast oder hat das No Team noch andere Qualitäten in dir gesehen?

und schließlich…

  1. In welches Forum/ welchen Bereich schreibst du am liebsten?
  1. Benenne deine größte Angst und erläutere sie genauer.

  2. Monoton, ein Mensch von geistiger Reife und außerordentlicher Redegewandtheit. Was tust du als Politiker um Deutschland zu verbessern? Und wenn du dich nicht politisch engagieren solltest: wieso nicht?

  3. Fiktives Szenario: Die Europäische Union versagt und bricht auseinander. Der Euro wird wertlos. Politische als auch soziale Strukturen brechen ein. Was wäre dein Notfallplan?

  1. Ob beim Heißen Stuhl oder beim beinahe Mtiwirken beim jetzigen Kollektivehören, du scheint gern Dinge zu organisieren. Bist du auch im realen Alltag eine koordinierende Persöhnlichkeit?

  2. Zeit für introspektive Selbstdiagnose: Was denkst du, hat dich zu dem Kerl gemacht, der du jetzt bist?

  3. Und ein Blick in die Zukunft: Was würdest du gerne in näherer Zukunft erreichen? Auto, Sixpack, Seelenheil, oder sonst was?

  1. Ist es für dich denkbar dass dieses Forum für dich persönlich jeglichen Reiz verliert und du dir die nächste Herausforderung suchst?

  2. Hast du persönlich die Befürchtung, dass die Leute dich vermeintlich uninteressanter finden würden, wenn du dein „extremes“ Verhalten ablegen würdest?

  3. Du möchtest ein Studium im Kreativbereich machen, daher frage ich mal:
    Wenn du dein Studium erfolgreich durchziehst, was ist da für dich wichtiger: Die persönliche Selbsterfüllung ohne zwingend erfolgreich zu sein oder doch eher der (kommerzielle) Erfolg, dafür aber mit dem Risiko, dich nicht selbst erfüllen zu können?

  1. Was macht dich glücklicher: Draußen mit Freunden unterwegs sein oder gemütlich Zuhause ein gutes Game zu zocken?

  2. Was findest du an NO richtig schlecht?

  3. Wieso gerade NO?

1.Hast du einen Hass NO User oder Teammitglied?

2.Was machst du so wenn du nicht gerade NO bist oder Lernst?

3.Was hasst du am Mod sein oder hasst du gar nichts?

  1. Welche Serie ist dein absoluter Liebling und welche Serie soll auf ewig in der Hölle schmoren?

  2. Spielst du deinen Charakter, den du hier vertrittst, auch öfters mal im realen Leben?

  3. Da wie bei Dani ne Videospiel Frage bisher fehlte, bekommst du die gleiche Frage: Welches Spiel ist für dich ein totaler Geheimtipp und welches Spiel war für dich der größte Flopp überhaupt?

Nagut, dann fang ich auch mal an ein bisschen was abzuarbeiten. Auch, wenn ich gerade eigentlich gar nicht in der Stimmung bin. gähn

1. Wieso hast du dich damals hier angemeldet?
Ursprünglich war ich in einem anderen Nintendo Forum unterwegs, bin dort damals übrigens auch Mod und sogar Admin geworden. Irgendwann fehlte mir für das Forum die Zeit und für die Wii das Interesse, also bin ich gegangen. Hin und wieder hab ich mal reingeschaut, aber es war nicht viel los. Mit der Wii U brauchte ich wieder ein Forum, da mein altes Forum sogut wie tot ist, bin ich eher zufällig auf das Ding hier gestoßen. Mir erschien es aktiv genug, also bin ich geblieben.

