Knytt Underground

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Always Indie :umfallen:

Sieht Interessant aus und ehrlich, auch wenn es ein paar mehr Retail-Games geben könnte, würde ich ungern auf einige Indie-Games verzichten. Da gibt es wirklich einige Perlen, die es Story-technisch mit Spielen von namhaften Herstellern aufnehmen können und ich meine dabei nicht solche Causal-Games, wie Call of Duty und sonstige. (Ja, in meinen Augen ist CoD laut der Definition von Causal-Spielen ein Gelegenheitsspiel und so ist es auch bei mir. Hin und wieder wenn ein bisschen Zeit, aber für nichts aufwendiges kommt so was wie CoD zum Einsatz^^)

Also was ich damit sagen will ist, dass es auch nach einem dieser Perlen anhört und es sich wohl Lohnt die paar Euro dafür zu investieren. :stuck_out_tongue:

puh
Knytt Underground vergleiche ich mal mit der ersten Freundin die man hatte
natürlich sieht sie toll aus ^^ und diese Freude und der Erforscherdrang (bitte keine Doppeldeutigkeiten ^^) sind in der ersten Zeit sehr gut :slight_smile: (! Rince sagt sehr selten sehr gut)
bis man merkt .. hey .. andere Spiele sehen ja auch toll aus und vor allem .. haben sie viel mehr Charakter (Gameplay/Spielmechanik) und Herz (lieblose Charaktere)

das Spiel ist quasi ein einziges „sammel dies dann öffne ich dir das Tor“ Overkill (Monotonie pur)
ich denke mal das die Entwickler 80% der Zeit damit verbracht haben die toll gestaltete Welt zu basteln :slight_smile: … und die restlichen 20% „ach ja , wir müssen ja irgendwie ne Story/Aufgaben reinpressen“
mehr als eine 5,5/10 kann ich dem Spiel leider nicht entlocken :-/
„aber Rince ! es hat doch diese düstere Athmosphäre und es ist ein Indiegame also bewerte nicht so hart !“

  • naja gegen die Athmosphäre von z.B. Limbo kann Knytt nicht gegenhalten. und gerade Indietitel kriegen in letzter zeit (zu recht) sehr hohe Bewertungen .

Und genau das, finde ich, dürfen die Entwickler nicht machen!
Schade, denn für mich sah es nach einem Spiel mit guter Story und schöner Grafik aus. Aber wenn keine vernünftige Story hinter dem Spiel steht kann die Grafik ach so toll aussehen, dafür gibt es genug Grafiklastige Spiele aus der Massenproduktion :stuck_out_tongue:
Natürlich bestimmen Ausnahmen die Regel, aber das ist eine andere Geschichte^^

Schade ums Spiel, es sah sehr interessant aus. Natürlich werde ich mir noch eine eigene Meinung bilden. Mal schauen was daraus wird.

Ist diese Version in Deutsch? Hab letztens nur ne Englische Version gesehen… Und Spiele mit viel Text mag ich lieber in deutsch^^ :slight_smile:

Danke für die Info Rince.. :wink:
Wenn Brumbär ne 5.5 gibt, dann is es für mich ne gute 7 ^^ :bg:

Nee scherz, hatte so was ähnliches wie Du beschrieben hast, woanders auch gelesen. :wink:

Dieses Spiel ist unglaublich Atmosphärisch und macht ne menge Spaß.
Für mich ist es ein Spiel das sehr beruhigend auf einen Spieler wirkt.
Die Musik ist erste Sahne, teilweise melancholisch, teilweise Mystisch.
Die Rätsel und auch der sehr derbe Hummor passen blenden in dieses Spiel.
Ich habe es schon für die PS3 gesuchtet und überlege es mir für die U auch zu kaufen, mal schauen.
Leute! jeder der auf Indies abfährt und schon mit Braid, Limbo, Trine seinen Spaß hatte, wird mit diesen grandiosen, für mich Indie Game 2013 seine riesen freude haben.
Umbedingt kaufen,
Ein relaxteres Spiel, werdet Ihr nicht finden.

