IBM scheint mit dem us-amerikanischen Unternehmen Mercury Computer Systems einen weiteren Abnehmer für den CELL Chip gefunden zu haben, der das Prozessorherz der PlayStation3 bildet. Mercury stellt Computer sowohl für militärische Nutzung zum Beispiel in Sonar- oder Radaranlagen her, sowie auch medizinisch genutzte Computersysteme
Quelle: Gamesindustry.biz
So verdient man Geld und kann einen Großteil der Entwicklungskosten wieder reinholen.
Die Kosten für die Entwicklung ja,aber die Kosten für die Produktion (der PS3) nicht.Jetzt gibt es sogar eine noch größere Misere weil mehr Hersteller den Chip wollen,was entweder heißt das Sony niedrigere Mengen des Chips bekommt oder sich alle Firmen gedulden müssen bis Sony sich genug bedient hat,als so rosig würde ich die Mitteilung nicht sehen.
Aber was mich mehr interessiert ist die Tatsache,das man CELL für weitaus mehr als nur Games gebrauchen kann,was einen zu dem Schluß führt,das der CELL ein mit Funktionen überladener Chip ist,der in Spielen dank der weiteren Funktionen extremst ausgebremst wird.Kann man das Dingen als RISC bezeichnen :ka:
Ob man ihn als RISC bezeichnen kann,weis ich nicht.Man kann aber deutlich sehen,daß man einen Chip nicht nur auf der Spieleebene sehen muss.Wenn dieser Cellchip so viel kann,dann könnte er Standard in vielen Systemen werden.
Mit dem Militär war immer schon viel Geld zu verdienen…so traurig wie es eigentlich ist.
Aber wie uns die Geschichte zeigt,ist Spezialisierung immer besser gewesen.CELL kann alles irgendwie,aber nichts perfekt.Stell dir nur mal eine RISC-CPU mit 7 Kernen vor,die nur auf Games optimiert ist :ar: