Dreidimensionale Speicherchips

Nach dem Prinzip des Gehirns

Derzeitige Speicherchips zeigen ein äußerst flaches Design. Durch diese Zweidimensionalität sind sie Beschränkungen unterworfen, die das dreidimensionale menschliche Gehirn beispielsweise nicht kennt. Am Imperial College London und den Universitäten Durham und Sheffield wird darum an einem Speicherchip geforscht, dessen Datenzellen dreidimensional vernetzt sind.

Nanodrähte werden hierfür zu einem Netz verknüpft und mit Rechenfunktionen ausgestattet. An jedem Knoten lassen sich Entscheidungen treffen, ähnlich den Neuronen und Axonen im menschlichen Gehirn. Die Kapazität dieser Chips soll gegenüber heutigen, flachen Speichern etwa 200 mal größer sein. Die Informationen werden in dem neuen Speicher nicht durch Ladungen, sondern durch den „Spin“ von Elektronen gespeichert. Dieser ist auch für den Magnetismus verantwortlich.
Um einen besseren Demo-Chip fertigen zu können wird die Technik derzeit mit Partnern aus der Industrie weiterentwickelt.

Quelle Hardwarenet.

Mannomann,da weis ich nicht was ich davon halten soll.Natürlich bin ich ein High tech Fan,aber sowas macht einem auch irgendwie Angst.
Tja die Sifi Autoren haben mal wieder recht gehabt.Die künstliche Intelligenz ist wirklich auf dem Vormarsch.

200mal mehr…hmm…also es gibt momentan neuartigen Modulspeicher mit 2Terrabyte,wären also 400TB pro Chip.

Naja,ich denke mal,die Zeit der optischen Datenmedien läuft ab :wink:

Gonzo, Du kannst Dich beruhigen. Datenvolumen haben nichts mit KI gemeinsam. Ich bin KI Experte und kann Dir versichern, der Computer ist Dumm und wird immer Dumm bleiben. Ist aber an dieser Stelle schon fast wieder Philosophisch…

Clive

Trotzdem können Computer Probleme analysieren und Lösungen vorschlagen.Auch das Erkennen von Emotionen etc. ist schon möglich und wird heutzutage auch zur Überwachung eingesetzt,genauso wie das Zuordnen von Personen.Auch gibt es die Möglichkeit das Computer und Hardware an sich mit unbekannten Dingen lernt,selbst in alltäglichen Dingen wie dem CD-Brenner erhält diese Technik einzug,indem an unbekannten Rohlingen die beste Schreibmethode etc. geprüft,untersucht und das Ergebnis gespeichert wird für spätere Brennvorgänge.

Du siehst,so dumm sind diese Geräte garnicht mehr,auch wenn sie nur binär denken;)

Das mit dem „spin“ erinnert mich doch glatt an die quantenphysik (und quantencomputer -> quantenbit :-)/) :wink:

Lösungen vorschlagen ? Klar kann man den Computern viel beibringen, aber der Computer macht genau das, was man ihm sagt. Mit Intelligenz an sich hat das aber nichts zu tun… Der Begrriff Maschinelles Lernen ist ein Widerspruch in sich. Also mal auseinander genommen: Maschine -> da steckt Schiene drinnen auch wenn das e wegrationalisiert ist. Die Maschine kann sich nur auf der Schiene bewegen, die gelegt worden ist, sprich vom Programmierer festgelegt ist. Nicht mehr und nicht weniger. Intelligenz fängt aber da an, wo man sich frei bewegen kann. Die von Dir genannten Besipiele sind solche Vorgaben, der Computer fängt aber nicht an, was außerhalb der Programmierung vorgegeben ist, auszuprobieren. Ist halt ne Definitionsfrage.

Clive

Ja klar,aber die Beispiele mit dem Brenner sind die ersten Schritte zur richtigen Intelligenz und wir können ja nicht wissen,was Programmierer den Maschinen erlauben.Und was ist wenn es Programmierfehler gibt,die den Maschinen plötzlich andere Wege ebnen?

Beispiel:

Ein Wachroboter vergleicht Personengesichter und knallt die Leute ab,die er nicht einsortieren kann(extremes Beispiel,aber veranschaulicht es am besten).Die Gesichter werden aufgenommen,Informationen analysiert,an eine unterroutine übergeben und eine Funktion ausgeführt,meinetwegen das durchlassen der Person.Nun hat der Programmierer aber einen Fehler begangen und die Informationen durch die Gesichter ist so groß,das es zu einem Pufferüberlauf kommt und der Roboter in die Funktion zum schießen kommt.Somit hat er eine nicht vorhergesehene Handlung begangen.

