Mal um ein etwas anderes Thema anzuschneiden: Kindesmissbrauch.
Aber wenn man, grade als Mann, sexuelle Gedanken hat, heißt das Gleich, dass man ein Kinderschänder ist?
Häufig gehört: Die Gedanken sind frei. Und so ist es ja auch da. Trotzdem: Sind die Menschen, die sexuelle Träume mit Kindern haben, gleich Kinderschänder?
Das Bundesministerium für Justiz und einige andere (darunter auch Universitäten) haben eine Kampagnhe gestartet, um Leuten, die solche Träume haben, zu helfen.
Ich selber finde nicht, dass Leute, die (wie auf der Website und diesem Spot bezeichnet) Kinder mehr lieben als einem recht ist, gleichzeitig Kinderschänder sind. Ich habe irgendwo mal gelesen: „Pädophil zu sein ist wie ein Fetisch, nur dass man diesen Fetisch nicht ausleben darf.“
So ähnlich sehe ich das auch. Pädophil zu sein ist nicht schlimm. Nur wenn man straftätig wird ist es aus mit dem schön Reden. Und die Leute, die pädophile Gedanken haben gehören nicht bestraft, sondern bedauert: Sie haben einen Fetisch den sie nicht ausleben können. Sie leiden, obwohl man es nicht sieht.
Was ist denn Eure Meinung zu Pädophilie = Kindesmissbrauch?
Kurze, klare, logische Antwort: Nein. Das Problem ist nur, dass das eine leicht zum anderen führen kann. Dass gewisse Fantasien zur aktiven Handlung führen.
Pädophile ist kein Fetisch.
Mag sein, dass man im Laufe der Pubertät gewisse Phasen durchläuft, die eben solche Fantasien beinhalten, aber wenn das länger anhält, ist es kein Fetisch sondern eine psychische Störung, die behandelt werden sollte.
Hatte eine ähnliche Diskussion schon einmal mit einem Bekannten.
Und wir sind auf genau dieses Ergebnis gekommen.
Die Gedanken und Fantasien des Menschen können ins Unendliche gehen. Niemand KANN dich verurteilen weil du dir „sozial inkorrektes“ vorstellst bzw. deine sexuellen >Fantasien< auf eben solchem basieren. Aber hier sollte es dann auch Enden. Man sollte seine Fantasien nicht ausleben. Fürs eigene Wohl, wohlgemerkt!
Und aus diesem Grund kann ich dem letzten Satz aus dem Zitat oben auch zustimmen. Das ist eines der wenigen Fantasien die man (mit gutem Gewissen) nicht ausleben kann.
Ich frage mich nur ob den Leuten durch eine solche „Kampagne“ überhaupt geholfen werden kann. Und ich frage mich gerade wie die sich ihre „Hilfe“ für diese Personen vorstellen? Ich meine… was will man tun um denen zu „Helfen“? Beziehungsweise: Brauchen diese Leute überhaupt Hilfe? Nur weil die Personen nicht einen „sozial akzeptablen“ Fetisch haben, muss den Leuten „geholfen“ werden? Wie stellen die sich das vor? Gehirnwäsche? Oder rufen die nen Priester der ne Art Teufelsaustreibung betreibt? Ich denke, den Leuten ist am besten geholfen, wenn man sie in Ruhe lässt >SOFERN< sie, wie gesagt, nichts weiter als Fantasien haben.
Aber das ist immer so ne Sache…
In der heutigen Zeit ist man als „Akzeptant“ fast genauso schlimm wie der eigentlich betroffene (; Wir leben in einer verrückten Welt… Was nicht dem „Standard“ entspricht muss beseitigt werden. Hier wird es „Hilfe“ genannt. Mehr nicht.
Gedanken sind erlaubt, wem sollte man das auch verbieten; das scheitert ja schon daran dass man sie nicht lesen kann :bg:
Das Problem ist dass es Leute gibt die sich nicht zurückhalten können und es umsetzen wollen; aber ich denke die Zahl der Leute die sich nur an den „Gedanken“ erfreuen ist nochmal weitaus höher; sonst gäbe es sicher nicht die hohe Anzahl an Lolitafilmchen im erotischen Bereich wo dem Zuschauer vorgespielt wird die volljährige Darstellerin wäre nur eine kleine, naive Schülerin usw.
Problematisch wird es wirklich erst bei Menschen die es irgendwann nicht mehr schaffen diesen Trieb nur mit Gedanken zu befriedigen was wohl genau der Punkt ist an dem es zu einer psychischen Erkrankung wird; wenn die Leidenschaft zur zwanghaften Obsession wird.
