Lest ihr Credits, Danksagungen und Nachworte?

Hallo allerseits!

Egal ob Bücher, Filme oder Videospiele: Immer gibt es die Credits am Ende, in denen alle Beteiligten namentlich genannt werden. Manchmal gibt es auch Danksagungen oder ein Autor nennt am Ende Inspirationsquellen, beschreibt den Schreibprozess oder erzählt von sich und seinem Leben.

Meine Frage daher: Lest ihr Credits und/oder Nachworte?

ich persönlich mache das. Ich finde das immer schade, wenn Leute Stunden ihres Lebens in ein Werk investieren und niemand bemerkt es… Das heißt allerdings nicht, dass ich die jetzt auswendig lerne, oder mir jeden Namen einpräge, aber zumindest nehme ich mir die Zeit und Aufmerksamkeit, sie einmal zu lesen. Manchmal stolpert man ja auch auf einen Namen, den man wiedererkennt und denkt sich „ach, der war auch dabei?“ Ich meine… Versetzt euch doch mal in die Lage eines Beteiligten: Würdet ihr nicht wollen, dass euer Name unter dem fertigen Werk steht?

Mir ist das sowas von egal. Ich mein die Leute bekommen doch schon quasi mein Geld dafür, da müssen sie ihren Namen, etc. nicht noch anpreisen. Ist ja nicht so, dass ich auf Arbeit auch bei allen Word und Excel Vorlagen oder so meinen Namen hinsetze. Dafür werd ich/werden die ja schließlich bezahlt. Da sollte das Gehalt genug Anerkennung sein.

Also sollte deiner Meinung nach der Name eines Autors nicht mehr auf dem Buch stehen, weil der Verlag ja die Rechte gekauft und ihn bezahlt hat?

Mcih würde es persönlich nicht stören. Natürlich könnte man dann schlechter einen bestimmten Autor verfolgen, falls man Fan von diesem ist, es wird sich aber bestimmt ein Weg finden.
Aber habe mich vielleicht auch schlecht ausgedrückt, da ich mich auch eher auf die Credits bei Spielen bezog. Was da abgezogen wird finde ich teilweise schon abartig, da auch die Putzfrau mit erwähnt wird.

Sehe das so aehnlich wie Gecko. Die Leute machen wie alle Anderen schliesslich auch nur ihre Arbeit.
Welcher Geselle.genau beim Baecker dein Broetchen backt juckt docb auch keinen :smiley: Er backt sie und bekommt sein Geld dafuer, auch ohne dass der Name eingraviert wird.

Sprich:ich druecke die Credits weg, oder wenn das nicht geht, was (ich bescheuert finde) mach ich nebenbei wichtigeres.

Dem schließe ich mich an.

Ich schaus mir an wenns interessant gemacht ist, ansonsten halt ich die Ewigkeit meistens nie durch… Vor allem muss ich mir nicht die 50 Übersetzer von 10 Ländern und 50 Tester reinziehn… Aber die das Spiel selber erschaffen haben sollte man sicherlich abbilden.

Es hängt vom Spiel selber ab. Bei keinem CoD habe ich mir auch nur einen Namen in den Credits angeguckt. Hängt auch ein wenig von meiner Stimmung ab. Wenn ich keinen Bock habe, dann skippe ich die Credits oder wenn mir die Musik nicht gefällt, dann auch. Für mich gehören Credtis zum Ende mit dazu, wie das Ende selber. Hat irgendwie für mich was mit Nostalgie zu tun. Das Spiel ich durch und jetzt will ich nochmal in Erinnerungen schwelgen. Wenn ich an die Credtis von Spielen wie der Zelda Serie oder Super Castlevania denke, dann kommen mir auch gleich zig unterschiedliche Erinnerungen zu den Spielen selber ins Gedächtnis. Also kurz: Ja, ich schau mir die Credits an, wenn mir das Spiel und die Abspannmusik gefällt, ich in der richtigen Stimmung bin und sich die Credtis in das Gesamtbild einpassen und nicht nur eine lieblose Abfolge von Namen sind.

Die einzigen Stellen an Credits, die mich irgendwie interessieren sind Directors und Producers und alle anderen, die was zu sagen haben, sowie Schauspieler und Voice Actors. Der Rest ist mir schnurzegal.

