Ich bin dann mal weg!

Seht ihr mit eurem Beruf(-swunsch) keine Zukunft in Deutschland? Findet ihr die Mentalität der Deutschen zu verschlossen, unfreundlich? Habt ihr keinen Bock mehr auf das hiesige Wetter?

Da gibt es nur eins: Auswandern!

Aber wohin? Und wieso?

Ich will von euch wissen: wenn ihr Deutschland verlassen würdet, wo soll es denn dann hingehen, und was bewegt euch dazu genau dieses Ziel zu wählen?

Wuhu ein Thread fuer mich, der ja kurz davor steht es wirklich zu tun :bg:

Naja von Auswandern wuerde ich (noch) nicht sprechen, aber sofern mein Visum diesen Monat endlich fertig wird, starte ich ab November meine Arbeit in Japan.
Erstmal ein 1-Jahresvertrag mit 3 Monaten Probezeit, der solange verlaengert wird, bis eine der beiden Parteien sich dagegen wehrt xD

Wie gesagt ist mein Ziel Japan.
Hat damals vor ca 12 Jahren als schwaermerei begonnen, aber der erste 10-Monatige Aufenthalt hat meine Liebe zu dem Land nur bekraeftigt; war ja auch mittlerweile schon 5 mal dort.
Mir gefaellt an Japan vieles, die Kultur vorallem der Mix aus der Modernen und dem Alten finde ich dort sehr toll. Es gibt Superschoene Landschaftsabschnitte als auch eben Metropolen wie Tokyo quasi direkt nebeneinander.
Dazu kommen noch meine ueblichen Vorlieben wie Manga/Anime, Games und Japanerinen :bg:

EDIT: Ach ja, und wieder mal ein toller Thread :wink:

Kanada!

[SIZE=2]Das Land ist wundervoll und reicht vom kalten bis zum warmen Klima. Die Mentalität ist großartig, obwohl die Vereinigten Staaten die Nachbarn sind, gibt es in Kanada so gut wie überhaupt kein Rassismusproblem, keine Gruppierungen oder Ähnliches und das obwohl jede Nation vorallem in den Großsstädten stark vertreten ist.

Aus kultureller Sicht hätte ich mich für China entschieden, aber wenn ich die politischen Einstellungen mit einbeziehe, dann nicht.
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Also Wenn ich auswandern würde und dabei realistisch bleibe dann in die nordlichen Länder, sprich Skandinavien!
Zwar ist dort das leben teurer aber es gibt gut arbeit, die Landschaft ist herrlich, es herrscht ruhe und die Leute sind auch ich sage mal entspannter.
Der beste Punkt aber, es ist nicht so eckelhaft heiß im Sommer :smiley:

Sonst wenn es nicht so realistisch zugehen soll wäre absolutes Traumland Island, da ist es einfach herrlich. ^^

Hm… da muss ich überlegen… in der Schweiz fände ich es ganz schön, ist ein reiches Land, tolle Kultur. Aber für mich gibt es drei fette Minuspunkte:

  • viele Schweizer haben etwas gegen Immigranten
  • ich kann Schwitzerdeutsch nicht ausstehen
  • die Schweiz wird von Nintendo nicht so stark unterstützt wie Deutschland

Japan wäre auch 'ne Überlegung wert, ich würde viele Spiele früher spielen können… auch hier gibt es aber Nachteile: ich kann kein Japanisch und mag es eigentlich gar nicht, unter vielen Menschen zu sein. Naja, ich muss ja auch nicht gleich nach Tokyo ziehen. :smiley:

Also aus so nem Grund grenzt es schon an „Die Auswanderer“

Klar, so wirklich ernsthafte Gedanken hab’ ich mir zu dem Thema auch noch nie gemacht, bin erst 14. Natürlich gefällt mir auch die Kultur und die Landschaft.

Damit kann man es eigentlich auch schon vergessen, Japan ist nicht Deutschland wo es für jede Sprache einen eigenen Antrag gibt. :bg:

Ribbi arbeitet dann sicherlich bei Nintendo um Bayonetta 2 startklar zu machen :bg:

:faust:

Nein, ich arbeite als Orthopaedie-Schuhmacher, wie auch hier in Deutschland :bg:

Ich würd ja gern auswandern, allerdings gibts zuviele Gegenargumente. Vorschweben würde mir der Norden. Sprachlich käme eigentlich nur Großbritannien in Frage, denn ich kann keins der skandinavischen Sprachen (allerdings ist z.B. der Norden Schwedens nicht so wählerisch, dort gibts eine relativ große Flucht in den Süden und Personal aus D und AUT sind dort gefragt, grad im Medizinischen Sektor - also nicht nur Ärzte sondern auch Heinzis fürs Labor).
In letzter Zeit stieg die Tendenz nach Schottland zu gehen, aber die setzen wieder nicht auf Life Science sondern eher auf industrielles Zeugs, allerdings mit Hoher Arbeitslosenzahl, d.h. als Chemiker brauch ichs dort nicht probieren (und für Life Science müßt ich nach Oxford, die Stadt ist aber recht teuer bei vergleichsweise schlechter Bezahlung), und ob technischer Zeichner im Maschinenbaubereich (Job meiner Lebensgefährting) gebraucht werden weiß ich nicht - und das ist das entscheidendste Gegenargument. So richtig überzeugt ist SIE nicht, somit ist das hinfällig. Dabei liegts nichtmal am Geld, bin zwar nicht stinkreich, aber auf die Seite gelegt hab ich doch einiges. Es wär also kein typischer Good Bye Deutschland start, wo man der Meinung ist, 15000 Euro reichen zum Auswandern aus, da haben wir zusammen schon etwas mehr.

Ach egal, machen wir halt oft Urlaub im Norden, ist auch schön :slight_smile:

Da gibt´s doch so´n Buch von Hape Kerkeling mit genau dem Titel !

Ich bin momentan Erwerbsminderungsrentner auf Zeit. Gibt es hier im Forum jemanden, der mir das richtige Auswanderungsland empfehlen kann, wo die Leute Deutsch und/oder Englisch können?

Als meine Favouriten kommen USA und Österreich in Betracht, beides ist wohl aber ziemlich komplitiert.

…ich habe ne Deutschland-Allergie, helft mir xDDDD

Ich mag die USA sehr - viele Vorteile, einige Nachteile gegenüber Deutschland - nur nicht Whashington (D C), Detroit oder California;
dort leben die Einwanderer aus Mexiko. Vielleicht an der Chesapeake Bay im Osten des Landes !

Für mich gibt es nur ein Land: Deutschland.

Auswandern kommt für mich nicht in Frage. Ich bin nicht wirklich interessiert, großartig in der Welt herumzureisen. Außerdem gefallen mir die Mentalitäten in vielen Ländern einfach nicht. Ich denke ich passe ganz gut zu Deutschland und bin super froh, dass ich hier lebe. :slight_smile:

Für mich gibt es nur ein Land: Deutschland.

Auswandern kommt für mich nicht in Frage. Ich bin nicht wirklich interessiert, großartig in der Welt herumzureisen. Außerdem gefallen mir die Mentalitäten in vielen Ländern einfach nicht. Ich denke ich passe ganz gut zu Deutschland und bin super froh, dass ich hier lebe. :slight_smile:

ausgrab

Wie einige Wissen bin ich ja zur Zeit in Japan. Japan ist ja ein tolles Land, aber es wird vielen Auslaendern doch recht schwer gemacht.
Natuerlich bekommt man als Student/Lehrer schnell ein Visum, aber oft ist es so, dass man da absehen kann dass diese Auslaender auch relativ schnell wieder das Land verlassen.
Mi seinen 1.8% Auslaenderanteil ist Japan generell in der unteren Liga (schon alleine im Vergleich zu Deutschland) und wie es aussieht wird sich auch die Auslaenderpolitik nicht so schnell aendern, auch wenn es dringen noetig waere.
Dabei ist das grosse Problem wohl oft die Gesellschaft, weil dadurch die Parteien nicht direkt das ansprechen aus Angst Waehler zu verlieren,
So nett die Japaner sind, viele sind einfach sehr Auslaenderskeptisch (feindlich wuerde ich jetzt nicht sagen) und sie haben sehr viel Angst um ihre Kultur und Gesellschaft, die durch einen zu grossen Auslaenderanteil sich negativ entwickeln koennte (wenn man uns so anguckt teilweisse auch nachvollziehbare Angst…TEILWEISE )

Um das ganze wieder aufs Auswandern an sich zu bringen, so wurde mir der laengere Aufenthalt auch recht schwer gestaltet.
Man hat zwar ein neues Punktesystem eingefuehrt, ueber welches man an ein Visum kommt, aber dabei komme ich als junger Handwerkergeselle nichtmal auf ein Drittel der benoetigten Punkte; Waere ich doppelt so alt und wuerde dreimal so viel verdienen und noch nen Master haben, kein Problem.
Oder, ich wuerde mit meiner Arbeit 10Jahre Berufserfahrung vorweisen koennen.
Mein Arbeitgeber hier will mich aber unbedingt, also muss man eben alles ein bisschen ..anpassen damit es klappt.

Ich denke mal in vielen Laendern wird es nicht ganz so nervig sein ein Visum zu bekommen.

Abgesehen von dem Visumstress bin ich sehr gluecklich hier. Die arbeit macht mehr Spass, da sie unter Anderem einfach mehr gewuerdigt wird als von dem undankbaren Pack lieben Kunden in Deutschland und auch das Ansehen von Handwerkern im Allgemeinen ist wesentlich besser. Hier versteht man wohl noch, dass es ohne die Leute die Strassen/Haeuser bauen oder Gueter herstellen einfach nicht geht.
Und Andererseits ist natuerlich auch der Service von einem ganz anderen Niveau als man es von der miesgelaunten Aldikassiererin gewohnt ist. Man wird immer mit einem Laecheln empfangen, beraten, bedient und man fuehlt sich (meistens) wohl beim Einkaufen.

Fuer mich war (bis jetzt zumindest) das Auswandern eine super Entscheidung. Wobei ich ja noch nicht wirklich von Deutschland losgeloest bin in dem Sinne. Auswandern auf Probe trifft es vielleicht ganz gut.
Aber sobald das mit dem Visum klappt verlagern sich auch saemtliche Versicherungen/Steuern etc auf Japan.

Ein Vorzeitiges Fazit, was aber imo schon selbstredend ist:
Man muss ein Land einfach richtig moegen um dorthin auszuwandern. Und damit ist eben nicht wie es im TV so oft gezeigt wird gemeint, dass der Urlaub auf Malle geil war und ich darum dort leben will. Man muss sich auf jeden Fall noch einen Plan B in seiner Heimat bereit halten in den ersten paar Jahren.
Es ist ein Riesenschritt, aber wenn er gut durchdacht ist und man weiss worauf man sich einlaesst kann man eigentlich nichts bereuen, egal wie es mit der Wahlheimat dann im Endeffekt laeuft.

Da ich im pädagogischen Bereich arbeite wäre für mich das Auswanderziel klar: Skandinavien. Die Vorzeigeländer, wenn es um Bildung und Soziales geht. Es muss eine unsichtbare Mauer zwischen diesen Ländern und Deutschland geben, denn so problemlos wie die dort diese Bereiche gestalten, da muss einfach eine teuflische Macht dahinter stecken, die verhindert, dass dieses System hier genau so angewendet wird. Zudem werden Einwanderer in diesen Ländern, vor allem wenn es um solche Berufe geht, 100 Mal mehr unterstützt als in Schland. Man bekommt Wohnungen, Sprachkurse, eventuell auch Fahrzeuge und einen Betreuer rund um die Uhr gestellt.

@Ribbi
Hab schon gehört, dass die Einwanderungsrichtlinien in Nippon streng sind und es im Großen und Ganzen wohl letztendlich auf den finanziellen Aspekt hinausläuft, ob man da bleiben darf oder nicht. Aber wenn dein Arbeitgeber da für dich eintritt, sollte das nicht einfacher werden, wenn er für dich „bürgt“ im arbeitstechnischen Sinn.

An sich ja. Wenn man einen Vertrag vorweisen kann ist man schonmal etwas besser gestellt, weil oft ist das Problem, dass es ohne Vertrag kein Visum gibt, aber ohne Visum kein Vertrag.
Aber ich falle mit meinem Beruf eben in eine gewisse Kategorie, fuer die ich 10 Jahre brauche, egal wer mit was fuer mich buergt. Darum haben wir jetzt (mithilfe eines Anwalts mit dem Gebiet fuer Visum etc.) meine Berufsbezeichnung etwas umbenannt, sodass ich in eine andere Kategorie komme und es dadurch schaffen koennte.

Die japanischen Beamten sind zum Grossteil sehr sehr stur und genau darauf bedacht dass alles nach Vorschsrift geht. (Zumindest kenne ich es von Visumsproblemen immer so )

Hier im Forum bitte nicht rassistisch sein! !(
Außerdem würdest du selbst ein Einwanderer sein…