Nintendo schließt Niederlassung in Großostheim

Dafuer bin ich und Rince ja angestellt worden.
Wir sollen etwas mehr kritisieren, damit es nicht so auffaellt, dass es eine von Nintendo gesponsorte Fanboyseite ist :ab:

mein Stichwort ? okay

Sony verkauft ihr Hauptgebäude und was macht Nintendo ? wirft Leute aus dem Gebäude raus !
naja es müssen ja Kosten eingespart werden für den Mario Maker
bäm
war das okay ? zu viel Drama ? oh ..hm

Ich hatte die Info von meinem Freund quasi schon, bevor sie die Runde machte … Bin sehr froh, dass er seinen Job behält, zeitgleich macht mich die Situation aber schon etwas betroffen. Großostheim war halt auch oft der Ort, wo man als Redaktion zu bestimmten Events eingeladen wurde.

Weil Großostheim auch so weit weg von Frankfurt ist.
Warum verlieren 130 Mitarbeiter ihren Job? Wie viele sind es insgesamt, denn wie gesagt so weit weg sind beide Orte nicht

Löschen geht ja nicht

Ich werde jetzt bestimmt nicht auf viel Gegenliebe bekommen, denn:
Ich bin der Ansicht dass es eine gute Entscheidung von Nintendo ist. Frankfurt ist viel Globaler und hat eine bessere Infrastruktur. Im heutigen schnellen Wandel der globalen Wirtschaft müssen sich Unternehmen schnell an neue Anforderungen anpassen, mit schnellen Entscheidungs- und Transportwegen. Das sind wichtige Punkte um wettbewerbsfähig zu bleiben und nicht zuletzt der finanzielle Vorteil. Das hört sich jetzt etwas zu verallgemeinert an aber ich denke grob gesagt entspricht das der Realität.
Großostheim ist meiner Meinung nach einfach nicht mehr attraktiv genug um so große Internationale Unternehmen einen Standort zu bieten, auch wenn Grundstückspreise, Mietpreise usw. dort vermutlich günstiger sind.
Was das Thema Arbeitslosigkeit betrifft so ist das natürlich für die betroffenden sehr bedauerlich aber vielleicht besteht die Möglichkeit dass einige intern in der Frankfurter Zentrale übernommen werden. Trotz allem hält sich mein Mitleid etwas in Grenzen. Arbeitslosigkeit gibt es überall. Ich kenne genug Leute die in ihrem Leben schon mehrfach ohne Arbeit waren (meist verursacht durch Zeitarbeitsverträge, befristete Verträge, Mobbing, Geschäftsaufgabe/Insolvenz etc). Selbst ich war auch eine Zeitlang ohne Arbeit. Keiner kann sich sicher sein einen sicheren Arbeitsplatz zu haben. Jeder muss sich dann zusammenraufen und weiter suchen. Irgendwann findet man schon wieder einen attraktiven Arbeitsplatz. Man muss halt heutzutage flexibel bleiben. Ich denke aber das die Mitarbeiter von Nintendo schnell was neues finden werden, schließlich werden das ja alles qualifizierte Fachkräfte sein. Für Nintendo hoffe ich das sie bald wieder schwarze Zahlen schreiben und Gewinne erwirtschaften.

Gruß Monzi

Weil du keine weiteren 130 Mitarbeiter an einem Standort brauchst um effizient zu arbeiten?
Gibt bestimmt auch einige Mitarbeiter die von Großostheim aus übernommen werden

Kurz gegoogled, an beiden Standorten zusammen bisher 900 Mitarbeiter, 38,4 KM Luftlinie!

Es ist halt immer so, irgendjemand im Fernen Japan denkt sich die neue Konsole aus, es läuft nicht wegen einer grottenschlechten Kommunikation und Präsentation. Der Manager in Japan steckt seinen Millionen ein und der kleine Mitarbeiter, der seit Jahren im fernen Deutschland für Nintendo arbeitet, muss es büßen. Nur mal als Info für alle, die nicht aus der Umgebung von Großostheim kommen: der örtliche CSU-Bürgermeister und die Kollegen aus Land und Kreis haben mehrfach versucht, mit dem Chef von Nintendo of Europe ins Gespräch zu kommen, als erste Gerüchte aufkamen. Nintendo hat alle Gespräche verweigert. Das einzige Gespräch war ein kurzer Anruf diese Woche beim Bürgermeister, in dem die Standortschließung verkündet wurde.

