Es geht um den Schwierigkeitsgrad in Videospielen. Aktuelles Beispiel Lego City Undercover. Es könnte durchaus einen höheren Schwierigkeitsgrad haben. Aber dann liesst man immer wieder das Argument:
Blos nicht zu schwer schliesslich richtet es sich auch an Kinder.
Als ich 6 war hab ich Super Mario Bros. The Legend of Zelda etc. gespielt, ein paar Jahre später bockschwere Spiele wie F-Zero und es hat mir nichts ausgemacht. Gut früher waren die Spiele schwerer weil die Spiele recht kurz waren aber ich habe nicht die Erinnerung das es mir etwas ausgemacht hätte oder ich gar frustriert war.
Meine These ist genau andersrum wie die vielleicht „allgemeine“ Auffasung.
Kinder kommen besser klar mit schwierigen Spielen als Erwachsene. Sie haben auch spass dabei etwas zum 20. mal zu wiederholen und behalten den spass auch bei monotonen Sachen.
Oder hat sich die Jugend doch so sehr geändert das sie keiner Herausforderung mehr gewachsen ist und schnell überfordert aufgibt um sich dem nächsten Spiel zuzuwenden?
Kinder kommen besser klar mit schwierigen Spielen als Erwachsene. Sie haben auch spass dabei etwas zum 20. mal zu wiederholen und behalten den spass auch bei monotonen Sachen.
Ich hab früher, als es nicht geklappt hat, meine Controller beinahe geschrottet.
Ich würde jetzt wirklich gerne noch was ergänzen, aber im Grunde sehe ich das genauso wie du. Hab mich als Kind auch nie großartig am Schwierigkeitsgrad gestört und suche heute gelegentlich Herausforderungen a la Hard Corps: Uprising oder demnächst Dark Souls.
Vielleicht ist das aber noch eine Zeitfrage. Damals gab es einfach nicht so viele Spiele und man musste das Spielen, was da war.
Kommt darauf an. Früher war es ja so, das man da nicht so viel Auswahl hatte und dann auch diese Herausforderungen genossen hat. Heute wirste ja an jeder Ecke mit Spielen zugeschmissen, die alle eigentlich genauso lang sind wie früher. Jedoch lässt die größere Auswahl einen wohl eher dazu verleiten, ein Spiel bei einer frustigen Stelle aufzugeben und bei einem anderen weiterzumachen.
Dennoch glaube ich, das man als Kind eher dazu bereit ist, solche Frustmomente eher wegzustecken als Erwachsener. Was aber wohl an der aufwendbaren Zeit liegt. Möchte ich nach dem Feierabend spielen, möchte ich gerne auch immer so einen persönlichen Erfolgsmoment, sonst macht es ja irgendwo keinen Spaß…
Und die Frage ist, ob die Spiele damals wirklich schwerer waren oder ob sie einem, aufgrund der fehlenden Erfahrung, nur so vorkamen. Ich bin damals bei Donkey Kong Country im Koop mit meinem Bruder bei K. Rool sehr häufig gescheitert (was aber auch an mir lag) und als ich das GBA-Remake gespielt habe, konnte ich ihn ohne Probleme platt machen. :bg:
Die Liste könnte ich ohne Probleme weiterführen (Yoshi’s Island (Welt 5-4 mit Möbius), der zweite Boss bei DKC3 –> Archie die Spinne)
Ich hab mit dem C64 angefangen und bin daher von klein auf gewöhnt das etwas auch mal sehr frustrierend sein kann. Wenn ein Spiel ZU einfach ist, dann finde ich das blöd. Wenn man nur so durchrennen kann, dann könnte man sich genauso einen Film ansehen.
Allerdings meide ich sehr schwere Spiele an stressigen Tagen. Als Kind/jugendliche hat es mir nichts ausgemacht 40 mal im selben lvl zu verlieren, egal… Man hat ja eh jeden Tag massig Stunden Freizeit. Und das ganze Wochenende noch dazu und Ferien, etc. zb habe ich am Tag 1-2 Stunden Freizeit, manchmal auch garkeine… und wochenende, urlaub oder feiertag existiert bei mir leider nicht… Da ist es schon ärgerlich wenn man nichts schafft an einem Tag. Aber gut, sowas kommt halt vor.
Eindeutig. Habe mit 10 in Pokémon Rubin mal versucht, ein Barschwa zu fangen. Das Internet meinte, es könne 3 Stunden dauern, also musste ich warten, bis meine Eltern mal außer Haus waren. Habe mich tagelang darauf gefreut, da ich die ganze Sache an einem Stück durchziehen wollte. Es hat auch tatsächlich 3,5 Stunden gedauert, aber irgendwie hatte ich überhauptkein Problem damit, soviel Zeit zu investieren… .:-/
Also früher hat es mir glaube ich mehr Spaß gemacht zu verlieren. Heute bin ich ehrgeiziger ,da ich auch es einfach viel besser kann. Ich glaube schon dass ich damals auch mehr Zeit hatte zu spielen und weniger Spiele. Aber ich glaube auch das bei Kinder die Frustration nicht so groß ist,die sie nur ein wollen Spaß. Ich finde Kinder sind oft etwas reines,schönes und nettes. Sie zeigen uns ganz besondere Eigenschaften auch in unserer heutigen Zeit. Kinder sind häufig ehrlicher als ihrer Eltern. Also lang leben die Kinder, den sie sind unschuldig und werden höchstens in Not geboren.
Interessante Diskussion. Eine These hätte ich, die ich kurz darstellen möchte:
Auch mir ist aufgefallen, dass die Spiele damals wesentlich waren härter als heute.
Ich selbst ertappe mich immer wieder dabei, neue Spiele auf „easy“ zu stellen, wodurch diese dann zum Selbstläufer werden. Interessanterweise gewöhnt man sich daran. Warum das so ist, weiß ich auch nicht. Vielleicht definieren sich heutige Spiele auch mehr über ihre Story als damals und besitzen somit den gleichen Motivationswert, jedoch durch ein anderes Instrument.
Storylose Spiele wie FIFA oder NHL stelle ich grundsätzlich auf „Legende“ bzw. „Superstar“, weil sich die Motivation hier eindeutig über die Herausfoderung definiert, während z.B. ein HALO eine Story bietet, deren Fortschreiten man ähnlich einem Film schnell erleben möchte.
Bei mir kommt’s hauptsächlich darauf an, wie das Spiel gestaltet ist. Yoshis Island fürs SNES fand ich recht schwierig, aber wirklich niemals unfair. Fire Emblem ist teils verdammt frustrierend, aber auch da liegt es am Spielkonzept selber, nicht an dessen Ausführung.
also, erstam musste ich lachen, als ich den titel gelesen hab: der is doch total aus der einen kaugummi-werbung kopiert: orginal: bist du zu stark bist du zu schwach; kopie: IST ES ZU SCHWER, bist du zu schwach
ist aber auch egal, da er sich lustig anhört
nun zum thema: es kommt auf die spiele drauf an: Sleeping Dogs zum beispiel ist auf leichtesten schwierigkeitsgrad schon schwer, da man in einer mission mit blossen händen gegen: einen mit messer, ein mit schlagring, 4 mit händen; gleichzeitig kämpfen muss und danach kommen noch: 3 mit händen und ein ringer mit schlagring.
das ist schon ziemlich hart, zumal es ja auch von der version abhängt(cut/uncut), ich habe cut, da es ja in diesen wundervollen deutschland und mit dieser wundervollen USK keine uncut version gibt. bei der uncut version kann man die gegner wenigstens ordentlich killen (kopf in 200ºC ofen, kopf durch fenster, kopf in mülltonne u. deckel drofzemmern, gesicht auf heisse herdplatte, …), das erleichtert ein die sache ja ziemlich!
bei anderen games wie MF3(MW3) oder z.B. Bf3 is die Campange wieder ein verrecker.
bei Crysis 2 ist es wieder schwer, ein fettes alien-vieh aus stahl oder so ohne granaten, raketenwerfer, granatwerfer, sniper und so zu killen (und das auf leichten schwierigkeitsgrad)
bei alten games fragt mich bitte nich, ich suchte eigentlich nur aktuelle pc games
Bei Sleeping Dogs gibt es keine auswählbaren Schwierigkeitsgrade :ka:
Denke das kommt drauf an…„Früher“ waren ja die Spiele zum Teil auch einfach bockschwer, da sie sonst nur 20min lang wären. Da zählt sozusagen der Schwierigkeitsgrad zur Spielzeit mit dazu. Auch darf man nicht vergessen, dass wir immer mehr Erfahrung bei Spielen haben und sehr viele Mechaniken einen aus anderen Spielen bekannt vorkommen.
Daher würde ich die These aufstellen, dass die Kids von heute vielleicht mit völlig neuen Mechaniken klar kommen, doch wir die Alten(zähle mich mal auch schon dazu, weil Kind bin ich auch nicht mehr wirklich) durch die Erfahrung mit Videogames viele Sachen dann doch schon mal gesehen haben und wissen, wie man sie löst. Ist mir vor allem aufgefallen, als ich letzte Woche Uncharted durchgespielt hab, da gab es auch so Art kleine Rätsel und da habe ich eigentlich nicht überlegt, sondern diese einfach lösen können.
Aber ist ja bei Technik allgemein so, dass jüngere schneller lernen. Meine Oma staunt ja auch immer, dass ich Computer, Handy, Smartphone, Tablet, „analogen Fotoapparat“, Digicam, Videorecorder, DVD Player bedienen kann und sie schon bei Fernseher Probleme bekommt.