Die USK-Vorschrift sollte eingehalten werden! ... Oder nicht?

[LEFT]Aloha!

Mal schnell für alle die gestern Abend nicht im GTA V Thread mit am Start waren: Es kam raus, dass einer der Mitglieder hier GTA V spielt, obwohl er erst zwölf Jahre alt zu sein scheint. Manche empfanden das als halb so wild, manche fanden das nicht ok. Ich hab euch hier mal die Unterhaltung rausgekramt, die wir dann gleich wieder aufgreifen können:

(Kleine Anmerkung: Ich habe einige Posts hier und da gekürzt und manche weggelassen, wenn die nichts mit der Diskussion zu tun hatten.)

[quote=„Buu,post:188,topic:58683“]

Quote.

Das Spiel ist mit Recht ab 18 eingestuft, alles was danach kommt, liegt an den Erziehungsberechtigten. Mehr kannst du dagegen auch nicht tun, außer das Spiel komplett zu verbannen (Schwachsinn). Über’s Internet zu predigen wird dich nicht weit bringen, da muss man sowas schon den Erziehungsberechtigten selber in den Kopf hämmern.

Warum hier der GTA V Thread von allen Dingen für so einen Mist gehijackt wird, verstehe ich beim besten Willen nicht. Dann kreiert doch wenigstens extra einen Thread für solch eine Diskussion, da kommen auch wahrscheinlich weniger zynische Antworten.[/QUOTE]

Bzgl Ribs Aussage: Natürlich habe ich auch mal Spiele wie GTA (im Sinne von „ich fahr rum und mach Chaos“ - eher nicht die Handlung), oder damals Medal of Honor auf der PS1 gespielt, aber die waren subjektiv für mich halb so wild. Da ich bekanntermaßen ein Schisser bin hab ich als kleiner Bub gruselige Spiele immer direkt mit Albträumen quittiert bekommen, oder konnte nicht einschlafen. Von daher war bei mir das logische Denken dann schon Antrieb genug um das sein zu lassen! :smiley:
Oh und noch ne kleine Anekdote: Wenn die eigene Tante (die etwa 10 Jahre älter ist als ich) damals mit einer Freundin im Wohnzimmer Silent Hill gespielt hat, man den Raum nicht betreten durfte aber die permanent hat schreien hören, ist das definitiv NICHT förderlich! :dd: :smiley:

Außerdem: Es ist wie BlackMage schon sagte: Vieles sehe ich heute anders als damals. Ich erinnere mich daran mal im Religionsunterricht die FSK und deren Kriterien besprochen zu haben und seitdem sehe ich das wirklich mit anderen Augen. Dort hieß es unter anderem, dass Kinder erwiesenermaßen alles, was sie mit bis zu sechs Jahren im Fernsehen sehen für wahr halten. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob das Live-Action, Zeichentrick, oder Animation Marke Pixar ist. Allein diese „Kleinigkeit“ ist schon durchaus bedenklich. Übrigens sollte man die Altersangaben gerade bei der Entwicklung der Kinder nie in Stein meißeln. Jeder Mensch ist anders, entwickelt sich anders und verkraftet das, was er vor der Flimmerkiste sieht anders. Hier ist es die Rolle der Eltern die Lage richtig einzuschätzen.

Außerem gibt es viele andere Aspekte die da mit reinspielen, an die man normalerweise nicht denkt, wie beispielsweise das Andauern von Spannung. Ein lang gezogener Spannungsbogen, der sich nicht auflöst kann für den Zuschauer unter Umständen belastender sein, als das eigentliche Ereignis, bzw das, was zu sehen ist (eine Erfahrung, die ich am eigenen Leibe zum Beispiel mit 999 gemacht habe… und bis heute der Grund, warum die alten Resident Evil Teile so gruselig waren: Nicht weil man etwas gesehen hat, sondern weil man etwas gehört hatte und nicht wusste was und wo es war).

Ernsthaft? So ziemlich jeder Release von GTA zieht kritische Stimmen an wie ein Magnet! :smiley: Mich wundert das, ehrlich gesagt, überhaupt nicht.
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Also ich bin grundsätzlich eigtl schon der Meinung, dass die Altersangaben eingehalten werden sollten. Mir ist natürlich auch klar, dass bei vielen grade das USK 16/18 Logo einen besonderen Reiz ausmacht. Das war bei mir früher ja auch nicht anders, wie oft bin ich bei Kumpels gehockt und wir haben mit 12/13 GTA 3, Wolfenstein oder irgendwas anderes in die Richtung gespielt. Aber wenn ich ehrlich bin (gilt jetzt nur für mich), war das eher der Reiz, etwas „verbotenes“ zu tun und weniger das Interesse dahinter, was man da jetzt genau machen muss. Kann mich erinnern, dass ich einmal bei meinem Kumpel saß und wir irgendeinen Horror-Shooter gespielt haben (ich weiß gar nicht mehr was es war…), jedenfalls hats mich an einer Stelle dermaßen durchgerissen, dass ich noch wochenlang Albträume hatte.
Die USK-Vorschriften sind ja auch nicht ohne Grund da. Klar, dass ich nicht jede Entscheidung nachvollziehen kann, aber insgesamt finde ich schon, dass sie ihre Daseinsberechtigung haben.
Man sollte allerdings auch sagen, dass nicht jeder 12/13-jährige, der einmal GTA oder was anderes gespielt hat, gleich geschädigt ist für das restliche Leben. Ich finde eher (und da bricht jetzt bei mir schon der Papa durch, obwohl meine Tochter da noch ein bisschen Zeit hat^^), man sollte als Erziehungsberchtigter mit den Kindern/Jugendlichen darüber reden, was da abläuft. Das heißt jetzt aber auch nicht, dass man ihnen das Zeug zur Verfügung stellen soll, aber ein bisschen Gelassenheit mit dem Thema fände ich schon angebracht.

Letztendlich macht kein Spiel/Film/Lied einen Menschen zu einem Amokläufer oder Serienkiller, sondern die Gesellschaft und das soziale Umfeld, in dem dieser Mensch lebt. Leider haben das einige hohe Herrschaften in unserem Land noch nicht verstanden.

Es kommt für mich ein wenig auf das Spiel an. Bei GTA, in dem man i.d.R. unschuldige Menschen u.A. aus niederen Motiven tötet finde ich es absolut richtig dass die USK18 eingehalten wird. Ob jetzt aber ein 15 Jähriger Halo 4 (ab 16) spielt, oder ein 16 Jähriger irgendeinen Resident-Evil Teil der ab 18 freigegeben ist wäre mir ziemlich egal. Diesen entwicklungspsycholoischen Aspekt den du da ansprichst habe ich jetzt bei meiner Aussage mal unberücksichtigt gelassen. Ich mache das im Augenblick mehr am Inhalt des Spiels fest den ich nach moralischen Aspekte bewerte.

Ich versuche immer, dass bei meinen Kindern die USK eingehalten wird. Oder PEGI. Das ist etwas schwirig, dass im Bereich zwischen 6 und 12 bei der USK keine weiteren Unterteilungen sind. Da wäre zB Toy Story 3, welches PEGI 7 bekommen hat, und USK 12. Bei Kindern zwischen 8 und 10 ist nun es schwer nicht ja zu sagen, vor allem, da der Titel nun wirklich harmlos ist.
Auf der anderen Seite sind die 18er Titel, welche wirklich nur in erwachsenen Hände gegeben werden sollten, da dort eine Art der Konfliklösung bevorzugt wird, welche gerne auch hinterfragt werden darf. Dabei kann die persönliche Reife natürlich eine Rolle spielen, aber die ist bei einigen über 18 Jährigen auch noch nicht gegeben.
Aus dem Grunde denke ich sollte die USK mit einer kleinen Unschärfe von 1-2 Jahren (je nach Perönlichkeit) immer eingehalten werden.

Ich finde, dass beim beispiel gta 5 es schon richtig ist, dass minderjährige im alter von ca. 12 das nicht spielen sollten. Denn was man da so machen kann, ist nicht so optimal. Aber ich habe als ich ca. 10 war auch mit meinem bruder ( der auch darauf aufpassen konnte was wir da anstellen ) gta san andreas gespielt. Das hat mir auch ziemlich spaß gemacht, paar sachen zu machen, die man bei anderen videospielen mal so geschwind nicht machen kann, wie Flugzeug fliegen oder auch Skateboard fahren, natürlich hat man auch die ein oder andere verfolgungsjagd durchgeführt ( natürlich weiss ich dass es da auch andere spiele gibt, aber das war so das all in one ). Aber wenn ich jetzt in der klasse so höre, was man bei gta 5 alles machen kann, ist das schon krass ( vielleicht konnte man das damals auch schon, aber dafür habe ich mich nicht so sehr interessiert ). Aber an sich finde ich die altersbeschränkung nicht für so wichtig. Man soll selber wissen, was für sich gut oder schlecht ist. Und das gilt für alle leute. Es gibt auch volljährige die sowas nicht spielen sollten, weil sie es nicht vertragen. Aber es kommt auch immer auf die sache an. Dragon ball z ist meines wissens auch ab 12 und ich hab es schon mit 9 gesehen. Oder wie auch oben genannt, halo. Finde ich auch nicht schlimm. Aber gta 5 sollte man kleinen kindern besser nicht uneingschränkt spielen lassen.
Edit: Stimme euch beiden über mir zu.

Erstal vorweg: Ich bin FÜR Jugendschutz (und damit meine ich wirklich den Schutz der Jugend und nicht das Indizieren von FSK18-Titeln, die gar nicht mehr auf Jugendliche abzielen und somit gar nicht mehr unter Jugenschutz fallen) und dass dieser auch überall durchgezogen wird.
Ich muss einigen Aussagen in soweit zustimmen, dass jeder Mensch unterschiedlich ist und somit ein Spiel, sagen wir mal Manhunt einen 14jährigen psychisch überhaupt nicht affektiert, ein 21jähriger jedoch wegen des Spiels durchdreht und seine Famile mit Plastiktüten erstickt. Da man natürlich nicht jeden Menschen vorm Kauf psychologisch checken kann bzw. ein Spiel nur noch mit einem Psycho-Schein verfügbar machen kann (Nein, ihr geldgierigen Psychologen, das kann man nicht!), gibt es zur Eindämmung natürlich den Jugendschutz (und eine Indizierung/Beschlagnahmung kommt mMn schon deshalb nicht in Frage, weil Kunst jedweder Art nicht zensiert werden darf und soll). Kinder und Jugendliche sind nachweislich leichter durch irgendwas zu korrumpieren als Erwachsene. Dies trifft nicht auf jeden zu, jedoch sollte man auch Jugendlichen, die von sich der Überzeugung sind, es affektiere sie nicht, kein Gehör schenken, da die Inhalte tiefgreifende psychologische Folgen haben können, die man erst viel später wahrnimmt. Auch auf die Eltern soll man hier nicht vertrauen, da sich manche Eltern oft gar nicht dafür interessieren, was ihre Kinder spielen bzw. diese falsch einschätzen.
Ich bin nicht nur dafür, dass Läden stärker darauf geprüft werden sollen, dass sie keine jugendgefährdenden Medien an Kinder verkaufen, sondern auch dafür, dass Eltern, die Kindern jugendgefährdenden Medien aussetzen (sie also diese Spiele spielen lassen) mit empfindlichen Geldstrafen auf Grundlage von Nichtbeachtung der Aufsichtspflicht zur Kasse gebeten werden sollten.
Abschließende Meinung:
Jugendschutz ist wichtig und sollte unter allen Umständen eingehalten werden.

Erstal vorweg: Ich bin FÜR Jugendschutz (und damit meine ich wirklich den Schutz der Jugend und nicht das Indizieren von FSK18-Titeln, die gar nicht mehr auf Jugendliche abzielen und somit gar nicht mehr unter Jugenschutz fallen) und dass dieser auch überall durchgezogen wird.
Ich muss einigen Aussagen in soweit zustimmen, dass jeder Mensch unterschiedlich ist und somit ein Spiel, sagen wir mal Manhunt einen 14jährigen psychisch überhaupt nicht affektiert, ein 21jähriger jedoch wegen des Spiels durchdreht und seine Famile mit Plastiktüten erstickt. Da man natürlich nicht jeden Menschen vorm Kauf psychologisch checken kann bzw. ein Spiel nur noch mit einem Psycho-Schein verfügbar machen kann (Nein, ihr geldgierigen Psychologen, das kann man nicht!), gibt es zur Eindämmung natürlich den Jugendschutz (und eine Indizierung/Beschlagnahmung kommt mMn schon deshalb nicht in Frage, weil Kunst jedweder Art nicht zensiert werden darf und soll). Kinder und Jugendliche sind nachweislich leichter durch irgendwas zu korrumpieren als Erwachsene. Dies trifft nicht auf jeden zu, jedoch sollte man auch Jugendlichen, die von sich der Überzeugung sind, es affektiere sie nicht, kein Gehör schenken, da die Inhalte tiefgreifende psychologische Folgen haben können, die man erst viel später wahrnimmt. Auch auf die Eltern soll man hier nicht vertrauen, da sich manche Eltern oft gar nicht dafür interessieren, was ihre Kinder spielen bzw. diese falsch einschätzen.
Ich bin nicht nur dafür, dass Läden stärker darauf geprüft werden sollen, dass sie keine jugendgefährdenden Medien an Kinder verkaufen, sondern auch dafür, dass Eltern, die Kindern jugendgefährdenden Medien aussetzen (sie also diese Spiele spielen lassen) mit empfindlichen Geldstrafen auf Grundlage von Nichtbeachtung der Aufsichtspflicht zur Kasse gebeten werden sollten.
Abschließende Meinung:
Jugendschutz ist wichtig und sollte unter allen Umständen eingehalten werden.