Eine sehr konfuse Sichtweise von dir. Wenn man sich die letzten zwanzig Jahre anschaut passt an deinem Statement gar nichts!

Eine Planwirtschaft im kommunistischen Sinne haben wir nicht. :ugly:

Nooooooooooo! ;(

Irgenwie schade, auch für die Mitarbeiter die entlassen werden sollen.
Kindheitserinnerungen hängen auch mit diesen Ort zusammen z.B. hab ich mal eine Weihnachtskarte bekommen wo ich damals noch im Club Nintendo war. Die habe ich sogar immernoch. Und den Clubausweis. :slight_smile:
Das es auch die ganze Zeit in Frankfurt eine Niederlassung gab, wußte ich bis zu der News gar nicht.

Sowas nennt man Pech.
Kann jedem und ueberall passieren und es ist doch klar, dass eine Umstrukturierung erst in unwichtigen Gebieten passiert, bevor es im Heimatland passiert.
Wieso sollte Nintendo da auch noch verhandeln? Ist doch ihr volles Recht zu beschliessen wo sie was dicht machen.
Daraus jetzt ein Drama zu machen ist echt spitze :smiley:

Da muss ich Ribbi zustimmen. Kommt mal wieder runter. Nintendo zieht sich nicht aus Europa zurück, sondern verlegt seine Zentrale von einem Kuhkaff in eine Metropole. Fertig. Ökonomisch die völlig richtige Entscheidung.

Für die 130 Leute ist es schlimm, aber da gibt es in der Wirtschaft weitaus größere Unternehmen, die - aus anderen Gründen - tausende Mitarbeiter entlassen. Danach kräht hier natürlich keiner. Die finden auch schon wieder einen Job.

Ich spreche denen ja gar nicht das Recht ab, Leute zu entlassen. Es war halt eine allgemeine Kapitalismus-Kritik. Wenn die Konsole gut läuft, bekommt das Management nen dicken Bonus und wenn die schlecht läuft, werden Mitarbeiter entlassen anstelle des verantwortlichen Managements. Und Kuhkaff und endlich in einer Metropole konzentrieren ist Quatsch. Wie schon gesagt liegen keine 40km zwischen den Standorten. Ich wollte auch nur die Illusion ansprechen, die einige Leute hier haben: Nintendo ist genauso ein Unternehmen wie jedes andere auch. Nur weil die Spiele familientauglicher sind und ausschauen, ist es noch lange nicht sozialer oder verantwortungsvoller.

So ist das in der Wirtschaft, Unternehmen sind so aufgebaut. Immerhin haben sich die Manager einen Teil ihrer Gehälter gestrichen. Diese 130 Stellen werden ja nicht abgebaut weils schlecht läuft. :wink:

Btw hat Sony Zehntausende in den letzten Jahren entlassen. Da kann man der Unternehmensleitung auch keinen Vorwurf machen!

Diese Stellen werden abgebaut und im Rahmen von Outsourcing wieder eingekauft. Und schon habe ich das Risiko auf einen Dritten abgewälzt, der für mich das Personal beschäftigt. Und der Manager läßt sich von den Aktionären Feiern, weil er die Personalkosten gesenkt hat. Da der Dritte das Risiko aber natürlich auch kennt, handelt es sich meist um eine Zeitarbeitsfirma, die ihre Mitarbeiter dementsprechend bezahlt und behandelt. Aber alles legal, hoch lebe das System…

Ich glaube wir drehen uns hier im Kreis.

Wir sind uns doch alle einig, dass das scheiße ist. Und jetzt? Was sollen wir machen? Auf die Straße gehen oder Iwata den Tod wünschen? So ist es halt heutzutage.

Wir können es nur hinnehmen. Ein besseres System gibt es nun mal nicht. Jetzt hoffen wir mal auf die E3 und dass Nintendo ein paar Kracher vorstellt.

Für die betroffenen natürlich mehr als *#$!@. Weitere Kommentare spare ich mir, da ich persönlich nix damit zu tun habe.