Was definiert ein gutes Spiel?
Interessantes Gameplay, eine ausgefallene Story, tolle Grafik? Nein! !(
Einzig und allein zwei Fakten:
Wie ist der Meta-Score bei den Reviews und wie sind die Verkaufszahlen!
Denn nur ein gutes Game hat einen hohen Meta-Score und gute Verkaufszahlen und ist somit würdig, Einzug auf meiner Konsole oder meinem PC zu halten! ![]()
So oder so ähnlich könnte man das Statement, welches Hideki Kamiya (Devil May Cry, Okami, Bayonetta, Wonderful 101) vor kurzem per Twitter abgegeben hat, deuten:
For foreign gamers, games that sell and don’t sell tend to be a hot topic… I wonder why they care so much about sales that it makes them choose what to play. It may be because (sales) numbers are the most obvious way to evaluate a game, and reviews seem to be another… I think that rather than borrowing some numbers to judge the quality of a game, you should decide by yourself
(Übersetzung, Quelle: http://www.dualshockers.com/2013/08/08/hideki-kamiya-feels-that-western-gamers-care-too-much-about-sales-and-reviews/)
Kernaussage von Kamiyas Statement ist, dass ein Großteil der (westlichen) Spieler anscheinend zu sehr auf solche Fakten achtet, was wohl vor allem an der (auf den ersten Blick) guten Vergleichbarkeit der Zahlen liegt. Stattdessen solle man sich selbst ein Bild von der Qualität machen. Zwar erklärt er nicht wie, aber Mittel und Wege gibt es ja oftmals genug (Let’s Plays, Demos, Reviews lesen und Wertung überspringen…).
Was haltet ihr von dieser Aussage? Verlässt man sich mittlerweile wirklich zu sehr auf irgendwelche Zahlen und gilt die Devise „Hauptsache hoch“? Ist ein Spiel, welches nur 10.000 Einheiten absetzt zwangsweise schlechter als eines, welches sich 10.000.000-mal verkauft? Bedeutet ein hoher Meta-Score zwangsweise mehr Spaß?
Wie handhabt ihr solche Zahlen und beeinflussen sie eure Kaufentscheidungen?