Wer in der Schule zwischendurch aufpasst, der dürfte bereits mitbekommen haben, dass es im Laufe der Geschichte der Menschheit viele bekannte Persönlichkeiten gab. Einige haben Kriege geführte, andere Religionen erschaffen, und ein paar davon haben sogar ein paar wissenschaftliche Entdeckung gemacht die das Verständnis von Physik, Biologie & Co. bis heute prägen.
Und nun die Frage an euch: wenn ihr eine Person, die wirklich Geschichte geschrieben hat, einmal treffen könntet, wer wäre das (und warum)?
Mein Vote geht an: Charles Darwin
Bin im Herzen ein kleiner Biologe. Ich finde alles faszinierend, was dort draussen an Flora und Fauna so rumfleucht und -kreucht. Insbesondere, wie sich alles an seinen Lebensraum angepasst hat. Und da hat Darwin halt bis heute gültige Theorien aufgestellt, zusammengefasst in einem Buch, das ich auch grade lese:
Gehts hier um die wirklich wichtigen Sachen oder darf man auch Musiker hernehmen, haben ja auch Geschichte geschrieben.
Musiker wär bei mir Robert Johnson. Seiner Zeit bezüglich Gitarrenspiel im Blues weit voraus und hat alles, was danach gekommen ist, beeinflußt, solche Größen wie B.B. King berufen sich auf seinen Einfluß. Den würd ich gerne mal live spielen und singen hören.
Da ich Musik studiere würde ich tierisch gerne mal einige der bekannten Musiker treffen. Beethoven, Mozart und und und… Weniger weil ich so ein großer Fan bin sondern mehr, weil ich einfach wissen will, was das so für ein Typ war/ist und wie die vllt auf heutige Musik reagieren.
Gute Frage. Ich kann mich da irgendwie auch überhaupt nicht festlegen. In der Schule hatte ich damals das Geschichtsprofil gehabt.. mit Geschichte als Leistungskurs, aber trotz des Interesses daran fällt mir niemand ein, mit dem ich mal persönlich reden wollen würde. Wenn dann am ehesten Musiker. Oder Jesus.. einfach um zu wissen, ob es ihn so gegeben hat, wie man es sich immer erzählt.
Ich schreibe später lieber selber Geschichte. Oder so.
Heilige Maria Mutter Gottes! WAS BITTESCHÖN HAT DIE DENN GEFRÜHSTÜCKT?! :o
Das sieht ja aus als würde das Video vorgespult werden! An die Laien: Ja das ist so krass wie es aussieht und ich als Pianist kann euch sagen: DAS ist mehr als schwer, dass ist nahezu unmenschlich…
Ein Kommilitone von mir kann das auch so mehr oder weniger spielen, von daher ist das auf jeden Fall deutlich machbarer (auch wenn das natürlich immernoch der Wahnsinn ist). Da hat die andere deutlich mehr Nuancen in der Dynamik gehabt.
So schwer ist das Stück nicht. Ich habe mir auch vorgenommen dieses Stück zu lernen.
Ich spiele erst seit 1 1/2 Jahren, aber spiele jetzt schon Stücke wie:
Für mich ein Mann, der mir, so gut wie kein Anderer, das Zusammenspiel von Macht und Menschen erklärt hat. Dabei bleibt er Realist und beschreibt nicht irgend ein fernen Idealtypus, der nur in den Hirnen von Akademikern funktioniert. Er arbeitet sich an der Geschichte und seiner Zeit ab.
Ein Mann der das böse und gierige Gesicht der Menschen hautnah erlebt hat. Für mich ist „der Fürst“ ein Standardwerk, was nicht nur in die Armee gehört, sondern in jedes geisteswissenschaftliche Fach. Leider wird er heutzutage extrem gemolken, oder Machiavelli wird von irgendwelchen Spinnern als herzloser Terrorist bezeichnet, der seinem Fürsten alles erlaubt.
