Wisst ihr noch, wie ihr das Schreiben gelernt habt? Vermutlich die meisten von euch in der Schule. Schön mit Bleistift, in einem Heft mit vorgegebenen Linien, damit man auch ja grade schreibt. Rechtschreibfehler hat dann immer der Lehrer aufgezeigt, wenn er die Runde durch die Klasse gemacht und den Schülern in ihre Hefte geschaut hat.
Was wäre, wenn der Lehrer sich diese Runden bald sparen könnte?
Zwei findige Köpfe haben sich zusammengetan und einen Stift entwickelt, der dank entsprechender Sensoren das geschriebene Wort erkennt. Eine interne Datenbank überprüft dann, ob das Wort richtig geschrieben ist. Ist dies nicht der Fall, vibriert der Stift und der Schreibende kann sofort nochmal drüber nachdenken. Quelle: kickstarter.com
Ich bin da ein wenig skeptisch… ist das wirklich der richtige Weg? Sollte man nicht eher mehr vom Menschen als von einer Maschine unterrichtet werden? Als unterstützende Maßnahme klingt die Idee super, aber ich befürchte auch, dass viele Eltern sich das Teil zulegen um damit der Hausaufgabenunterstützung zu entkommen.
Ist IMO der falsche Weg. Das ist wieder ein Sargnagel mehr für die Lehrerschaft weltweit, die so einfach ausgehebelt wird. Und ich behaupte einfach mal, dass man durch eine persönliche Erklärung mehr lernt als durch eine Maschine/ Vibration in der Hand.
Der Lehrer kann dadurch ja gar nicht ersetzt werden. Nur weil der Stift vibriert, weiß man ja trotzdem noch nicht was man falsch geschrieben hat. Das sollte man wenn nur als Lernunterstützung benutzen.
Es ist auf alle Fälle ein guter Schritt; weniger in der Schule wo ein Lehrer greifbar ist sondern mehr noch zu Hause bei den Hausaufgaben (vorrausgesetzt da ist jemand der auch schreiben kann). So prägen sich falsche Schreibmuster erst gar nicht ein. Nennt mich kleinkariert aber wenn ich sehe wie manche Leute in diverse Foren schreiben stellen sich mit die Nackenhaare auf was umso mehr zeigt dass bei der Rechtschreibung häufig Handlungsbedarf besteht.
Natürlich wären bessere Lehrer sinnvoller (was teilweise für Flitzpiepen das Lehramt ausüben :bg: ) aber die fallen ja auch nicht vom Himmel.
Ich seh das nicht so pessimistisch wie die anderen. Durch den Stift wird man quasi dazu konditioniert bestimmte Fehler zu unterbinden. Das Stift soll „helfen“ nicht „lehren“. Er ersetzt also keinen Lehrer, kann ihn aber unterstützen, da dieser schließlich nicht bei allen Schülern gleichzeitig sein. Vibriert der Stift, könnte Erklärungsbedarf entstehen und genau da können/sollen Eltern/Lehrer nach wie vor eingreifen.
Das wäre ein interessanter Ansatz. Kinder sind auch durchaus in der Lage ihre Fehler selbst zu erkennen. Das würde durch einen solchen Stift noch mehr unterstützt werden. Ich finde es zb immer besser wenn man selbst in der Lage ist Fehler zu finden, als wenn er einem aufgezeigt wird. Noch besser wäre es natürlich wenn man den Kindern direkt aufzeigt wie man seine Fehler findet (auch ohne einen solchen Stift), aber alles geht halt nicht von anfang an.
Da bleibt die Frage dann wie der Übergang dann auf normale Stifte funktioniert. Wenn man mit etwas angefangen hat zu schreiben, dann ist es schwierig sich ein so entscheidenes Mittel nochmal abzugewöhnen.
Flüchtigkeitsfehlern könnte man damit zb sehr gut vorbeugen.