Ja, ist es.

genau so läuft der Hase :slight_smile:

Dieses Spiel ist wirklich sehr schön. Nur manchmal finde ich, dass es etwas verwirrend ist mit so vielen Gängen

Hab mir das Spiel gestern Abend noch gegönnt, und gezockt.
Ich war zuerst erschrocken, da man mit Kapitel 1 und 2 doch sehr schnell durch ist und ich angst hatte, das Spiel sei zu kurz. Tja.. nix da, in Kapitel 3 drehen sie plötzlich auf, und ich hab mich schon mehrmals verlaufen. ^^ Habe ich wenigstens eine Glocke schon geläutet?? Neeee… denkste, dauernt steht so n`Michi vor der Tür und sagt, „hier kommste nicht rein!!“

Und genau hier kommt der von Rince erwähnte Negativpunkt zum tragen.

das Spiel ist quasi ein einziges „sammel dies dann öffne ich dir das Tor“ Overkill (Monotonie pur)
Anfangs stört einem dieses Sammeln zum weiterkommen nicht wirklich, da alles noch in umittelbarer nähe ist, und kein Weg wirklich vergebens ist. Doch mit der Zeit (insbesondere in Kapitel 3) läuft man derart vergebens durch den teils verwirrenden Höhlenkomplex, nur um am Schluss zu erfahren, das der ganze Weg umsonst war. „Sorry, diese Glocke kannst du erst läuten, wenn Du die anderen geläutet hast!“ „WHAT??“ „Sorry ich brauche 5 Steine blabla“ „Sorry suchen wir zuerst Eva!“ Eva gefunden und jetzt? NIX… „WHAT??“ 2Stunden umsonst diese Kuh gesucht?

Der zweite Kritikpunkt

(Gameplay/Spielmechanik) und Herz (lieblose Charaktere)
Kann ich auch so unterschreiben. Die Figuren sind alle total austauschbar. Die Hauptcharakterin und die beiden Feen, verprühen überhaupt nix an charisma. Das zieht sich auch durch die Story. Es wird nur anähernd daran gekratzt, was Atmosphärisch aus dem Spiel hätte gemacht werden können. Die Glocken läuten und die Welt retten? Ja ok… hmm, oder vieleicht erst im nächten Jahr, sieht nicht danach aus als ob es dringend wäre, und vorallem… was bringt mir das?? äähm Hallo?? Gibt mir ein Ziel das ich auch umbedingt erreichen will.

Für mich ist es ein Spiel das sehr beruhigend auf einen Spieler wirkt.
Die Musik ist erste Sahne, teilweise melancholisch, teilweise Mystisch.
Die Rätsel und auch der sehr derbe Hummor passen blenden in dieses Spiel.
Positive Seiten hat dieses Spiel allerdings auch.
Überraschenderweise passt die Grafik und der Sound hervorragend zusammen. Die Melancholie und die riesige Höhle ist eine gute Kombination zusammen, und es gibt Stellen im Spiel, da kommt die Atmopshäre perfekt rüber. Enge, dunkle Höhlenpassagen in denen man sich tasächlich alleine, verlohren und beklemend fühlt, und man eigentlich nur noch weg will. Leider sind diese Momente eher selten, und da hätte man inkl. der Story einfach viel mehr draus machen können. Dennoch, alles sehr stimmig. Die Rätsel die ich bisher gesehen und gelöst habe, war ganz okay. Geschicklichkeit und timing.. und (bisher) nicht ganz so schwer. Steuerung ist gelungen, die Ball physik ist auch top!!

Wie gesagt, ich habe bisher noch keine einize Glocke geläutet, und stecke noch mitten im Spiel. Im grossen und ganzen gebe ich wie vermutet, dem Spiel die momentane (gut gemeinte) Note 7. Wenn das mit den laufwegen nicht viel besser wird, ist es wohl eher ne 6.5

Genau diese negativen Punkte, kann ich nicht verstehen. Ihr sollt ja nicht Quest für Quest abklappern, Ihr sollt dieses Spiel einfach spielen. Es ist völlig egal wie. Darum finde ich Knytt so genial, da es eine Riesige verlorene Welt suggeriert. Ich finde gerade dieses „allein“ sein so toll, mag wohl nicht für jeden sein. Für mich ist es einfach stimmig und passend. Auch die Rätsel finde ich gut bis sehr gut gestalltet (Bei Limbo ist man ja auch nur durch Trial/Error weiter gekommen zum Teil) Klar sind die momente mit dem Ball und der Physik nicht einfach, aber man erfreut sich wenn es geklappt hat.
Auch die Figuren finde ich super, jede einzelne Figur/Stadt symbolisiert, eine andere Art von Glauben/Denkweise usw.
Ich denke man sollte wirklich dieses Spiel mit Headphone und abgedunkelten Zimmer genießen.
Zumindest ging es mir so und ich fand auch die Quests nicht so der brüller, aber es geht ums erkunden und dieses schafft Knytt Underground mit Bravour.
Viel Spaß mit dem Spiel noch fearly, ich hoffe der Spaß bleibt, oder steigert sich noch.