2. Bist du mod geworden weil du so einen einzigartigen „Humor“ hast oder hat das No Team noch andere Qualitäten in dir gesehen?
Darf ich das überhaupt verraten? Dazu gibt’s jedenfalls eine „lustige“ Geschichte. Ich dachte nämlich eigentlich, dass ich eine Verwarnung von Philipp bekommen würde, statt gefragt zu werden, ob ich Mod werden möchte. Aber offensichtlich hat meine Art den Großteil der User und die Teamler nicht gestört - wobei ich am Anfang wirklich wesentlich schlimmer gewesen bin, was vorallem daran lag, dass ich eigentlich keine Lust mehr hatte irgendwo Mod oder sonst was zu werden, hatte den Quark oft genug hinter mir, aber da mir das Forum so sympathisch gewesen ist, konnte ich in dem Moment wohl doch nicht anders.
Danach hab ich mit Philipp noch einige PM’s gewechselt, um ihn davon zu überzeugen, dass er mich lieber nicht nehmen solle, aber scheinbar wollte das Team einen „Spaßvogel“, der mit seiner Art den Usern Feuer unter dem Hintern machen kann und für frischen Wind sorgt. Hat wohl nicht geklappt, bin ja jetzt total nett geworden, seit ich Mod bin. Oder?

3. In welches Forum/ welchen Bereich schreibst du am liebsten?

Ist mir eigentlich egal. Ich lese überall alle Threads (außer in den Bereichen, mit denen ich nichts zu tun hab: 3DS/DS, PS3/XBox). Wenn ich was finde, wo ich posten kann/will, dann tu ich das, wenn nicht, dann eben nicht.
Momentan halte ich mich aber eher im Offtopic Bereich auf, was das Schreiben angeht. Leider. Ich versuche eigentlich mich von dem Bereich zu lösen und auch woanders mehr zu posten, aber irgendwie komm ich selten dazu.

1. Benenne deine größte Angst und erläutere sie genauer.
Ich kenne keine Angst.
Ist für mich eine schwere Frage, wirklich. Was wohl daran liegt, dass ich mich schon oft damit auseinander gesetzt hab. Als ich noch jung, frisch und unschuldig gewesen bin (so Grundschule, weißt du), hatte ich mir immer eingeredet, dass Angst haben mich „schwächer“ machen würde, mich einschränkt. In dem Alter hatte ich vor einigen Dingen Angst, hauptsächlich dem Standardkram. Aber ich wollte das nicht, Angst haben. Also hab ich mich zum Beispiel - als ich allein zu Hause gewesen bin - ins Dunkle gestellt und einfach dort gewartet, weil ich Angst im Dunkeln hatte (wie die meisten Kinder vermutlich). Ich wollte mich direkt mit der Angst konfrontieren und sie mir so abtrainieren. Und das als kleines Kind, ich bin schon irgendwo bescheuert gewesen (oder immer noch?). Bei Insekten genauso. Ich hab die Dinger gehasst und konnte nicht ruhig bleiben, wenn irgendwo was ekliges gewesen ist. Also hab ich irgendwann angefangen sie zu berühren und sonst was. Jetzt bin ich das immerhin los und akzeptiere die Viecher vollkommen. Ich hab sogar ein großes Problem damit, wenn jemand 'ne Spinne töten will, nur, weil sie vielleicht beim Klogang stört. Da fange ich sie lieber und setze sie nach draußen.
Aber nagut, das war wohl eher ein kleiner Ausflug.
Um nochmal expliziter auf die Frage zu antworten: Ich hab nur noch vor wenigen Dingen Angst, was wohl an der Konfrontation damit liegen wird. Manchmal suche ich immer noch den Nervenkitzel und die „Angst“, ich tu gerne Dinge, die andere nicht tun würden. Meistens springt für mich dann doch nicht so viel Nervenkitzel dabei raus, wie vorher erhofft, aber da kann man wohl nichts machen.
Ich bereue es eigentlich, dass ich eher gelassen bin, statt ängstlicher zu sein. Heute denke ich ganz anders als früher, Angst ist nichts, was einen schwächt, sondern Angst ist das, was uns am leben halten kann, was uns stärker machen kann. Erst durch Angst sind wir dazu fähig Dinge zu tun, die wir so nicht tun würden, Reaktion, Aufmerksamkeit, Sinnesschärfung. Ich hätte gerne mehr Angst.
Das einzige, wo man noch von „Angst“ sprechen könnte - wobei ich es wohl eher "Sorge"n nennen würde und es vermutlich fast jedem so geht - ist der ganze Zukunftskram. Ich hab keine Lust dazu irgendwas zu machen, was mir am Ende kein Spaß macht und mich nicht erfüllt, also mache ich mir Sorgen, ob wirklich alles so klappt, wie ich es mir wünschen würde. Wird es vermutlich nicht, das ist das Problem. Ich will wohl immer etwas besonderes sein, aber bin damit im Endeffekt wie die meisten anderen. Fuck that.

2. Monoton, ein Mensch von geistiger Reife und außerordentlicher Redegewandtheit. Was tust du als Politiker um Deutschland zu verbessern? Und wenn du dich nicht politisch engagieren solltest: wieso nicht?
Reife? Redegewandheit? Von wem ist hier die Rede? Und ich dachte, es ginge in dem Thread nur um mich, so ein Mist.
Politik? Ne, darauf kann ich eigentlich verzichten. Ich würde einiges ändern wollen, das sollte ich hier jetzt auch nicht aufzählen, das würde viel zu lange dauern. Aber es würde vermutlich nicht jedem gefallen, außerdem hat man als Politiker kaum die Möglichkeit viel zu verändern. Man kann ja nichtmal eine vernünftige Partei finden, die dann auch gewählt wird. Man stellt irgendein Wahlprogramm auf, das möglichst gewählt wird und was am Ende passiert, ist egal. Daran wird sich auch wenig ändern, weil unsere Partein durch viele Gesetze viel zu eingeschränkt sind. Bis man mal was größeres verändert hat, was auch Sinn macht.. da kann man ewig warten. Da würde ich lieber darauf spekulieren, dass ich in den Medien irgendwann mal was zu sagen habe, oder, dass ich viel Geld hab. Dann würde ich versuchen etwas zu verändern oder wenigstens der Öffentlichkeit ein paar Denkanstöße geben, die Mittel hätte ich dann sicherlich dazu, um genug Menschen zu erreichen.
Aber falls ich ein Politiker wäre, würde ich vermutlich wie irgendein normaler Typ auf der Straße rumlaufen und mich nicht über andere stellen, absichtlich gegen politische Ordnungen (Anzug, etc.) verstoßen und öffentlich die ein oder andere bescheuerte Aktion bringen. Das wäre lustig.

3. Fiktives Szenario: Die Europäische Union versagt und bricht auseinander. Der Euro wird wertlos. Politische als auch soziale Strukturen brechen ein. Was wäre dein Notfallplan?
Was ich in dem Falle tun würde? Ich würde mir ein Schwert schnappen, Pferd und Kutsche und würde - wie im Mittelalter - durch die Gegend reisen und Sachen kaufen/verkaufen. Das würde in dem Fall vermutlich nicht klappen und man würde mich auf der Straße verprügeln oder erschießen, aber ich wüsste nicht, was ich bei so einem Szenario sonst machen würde. In meiner jetzigen Situation würde ich nicht versuchen etwas zu retten, dazu bin ich nicht in der Lage. Also würde ich einfach irgendwas tun, woran mich soziale Sturkturen gehindert haben. Und damit meine ich nichts schwules oder Drogen konsumieren, sondern tun worauf ich Bock haben. Nicht immer nur halbe Sachen.
Hah, Liedzitat perfekt untergebracht.

Ich bin dann hier fertig, damit der Post noch überschaubar bleibt. Ja, ich antworte bei manchen Fragen ausführlich, lebt damit und lest es.
Wer das überfliegt ist doof.

Edit: Den Post hatte ich eigentlich schon seit Stunden fertig. Aber fabs muss das neue Design ja unbedingt in dem Moment rausbringen, wo ich den Post abschicken will. Eine Minute. Eine verdammte Minute.

