Der ultimative Videospiel-Sammelwahnsinn

Ich hab Steelbooks von Pokémon Sonne, Mond, Omega Rubin und Alphasaphir, Zelda Majora’s Mask 3D, Batman: Arkham City und Fallout 4 (wenn ich keine vergessen habe). Die liegen alle schön in meiner Vitrine aus.

Sehe ich ganz genau so. Wenn sie einfach im Regal rumstehen, bringt das absolut nichts. Manche Steelbooks sehen ganz cool aus, mehr aber eben auch nicht. Ist für mich kein Kaufargument.

Eine kleine, feine Sammlung nur aus persönlichen Hochkarätern finde ich schöner, als eine noch so quantitativ starke Kollektion - vom finanziellen Aspekt ganz abgesehen.

Außerdem sind Retailspiele heutzutage in manchen Fällen echt ein Witz. Spiele, die nur teilweise auf dem Datenträger sind, Spiele, die gar nicht physisch erscheinen etc.

Ich sehe das ähnlich, jedoch sammle ich gerne weiter. Im Falle der Switch ist es aber auch echt desaströs, fast alles digital zu kaufen. Die Preise, die ich für meine Retail-Games bezahlt habe, unterschreiten die eShop-Preise enorm. Vorallem fallen die Preise im eShop ja kaum oder wenn, dann nur für kurze Zeit. Das Preisgefälle ist mitunter sogar so stark, dass ich in bisher jedem Fall viel preiswerter wegkam, wenn ich ein Game für die Switch retail gekauft habe, als wenn ich es digital gekauft hätte. Da sind Unterschiede von 20-30€ keine Seltenheit, fast immer aber sind 10-20€ Ersparnis drin.

Vertan, sprach der Hahn. Bitte löschen.

Ich denke ich kann hier nur sagen das ich durchaus einen gewissen Sammelwahn habe, ist eben mein größtes Hobby.

Was Preise angeht stimme ich Greg zu, es ist preislich bei der Switch deutlich günstiger oft mit Retail zu gehen, solange es Retail gibt. Dafür braucht es nur einen Sale von Saturn und der Preis springt schnell mal auf 3/5.

Klar gibt es Gründe für digital aber grade wenn ich ein Spiel lange haben will bevorzuge ich es wenn die dort wirklich stehen, damit habe ich halt etwas in der Hand und es ist tatsächlicher Besitz dieser Kopie und nicht nur das Recht die Daten auf einem Account zu downloaden.

Wir hatten Heute eine Unerhaltung bei der das Thema war das Leute früher langezeit selber Taschen dabei hatten, also beim Einkaufen.
Das hat man solange gemacht bis es in Geschäften die Plastiktaschen gratis gab, dann brauchte man nicht mehr dran denken.
Irgendwann kosteten die dann Geld, aber zurück zu eigenen Taschen gingen wenige, vielleicht weil viele keine mehr hatten oder wollten weil „ist ja praktisch“.
Jetzt denkt man an die Umwelt, also muss man eine eigene neu kaufen! Ganz wichtig.

Ob es wohl irgendwann ein umdenken geben wird wenn die Industrie Retail pusht, dafür entsprechendes Wissen in Umlauf bringt und ggbf Vorteile aushändigt? Vielleicht mit einer Preiserhöhung einhergehend?

Aber am Ende muss man das selber wissen und wer meint digital kaufen sei besser soll das tun, hat ja jeder so seine Gründe.

Ich hatte vor einer ganzen Weile mal ein eigenes Cover für Witcher 3 entworfen, weil mir das Vorhandene nicht so zugesagt hatte und ich so Sachen wie das USK-Logo einfach weghaben wollte. (Leider gibts ja nach wie vor keine Wendecover.) Der Ausdruck war beim Fotografen nur leider echt teuer. Acht oder neun Euro hatte ich damals bezahlt. Für eine einmalige Sache war das okay, aber für die Sammlung viel zu teuer.

Ein Bürogeschäft bei uns in der Ecke bietet jedoch auch Ausdrucke von Grafiken mit exakten Maßen an, sodass das Cover-Up (:ugly:) Thema für mich wieder an Relevanz gewinnt. Was meint ihr? Geil oder unnötig? interessant wären für mich auch einheitliche Spines… :ka:

Find ich ok, wenns jemand macht. Sieht dann jenachdem schön einheitlich aus. Ich hab ja auch eigene Labels für meine labelfreien Module gemacht aber bei Spielen in Hüllen bräuchte ich das persönlich nicht, da geh ich dann mit den Entscheidungen der Hersteller d’accord.

Kannst du mal 'n Foto machen ? Würde gerne sehen wie das Cover ausschaut. :smiley:
1 oder 2 Mal kann man das sicher machen, aber nicht für jedes Game.

Das Thema ist halt irgendwie schwierig, weil es wieder gefühlte 1000 Fragen aufwirft, ob es heutzutage überhaupt noch eine physische Sammlung braucht. Letztendlich gibt es tausend gute Gründe, die Sammlung einfach zu digitalisieren und wenig rationale Gründe für eine physische Sammlung. Physische Versionen können dank Sales und Importe teuer sein, Plastikmüll, Umständlichkeit durch den Wechsel der Module, Platzmangel in der Wohnung, mangelnde Vollständigkeit der Spiele auf den Modulen (durch Patches, DLCs und Co.) usw usw.

Andererseits ist für mich der emotionale Wert einer physischen Sammlung viel größer…

Gab es schon mal irgendwo. Ich poste das bei Gelegenheit hier nochmal.