Vermutlich flashen mich seine anderen Werke genauso, oder mehr, aber ich bin noch nicht dazu gekommen sie zu lesen.
Veränderte das damalige Verständnis der Quantenmechanik durch Werke wie „Schrödinger’s Katze“
Marie Curie
Einer der ersten Chemiker ,die die Radioaktivität genauer untersucht haben.
Friedrich Ebert
War erster Reichspräsident der Weimarer Republik und musste gegen Kommunisten und Rechtsradikale in der jungen Republik kämpfen. Die Weimarer Republik war die erste Parlamentarische Demokratie die es in „Deutschland“ bis dahin gab und Ähnlichkeiten zur heutigen parlamentarischen Struktur in Deutschland zeigt.
Wenn ich die Möglichkeit hätte, dann würde ich gerne Oscar von Miller treffen. Wer nicht weiß wer das ist: Er gründete das Deutsche Museum in München. Viel wichtiger finde ich aber, dass er einen großen Beitrag zur Elektrifizierung von Bayern bzw. Deutschland im Allgemeinen geleistet hat. So war er einer der ersten, die hierzulande das Potential erkannte, dass in der Elektrizität steckt. Vor allem die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft hatte es ihm angetan, was unter anderem das Walchenseekraftwerk beweist - das war seine Idee.
Zudem hatte er insgesamt eine recht tolle Einstellung zur Energiepolitik. So war er der Meinung, dass die Versorgung mit Elektrizität Sache des Staates sei. Als Grund dafür nannte er u.a., dass die Wasserkraft (aus welcher damals der Großteil von Bayerns Strom erzeugt wurde) dem Volk gehöre und nicht von profitorientierten Unternehmen vereinnahmt werden sollte. Ich glaube der Herr hat sich bei der Liberalisierung des Strommarktes im Grab umgedreht…
Ansonsten fände ich ein Treffen mit Heinrich Hertz, J.F. Kennedy oder Konrad Adenauer ganz interessant. Wären aber nur „zweite Wahl“…
Wenn wir mal die Sprachbarrieren weglassen, dass wären die Johanna von Orleans (aka Jeanne d’Arc) oder Aristoteles doch auch ne Option. Wobei: Ist denn eigentlich nachgewiesen, dass alles was wir heute Sokrates, Aristoteles und Co nachsagen auch stimmt?
Soweit ich weiß nicht, nein. Es ist eben schwer etwas nachzuvollziehen, was so lange zurück liegt.
Im Prinzip kann sonst wer ihre Theorien aufgestellt haben und sie waren entweder bloß der „Verleger“ oder es wurde ihnen so zugeschoben.
Triff sie und find’s heraus. s:
Hey, wer weiß, ob man das Band der Zeit irgendwann vielleicht wirklich durchbrechen kann!
Jetzt können wir’s uns noch nicht vorstellen, aber ich trau den Menschen mittlerweile einiges zu.
Kommt wohl ganz darauf an was „Zeit“ überhaupt ist. Ob es ein Moment ist, der einfach so passiert und dann für immer verschwindet, oder ob es wirklich eine Art „Band“ ist, das immer weiterläuft, bei dem das Vergangene aber erhalten bleibt.
Aber das überschreitet momentan unseren Horizont, denk ich.
Da muss ich gar nicht lange überlegen: Jesus. Ein Gespräch mit Jesus wäre wahrscheinlich unglaublich interessant, da das, was von ihm in der Bibel überliefert ist, von höchsten Redekünsten zeugt. Ja, ich bin gläubig.
Da ist wiederrum aber nachgewiesen, dass ihm einiges im Nachhinein angedichtet wurde. Es gab einen Jesus, aber er war lange nicht so wie wir ihn uns heute vorstellen, oder wie er in der Bibel stand (laut dem Religionsunttericht damals^^).
Nichtsdestotrotz ist glauben ja nicht verkehrt, weil dort einfache gewisse mitmenschliche Basen gelegt werden.