Rechtlich schon. Denn die FSK/USK ist keine Empfehlung, sondern eine gesetzliche Verpflichtung. Wer dagegen verstößt, macht sich strafbar. Zwar nicht im Sinne von Gesetzesbruch aber im Sinne der Ordnungswidrigkeit. Wer auch immer einem Minderjährigen Zugang zu, dem Gesetzgeber nach, dem Alter nach nicht geeigneten Inhalten verschafft, kann hier wegen Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetzt belangt werden. Das gilt für Spiele genauso wie für Printerzeugnisse und Filme.

Dabei sollten die Kriterien der FSK berücksichtigt werden. Genauso die Einteilung in entwicklungsgefährdende bzw. bedenkliche Aspekte. Denn ganz klar ist ein Resident Evil für einen 6 Jährigen, psychologisch betrachtet, wesentlich gefährlicher als für einen 16 Jährigen. Auch macht die FSK einen Unterschied zwischen den Motiven des Spielers, sowie dem Inhalt des Spiels. Spiele wie Mad World, in welcher man als Krimineller in einer Spielshow andere Kriminelle so spektakulär wie möglich töten soll, haben inhaltlich aber vor allem im Bezug auf die Motivation verschissen. Deshalb auch hier aufm Index. Das 18er Rating bei Spielen wie CoD basiert natürlich auf dem Aspekt, dass man hier Menschen erschießt. Allerdings passiert dies in einer Kriegshandlung, es geht also nicht um Grausamkeit im Sinne von Qualen zufügen und auch der Spieleinhalt bezieht sich nicht auf das Töten an sich, sondern auf das Erreichen von Missionszielen. Die Gegner stellen dabei nur eine Hinderung dar.

Gesetztlich gibt es an der FSK nichts zu rütteln. Den anderen Aspekt einer solchen Diskusion stellt allerdings die individuelle Reife des Spielers dar, die man nicht verallgemeinern kann. Sicherlich gibt es 16 Jährige, vielleicht auch jüngere Menschen, die mit solchen Inhalten aufgeschlossener und besser umgehen können als Volljährige (ich bin mir sogar sich, dass es solche Leute gibt). Der Staat hat kein Recht, einfach so durchs Fenster zu gucken und, mit den rechtlichen Konsequenzen im Hinterkopf, jeder Erwachsene hat die Freiheit, Jugendlichen die Nutzung solcher Inhalte frei zu stellen. Allerdings kommt hier die Verantwortung und die rechtliche Haftung der Eltern ins Spiel. Medien pauschalisieren Spieler solcher Spiele ja gerne als Killer-Spieler und Leute wie ich pauschalisieren Eltern, die dies ermöglichen als erziehungsunfähig. Aber auch hier liegt die Wahrheit wohl in der Individualität. Wenn sich Eltern mit ihren Kindern wirklich beschäftigen und solche Medien besprechen, dann seh ich es als unbedenklich an, wenn Jugendliche solche Inhalte nutzen können. Haben wir jetzt aber das 14 jährige, stereotypische CoD Kind, dessen Eltern sich einen Scheißdreck um dessen Entwicklung kümmern, dann lass ich schon mal gerne einen Satz fallen wie „Das Jugendamt interessiert sich immer dafür, wenn Minderjährige solche Inhalte konsumieren, die kommen auch gerne mal unangemeldet vorbei“.

Ich selber komme aus einer Zeit, als die FSK noch nicht vorhanden war, bzw. die Vorlagen vom Handel noch nicht strikt eingehalten wurden. Bin zwar damals in ein paar Kinovorstellungen nicht reingelassen worden, Spiele konnte ich aber immer kaufen. Wobei ich allerdings sagen muss, dass ich nie FSK 18 Spiele gekauft habe, die waren immer ab 16 (abgesehen von Goldeneye (Index) aber dafür hab ich auch 190 Mark bezahlt, der Verkäufer wollte da keinen Ausweiß sehen).

Es läuft am Ende wieder auf den schönen Aspekte der Kommunikation hinaus. Rechtlich indiskutabel, menschlich Individuell zu ermessen, wobei die Verantwortungspflichten von den Personen getragen werden müssen.

Wie ich schonmal gesagt habe sollten die Angaben auf Spielen und Filmen im allgemeinen eingehalten werden. Ich will jetzt gar nicht über die gesetzliche Bindung und mögliche Strafen reden, ich denke allen ist klar dass im Falle eines Verstoßes die Eltern, das Kind und vor allem der Verkäufer mächtig Ärger bekommen was ich auch gut finde.
Ab einem gewissen Alter beginnen die Grenzen aber aufzuweichen da die Kinder sich psychisch oftmals verschieden schnell entwickeln; das eine ist mit 14 reifer als ein 18-jähriger und umgekehrt. Sowas zeigt sich immer schön daran wenn wieder ein erwachsener Mann (um mal bei GTA5 zu bleiben) mehrere Autos klaut und sich mit der Polizei Verfolgungsjagten liefert weil er das Spiel nachahmt, ist letzte Woche so passiert :bg: Also was tun wenn ein Kind mit z.b. 14 ein Spiel ab 16 will? Von gesetzlicher Seite gehört das trotzdem verboten aber viele Eltern kümmert es halt nicht wobei Kinder da auch sehr penetrant sein können, gerade wenn die Freunde das Spiel auch haben. Wünschenswert wäre dann wenn die Eltern sich das Spiel anschauen oder sich zumindest informieren um zu sehen „wie schlimm“ das Spiel ist und ob man es einem Kind dieses Alters aushändigen kann. Viele Erwachsene haben leider nicht so den Kontakt mit den Spielen, das wird wohl erst in unserer Generation richtig greifen.
Im Endeffekt müsste sowas individuell von Kind zu Kind entschieden werden.
Man sieht aber gerade in den Elektromärkten oft dass die Eltern ihren Kindern irgendwas kaufen ohne überhaupt zu wissen was es ist, da wird nichtmal auf die Packung geschaut. Ich hatte da diesen lustigen Vorfall als der Vater eines maximal 12-jährigen Knirpses diesem Elfenlied kaufen wollte. Normalerweise juckt mich sowas nicht, aber wer Elfenlied kennt…der Fall war mir dann doch zu krass. Ich meinte nur „ich will ihnen nicht in ihre Kindererziehung reinreden, aber wenn sie das ihnrem Sohn die DvD kaufen können sie direkt nen Termin beim Therapeuten machen, das ist wohl das brutalste was selbst ich je gesehen habe“ Zurück kam nur „was geht sie das an?!“
Um damit den Bogen zurück zu schlagen: Im Endeffekt nützen Fsk-Siegel und Kontrollen nichts wenn es die Eltern nicht interessiert. Es scheitert ja schon an der Ladentheke wenn ein Erwachsener dabei ist und solange die Polizei das nicht direkt im Blick hat um die Person anzuzeigen sind dem normalen Verkäufer da auch die Hände gebunden (kann mir sicher vorstellen dass ein 0815-Kassierer richtigen Ärger vom Chef bekommt sollte er sagen "sie kaufen das Spiel doch für den Jungen, deshalb verkauf ich ihnen das nicht weil es nicht für ihn geeignet ist)… An und für sich bieten die Alterssiegel immer einen gewissen Spielraum nach oben und nach unten, nur sollte in dem Fall dass man es umgeht wirklich nachgeprüft werden was man dem Kind da zugänglich macht. Wo ein Counterstrike (weiß, es ist ab 16) als „Killerspiel“ noch relativ harmlos ist weil eher der Teamgedanke und die Taktik zählt als das sinnlose Morden von Menschen ist ein Gta doch schon sehr bedenklich