Metroid Prime 4: Beyond

Technisch scheint das Spiel - zumindest in der Switch 2 Edition - einen „brillanten“ Eindruck zu machen:

KI-Zusammenfassung des Videos (Spoiler-frei)

Allgemeiner Überblick

Das Video ist ein technisches Review, das sich speziell auf die Version für die Switch 2 konzentriert. Nach einer langen Entwicklungszeit und einem Neustart des Projekts hat Retro Studios ein Spiel abgeliefert, das sowohl visuell als auch spielerisch überzeugt und die „Magie“ der Serie bewahrt.

Grafik & Präsentation

  • Design-Philosophie: Retro Studios setzt weniger auf völlig neuartige Rendering-Techniken, sondern priorisiert makelloses Artdesign und hohe Performance. Das Ergebnis ist eine zeitlose und wunderschöne Präsentation.
  • Visuelle Details: Besonders hervorgehoben werden die Visor-Effekte. Regentropfen perlen am Visier ab, Kälte lässt die Ränder gefrieren und Samus’ Gesicht spiegelt sich kurz darin, wenn man die Karte öffnet.
  • Welt: Es gibt eine zusammenhängende Welt mit einer großen Wüste als zentralem Hub (ähnlich wie die „Ebene von Hyrule“ in Ocarina of Time), die fünf visuell unterschiedliche Biome verbindet.

Performance & Bildmodi (Switch 2)

Das Spiel bietet zwei Grafikmodi, die beide sehr stabil laufen:

  • 4K 60Hz Modus: Zielt auf 4K bei 60 Bildern pro Sekunde ab. Die interne Auflösung der Spielwelt liegt oft eher bei 1440p, wobei das HUD und der Visor in nativem 4K gerendert und darübergelegt werden. Dank hervorragender Kantenglättung (SMAA) wirkt das Bild sehr scharf und sauber.
  • 1080p 120Hz Modus: Reduziert die Auflösung auf 1080p, bietet dafür aber extrem flüssige 120 Bilder pro Sekunde. Die Framerate wird als „rock solid“ beschrieben, mit nur minimalen Einbrüchen in der offenen Welt, die kaum wahrnehmbar sind. Dieser Modus wird für das beste Spielgefühl empfohlen.

HDR & Display

  • TV-Modus: Die HDR-Implementierung wird als eine der besten der letzten Jahre gelobt. Helle Bereiche strahlen intensiv, während Schatten tief und reich bleiben. Es wird dringend empfohlen, dies auf einem OLED-TV zu erleben.
  • Handheld-Modus: Hier enttäuscht das HDR aufgrund der technischen Limitierungen des Switch-2-Displays (Helligkeit und Reaktionszeit), was zu einem weniger überzeugenden Bild führt.

Audio & Steuerung

  • Sound: Das Spiel nutzt Surround-Sound voll aus. Der Soundtrack ist gut und atmosphärisch, setzt aber stärker auf Ambient-Klänge als auf einprägsame Melodien, was im Vergleich zum ersten Teil etwas weniger „Ohrwurm-Potenzial“ bietet.
  • Steuerung: Es gibt eine Option, den Joy-Con als Maus zu nutzen (ähnlich einer PC-Maussteuerung), was besonders im 120Hz-Modus erstaunlich gut und präzise funktioniert.

Fazit des Reviews

Metroid Prime 4 wird als technisches Meisterwerk auf der Switch 2 bezeichnet. Es fängt das Gefühl der Isolation und Erkundung besser ein als Teil 3 (weniger störende Dialoge) und könnte für viele zum zweitbesten Teil der Serie nach dem Original avancieren.