Generell würde ich sagen dass die Freiheit der Gedanken da endet wo anderen geschadet wird, sei es durch die Vergewaltigung einer minderjährigen, dem „erkaufen“ gewisser Leistung einer minderjährigen bzw dem anschauen/anfertigen/tausch von Medien in denen Kinder zu etwas gezwungen werden (ich führe das mal nicht näher aus, ich denke jeder weiß was ich meine). Es ist schon gut dass da Gesetze greifen und Menschen die merken dass sie dahingehend Probleme haben geholfen wird denn irgendwo sind diese Täter meist auch Opfer. Das mag klischeebehaftet klingen aber wenn man mal Leute mit gewissen Suchterkrankungen kennengelernt hat merkt man wie sehr diese teilweise unter sowas leiden.
@Sgt Pepper
Schwule und Lesben üben ihre sexuelle Neigung in der Regel im gegenseitigen Einverständnis aus, aber auch hier greifen die Rechte des Jugendschutzes. Wenn z.b. ein schwuler Mann sex mit einem 14-jährigen Jungen hat und die Eltern ihn anzeigen hat der Mann ein Problem
Die Art und Weise wie Du Dich ausdrückst, zeigt mir, wie Du über das Thema Homosexualität denkst. Dass das hier sinnfrei miteinander vermischt wird, war nur eine Frage der Zeit.
Homosexualität galt bis „vor kurzem“ (bzw. gar nicht so lange her) ebenfalls als psychische Krankheit - und gilt in einigen zurückgebliebenen Ländern bis heute noch so. Den Unterschied zwischen Homosexualität und Pädophilie, der eigentlich auf der Hand liegen sollte, hat Saradis schon angesprochen.
Letztlich geht es um einvernehmliche, gegenseitige Liebe. Ein Mann kann einen Mann lieben und eine Frau eine Frau. Bei der Pädophilie läuft das Ganze ziemlich einseitig ab, da ein Kind idR noch keine innigen Gefühle zu einem Fremden aufbauen kann/ nicht weiß, was Liebe ist bzw. wie sie sich anfühlt. Und da es dem Pädophilen meist nur um den Akt geht, erklärt sich der Unterschied zur Homosexualität schon ganz von selbst.
Ich habe keine Probleme mit Schwulen, habe auch welche im Bekanntenkrei. Die habe aber alle nicht (immer) so nen Stock im Ar* * * um bei einem „Homo“ oder „Gay“ so ueberzubewerten. Und springen zum Glueck nicht auf diesen Momentanen Trend auf.
Aber da sieht man trotzd, dass es von einem Moment zum Andere ploetzlich doch keine psychische Krankheit mehr ist.
Genauso glaube ich, dass es nicht auf Paedophilie zutrifft, geschweigedenn man es "heilen"kann
Es passt einfach nicht zu unseren momentanen Konventionen.
Und nein, das heisdt nicht dass ich es Befuerworte.
Anime und Gametechnisch stehe ich auf die kindlichen Mädels, in der Realität in gewisser Weise auch, da ich auf süß stehe.
Yup, wurde deswegen auch schon als pädophil beschimpft, aber ich habe mir angewöhnt, sowas einfach lustig zu finden^^
Um genau diese Art von „Personen“, zu denen ich mich eigentlich zählen kann, ging auch die von mir im ersten Beitrag angesprochene Diskussion.
Dennoch muss ich gestehen, dass ich „echte Kinder“ in gewisser weiße kaum ausstehen kann. Sind viel zu Laut etc.
Aber mal was ganz anderes:
Mich interessiert es eigentlich, wie genau die Leute „Pädophil“ definieren. Ich meine: Wenn jemand 18 ist also „Erwachsen“. Kann dieser als Pädophiler definiert werden, wenn er eine 14 jährige Freundin hat? Oder 13? 12? Ab wann ist die „Schmerzgrenze“ überschritten? Laut Wiki: wenn die Pubertät noch nicht erreicht wurde.
Was für ein Altersunterschied ist akzeptabel?
Lustig ist, je höher das Alter desto unbedeutender wird der Altersunterschied. 30 Jähriger mit ner 23 jährigen? Kein Problem. Jetzt rechnet mal zurück: Mit 18 wäre sie 11… Hier würde dann die ganze Welt klagen.
Ist mMn nicht ganz logisch. Klar: Kinder wissen dies nicht, wissen das nicht. Aber dann würden sich Kinder auch nicht mit so „alten“ Personen abgeben (außer sie sind verwand).
Und wenn wir jetzt jemand sagt, dass es ja nicht von dem Kind ausgehen muss: Dann sind wir aber wieder bei der Sache, dass man das Kind ausnutzt und somit wären wir wieder bei der Sache mit: Fantasie wurde zu weit getrieben.
Natürlich sehe ich das. Nur ist es nicht logisch. Das sind 2 verschiedene Sachen. Man „sieht“ weshalb es falsch ist, da es sich so in unserer Gesellschaft manifestiert hat. Stimmt auch. Die Welt hat sich schlecht entwickelt. Wir haben Krisen über Krisen sind durch 2 Weltkriege gewatet und sonst sieht es nicht ganz blühend aus.
Was war dann damals anders? Früher (ich rede nicht von vor paar 100 Jahren) war das nicht der Rede wert. Achtung! Ich sage nicht, dass es früher besser war! Es war anders. Mehr nicht. Ich frage mich nur, weshalb es sich so extrem verändert hat? Sind die Erwachsenen verdorbener geworden oder sind die Kinder unzurechnungsfähiger geworden? Oder ein bisschen von allem?
Ob es damals so besser war? Ich denke nicht.
Aber ich sehe, dass ich mir damit wohl mein eigenes Grab geschaufelt habe^^
Man will ja niemanden auf falsche Gedanken bringen hah^^
Auf jeden Fall: Fantasie bleibt Fantasie. Wenn es mehr wird, dann sollte derjenige selbst erkennen, dass es nicht in Ordnung ist, mit Gewalt diese Fantasie in Realität zu verwandeln. Ob es jetzt moralisch richtig ist, „ohne Gewalt“ dies zu tun ist natürlich immer noch fraglich. Ich denke aber, Kinder unter 14 sind ganz einfach nicht reif genug. Wenn ich so sehe, was manche im Internet posten (FB usw) dann wird mir schlecht. Wenn ich daran denke, was ich so gemacht habe in dem Alter…
Wie oben schon gesagt… Die Welt hat sich mMn schlecht entwickelt. Nicht in jeder Hinsicht. Aber auf jeden Fall in Sachen „Kinder und dessen Entwicklung“
Das ist der zentrale Satz, der auch beim Einverstädnis beider Seiten DAS Kriterium schlechthin ist.
Wenn man zwischen Erwachsenen einen krassen Altersunterschied hat, sagen wir mal er ist 40 und sie 25, dann ist das vom körperlichen und geistigen Entwicklungsstand her immernoch was anderes als ein 18- und eine 12-jährige, auch wenn der Unterschied hier „nur“ sechs Jahre beträgt.
Man ist in dem Alter auch viel anfälliger im Bezug auf das soziale Umfeld: Wie oft sind haben denn Kinder einen berühmt berüchtigten „falschen Freund“, der älter ist, raucht und trinkt, nur weil er „cool“ und „ein Rebell“ ist? Zugegeben, das ist ziemliches Cliché-Denken, aber auch sicherlich nicht ganz realitätsfern. Zumal es auch veranschaulichen sollte, wie das gemeint ist.
Beides und doch keins von beiden: Man hat schlichtweg drauf geschissen.
Glaube aber auch, dass sich hier Piero etwas in Teufels Küche geredet hat und jetzt im falschen Licht dasteht.^^’
Stimmt schon, Pädophilie etc. gab es früher auch schon, keine Frage. Es ist ja keine neuzeitliche Angelegenheit. Nur, wie Tiago es schon erwähnt hat, hat es damals niemanden interessiert. Damals hatten die Menschen weitaus größere Probleme bzw. waren mehr darauf konzentriert zu überleben.
Nur ist das kein Argument. Menschen entwickeln sich nun mal… Nun ja, unterm Strich jedenfalls. Damals war es auch üblich Hexen zu verbrennen oder noch schlimmere Dinge zu tun. Dass es heute anders ist, haben wir auch der (sozialen und wissenschaftlichen) Entwicklung zu verdanken.
Anders ist heute vieles, ja. Verdanken? Da bin ich mir nicht so sicher. Heute werden keine Frauen mehr verbrannt, weil sie als „Hexen“ angesehen werden aber dafür wirst du heute für bis zu 5 Jahre in den Knast gesteckt weil du Musik oder so downloadest.
Gibt sicherlich so einige Vor- und Nachteile der Entwicklung des Menschen, sowie der Gesellschaft.
Damals wurden die Leute erschossen oder erhängt, die ein extrem schwerwiegendes Verbrechen (Mord z.B.) verübt haben… Heute kommst du nach frühstens 15 Jahren wieder auf Bewährung frei. Aber die Diskussion wird ja schon in nem anderen Thread geführt, daher ist das hier nicht relevant. Wollte nur auf den Satz eingehen.
Wieder zum Thema:
Wie genau stellen die Typen sich diese „Hilfe“ vor? Was machen die da? Psychologen rufen?
Man wird wohl in psycheratische Behandlung gegeben, ggf. wird ein Gutachten erstellt inwiefern man für sich oder andere eine Gefahr darstellt. Das natürlich nur in Fällen wo der Betroffene oder Augenzeugen, Opfer oder wer auch immer die Person meldet angeben dass sie es versuchen werden, versucht haben oder eine immense Gefahr eines Versuchs besteht
Dann beginnt halt der übliche Weg der Therapie, je nach Person mehr oder weniger erfolgreich woraus auch die Dauer der Behandlung festgelegt wird.
