Wie bei Justgamers zu lesen ist, hat die radikale Beschlagnahmung von Manhunt wohl doch einen ziemlich brutalen Hintergrund. In England soll es nämlich zu einem Mord gekommen sein, indem ein 14 jähriger Junge von seinem 17 Jährigen Freund mit einem Messer und einem Hammer ermordet wurde. Der 17 Jährige hatte seinen Freund wohl oft zu einer Partie Manhunt eingeladen, berichtete die Mutter des ermordeten Jungen.
In der Tat Nacht lud der 17 Jährige seinen erst 14 Jahre alten Freund in einen Park ein, wo sie angeblich ein paar Mädchen treffen sollten. Im Verhör beteuerte der 17 Jährige das er seinen Freund nicht umbringen wollte, sondern nur ausrauben: „Ich wollte ihn nicht töten, doch als er zu bluten begann konnte ich nicht anders und schlug immer weiter zu“.
Rockstar Games wollte sich bis jetzt noch nicht zu diesem brutalen Fall äußern. Aber die Entertainment and Leisure Software Publisher Association, ein Zusammenschluss von verschiedenen Entwicklern veröffentlichte inzwischen ein Statement.
Auch ihnen ist dieser Tathergang unbegreiflich und sie sprechen der Familie des Opfers ihr Beileid aus. Allerdings weisen sie die Schuld von sich, da Manhunt eine Altersfreigabe „ab 18“ in Großbritannien hat und gar nicht erst von Minderjährigen gespielt werden sollte. Sie appellierten noch mal an alle Eltern, strenger auf die Altersempfehlung zu achten.
Wer die Beschlagnahmung des Titels gänzlich verpasst hat, kann das in diesem Thread hier im Forum nachholen. Eine Kopie des Gerichtsbeschlusses, der im Übrigen wirklich (!) sehr interessant ist (unbedingt lesen), hab ich in diesem Beitrag angehängt (Danke an TraxX)
Was denkt ihr darüber? Meiner Meinung nach war die Gerichtssentscheidung vollkommen richtig - um es mal kurz zu fassen.