Ist immer auch ne Charakterfrage. Grundsätzlich zeigen gerade Disney-Filme ein klares Bild von Gut und Böse, inkl Happy End für „die Guten“. Folgen von Gewalt, in diesem Fall der Verrat an Mufasa oder die abgeschlagenen Köpfe der Hydra, müssen gezeigt und vermittelt werden, das ist ein Anspruch den „pädagogische“ Programme oder Filme gerne mal vergessen. Auch gruselige Bilder, Auseinandersetzung mit Angst und negativem Verhalten vermitteln zumindest auf dem Papier eine gewisse Lebensrealität und auch ein junges Publikum wird ernst genommen.
Generell sind Medien für Kinder heutzutage viel zu weich gespült. Wenn ich an sowas wie Peppa Wutz oder Paw Patrol denke.. meine Güte, da wundert mich nicht dass die jüngeren Generationen ein Haufen Pussies ist. Beziehe mich dabei auf mein allgemeinempfinden, nicht direkt auf jemandes Kinder.
Wichtig ist, dass man sich als Elternteil/Erziehungsberechtigter mit den Medien auseinandersetzt und das Gesehene mit dem Kind gemeinsam bespricht und einordnet. Sonst entwickeln sich Traumata wie einige von Watership Down davon getragen haben ![]()
P.S.: ich hab den König der Löwen als dreijähriger im Kino gesehen. Da hab ich das Konzept von Sterben und Tod allerdings schon kapiert gehabt. Beste am Film waren eh Timon & Pumbaa