Und das überwiegt bei mir gegenüber aller Vorteile einer digitalen Sammlung. Kommt bei mir natürlich hinzu, dass ich eine große Retro-Sammlung habe und ich seit 20 Jahren sammel. Würde ich mir heutzutage Gedanken um eine Videospielsammlung machen, würd ich wahrscheinlich full digital gehen aber ich stecke da zu tief drin. Gerade Importe etc sind für mich kein persönliches Hindernis, gerade weil auch digital nicht alles verfügbar ist.

Und digitalisieren und weggeben ist keine Option. Obwohl ich bei NES u. SNES tatsächlich den Schritt der Digitalisierung gegangen bin und nur noch über die Mini Konsolen Spiele. Aber ich erhalte mir die Möglichkeit mein Modul zu zocken und auf den Konsolen sind selbstausgelesene Roms MEINER Spiele^^

Das Problem ist: Es gibt eben keine Möglichkeit alles vernünftig zu digitalisieren. Einige Spiele, die ich habe, sind beispielsweise nie digitalisiert oder geportet worden. (GAMECUBE!) Aber auf kurz oder lang wird es auch schwierig, die Konsolen noch am Laufen zu halten oder gar anzuschließen.

Am PC gibts erstmal keine Generationen oder Modulveränderungen und im Grunde hat Sony alles richtig gemacht, weil es immer Disks geblieben sind. Bei Nintendo ist es über die Jahre aber nur noch Kraut und rüben geworden: NES, SNES, N64, Gamecube und jetzt die Switch haben alle eine andere Art von Cardridge, die wohl nie wieder von einem offiziellen Gerät supportet werden. Das selbe gilt natürlich auch für die Handhelds.

Mein aktuelles gutes Beispiel ist das kürzlich gekaufte Original Atari Jaguar, in diesem ein Chip nicht richtig funktioniert, aber meine Spiele dazu, „Doom - Evil Unleashed“ und „Atari Karts“ an sich funktionstüchtig sind. Meine Konsole allerdings funktioniert bei beiden Spielen nur dann richtig wann diese will, sozusagen sollte man meinen Atari Jaguar mit Sie anreden xD

Und jetzt lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster und sage: Bis vor kurzem (Mitte Wii/DS-Ära) waren die Nintendogeräte die verlässlichsten Konsolen überhaupt. Meine NES u. SNES Konsolen laufen alle noch, genauso wie das N64 und meine Cubes. Da mache ich mir also so gar keine Sorgen.

Dass man die Spiele nicht aif offiziellem Wege digitalisieren kann, ist ein guter Punkt. Wahrscheinlich trägt auch das dazu bei, dass der ein oder andere eben gern sammelt. Andererseits, kann ein Unterehmen, bei gutem Angebot, dafür auch extra abcashen und gerade Nintendo waren und sind Profis beim Wiederveröffentlichen. Gerade bei so Geschichten wie Earthbound endlich auf VC kassieren die gut weils quasi Nullaufwad ist.

Und in solchen Fällen bin ich dann gern digital.

Da hast du einfach Glück gehabt. Oder die Konsolen nicht intensiv über 30 Jahre hinweg genutzt. Die Kondensatoren dadrinne sind nunmal ein Verbrauchsgegenstand und fallen irgendwann aus. Daneben wurde früher allgemein einfach großzügiger geplant, wenn es um die Haltbarkeit von elektronischen Bauteilen gab.

Die Frage ist doch nur, ob das legal geht. Und ja, geht.

Wobei selbst diese Frage belanglos ist. Menschen, die sowas dumpen und illegal ins Netz stellen, erweisen der Gesellschaft hiermit einen Dienst. Die gleichen das Staatsversagen aus, denn die Regierung hält nur Bücher und Filme für relevant genug, um sie dauerhaft zu archivieren.

Nintendo behauptet ja, sie hätten da sehr viel Aufwand für QA und Testing. Erklärt natürlich nicht, wieso ihnen entgangen ist, dass man Punch-Out!! auf der Wii U / dem NES Mini gar nicht mehr durchspielen kann.

Mittlerweile hab ich Ōkami angepasst:

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Und wie sieht die Rückseite aus?

Die hab ich originalgetreu, als japanisch belassen. Da die Rückseite vernünftig neu zu gestalten, war mir zu aufwendig (Tabellen, Barcode usw.).

Hab mir für die grundlegenden Positionen ein Template gegoogelt und dann eben Texte, Artworks und angepasst und das Capcom Logo eingefügt. War etwas tricky, weil ich kein Photoshop hab und GIMP nutze.

Was mich noch etwas nervt ist, dass der Rotton nicht ganz passt. Evtl. muss ich da noch optimieren. :ka:

Ach schau, da sind ja die Sammler :smiley: Aber ich merke schon, hier gibt es 2 Sorten von Sammlern. Die einen sammeln einfach Spiele auf Basis der Quantität und andere Raritäten.

Das ist ja auch jahrelang das Qualitätsmerkmal von Nintendo gewesen. Auch wenn ich meine Konsolen relativ häufig wechsle habe ich noch nie Probleme mit Nintendo Konsolen und Zubehör gehabt. Erst in dieser Generation ist es so, dass mir der vermeintliche Drift Sorgen bereitet. Aber diese Konsolengeneration ist sowieso verflucht. Bei mir hatte ich zweimal bei PS4 Probleme mit der Festplatte und dass das Ding (Slim) mega heiß wird, bei der One ist es ein Glücksspiel welchen Lüfter man bekommt, ob leise, mittel oder extrem laut ist alles dabei und die Switch eben mit dem Drift in den Joy-Cons UND dem Pro Pad.

Edit:
Ach, der Beitrag war von Februar :bg: