Mann zu Frau und umgekehrt...

Was haltet Ihr denn von solchen Sachen?
Wenn sich ein Junge oder Mann in seinem Körper nicht mehr wohl fühlt und lieber eine Frau (mit allem was dazugehört+ mumu) sein möchte.

Oder umgekehrt wenn eine Frau…Ihr wisst schon worauf ich hinaus will.

Also ich finde das irgendwie nicht richtig. Man kann doch nicht einfach den erhaltenen Körper verurteilen und wegwerfen nur weil man das Hirngespinst hat ein Mann (oder eine Frau) sein zu wollen. Ich würde sogar die Worte „Das ist gegen die Natur“ oder „nicht im Sinne der Erde“ in den Mund nehmen.

Sowas finde ich total unproblematisch.
Ich kenne eine(n) sehr nette(n) Person die seit einigen Jahren Hormone etc nimmt.
Fuer Leute die diesen Schritt wirklich gehen hat das auch nichts mit einem Hirngespinst zu tun.

Hmm…Ich weiß nicht was dein Problem ist die Menschen können da nichts für.

Da das Problem für die betroffenen Leute zu einer richtigen Qual werden kann sollen sie es doch ruhig machen. Wenn der Körper der „falsche“ ist was solls, heutzutage ja kein Problem mehr^^
Finds eigentlich ganz gut dass es diesen Leuten heute möglich gemacht wird, es tut ja keinem anderen weh

Soll jeder machen, wie er denkt. Ich finde, Außenstehende sollten sich kein Urteil anmaßen und sich um ihr eigenes Zeug kümmern. Leben und leben lassen.

Ein Fakt, der mich damals überrascht hat.

Im Iran, der gern und oft Homosexuelle hinrichtet,
http://de.ibtimes.com/articles/25667/20120515/neue-hinrichtungswelle-gegen-schwule-im-iran.htm

sind Geschlechterumwandlungen akzeptierte Praxis und kostenlos. Aber, nach dem was ich gelesen haben, ist das Leben von Transsexuellen dann trotzdem stark von Missbrauch und Verstößen aus den Familien gebrandmarkt.

die Erklärung:

Wüsste nicht, was dagegen spricht. Dieses Phänomen, dass ein Mann oder eine Frau sich im falschen Körper geboren fühlen, gibt es nunmal. Und da es die entsprechende Hilfe heute gibt, wüsste ich nicht, warum man dagegen sein sollte.

Oh man…

Ich habe mit solchen Leuten absolut kein Problem. Und was noch schärfer ist: keiner hat das Recht darüber zu urteilen. Ich behaupte mal, dass keiner hier auf NO weiß, wie es sich anfühlt im falschen Körper zu leben. Denn darum geht es letztlich.

Wenn Leute so etwas machen, dann machen sie es nicht zum Spaß oder weil sie „lieber eine Frau/ ein Mann“ sein wollen .:-/ Sie machen es, weil sie sich so fühlen. Das ist ein großer Unterschied.

Ich habe jedenfalls größten Respekt vor jedem, der diesen schweren Schritt geht. Und es ist nicht wider der Natur. Viel widerlicher finde ich die Menschen, die sich darüber aufregen oder sich einbilden, darüber bestimmen zu können.

Wow, man merkt, dass du keine Ahnung von der Thematik hat. Wenn man keine informierte Meinung hat, sollte man vielleicht dazu den Mund halten. Unglaublich sowas ingorantes.

Ich stimme Hakahori da vollkommen zu.

Als Aussenstehender kann man das genau NULL nachvollziehen. Das ist nicht wie „ach, meine Haarfarbe langweilt mich, färb ich mal um“.

Der Missstand ist nicht, dass es Menschen gibt die im „falschen Köper“ auf die Welt kommen, sondern das es welche gibt, die das als Problem ansehen.

Mir ist es eigentlich recht Wurst ob das jemand macht… ich finde es nur ziemlich daneben wenn jemand es verurteilt oder als verwerflich empfindet. Soll jeder machen wie er will. Das heisst nicht, dass ich dem mit Gleichgültigkeit gegenüber trete! Es heisst nur, dass für mich diese Menschen im selben Licht stehen wie alle anderen auch und es für mich nichts ist wo ich mir großartig Gedanken darüber mache ob ICH es in Ordnung finden sollte.

Es ist für mich etwas völlig normales wo man nicht viel Wind drum machen muss. So hat es mir meine Mutter beigebracht, und so gebe ich es an meine weiter. Bei vielen Erwachsenen ist es eh schon zu spät, aber unseren Kindern können wir beibringen das man daraus keine große Sache machen muss.

Wo ist das Problem? Wenn mein bester Freund eine psychische Störung hat (hab ich irgendwann mal gelesen, dass das eine psychische Störung ist, wenn man meint, im falschen Körper geboren zu sein, ist er immer noch mein bester Freund, auch wenn er jetzt Alexnadra heißt. Ist doch jedem frei gestellt, ob er jetzt weiblein oder Männlein ist

Ich mache keine große Sache daraus, tolleriere das auch in sofern dass es jeder für sich selber wissen muss. Aber iiiirgendwo finde ichs doch schon falsch.

Wie gesagt, ich würde nie jemandem da negativ gegenübertreten vonwegen „Pff wie ekelhaft, du warst ja mal en Kerl“ oder in der Art. Aber persönlich find ichs echt merkwürdig, da bin cih dann doch etwas arg konservativ eingestellt. Tut mir Leid^^

Andererseits machts aber schon nen Unterschied, wenn man das aus ner gewissen Distanz sieht und man den Leuten immernoch Tolleranz und das Recht auf Selbstverwirklichung rüberbringt, als wenn man so dermaßen konservativ (und eklig) ist, dass man solche Leute anfeindet. Man muss sich ja nicht mit Menschen, die sich anders fühlen, auseinanderstzen wenn man das nicht möchte..

Beispiel: Homosexuelle dürfen ja auch „ihr Ding durchziehen“, trotzdem muss ich nichts mit denen am Hut haben weil ich mich sonst nur in homophobe Hasstiraden reinsteigern könnte (vorallem auf Alkohol) aber warum das bei mir so ist, hat nen anderen Hintergrund :bg:
Und da ists mir egal obs homosexuelle Männer oder Frauen sind…

Selbstverständlich toleriere und akzeptiere ich Transexuelle Personen. War selber mal in Key West/ Florida/ USA (die Hochburg von dieser Zielgruppe) und die sind alle ganz cool drauf.

Auch wenn ich mit meiner Männlichkeit 100 prozentig zufrieden bin kleide ich mich selber manchmal als Frau :smiley:

Mal von deiner absoluten Ignoranz abgesehen, Synthoras, finde ich den Thread durchaus interessant und super. Ich kenne persönlich zwar niemanden, auf den/die das zutrifft (soweit ich weiß), aber selbst wenn - ich hätte da absolut kein Problem mit. Was spricht dagegen, so zu leben, wie man sich nunmal wohl fühlt. Im Endeffekt geht es uns, die so etwas nicht machen, auch gar nichts an. Ich für meinen Teil akzeptiere diejenigen ebenfalls als völlig normale Menschen.