Ach, was soll’s, jetzt bin ich schon dabei, da kann ich auch noch ein paar weitere Fragen beantworten.
Ich fasse es trotzdem in einen neuen Post und riskiere einen Doppelpost, weil ich’s kann (und wegen der Übersichtlichkeit, Synthoras. Hörst du? Ich mache einen Doppelpost wegen der Übersichtlichkeit. .. auch, wenn sich an der Übersichtlichkeit dadurch nicht viel ändert, aber es ist immerhin getrennt und ich wollte eigentlich Fragen beantworten, statt mit mir selbst zu debattieren, verdammt!).

1. Ob beim Heißen Stuhl oder beim beinahe Mtiwirken beim jetzigen Kollektivehören, du scheint gern Dinge zu organisieren. Bist du auch im realen Alltag eine koordinierende Persöhnlichkeit?
Hier im Forum hab ich bisher eigentlich eher wenig organisiert. Zumindest, wenn ich das mit dem vergleiche, was ich normalerweise so organisieren muss.
Dadrin steckt also schon die Antwort auf die Frage: Ja, ich übernehme gerne die Verantwortung. Voraussetztung ist, dass mich das auch interessiert oder ich mit dem, was ich organisiere, im Zusammenhang stehe. Ansonsten fehlt mir dafür die Motivation.
Ich mag es Leuten zu sagen, was sie zu tun haben und ich mag es zu sehen, wie ein Projekt sich langsam aufbaut. Ich übernehme ungern die stumpfen Arbeiten, sondern lasse mir lieber einfallen, wie man effektiv voran kommt. Ideen ausarbeiten oder sich Projekte ausdenken macht auch Spaß. Im richtigen Leben koordiniere ich auch einiges. Was ich da für Beispiele nennen kann? Keine Ahnung. Auf jeden Fall nutze ich jede Möglichkeit, ob unter Freunden, zu Hause mit meinen Eltern oder irgendwo beim Arbeiten. Die Verantwortung zu tragen gibt einem eben das Gefühl eine wichtige Rolle zu spielen. Und das tut man auch. Ich denke mir dabei immer, dass ich nicht einfach nur zusehen will, wie etwas gemacht wird, sondern das lieber selbst koordiniere, weil ich mir sonst sorgen darüber mache, dass es nicht funktioniert oder ich immer irgendwas zu meckern hab, weil ich es mir anders vorstelle. Also mach ich’s lieber gleich selbst.

2. Zeit für introspektive Selbstdiagnose: Was denkst du, hat dich zu dem Kerl gemacht, der du jetzt bist?
Wie soll ich darauf bitte antworten?
Ich denke da spielt das ganze Leben eine wichtige Rolle. Selbst, wenn es manchmal nur Kleinigkeiten sind, die passieren, selbst sowas kann einen schon verändern. Ich müsste also das meiste von meinem Leben aufzählen, damit wir da zu einer sinnvollen Erklärung kommen.
Ich denke aber, dass die Schüchternheit aus meiner Kindheit eine wichtige Rolle spielt. Um diese zu überspielen, bin ich gerne mal in irgendwelche Rollen geschlüpft, weil ich da dann kein Problem mehr damit hatte meinen Mund aufzumachen.
Zurückhaltend bin ich aber immer noch irgendwo. Aber nur, wenn ich mit jemandem alleine bin. Irgendwo ist das schon komisch, aber das ist mir wesentlich unangenehmer, als zum Beispiel auf der Bühne zu stehen oder vor vielen Leuten zu reden. Wenn viele Leute da sind, dann mach ich mir meistens einen Spaß daraus und ziehe meine Show durch.
Wenn ich jemanden schon lange kenne, dann bin ich aber natürlich auch ganz anders, als ich am Anfang gewesen bin. Dann taut man erst auf. Aber wem geht das nicht so?
Den trockenen Humor hab ich vermutlich schon immer irgendwo gehabt. Ich lasse gerne gemeine Sprüche ab, mache mich über mich selbst lustig oder tu so, als wäre ich arrogant. Ich bin so gut, man könnte denken ich wäre wirklich gut. Aber ich kann nicht genau analysieren, woher das kommt, das hat sich mit der Zeit nunmal so entwickelt. Ich kenne einfach kaum noch eine Schmerzensgrenze und mache gerne jeden Quatsch mit. Irgendwann hab ich aufgehört das zu glauben, was man mir erzählt und hab eigene Entscheidungen getroffen. Aber das kam mehr oder weniger von selbst.
Mehr kann ich dazu nicht sagen, das beantwortet nicht unbedingt die Frage und ich bin mit der Antwort auch überhaupt nicht zufrieden, aber was soll man machen.