Ich weiß,das dies kein Beweis von Intelligenz ist,soll es auch nicht.Es soll mehr als Beispiel dafür dienen,das Menschen Fehler machen können,die ungeahnte Folgen haben können…

Ich weiß,das dies kein Beweis von Intelligenz ist,soll es auch nicht.Es soll mehr als Beispiel dafür dienen,das Menschen Fehler machen können,die ungeahnte Folgen haben können…

Deswegen wird auch die Verantwortung der Programmierer IMO immer größer.
Ein beispiel wären programme für banken, wo der progger auch so gewisse „dinge“ einbauen kann die anderen leuten schaden.

Original von Diablokiller999
Ja klar,aber die Beispiele mit dem Brenner sind die ersten Schritte zur richtigen Intelligenz und wir können ja nicht wissen,was Programmierer den Maschinen erlauben.Und was ist wenn es Programmierfehler gibt,die den Maschinen plötzlich andere Wege ebnen?

Beispiel:

Ein Wachroboter vergleicht Personengesichter und knallt die Leute ab,die er nicht einsortieren kann(extremes Beispiel,aber veranschaulicht es am besten).Die Gesichter werden aufgenommen,Informationen analysiert,an eine unterroutine übergeben und eine Funktion ausgeführt,meinetwegen das durchlassen der Person.Nun hat der Programmierer aber einen Fehler begangen und die Informationen durch die Gesichter ist so groß,das es zu einem Pufferüberlauf kommt und der Roboter in die Funktion zum schießen kommt.Somit hat er eine nicht vorhergesehene Handlung begangen.

Ich weiß,das dies kein Beweis von Intelligenz ist,soll es auch nicht.Es soll mehr als Beispiel dafür dienen,das Menschen Fehler machen können,die ungeahnte Folgen haben können…

Die Information kann nicht zu groß werden… Nur undefiniert und da kommen wir dann ihn den Ausnahmezustand, was im Normalfall dann als Bug bezeichnet wird. Wenn das nicht abgefangen wird, isses ein Programmierfehler, nicht mehr und nicht weniger.

Die Natur des Computers ist der Determinismus. Nichtdeterministik kann zwar erzeugt werden, ob da jetzt dann der Funke der Intelligenz damit erzeugt werden kann, ich wage es zu bezweifeln. Ist aber ne längere Geschichte. Fehler zu machen ist meiner Meinung nach der erste Schritt zur Intelligenz, daraus zu lernen das ist dann in meinen Augen Intelligenz.

Das Beispiel mit dem Brenner ist kein Schritt zur richtigen Intelligenz, vielmehr für vorausschauendes Design.

Zur Veantwortung für die Progger. Ich habe bei einem Unternehmen gearbeitet, die sich mit digitalen Unterschriften befasst hat. Bevor die auf den Markt gehen konnten, mußte die Software von begleubigten Prüfern verifiziert werden. Das ist ne sehr teure Angelegenheit und bedarf eines großen Dokumentieraufwandes. Da wird dann überprüft, ob die Software auch genau das tut, was sie tun muss. Wenn dem nicht so wäre, wären insbesondere in Amerika Tür und Angel für Schadensersatzklagen geöffnet. Da wird schon pingelig darauf geachtet das dem so ist. Für eventuelle Schlupflöcher wie so nen Pufferüberlauf etc. gibt es natürlich keine Gewährleistung. Absichtliche Schlupflöcher sind, wenn sie Intelligent versteckt eingebaut sind, natürlich möglich. Nichts ist sicher. Aber nen bischen Vertrauen muss ja da sein.

Clive

Da wird dann überprüft, ob die Software auch genau das tut, was sie tun muss.

Pflichten- und Lastenheft, nur in deinem fall wirds glaub ich strenger gewesen sein, weils bei so nem prog ja um sehr viel geht.

Original von Blackvirus
Pflichten- und Lastenheft, nur in deinem fall wirds glaub ich strenger gewesen sein, weils bei so nem prog ja um sehr viel geht.

Dein Beispiel war ja Software für ne Bank. Da isses wohl auch nicht anders. Wollte das nur so richtig stellen. Die heikle Software muss begutachtet werden, sonst darf sie nicht eingesetzt werden.

Clive

Original von babyfaceclive

[quote]Original von Blackvirus
Pflichten- und Lastenheft, nur in deinem fall wirds glaub ich strenger gewesen sein, weils bei so nem prog ja um sehr viel geht.

Dein Beispiel war ja Software für ne Bank. Da isses wohl auch nicht anders. Wollte das nur so richtig stellen. Die heikle Software muss begutachtet werden, sonst darf sie nicht eingesetzt werden.

Clive[/quote]

Ja, sie muss auf jeden fall begutachtet werden.
BTW:
Das mit dem Bankprogramm wo der Progger immer nen bestimmten betrag (ein paar kommastellen hat er „weggeschnitten“) auf das letzte konto in der „liste“ überwiesen hat??

Computer sind und bleiben dumm :bg:
Das wird auch nich viel ändern :wink: