Der Thread von Rene brachte mich echt ins grübeln wenn ich so nachdenke wie lange ich eigentlich schon zocke und was für eine Zeit dabei draufging sowie alle Erlebnisse die man dabei hatte. Andererseits überlege ich mir nun auch ob ich die Zeit nicht hätte sinnvoller nutzen können oder ob ich wohlmöglich etwas verpasst habe. Mein damaliges Leben sah in etwa so aus das ich von der Schule kam, die Tasche in die Ecke flog und schon vor dem Mittag das Pad in meine Hand kam und das Jahre lang. In der Zeit haben viele andere in meinem Alter ganz andere Erfahrungen gesammelt, gingen auf Parties, die erste Freundin, das erste Mal, Alkohol und all so’n Zeugs. Ich saß zuhause und hatte meine Games und das Wochenende stand eher für eine schöne Zockerrunde, evtl. mit Kumpels, als das Saufgelage unter Menschen. Wo ich eigentlich auch schon bei dem Thema bin:
Habe ich etwas verpasst?
Wo andere den zwischenmenschlichen Kontakt hatten, lernten zu flirten, mit anderen umzugehen und Signale zu interpretieren, saß ich nur stumpf vor der Glotze und habe mich beflimmern lassen. Ich habe manchmal echt das Gefühl ich habe eine Lücke in meiner Jugend die sich nicht wieder auffüllen lässt. Ich weiss noch genau wie unüberwindbar es für mich war und ist fremde Frauen anzusprechen oder generell mit anderen manchmal umzugehen, hätte meine große Liebe nicht so viele Signale ausgesendet das selbst ich sie mitkriegen konnte wäre ich wohl bis jetzt noch solo (nach mehreren Fehlschlägen zuvor).
Kennt ihr dieses Gefühl auch?
Oder seid ihr selbst davon betroffen?
Habt ihr damals auch zu lang gespielt und dadurch heute evtl. Probleme?
Würdet ihr heute irgendwas anders machen und bereut einige Dinge?
Dieses Thema geht vllt. etwas Off Topic und kann auch verschoben werden, im Grunde geht es mir einfach nur darum:
Habt ihr durch übermäßigen Spielekonsum etwas verpasst?
Also ich habe denk ich nichts verpasst. Habe wohl wahrscheinlich sogar einige mehr Erfahrungen gemacht als so mancher „Nicht-Zocker“. Zocken hab ich nie übertrieben und bei mir hatten Unternehmungen mit Freunden oder Parties, etc. fast immer eine höhere Priorität als Zocken. (außer am ersten Tag, als ein neues Zelda rauskam oder sowas )
Also ich bereue nichts, habe das Zocken auch nie übertrieben. Bzw. auch sehr viel mit Freunden Multiplayer gezockt, und damals vorm N64 zu viert mit Splitscreen war das genauso gesellig wie in ne Kneipe gehen und hitzig diskutieren. Wir haben uns virtuell verkloppt, abgeknallt und dabei oft auch über irgendein ganz anderes Thema diskutiert. Was manchmal dann sogar zu hitzig wurde, so dass wir das Spiel pausieren mussten, um weiterzureden.
Also ich war zwar auch im Umgang mit Menschen und speziell Frauen nie besonders gut, aber das lag bei mir eher nicht am Zocken, sondern an der Schüchternheit. Aber das hat sich bei mir jetzt auch weitesgehend gelegt, dadurch dass ich ne Freundin hab
Bin verheiratet und habe zwei Kinder, eine handvoll sehr gute Freunde, singe in einer Band, leiste Vorstandsarbeit im Quartierverein, Haus und Garten, Traumjob, habe viele Länder bereist… und jede Menge Konsolen und Handhelds.
Original von Diablokiller999
Kennt ihr dieses Gefühl auch?
Oder seid ihr selbst davon betroffen?
Habt ihr damals auch zu lang gespielt und dadurch heute evtl. Probleme?
Würdet ihr heute irgendwas anders machen und bereut einige Dinge?
Dieses Thema geht vllt. etwas Off Topic und kann auch verschoben werden, im Grunde geht es mir einfach nur darum:
Habt ihr durch übermäßigen Spielekonsum etwas verpasst?
Und dabei mal Hand aufs Herz Leute;)
wenn ich ehrlich bin passt dein text auch 1:1 zu mir
nur eins unterscheidet uns voneinander, du hast ne freundin und ich immernoch keine ^^;
hab eigentlich schon recht große probleme neue leute kennen zu lernen wenn sie nicht auch so freakige zocker sind wie ich.
mir fehlen einfach die gesprächthemen für leute die lieber raus gehen, disco , sich mal gern mit freunden betrinken etc.
selbst wenn diese leute auf mich zugehen und mich ansprechen hab ich probleme weil ich irgendwie mit so leuten einfach nichts anzufangen weiß, einfach 0 gesprächsthemen 0 !
und bei dem weiblichen geschlecht isses natürlich noch schlimmer xD
wenn ich mir mal vor augen halte … ich werde ende juli 20 und hab bisher immernoch keine wirkliche freundin gehabt .. nichtmal ne normale freundin mit der man sich einfach mal unterhalten kann o_O
Nettes Thema. Ja, die Frage hab ich mir damals auch oft gestellt. Seit 1989 oder 1990 (bin mir nicht mehr ganz so sicher) sitze ich eigentlich regelmäßig ein paar Stunden am Tag vor der Glotze und spiele Mario und Co. Das ist dabei anders aufgewachsen bin als meine dahemaligen Mitschüler weiß ich auch. Im Nachhinein hab ich manchmal die Kinder beneidet die weder eine Konsole, noch einen eigenen Fernseher im Zimmer hatten bzw. nur selten die Erlaubnis bekamen Fern zu gucken. Nicht das es mir während meiner Schulzeit an Freunden gemangelt hat aber letztendlich kamen die immer nur zu mir um Nintendo zu spielen. Als ich das erkannte hab ich die Leute nicht mehr eingeladen. Und auch wenn fast die gesamte Zeit über mein „Hobby“ von vielen als „Stubenhocken“ oder „Freak sein“ abgetan wurde hab ich doch über all die Zeit immer neue Leute über das Thema Videospiele kennengelernt. Was deinen Vergleich angeht bezüglich Partys und Frauen hatte ich durch Videospiele eigentlich keine Nachteile.
Ich denke solange man Prioritäten setzten kann und weiß was wichtig ist und was nicht kann man Videospiele zocken und trotzdem allen Verpflichtungen und Freuden des Lebens nachkommen. :bg:
Aber wo wir schon beim Thema sind: GEGENFRAGE:
Meint ihr die Leute die keine Videospiele gespielt haben hätten etwas verpasst? Jetzte weniger im Bezug auf das Leben, sondern vielmehr im Bezug auf die persönliche Einstellung und Sichtweise? Bei MGS3 hat man als Medic-Support einen Filmfan im Team. Die gute Dame rezitiert bei jedem Speichern irgendwas aus irgendwelchen Filmen. Darunter auch ein ähnlicher Satz wie „Filme sind etwas herrliches und können uns helfen mit schweren und ungeplanten Situationen zurechtzukommen da sind uns eben diese Situationen aufzeigen.“ Oder um es anders auszudrücken: Ich denke jeder von uns würde wissen wohin man einem Zombie schießen muss damit er nicht mehr aufsteht. :bg: Eventuell haben „Nicht-Spieler“ bzw. „Normalos“ dahingehen eine kleine Lücke.
Original von Rene
Aber wo wir schon beim Thema sind: GEGENFRAGE:
Meint ihr die Leute die keine Videospiele gespielt haben hätten etwas verpasst? Jetzte weniger im Bezug auf das Leben, sondern vielmehr im Bezug auf die persönliche Einstellung und Sichtweise? Bei MGS3 hat man als Medic-Support einen Filmfan im Team. Die gute Dame rezitiert bei jedem Speichern irgendwas aus irgendwelchen Filmen. Darunter auch ein ähnlicher Satz wie „Filme sind etwas herrliches und können uns helfen mit schweren und ungeplanten Situationen zurechtzukommen da sind uns eben diese Situationen aufzeigen.“ Oder um es anders auszudrücken: Ich denke jeder von uns würde wissen wohin man einem Zombie schießen muss damit er nicht mehr aufsteht. :bg: Eventuell haben „Nicht-Spieler“ bzw. „Normalos“ dahingehen eine kleine Lücke.
ich denke bestimmte spiele sorgen definitiv dafür das man sich mehr für einige Thematiken interessiert und so halt auch wissen anhäuft. Ich für mein teil fand den 2 Weltkrieg schon immer interessant - denke aber auch das diverse Kriegs Shooter an diesem Interesse „schuld“ haben. Es ist halt was anderes ob man in Geschichte mal von ner V2 hört oder sie in MOH gleich selbst in die Luft jagt ;D
@topic
denke ich auch manchmal - andrerseits kann ich Diskos und einen Großteil des dazugehörigen Publikums eh nicht leiden. Kann also drauf verzichten … aber erstaunlich finde ich es wie schnell verwandte etc. sich nen Bild von einem machen ~_~ !?
wenn ich mich mit mitschülern verlgeiche hab ich nicht das gefühl ihnen hinterher zu sein. vielmehr scheine ich zusammenhänge schneller zu raffen und eine bessere lebenseinstellung (oder ich hab zumindest eine), oder muss nicht selten innerlich den kopf schütteln und schmunzeln was die andren für ne scheisse labern ‚‚ey, wär es nicht geil wenn ich der einzige mann auf der welt wäre mit all den frauen, ODER??‘‘ ich zieh dann meistens ne augenbraue hoch und nicke lächelnd. hab durchs zocken ja den ganzen sexismus mtv kommerz scheiss verpasst - wie schade kontakte zu frauen die mich freundschafftlich mögen hab ich genug, doch um eine beziehung einzugehn brauch ich schon verdammt lange. bin selbst in den ersten paar momenten kein offener mensch, es muss immer zuerst der gegenüber auf mich zukommen. bin da irgendwie zu unsicher.. doch wenn ich seh das die mich wirklich kennen lernen wollen oder spass mit mir haben wollen, gehts auf einmal auf. kommt weil ich mal ein jahr lang so ne art aussenseiter war ‚‚der, der die looser verteidigt‘‘ wurde dann natürlich selbst zum looser xD. weiss nicht ob ich an der schule noch ein jahr gewaltlos überstanden hätte… die intellektuel eingeschränkten und ignorranten an der macht… zum glück gehts langsam wieder bergauf. aber das innere feuerchen brennt schon lange nicht mehr so wie früher… d.h ich bin allgemein extrem zurückhalten geworden (könnte einer ja noch etwas umdrehen was ich sage und gegen mich verwenden). allgemeint gilt in meiner psyche wohl noch etwas: je weniger die leute von einem wissen, desto weniger können sie dich im nachhinein auch fertig machen. aber ne freundin würde das feuerchen bestimmt wieder zum lodern bringen
die gesellschaft hat mich vermurkst, nicht die videospiele ^^
hatte mich das auch mal gefragt allerdings war das schon mit 15 und habe dann angefangen was zu ändern. Gehe recht viel raus und habe auch sehr viel scheiße gebaut und ärger gehabt den ich nicht gehabt hätte wenn ich mich fast nur mit Videospielen beschäftigt hätte,
Zu renes Gegenfrage kann ich sagen das ich das gefühl habe das er recht hat, habe wie flek ein starkes intresse an Geschichte und Politik, was von Egoshootern RPGs und Strategie games usw mit allen möglichen Settings ob 2. Weltkrieg kalter krieg mittelalter rom usw. gweweckt wurde denke da nur mal an Age of empires 2 die story kampagne ging ja halbwegs auf tatsächliche ereignisse ein und das hat mein intresse geweckt, das fwernsehhn ist aber auch ein grund dafür gucke häufig reoportagen auf phoebnix oder von Spiegel TV usw. an.
Stimmt eigentlich, so habe ich das noch garnicht gesehen.
Durch das Interesse an spielen hat sich bei mir auch das Hintergründige geweckt, einmal Storymäßig, sowie auch Interesse an der technischen Seite, was z.B. Waffen in Shootern angeht und natürlich die technischen Aspekte der Entwicklung, was ein Game überhaupt ist, wie es erstellt wird und womit.
Ich denke ohne die Games wäre ich nie auf die Idee gekommen mich für Computer zu begeistern und mache ja momentan meine Ausbildung in diesem Berufszweig, also dürfte es auch etwas Gutes gehabt haben. Aber wie man hier sehen kann haben es wohl mit mir zusammen doch einige Leute übertrieben was den Spielekonsum angeht, meine Freundin hat mir viel von meiner Schüchternheit genommen und nach einem Jahr Beziehung mit ihr dürfte ich das Gröbste wieder aufgeholt haben. Dennoch wäre früher warscheinlich weniger doch mehr gewesen ~_~