Meist wird sowas wohl beim Besuch eines Psychiaters rauskommen der einem in schweren Fällen sicherlich rät sich in stationäre Behandlung zu geben. Taucht diese "Problematik plötzlich oder unerwartet heftig auf wird in der Regel in solchen Fällen die Polizei/Ordnungsamt (meist von anderen) oder eine Hilfshotline/Krankenwagen (meist von der Person selbst) gerufen, die bringen die Person dann zu einer Klinik.
Es gibt Menschen, die sich deren Neigungen durchaus bewusst sind, aber verstehen, dass die Umsetzung eine verdammt blöde Idee ist (gelinde gesagt). Solchen Menschen kann man helfen, indem man ihnen hilft damit umzugehen und sich zu kontrollieren.
Wobei hier aber nicht jeder, der mal dumme Gedanken hat pädophil ist. Ein gewisser grad an Lolita-Komplex ist ja bei den meisten Männern ohnehin vorhanden (siehe Japan, oder besagte „Schulmädchen“-Filme, die oben erwähnt wurden). Entscheidend ist hier die primäre Neigung, bzw das Desinteresse an Erwachsenen. Interessant ist auch, dass die Angst davor pädophil zu sein extrem verbreitet ist. Wer Angst hat, zweifelt, oder vllt sogar betroffen ist, sollte sich in jedem Fall Hilfe suchen. Schadet ja nicht. Im Gegenteil: Man hilft sich selbst damit umzugehen und schützt unter Umständen andere.
Und der greift nicht bei allem, sondern jetzt nur im „Homofall“?
So gesehen sind beides doch einfach sexuelle Vorlieben, die vom „Normalen“ abweichen; warum sollte man dann die Eine als Krankheit behandeln, die Andere aber nicht? Einfach weil Homosexualitaet gerade im Trend ist und akzeptiert wird?
Ich habs schonmal erklärt aber dann halt nochmal:
Bei homosexuellen findet der Sex in der Regel im gegenseitigen Einverständnis statt, bei einem Erwachsenen und einem Kind unter 16 ist das selten der Fall und selbst wenn greift da der Jugendschutz weil Kinder unter einem gewissen Alter sich da leicht verführen, erkaufen oder in den meisten Fällen einschüchtern lassen und von Gesetzesseite geschützt werden müssen. Es gäbe solche Gesetze nicht wenn es keine Fälle gegeben hätte die dem ganzen vorrausgingen.
Das Problem ist meist nicht nur dass es Sex mit einem Kind ist sondern dass es oft gegen den Willen des Kindes ist was unter Vergewaltigung fällt; das ist auch bei Erwachsenen, egal ob hetero oder homo orientiert verboten.
Als krank zu bezeichnende sexuelle Vorlieben beginnen für mich da wo es anderen physisch oder psychisch schadet, das hat nichts mit Trends zu tun. Ich erinner nur mal an den Fall der vor kurzem in den Nachrichten war als ein 11-jähriges Mädchen zwangsverheiratet wurde und an den Folgen der Hochzeitsnacht gestorben ist, das nur zum Thema der „kompatiblität“ eines nicht entwickelten Körpers mit einem Erwachsenen…
Die Gedanken sind natürlich frei und die Leute können sich da ausmalen was sie wollen, sobald dabei aber jemand gegen seinen Willen involviert wird oder zu Schaden kommt hört es auf; ich könnte ja auch nicht (nur als Beispiel, trifft nicht zu!) verlangen dass man es unter sexuelle Vorlieben abstempelt und durchgehen lässt wenn ich eine Frau beim Akt nebenbei krankenhausreif prügel weil es mich anmacht; bei gewissen Dingen greift aus gutem Grund das Strafgesetzbuch^^ (wie gesagt, nur ein Beispiel, nicht dass hier nachher einer denkt ich verklopp in meiner Freizeit Frauen^^°)
Natuerlich ist vergewaltigung und co boese, aber das aendert nichts daran, dass man zwei Abnormalitaeten anderst behandelt.
Nur weil im einen Fall beide ihre sexuelle Vorliebe zusammen ausleben?
Es geht mir ja eher darum, dass homo sein nicht als Krankheit gilt und nicht geheilt werden kann, aber wieso sollte man dann eine andere sexuelle Vorliebe behandeln koennen? Dabei ist vorfangig scheissegal ob und wer bei der Praxis zu schaden kommt, da es im Endeffekt beides das Gleiche ist..eine Art Fetisch/Praeferenz die beide nicht Normal sind.
Muessten demnach nicht jeder Fetisch der vom Schema der Normalitaet gleicjgesetzt werden?
Fetisch = psychisch Gestoert