Nein, gemeint ist nicht der Stoff, sondern das Softwarepacket LatTeX.
Weiß da einer, wie ich ein Symbolverzeichnis erstellen kann? Habe es per Google schon versucht herauszufinden, hat aber wenig gebracht.
Nein, gemeint ist nicht der Stoff, sondern das Softwarepacket LatTeX.
Weiß da einer, wie ich ein Symbolverzeichnis erstellen kann? Habe es per Google schon versucht herauszufinden, hat aber wenig gebracht.
Verdammt, und ich dachte, nun könnte ich auch mal was Informatives Schreiben. ![]()
Dazu brauchst du zum Beispiel das Paket nomencl soweit ich weiß.
Mit \usepackage{nomencl} in der Präambel einbinden und danach mit \makeglossary die eigentliche Glossardatei öffnen in die dann deine Daten geschrieben werden die du mit
omenclature bestimmst.
Mit \printglossary fügst du das ganze dann an der gewünschten Stelle ein.
Die Input- und Output-Dateien erstellst du mit makeindex Dateinmame.glo -s nomencl.ist -o Dateiname.gls (unter Linux!).
Achtung, das ganze ist Systemabhängig! Eventuell lautet der Syntax bei dir anders, im Zweifelsfall findest du das in der Doku zu deinem Makeindex oder über die Datenkraken-Suchmaschine deiner Wahl.
Wichtig dabei ist noch, der Dateiname muss soweit ich weiß der gleich sein wie bei deiner *.tex
Im Prinzip steht alles in der Doku des Pakets. Kannst du alles hier runterladen: http://www.dante.de/CTAN/help/Catalogue/entries/nomencl.html
Hoffentlich ist es in etwa das, was du wissen wolltest.
Joar, davon hatte ich auch etwas gelesen, aber ich hatte wirklich gehofft, dass es anders geht.
Z.B. wie ein Abbildungsverzeichnis, nur anstatt mit \listoffigures mit \listofsymbols und dann ebend beim Einführen eines Symbols irgendwie \symbol{$\mathbb{R_+}}{positive reelle Zahlen}.
Dann muß ich wohl den komplizierten Weg gehen über nomencl. Blöd ist nur, dass ich zuhause unter Windows arbeite und an der Uni unter Linux. Grrr… Aber Danke schonmal!!!
Naja, ist doch im Prinzip mit nomencl das gleiche, nur dass du anstatt \symbol ein
omenclature benutzt. Ob du jetzt das Paket listofsymbols oder das Paket nomencl benutzt, kommt ja im Endeffekt auf das gleiche raus. Oder überseh ich da jetzt was elementares?
Nun, als ich mir den folgenden Link durchgelesen habe:
http://www.mrunix.de/forums/showthread.php?p=175854
erschien es mir so, als ob man da beim compilieren noch viel einstellen müsste. Und das besonders unter Windows es ein wenig komplizierter wird. Werds aber heute wohl noch testen, hoffentlich klappts.
Der User hat dort anscheinend nicht verstanden wie man die Input- und Output-Dateien richtig erstellt. Mach dir keinen Kopf, das ist wirklich simpel und am Kompiliervorgang ändert sich aus Benutzersicht eigentlich nichts. Der einzige Unterschied den ich zwischen Windows und Linux sehe ist der vermutlich andere Syntax von makeindex, also nichts was man nicht relativ leicht in den Griff bekommt.
Ansonsten ist es nicht mehr, als
\usepackage{nomencl}
\makeglossary
in der Präambel und entsprechend im Dokument nach \begin irgendwo
omenclature{$bsp$}{Beispiel}%
für jedes Symbol.
/printglossay setzt es dann an die gewünschte Stelle.
Also wenn ich dich jetzt richtig verstanden hab, genau das was du suchst, oder?
Achso, das klingt schonmal besser.. werde es heute nochmal antesten. Danke vielmals!!!
Mhhh.. Habe nun gelesen, dass man anstatt \printglossary \printnomenclature nehmen sollte, da das in der aktuellen Version erst funktioniert.
Mist, muß leider weg, werde es aber noch testen und sage dann, obs klappt und wies aussieht. Spätestens morgen ![]()
Stimmt, du hast recht… Wie ich solche Versionsunterschiede liebe :ar:
Hab jetzt die aktuelle Version von nomencl geladen. Folgender kleiner Test funktioniert damit bei mir:
\documentclass{article}
\usepackage{nomencl}
\makenomenclature
\begin{document}
Test von nomencl in der aktuellen Version
omenclature{$a$}{Der Buchstabe a}%
omenclature{$b$}{Der Buchstabe b}%
omenclature{$c$}{Der Buchstabe c}%
\printnomenclature
\end{document}
Danach kompilieren und makeindex aufrufen:
[~/test_latex]$ makeindex test.nlo -s nomencl.ist -o test.nls
This is makeindex, version 2.14 [02-Oct-2002] (kpathsea + Thai support).
Scanning style file /usr/share/texmf/makeindex/nomencl/nomencl.ist…done (10 attributes redefined, 3 ignored).
Scanning input file test.nlo…done (3 entries accepted, 0 rejected).
Sorting entries…done (4 comparisons).
Generating output file test.nls…done (9 lines written, 0 warnings).
Output written in test.nls.
Transcript written in test.ilg.
Also in der neuen Version \makeglossary durch \makenomenclature und \printglossay durch \printnomenclature ersetzen.
Außerdem beim Aufruf von makeindex die Datei *.glo durch *.nlo und *.gls durch *.nls ersetzen.
Sorry, da war ich nicht auf dem aktuellen Stand.
Also zusammenfassend für die aktuelle Version:
In der Präambel:
\usepackage{nomencl}
\makenomenclature
Und im eigentlichen Dokument:[i]
omenclature{$bsp$}{Beispiel}%[/i] für jedes Symbol
und
\printnomenclature an der Stelle an der du das Symbolverzeichnis haben möchtest.
Der Aufruf von makeindex dann mit folgendem Syntax:
makeindex test.nlo -s nomencl.ist -o test.nls
Das war es, so sollte es dann funktionieren ![]()
Perfekt, klappt nun. Allerdings müsste ich noch den Titel umändern
\renewcommand{
omname}{Symbolverzeichnis}
und das Dos-Fenster benutzen… bin mal gespannt, obs auf Linux mitm Texmaker genauso einfach geht.
Und ich dachte, es wird mega kompliziert!!!
Vielen Dank Glamatus!!