Hardwarecheck: Retrode

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Sind die Dumps denn auch wenigstens ordentlich? (sprich halten den üblichen GoodTools bzw. NoIntro-Check stand?)

Zumal ich es ein bisschen fragwürdig finde, im Forum das Erwähnen von Flashcards und ROMs quasi nicht zu dulden aber dann hier einen Dumper vorstellen…

Die Frage ist, wie weit die Diskussion sich im Griff hat. Erfahrungen zu Folge arteten vor allem die Diskussionen über Flashkarten immer so weit aus, dass wir uns gezwungenermaßen dazu entschieden haben die Diskussionen komplett zu verbieten, weil wir das ansonsten nur schwer unter Kontrolle haben.

Ah, ok, dachte es hätte eher was damit zu tun das Flashkarten tendenziell von den Leuten eher nur für Softwarepiraterie verwendet werden.

Aber um zum eigentlichen Thema zurückzukommen:
Finde das Thema sehr interessant und auch das vermeintliche PlugIn-Konzept, wobei man die wohl anscheinend doch (noch) selber löten muss. Auch die Tatsache, dass das Ding gleichzeitig auch den SRAM mitsamt dem Spielstand ausliest gefällt mir. Werde es auf jeden Fall im Auge behalten. Hoffe, es wird auch einen Adapter für GameBoy und GameBoy Advance gibt (der GB Transferer II den ich habe, finde ich nicht so pralle, vor allem weil er noch über Parallelport läuft :expressionless: ).

Ach ja, ihr habt übrigens einen netten Punkt vergessen: So einen Dumper kann man ideal nutzen, um bei so einem alten Spiel ohne größere Risiken die Batterie auszuwechseln (Spiel dumpen, im Emulator den Spielstand checken, Modul auf, neue Knopfzelle rein, Spielstand wieder zurück kopieren)

Die meißten Leute die heutzutage Emus benutzen tun das Spiele die sie aus dem Internet haben spielen zu können, aber ein echter Retrogamer hat immer noch alle Originalspiele als Modul zu hause, mit dem Retrode zumbeispiel kann man sich diese dann auf den PC ziehen und so die Originalmodule und die Konsole entlasten, und sogar ehemalige Heimkonsolentitel unterwegs spielen, zumbeispiel auf einer der bösen Raubmordvergewaltigungskopierkarten für die Nintendo Doppelbildschirmer..

Natürlich sieht Nintendo Emulation und Homebrew absolut nicht gerne, die wollen ja ihre Virtualconsole Titel verkaufen, auch wenn man das Spiel 1990 für 80 Mark gekauft hat, jetzt muss man es wieder für 5 Mark kaufen…, und wer das nicht will und eine alternative sucht ist automatisch raubmordvergewaltigungskopierer…

Das doofe an den alten Cardridges im Bezug auf Emulation ist: Wie bekommt man sowas auf einen PC?? Bei CD Basierten Konsolen wie der Playstation 1 ist das einfach, aber welcher PC hat schon einen Modulschacht?? Deshalb ist das Retrode wie ich finde für sowas eine gute Lösung, so werden Leute die ihre alten Spiele wieder spielen wollen nicht mehr genötigt sich die Roms via Internet zu ziehen.., oder in Kleinanzeigen nach einem Dumper zu suchen der ziemlich teuer ist..

Hier im Forum wird sowas wie die Retrode leider viel zu schnell verteufelt… }:

Was ich persönlich ziemlich überteuert finde und unnötig, aber es ist nur meine Meinung und die tut hier nichts zur Sache.

So einfach auch nicht. Die Libcrypt von Sony macht da schon einiges an Sorgen, siehe redump.org. :wink:
Und Disc ist nicht gleich Disc. Habe beispielsweise GameCube-Spiele gesichert, welche ich am „Fernseher“ nicht spielen kann (Probleme wegen PAL 60Hz), und brauchte dafür extra ein spezielles DVD-Laufwerk.

Ich finde das ja auch sehr praktisch, vor allem im Bezug auf Backup von Spielständen respektive Weiterspielen auf anderen Geräten.
Nur ist es leider sehr schwierig, an solche interessanten Geräte zu kommen, sofern man nicht auf irgendwelche China-Shops vertrauen will.

Ich bin sehr begeistert von dem Teil und würde mir das Ding auch kaufen, wenn mich da 2 Sachen nicht stören würden.

  1. Spielt es keine N64 Roms ab
  2. Zahle ich keine 65? um dann nur einen Adapter für MD Spiele zu spielen, den SNES Games hab ich nicht

Was ich am genialsten an einem Emulator finde ist aber, das man die Grafik richig gut aufpeppen kann :slight_smile:

Für den Openpandora Homebrewhandheld hab ich mir damals etwa 15 PSX Spiele gebraucht gekauft, und die in Linux mit einem speziellen Scrippt übers Terminal gedumpt, war gar nicht so schwer, und alle Spiele funktioren sogar auf dem Handheld..

Was vor allem ein Vorteil der Emulation gegenüber dem Spielen auf alten Konsolen ist, das ist die Savestate funktion: So hat man weniger Frust und Spielt ein Spiel dann dementsprächend eher durch..

Wobei ich Super Mario Land problemlos auch ohne Savestates durchbekomme egal ob auf dem GBA SP, auf der Pandora, oder auf meinem Xperia Play..

In aller Regel ja. Es ist halt zu beachten, dass die GoodTools ja auch nicht die Korrektheit der ROMs testen, sondern irgendeine Prüfsumme (CRC32, MD5, etc) mit bekannten Dumps vergleichen. Wird nun ein ROM von der Retrode „überdumpt“, also mehr Daten ausgelesen als tatsächlich vorhanden sind, stimmt diese Checksumme natürlich nicht überein. Dann kann sich das Test-Tool ggf. beschweren, obwohl das ROM 100% einwandfrei ausgelesen ist und fehlerfrei läuft. Dieses Problem kommt so gut wie nur bei den wenigen SNES-Spielen vor, deren Größe keine Zweierpotenz ist, weil der SNES-ROM-Header diese Information nicht enthält.

Einige Spiele mit Kopierschutzmechanismen wie dem SA-1 oder S-DD1 Chip lassen sich prinzipiell nicht auslesen. Das merkst du dann aber auch ohne GoodTools :slight_smile:

Gruß
Matthias

Das GoodTools nicht das Maß der Dinge ist, ist mir bewusst. Vor allem weil da ja auch die ganzen Bad und Overdumps auch drin stehen, oder die halbgaren Übersetzungen. Darum ja auch die Nennung von No-Intro, welche diesbezüglich eine saubere Struktur haben und sich auch ohne Probleme in das gute CMP integrieren lassen. :wink:

Aber danke für den Hinweis dass Dinger mit Zusatzchip tendenziell nicht funktionieren. Das heißt, sowas wie StarWing oder Super Mario RPG dürfte dann ja nicht funktionieren.

So einfach ist es nicht :slight_smile: DSP-x und Super-FX Spiele funktionieren in der Regel problemlos. SMRPG habe ich aber noch nicht zum Laufen bekommen.

[Hat sich erledigt.]

kommt gut das Teil