3. Und ein Blick in die Zukunft: Was würdest du gerne in näherer Zukunft erreichen? Auto, Sixpack, Seelenheil, oder sonst was?
Ich will etwas machen, was mir Spaß macht. Aber am liebsten würde ich mir einen Namen machen, vielleicht in der Öffentlichkeit stehen. Aber davon träumen ziemlich viele, also sollte man realistisch bleiben. Hauptsache ich kann etwas bewegen, egal wo, selbst, wenn es am Ende nur etwas kleines gewesen ist.
Geld ist für mich leider wichtig, ja. Ich hab immer Probleme damit, wenn ich mal weniger Geld hab. Wenn ich etwas finde, was mich erfüllt, dann komme ich aber auch damit klar, denke ich.
Seelenheil? Das schaffe ich doch niemals.
Ich wäre eigentlich auch gerne im Ausland und würde dort was machen. Hauptsache was neues, hauptsache ein kleines Abenteuer.

1. Ist es für dich denkbar dass dieses Forum für dich persönlich jeglichen Reiz verliert und du dir die nächste Herausforderung suchst?
Ja, selbstverständlich. Nichts ist für die Ewigkeit, irgendwann werde ich auch hier verschwinden und nur noch ein Überbleibsel eurer Gedanken und Sehnsüchte sein. Aber das wird nicht in näherer Zeit passieren, denke ich.
Herausforderungen suche ich immer, weil ich ziemlich schnell gelangweilt oder angeödet bin. Hin und wieder brauche ich mal etwas anderes und neues.
Es ist schon oft genug passiert, dass ich lange in einem Forum unterwegs gewesen bin und dann den Reiz verloren hab, aber rechne mal damit, dass ich euch einige Jahre auf die Nerven gehen werde. Ich bleibe aber fast in jedem Forum „erhalten“. Als Legende. Scheinbar spricht man gerne von mir, selbst, wenn ich nicht da bin, sowohl positives, als auch negatives.

2. Hast du persönlich die Befürchtung, dass die Leute dich vermeintlich uninteressanter finden würden, wenn du dein „extremes“ Verhalten ablegen würdest?
Nö, glaub ich nicht. Und selbst wenn, dann wäre es mir eigentlich egal. Ich hab Spaß daran, wenn die Leute über mich rätseln oder über mich diskutieren. Wenn sie das nicht mehr tun, dann bin ich wahrscheinlich etwas gelangweilt, aber stören würde es mich nicht.
Außerdem ist mein wirkliches „Ich“, also mein „Ich Ich“, das fast nur „ich“ kenne, sehr viel rätselhafter und interessanter, als das „Ich“, das ich hier im Forum zeige. Hm, das liest sich so, als wäre ich immer nur auf mich selbst bezogen. Was soll’s.
Aber um’s nochmal zu betonen: Die Seite, die ich hier im Forum raushängen lasse ist „gespielt“, wenn ich es extrem übertreibe, aber sie gehört zu mir, auch im wirklichen Leben, genauso wie das Vorspielen ein Teil meiner Persönlichkeit ist.
Also lässt sich das Verhalten auf Dauer sowieso nicht ablegen.