Bei Videospielen scheu ich mir die Creadits beim ersten Durchspielen möglichst an (oder lass es mindestens im Hintergrund laufen, während ich was anderes mache).
Das einzige Spiel, wo ich die Credaits wirklich als absolut A-B-A-R-T-I-G übertrieben empfand, war Assassins Creed III. (Den vierten Teil hab ich allerdings nicht gespielt^^)

Bei Filmen isses ähnlich. Allerdings nur, wenn ich sie allein sehe. Im Kino schlägt’s da bei mir ins komplette Gegenteil um. Da steh ich sogar bei Filmen auf, wo ich genau weiß, dass nach den Credits noch was kommt. :smiley: Die versäumten Szenen hol ich dann im Notfall einfach irgendwann zu Hause nach.

Wenn es etwas gibt, dass ich bei Videospielen hasse, dann sind es die ndlos scrollenden Credits, die ch auch nicht überspringen kann… :wink:

Wenn es sich dabei um ein Spiel handelt, welches mich auf eine schöne Reise mitgenommen hat, schaue ich es mir schon an. Da gehört es einfach dazu, weil die ganzen Emotionen, die man mit dem Spiel verbindet, quasi noch einmal einen Schnelldurchlauf machen - aber eben nur dann, wenn es wirklich ein gutes Spiel war.
Außerdem könnte ja nach den Credits noch was kommen. In Ocarina of Time gleich bei den Credits ausschalten - da würde man ja die Szene am Ende verpassen, aber auch das Outro, welches während der Credits läuft und natürlich die Musik. Auch die Namen selbst überfliege ich dann - wäre doch beispiellsweise cool, den einen deutschen Namen inmitten der ganzen japanischen zu entdecken :wink: .

Ich mag die Credits, ehrlich gesagt.
Ich merke mir zwar meistens nichts davon, aber meistens interessiert es mich schon.
Ausserdem bieten die nochmal eine gute Gelgenheit das Spiel im Gedächtniss nochmal durchzugehen
.
Bei The Walking Dead war ich nach der ganzen Geschichte richtig mitgerissen und als der Abspann lief bin ich jede Stelle nochmal durchgegangen, die mich besonders gepackt hatte.
Die AC 3 waren wiederum echt lieblos hingeklatscht und liefen ewig, da ich mit dem Ende vom Spiel nicht zufrieden war,haben mich die Credits da nur noch mehr in Rage versetzt.

Ich denke das ist Situationsbedingt.

In der Seite davor kam der Vergleich zwischen den Credits und dem Autor eines Buches.
Ich finde das kann man nicht vergleichen denn das Buch schreibt ja nur einer, also die idee ist meistens nur von einem.
Aber beim Videogame wirken soo viele Leute mit.

Übrigens mag ich gut gemachte Credits (mit entfallenden Szenen oder kleiner Nachgeschichte) gern.

Kommt auf das Spiel an. Aber warum spielt die Anzahl eine Rolle?

Ich bin einer der Menschen, die Credits nicht wegdrücken (Ausnahme Mario Kart). Meistens haben die Credits tolle Hintergrundmusik (vor allem Nintendo-Spiele), versorgen mich mit zusätzlichen Infos (Gegnernamen in Banjo-Kazooie) oder laufen während der letzten Szenen (Super Mario World). Und selbst wenn nicht, haben mich Marvel-Filme dazu erzogen, immer bis nach den Credits zu warten, um zu schauen, ob da noch was kommt.

Bin ich der Einzige dem auffällt, dass Hideki Konno in dem Abspann komisch geschrieben ist? (Hidequi Konno) Hat das ein Grund?

@Topic:
Ich schaue mir die Credits an, weil ich sie toll finde (Musik/Bilder/Informationen) und sie eine Art Meilenstein verkörpern.

Sein Alias, der auch bei Super Mario Kart genutzt wurde.

Ich denke, dass das einfach eine andere Schreibweise ist (zB aus dem Französischen?). Dürfte ja gleich ausgesprochen werden.

Die Umschrift der japanischen Zeichen ist eigentlich standardisiert und weltweit gleich. Garo hat es schon begründet.