Klima: „Die Katastrophe rückt näher“

Original von nintendopresident

[quote]Original von Freeky

[quote]Original von greedy
Übrigens, wenn ich meinen Arbeitsweg mit dem Auto absolviere, brauche ich ca. 40 Minuten, mit dem Bus 30 Minuten und mit dem Fahrrad gerade mal 20 Minuten.

Wie kommt das denn zustande?
Fahrrad kann ich nachvollziehen - Schleichwege, man kann sich dem Verkehr entziehen, aber wieso ist der Bus schneller als du im Auto?

Netter Denkanstoß ist dieser Thread von Indrid übrigens…[/quote]

busse haben oft sonderspuren in großstädten.[/quote]

Genau, die Busspuren werden dort wo es möglich ist sogar stetig ausgebaut. Trotz regelmässiger Stops schneller am Ziel.

Das is ja mal ne coole sache mit den busspuren..
gibts hier leider nich in den städten(obwohl wesentlich mehr einwohner) in denen ich den bus nutzen kann, brauche leider für die tägliche strecke 1 stunde statt 20 minuten im vergleich zum auto..
das is ja auch echt ma ne sache die es den leuten schmackhaft macht das auto stehen zu lassen, schneller und billiger, mit viel verspätung und längerer anreise und teuren tickets is hier nich viel zu holen

Als erstes muss ich mal sagen, die Bezeichnung mit Klimakatastrophe ist etwas reißerisch und geht imho am Thema vorbei.

ich denke nicht, dass es eine Katastrophe in der Form geben wird. Das Klima wird in manchen Gegenden unfreundlicher werden, mehr Trockenheiten, höherer Meeresspiegel. Und bestimmte Arten von Katastrophen wie Flutwellen, Stürme, Tornados, Überschwemmungen, Dürre etc werden häufiger werden. Aber die dadurch erweckte Erwartungshaltung ist etwas am Thema vorbei.

Zum öffentlichen Verkehr muss ich acuh ein Wiener Beispiel bringen:

Zur Uni brauchte ich mit den Öffis ~15 Minuten, mit dem Fahrrad ~10 Minuten (1. Schleichwege, zweitens hält das Fahrrad nicht an jeder Station drittens kann sich das Fahrrad an Autokollonnen vorbeischmuggeln), und mit dem Auto brauchte ich 15 Minuten zum Parkplatzsuchen.

Das Problem mit dem Verkehr ist aber weniger eines der Großstädte, wo es eben meistens gute öffentliche Verkehrsmittel gibt, sondern mehr des ländlichen Raumes.

In Ostösterreich (und ich schätze mal, im Rest des Landes, in Norditalien, D, F usw ist es tw ähnlich) gibt es in den ländlichen Gebieten sehr viele kleiner Ortschaften, in denen es nicht mal ein einziges Geschäft gibt.
JedeR dort Wohnende ist also sogar für den Einkauf von Lebensmitteln auf das Auto angewiesen, vom Weg in die Arbeit ganz zu schweigen. In größeren Orten gibt’s dann vielleicht doch einen Billa odgl, aber zum Arbeiten pendeln trotzdem alle, die nicht direkt in der Landwirtschaft tätig sind.

Und weil ich schon bei Billa bin:
Ich bin voll für diesen CO2 Abdruck auf Lebensmittel. So sehe ich zB nicht ein, wieso man Bananen um die halbe Welt schippern muss (gibt’s in Nordafrika keine?), sie aber immer noch per kg billiger sind als Brot, welches aus der Region kommt (abgesehen davon, dass Brot nicht direkt vom Baum kommt, schon klar).
Haben die Briten das jetzt eingeführt oder wollen sie nur?

Ich ärgere mich auch jedesmal wenn ich nen Mercedes T-Modell (Kombi) sehe und dann sitzt da nur eine Person drin… .:-/

und wo liegt da der sinn? :ka:
darf man sich nur ne familienkutsche holen wenn man jedes mal die ganze familie einpackt zum fahren? denke doch ma nach bevor du dich aufregst, wenne 3 blagen hast holste dir vll. so n auto, trotzdem musste auch irgendwo mal alleine hin… oder soll man sich dann lieber noch nen kleines zweitauto holen?

ich wollte daraus jetzt keinen zwang für irgendjemanden ableiten.

aber es ärgert mich halt, weil so nen grosses auto ne menge sprit verbraucht und co2 ausstösst, nur um 1 person zu transportieren. das ist doch eigentlich wahnsinn.

aber das wird sich auch nie ändern und ich fahre auch oft alleine rel. kurze strecken mit unserem 4 türer (golf-klasse) obwohl es eigentlich keinen sinn macht.
wenn wir das geld hätten, dann würden wir uns nen kleinwagen holen, der nur die hälfte an benzin braucht.

wenns dich persönlich so sehr stört kannste dir ja n roller holen, kostet nicht viel und verbraucht 3 liter oder so, also wesentlich weniger als jedes auto..

darüber habe ich auch schon nachgedacht :slight_smile:

Das habe ich auch schon in Erwägung gezogen. Solange es meine Gesundheit zulässt werde ich jedoch mit dem Fahrrad unterwegs sein. Für Familienausflüge, Ferien und Grosseinkäufe mit dem Auto.

wobei n roller im herbst und vor allem winter sehr unangenehm ist..
und nur fürn sommer fand ich das bisher nich lohnenswert

Original von Henning
wobei n roller im herbst und vor allem winter sehr unangenehm ist..

Das ist es auf dem Fahrrad leider auch, vor allem im Winter. :frowning:

Ohne die neusten Antworten gelesen zu haben…

Es stimmt, dass Autos und andere Fahrzeuge nicht die Nummer eines des CO2-Übels sind. Es sind aber auch nicht Industrie-Firmen, die dafür verantwortlich sind, sondern: Brandrodungen vor allem in Schwellen- und Drittweltländern. Dazu kommen Waldbrände, wie wir sie z. B. in Griechenland, Spanien, Portugal und weiteren Ländern immer wieder sehen.

Natürlich kann man von heute auf morgen nicht alle Autos zerstören oder verbieten, aber:

Man könnte doch ein Gesetz erlassen dass alle Autohersteller dazu zwingen, von nun an keine Benzinautos mehr herstellen zu dürfen, sondern nur noch umweltfreundliche Autos. Das ist möglich, und zwar aus folgenden Gründen:

  • Man kann als Käufer nur noch solche Neuwagen kaufen
  • Alle Firmen müssen sich daran halten, also kann keine dominieren und der Konkurrenzkampf sowie Arbeitsplätze bleiben gesichert

Durch die Entwicklung von neuen Wagen und neuen Treibstoffen (bzw. diese noch raffinierter einzusetzen) und dessen Forschung gibt es zusätzliche Arbeitsplätze. Also nichts da von „die Wirtschaft würde zusammenbrechen.“

Was aber ist mit den Wagen, die noch auf den Strassen rum fahren? Ich kenne mich nicht aus, aber ich nehme mal an, jeder muss seinen Wagen früher oder später mal zum TÜV bringen (ist doch auch gesetzlich geregelt, oder?), und hier können wir anknüpfen: Jedem Wagen wird ein Filter eingebaut. Beim daraufhin folgenden TÜV wird ein Komi-Motor eingebaut (Hybrid oder wie die heissen). Und beim dritten TÜV wird dann letztendlich der Benzinmotor gegen einen umweltfreundlichen Antrieb eingesetzt. Dass das alles nicht auf einmal passiert, kann man per Gesetzt z. B. erlassen, dass die dritte Variante der gebauten Autos von 1990 bis spätestens 2010 erreicht werden muss, bei Autos von 1991 bis 2011 und so weiter. So würden nach und nach alle noch nicht umweltfreundlichen Wagen von der Bildfläche verschwinden.

Dazu sollte ein Gesetz erlassen werden, dass den Verkauf von Autos nur zweimal erlaubt, danach werden sie entweder umgebaut oder verschrottet. Alte Autos sollten auch nicht mehr ins Ausland (Drittweltländer) verschifft werden, sondern verschrottet werden. Die Einzelteile kann man wieder verwenden und somit Geld machen. Damit kann man bezüglich den TÜV-Umbauten den Autobesitzern unter die Arme greifen, damit diese nicht so viel zahlen müssen (sowieso sollten die Autoversicherungen einen grossen Teil davon auch zahlen).

Um den Umstieg von alten Wagen zu neuen umweltfreundlichen Wagen zu erleichtern, sollte man mit den neuen Wagen Privilegien erhalten, bis mindestens 75% der alten Wagen im entsprechenden Land verschwunden sind, z. B: Günstigere Autoversicherungen, weniger Steuern, billigere Maut-Kosten, Autobahnraststättengutscheine, billigere Mechaniker-Kosten und so weiter.

Dazu sollten kommen, um das Klima zu schonen: Abwechselnd pro Woche dürfen nur gerade oder ungerade Fahrzeugnummern herumfahren. Einmal im Monat ein autofreies Wochenende landweit (für jeden). Der öffentliche Verkehr muss gefördert werden.

Wenn das jedes Land machen würde (was unmöglich ist), dann wäre ein Schritt schon getan. Hier sollten Industrienationen als gutes Beispiel voran gehen. Schwellen- und Drittweltländer sowie Diktatoren-Regimes oder Kriegsländer sollten durch diplomatisches Hätscheln und anderen Angeboten wie Erlass der Schulen, Wirtschaftshilfe und weiteres dazu gebracht werden, dies auch so zu tun.

Damit sind natürlich nicht nur, Wagen gemeint, sondern auch Motorräder, Mofas, Flugzeuge, Helikopter, Boote, Panzer, F1-Rennen und einfach alles andere, dass hinzu kommt.

Die Busse hier fahren beispielsweise schon mit Biogas. Es klappt ohne Probleme. Warum nicht alle Wagen so ausrüsten wie oben beschrieben?

Man könnte in jedem Bereich solche Massnahmen treffen, aber das müssten andere planen und auch durchsetzten.

Doch das wäre so, als würden die USA nie mehr Krieg führen, würde man endlich mal den Hunger und Durst in Afrika besiegen (was man könnte, macht nur niemand wirklich) und für das Wohl der Menschen und des Planeten schauen (Tiere können ja auch so leben, ohne den Planeten zu zerstören). Aber das sind leider nur Illusionen.

@BigDan:
Danke, aber warum sollte ich einen Roman schreiben?

Passepartout gegen Führerschein
—> Luzerner Zeitung | Nachrichten Luzern & Zentralschweiz

Habe da auch mitgemacht. Ich glaube das ist jetzt das dritte Jahr in welchem es diese Aktion gibt.

Original von Indrid Cold
@BigDan:
Danke, aber warum sollte ich einen Roman schreiben?

weil du super spannung aufgebaut hast :D:D:D

@topic… pfft…scheiß auf die Nachwelt duck und weg
Wir sind eh alle dem UNtergang geweiht und deshalb denke ich: „wenn schon, denn schon…“ d.h. es kann eh nix mehr gestoppt werden, also sollte es jetzt besser schnell mit der Menschheit zuende gehen, als langsam

oh mann…wenn das jetzt einer ernst nimmt :wink:

Na, wer schaltet heute um 20 Uhr alles für 5 Minuten das Licht aus?

Bzw. was haltet ihr davon?

Ich schalt extra mehr Licht an, aus Protest. Mir persönlich ist das Thema Klimawandel wissenschaftlich zu vage erklärt um es als gefährlich einzustufen, aber macht sich ja in Politik, Image etc. ganz gut.

Umweltschutz ist was Schönes, aber man muss nicht aufgrund weniger Forschungen komplett austicken.

Ich werde mein Licht anlassen …

Ich mache mir da eher Gedanken darum, was passiert, wenn genügend Leute mitmachen.
Dann könnte es durchaus passieren, dass einige von euch ab 20:05 generell keinen Strom mehr haben :smiley:

Original von Yoshi88
Ich schalt extra mehr Licht an, aus Protest. Mir persönlich ist das Thema Klimawandel wissenschaftlich zu vage erklärt um es als gefährlich einzustufen, aber macht sich ja in Politik, Image etc. ganz gut.

Umweltschutz ist was Schönes, aber man muss nicht aufgrund weniger Forschungen komplett austicken.

/signed

Werde da auch net mitmachen. Der Stromverbrauch ist doch beim Einschalten am Höchsten. Bin mal gespannt, was da um 20:05 Uhr passieren wird. Aber generell entzieht sich dem ganzen Vorhaben jeglicher Sinn. Nur weil eine abgehalfterte Bild-„Reporterin“ die geniale Idee hatte „Hey, wir schalten einfach alle mal für 5 Minuten das Licht aus“, muss das noch lange keiner machen. Außerdem hilft das dem Klima auch nicht.

Um den Energieverbrauch unserer Gesellschaft zu reduzieren müssen wir generell umdenken, und da reichen 1x 5 Minuten im Jahr nicht.

Loool, welch Symbol:

Konferenzschaltung in deutsche Großstädte, da geht eine Kirche aus, hier n Rathaus aber Weihnachtsmärkte etc. strahlen immer noch tausende Watt in die Nacht :smiley: Top!^^