3. Du möchtest ein Studium im Kreativbereich machen, daher frage ich mal:
Wenn du dein Studium erfolgreich durchziehst, was ist da für dich wichtiger: Die persönliche Selbsterfüllung ohne zwingend erfolgreich zu sein oder doch eher der (kommerzielle) Erfolg, dafür aber mit dem Risiko, dich nicht selbst erfüllen zu können?

Für mich gehört das zusammen. Ich lasse mich nur ungern in irgendwelche Schubladen zwängen, damit ich erfolgreich bin, aber wenn der Erfolg fehlt, dann werde ich die Dinge auch immer weiter der Masse anpassen, damit es ihr gefällt. Da ist es mir dann egal, ob ich nun „mein Ding“ durchziehe, oder nicht. Von irgendwas muss man ja leben. Den Teil der Selbsterfüllung kann ich immer noch außerhalb des Berufes ausleben, der Beruf spielt für mich zwar eine ziemlich bedeutende Rolle und ich würde „eingehen“, wenn ich in meinem Beruf nicht ein Teil von mir selbst sein kann, aber wenn es nicht anders geht, dann werde ich auch damit leben können, wenn ich das zu mir nach Hause verlege und auf der Arbeit einfach das tue, was ich tun muss. Sehr viel anders ist es im Moment ja auch nicht.

  1. Was ist für dich das beste Spiel und warum?

  2. Wie bist du auf deinen Nicknamen gekommen?

  3. Was für ein Handy besitzt du/gehst du bei den Smartphone und Tablet Trend mit? Und warum?

  1. Wenn Du Dir eine Superkraft haben könntest, für welche würdest Du Dich entscheiden?

  2. Ohne welche drei Dinge könntest Du im Alltag nicht auskommen?

  3. Was ist Deine schönste Erinnerung beim Zocken?

  1. Was für einen Kindheitstraum hast du schon erfüllt/willst du dir noch erfüllen?

  2. Was ist das erste Spiel, an das du dich erinnern kannst, es gespielt zu haben?

  3. Was für ein Talent hast du?

Um mal 30 Seconds to Mars zu zitieren: „Tell me would you kill, to save a life?“

1. Was macht dich glücklicher: Draußen mit Freunden unterwegs sein oder gemütlich Zuhause ein gutes Game zu zocken?
Draußen irgendwas unternehmen.
Es kommt zwar leider oft vor, dass ich ziemlich faul bin und auf gar nichts Lust hab, aber meistens macht es mir mehr Spaß, wenn ich was unternehmen kann. Kommt natürlich ganz drauf an, was es ist, aber wenn man mit Leuten unterwegs ist, dann macht sowieso fast alles Spaß. Stumpfes „draußen treffen“ kommt in meinem Freundeskreis aber eher nicht vor, weil neben Arbeit und Studium in der Woche sowieso nicht mehr viel Zeit ist. Meistens unternimmt man dann was am Wochenende oder wir treffen uns Abends bei Vereinen oder beim Sport.
Aber versteht mich nicht falsch, was spielen ist schon ganz lustig. Aber mittlerweile kann ich mich für viele Spiele gar nicht mehr richtig motivieren und breche alles nur an. Früher war das noch anders, aber irgendwie wird es immer schwieriger mich auf Dauer zufrieden zu stellen.

2. Was findest du an NO richtig schlecht?
Das neue Design! Ne, Quatsch. Keine Ahnung.
Wenn ich irgendwas richtig schlecht finden würde, dann würde ich es vermutlich entweder ändern wollen, oder ich wäre gar nicht hier. Also gibt es da nichts, was mir spontan einfällt.

3. Wieso gerade NO?

Mehr steckt leider wirklich nicht dahinter.

1.Hast du einen Hass NO User oder Teammitglied?
Nö.
Natürlich gibt es User, die ich dumm oder unsympathisch finde, aber meistens beachte ich die dann nicht besonders. Ich denk mir meinen Teil und damit ist die Sache erledigt. Ich verschwende keine großen emotionalen Regungen für so einen Kinderkram.
Interessant, dass ich ausgerechnet meistens gegen die User was hab, die so wirken, als wären sie des Denkens kaum fähig oder übermässig hässliche Smileys benutzen (:ab::ab: -.- :smiley: ^^ ;*). Widerlich.
Oh, fast vergessen. Wenn jemand offensichtlich was gegen mich hat, find ich es übrigens nur lustig. Das unterhält mich. Das ist das Korn, das ich ernte, die Traube, die ich presse, der Furz, den ich rieche. Pure Unterhaltung, die mir immer wieder zeigt, dass ich es einfach drauf habe.
Mit mir streiten ist aber schwierig. Nachtragend bin ich auch nicht. Man muss schon ziemlich weit gehen, um mich wirklich böse zu machen oder einen Streit mit mir anzufangen. Aber selbst dann halte ich mich meistens zurück, realistisch betrachtet fällt es mir nämlich ziemlich leicht jemanden emotional zu treffen und fertig zu machen, richtig fertig zu machen, wenn ich das möchte.
Aber für sowas hab ich mich nicht in einem Forum angemeldet und das ist eine „Waffe“, die ich nur ungern benutze.

2.Was machst du so wenn du nicht gerade NO bist oder Lernst?
Hui, da könnte man aber ganz schön weit ausholen. Das tu ich euch - und vorallem mir - jetzt aber nicht an.
Bis zum Studium arbeite ich noch nebenbei bei der Post, um mir Geld zum reisen zu verdienen. Dadurch geht schonmal ordentlich Zeit drauf.
An solchen Tagen bleibt mir meistens nicht mehr viel Zeit übrig oder mir fehlt einfach die Lust noch irgendwas zu machen. Da surfe ich dann meistens im Internet, schau mir Videos auf Youtube an oder spiele irgendwas. Einige Serien verfolg ich dann auch noch, außerdem schau ich mir im Moment recht gerne Animes an.
Sollte ich doch mal mehr Zeit haben, treffe ich mich mit irgendwem und unternehme was. Oder ich fahr auf eigene Faust irgendwo hin, geh einkaufen oder versuche irgendwas zu kochen, weil ich das eigentlich recht gerne mache. Leider kam ich in letzter Zeit nicht oft dazu.
Sport und andere Treffen sind auf feste Tage in der Woche gelegt.
Viel anderes gibt es im Moment eigentlich nicht, was sich während des Studium sowieso ändern wird. Hoffe ich zumindest.
Es ödet mich nämlich an. Das ist nichts, was ich mir auf längere Zeit vorstellen könnte. Standardkram, Standardleben, ne, das ist mir zu langweilig.
Ich weiß nicht, ob es später spannender wird, ich hoffe es aber. Das hängt ganz allein von mir ab, das weiß ich. Aber dafür muss ich erstmal aus dieser angeödet-sein-Phase rauskommen. Es gibt im Moment nicht viel, das mich begeistern kann. Vieles erscheint mir unter meinem Niveau, weckt nicht mein Interesse oder mir fehlen die Möglichkeiten. Es ist monoton und alles langweilt mich.
Eigentlich wollte ich neben der Arbeit noch einen Englischkurs und Schauspielkurs besuchen und ich wollte hin und wieder an ein paar Videoprojekten arbeiten. Aber daraus ist aus Zeitgründen auch nicht viel geworden. Wird aber definitiv noch nachgeholt.
Manchmal fließen mir Ideen und Geschichten nur so durch den Kopf, aber meistens behalte ich sie für mich, weil ich dann keine Lust hab irgendwas aufzuschreiben.
Aber das ändern wir bald mal, nöh.

3.Was hasst du am Mod sein oder hasst du gar nichts?
Hier? Eigentlich gar nichts.
Ich würde gerne irgendwas nennen, aber so viel ich auch nachdenke, es fällt mir nichts vernünftiges ein.
In anderen Communitys hab ich manchmal das Umfeld gehasst, die Teamleitung und die Kollegen mit ihrem Stock im Hintern oder ihrer überheblichen Art, weil sie Mod sind. Meistens sind sie die größten Sozialversager, die es außerhalb des Internets gibt oder dumm wie Grashalm.
Ich kann die Auswahl der Mods, die es in manchen Foren gibt, einfach nicht verstehen. Ekelhaft. Wer will schon irgendwas mit einem Typen zu tun haben, dessen Charakter sich auf das „Mod sein“ beschränkt.
Aber hier ist das nicht so, also kann ich nichts nennen, was ich hassen würde.
Warum ich dann eigentlich keine Lust auf den Posten hatte oder es in anderen Foren häufiger mal aufgegeben hatte?
Es hat mich angeödet.

  1. Was studierst du?

  2. Eine moralische Frage: Du steuerst einen Zug, vor dir sind zwei Gleise. Auf dem einen stehen zehn Touristen, diese dürften hier eigentlich gar nicht stehen. Auf dem anderen steht ein einziger Arbeiter, dieser hat allerdings dazu eine Berechtigung. Du kannst weder bremsen, noch die Leute warnen. Du hast nur noch die Wahl, auf welchen der beiden Gleise du ausweichst. Welchen wählst du?

  3. Fühlt man sich als Mod mächtiger?

  1. Liebe auf den ersten Blick. Für dich reiner Aberglaube oder denkst du, sowas ist wirklich möglich?

  2. Glaubst du daran, dass Freund- und Partnerschaften die übers Internet entstehen genauso gut und intensiv sein können wie welche, die auf „herkömmlichen“ Wege entstehen oder hältst du dies für absoluten Unfug?

  3. Baum pflanzen, Haus bauen, Kind zeugen. Wie sehr möchtest du dein späteres Leben an solchen „Idealen“ orientieren?

  1. Lieber sehr wenige sehr gute Freunde, oder viele gute Freunde?

  2. Welchen Stellenwert haben Videospiele in deinem Leben?

  3. Gibt es NOler, die du unbedingt persönlich kennen lernen willst - sei es um mit ihnen ein Bier zu trinken, oder ihnen eins auf die Fresse zu hauen?

  1. Gibt es Situationen in denen du das wohlüberlegte, sachliche ablegst und total aus der Haut fährst/dich aufregst? Wenn ja, was wäre der Grund für sowas?

  2. Hast du manchmal Angst, dass eben diese „monotone“ Art, die sich im Laufe der Zeit von selbst entwickelt hat wie du schreibst, später einmal Probleme machen könnte - vor allem im zwischenmenschlichen Bereich, wenn es z.B. um Beziehungen/Ehe/enge Freunde usw. geht, also alles was mit „Gefühle zeigen“ zu tun hat?

  3. Beschäftigst du dich manchmal mit der Frage, warum wir Leben, wie alles angefangen hat, wo es in Zukunft hingeht (jetzt nicht unbedingt nur glaubenstechnisch, sondern auch allgemein die Entwicklung der Menschen und deren Moral etc.) oder lebst du eher im „heute“ und tust, was für morgen wichtig ist?

[ul]
[li]Bringst du von Haus aus einige Fähigkeiten und auch entsprechendes Equipment für´s Studium mit und/oder hoffst du darauf, dass dir alles Nötige von der Hochschule gestellt wird? Bzw. wie sehr bist du in der Materie schon privat/hobbymäßig drin?[/li][/ul]

[ul]
[li]Konntest bzw. kannst du dir bei der Wahl & Durchführung des Studiums jeden Freiraum lassen, oder stehst du unter Erfolgsdruck es z. B. schnell durchzuziehen (etwa weil es die Eltern so wollen, Einplanen d. Ersparten etc.)[/li][/ul]

[ul]
[li]Wenn sich erweisen sollte, dass dein gewählter Studiengang nicht deinen Vorstellungen entspricht (was man durchaus auch erst nach mehreren Semestern bemerken kann), würdest du es knallhart durchziehen oder dich anderweitig umsehen?[/li][/ul]