Echelon: Big Brother is watching you; der Patriot Act

Der Patriot Act, eingeführt nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001, ermöglicht dem FBI Hausdurchsuchungen, ohne einen Gerichtsbeschluss oder einen Durchsuchungsantrag zu beantragen. Die Besitzer der durchsuchten Wohnungen müssen davon nicht in Kenntniss gesetzt werden!
Das Telefone usw. schon länger abgehört werden, ist wohl inzwischen jedem klar, aber das diese Nachforschungsoptonen des FBI nun so drastisch erweitert wird, ist schon unter aller sau, finde ich (oder würde ich als Amerikaner finden).
Auch kann es vorkommen, dass FBI oder anderer Geheimdienst Jahre lang Infos sammeln, ohne das man dies weiss. Ohne, dass man ein mal zur Rede gestellt wird. So gehen Chancen, einige Begründungen für einige Dinge, die dem FBI verdächtig erscheinen, zu erläutern, aus. Das schlimme ist, dass so Fehler oder Vermutungen des FBI nicht dementiert werden können, das kommt einfach zu den Akten.
So ist es nun auch möglich, dass man, nachdem man in der Bibliothek einige verdächtige Bücher ausgeliehen hat, vom FBI beobachtet wird. Das FBI hat das Recht, bei der jeweligen Bibliothek, nach allen Daten der Person zu ermitteln, ohne das die Person darüber informiert wird. Also nicht zu viele Kriegs- oder Chemie-Bücher ausborgen!
Und nun lass ich wieder etwas in der Zeitung darüber! Lesst es selber, auf dem Bild im Anhang (könnt es ja auch vergrössern).

Wenn das so weitergeht, haben wir dann bald in den USA eine wirkliche Situation, wie beim Film „Der Staatsfeind Nr. 1“. Was haltet ihr davon? Also ich würde als Ami dagegen vorgehen!