Als Videospieler hat man es nicht immer leicht. Hier mal ein Spiel ganz anders als erwartet, dort mal eins kurz vor Release gecancelt, und dort drüben hat man eine gute Serie um 180° gedreht und nun schaut es ganz anders aus als erwartet.
Kurz und knapp: wofür sollten Spieleentwickler sich entschuldigen?
Wie erwähnt: es geht nicht nur um schlechte Spiele!
Meine Stimme geht an: SquareEnix
Warum bitte sind Final Fantasy XI und XIV Onlinespiele? Hätten sie die nicht aus der Zählung der Hauptreihe rauslassen können? So wird immer der Gedanke bleiben, nie alle Spiele der Hauptreihe (durch-)gespielt zu haben.
Meine Stimmte vergebe ich an: Blizzard Entertainment
World of Warcraft war damals der Perfektion nahe. Ein wunderbares, großes, forderndes Spiel. Mit den Addons und dem erweiterbaren Interface haben Sie die Geschichte und auch das freundliche Miteinander zerstört. Es kam irgendwann nicht mehr darauf an, dass man die Quest-Anleitung durchliest, nein, man musste lediglich nach einer farbigen Gebietmarkierung auf der Karte ausschau halten. Man schaute ebenso nicht mehr auf die Freundlichkeit des neuen Bewerbers, sondern auf die DPS des Mitstreiters an der Puppe.
Die Addons wurde mit jeder Ausgabe schlechter und schlechter. Die Addon-Stories wirkten fast jedes Mal nur hingeklatscht und eher wie ein Fremdkörper im Warcraft-Universum (lediglich bei „Wrath of the Lich King“ haben sie sich etwas berappelt). Kein Vergleich zum Hauptspiel.
Kommt davon, dass die Truppe vom Hauptspiel nicht mehr vollständig an den Addons mitwirkte. Zu viele Köche, versalzen eben die Suppe…
Mit Starcraft 2 hatte ich eigentlich erneut Hoffung auf die wiedererweckten Old-School Qualitäten von Blizzard. Natürlich haben Sie den 2. Teil in gewisser Weise unverändert gelassen auf Grund der eSport-Anforderungen, aber wie gesagt, Hoffnung war dar.
Und dann haben sie erneut das Vertrauen missbraucht, denn es kam ein unwürdiges Diablo 3 …
Oh Mann diese Geschichte mit FF XI und XIV kann ich voll gut nachvollziehen. Es gibt doch so viele andere Franchises wie Crystal Chronicles oder Tactics… Warum kein Final Fantasy Online?! Oder zumindest eine offline spielbare Fassung.
Also meiner Meinung nach, braucht sich keiner Entschuldigen. Es gibt zwar für mich unliebsame Entscheidungen, aber in Anbetracht dessen, gibts auch andere die genau das wieder für gut finden (ich nehm mal als Beispiel dieses Herr der Ringe beat ´em up Spiel her, ich verabscheue es, weil es Tolkiens Idee vergewaltigt, andere lieben aber die Möglichkeit, mit Gimli oder sonstwen rumzufetzen).
Ich seh das nicht so eng, weil es ohnehin genug andere Spiele gibt und ich ohnehin zuwenig Zeit dazu habe.
Kurz und knapp: wofür sollten Spieleentwickler sich entschuldigen?
DLC´s die schon auf der Disc sind (Capcom)
jährliche Updates statt neues Spielsystem/Engine (ich habe Patches gesehen die das Spiel mehr verändern als z.B. der Sprung von NHL 11 auf 12)(EA Sports)
dümmliche Extras in den sogenannten Collectors Editions
keine Anleitungen mehr (dafür gibts doch die digitalen Fassungen man !)
dümmliche Entscheidungen wie „0 Uhr werden die Server eröffnet!“ ist doch klar das die Server dann zusammenbrechen …
Online Pflicht bei Offline Spielen .. ist wie in der Wohnung Fußball spielen
sich auf den bekannten Chrakteren ausruhen statt neue zu erschaffen (Nintendo)
Pay to Win
die Kinect endlich mal sinnvoll einsetzen (Ausnahme Sprachsteuerung)
zu Final Fantasy Online …
also für mich sind es nur „Antworten“ auf Genregrößen (WoW GW usw) um sich etwas von diesem „Kuchen“ abzuschneiden , und so schlecht sind sie anscheinend auch nicht .. sie wurden einfach zu schnell abgefeuert um wie gesagt .. den Hype / Einnahmen einzukassieren
das sie die Zählung 11 und 14 haben ist wirklich ärgerlich .. da hätte man auch ein The Last Remnantals FF durchgehen lassen können :bg:
ansonsten hat wohl jede Softwareschmiede irgendwie mal Mist gebaut :bg:
Stimme ich komplett und uneingeschränkt zu, aber ist da nun der Spieleentwickler oder der Produzent dran schuld? (oder ist da eh kein Unterschied und nur ich seh da einen? - ich hör auch manchmal die Flöhe husten )
Ich Meine auch, aber nicht wegen World of WarCraft sondern wegen Diablo III. Ich habe eine lange und mühesame Interneterfahrung mit diesen Titel. 2008 als Fan der Vorgänger den Titel entdeckt und aktiv jede kleinste Information mit einer Community ausgearbeitet und analysiert. 2009 bis 2011 auf zwei Internetseiten als Newsposter und Moderator tätig, aber nicht gleichzeitig.
Wenn ich den Gameplay Trailer von 2008 mir anschaue und dann mit dem tatsächlichen Spiel nun vergleiche, dann könnte ich weinen. Der Spieltrailer von vor vier Jahren sah besser aus. Es wurden soviele Kürzungen vorgenommen, dass das aktuelle Spiel sich mit kaum eigener persönlicher Entfaltung spielt. Ein Inferno Modus, der kaum zu knacken sein sollte - hat heute fast jeder mittlerweile einmal durchgekriegt. Keine Statpunkte, keine freie Skillauswahl, sogut wie alles ist vorgegeben, die Individualisierung soll über Items erfolgen - die besseren kriegt man natürlich schnell mit Echtgeld durch ein Ingame Auktionshaus zu ersteigern. Mehr Geldgeilheit geht nicht, Blizzard ist durch Diablo III für mich gestorben. Aus einer damals besten Hack & Slay Spielreihe ein MMO light zu machen… .:-/
Da muss ich, auch wenn mich D3 ebenso enttäuscht hat ein wenig (aber 100h Spielzeit sind ja auch nicht schlecht) Blizzard verteidigen.
Inferno war zu Release ein Witz im negativen Sinne, z.B. als Barbar brauchte man Items aus Akt 2/3 damit man Inferno Akt 1 schafft(bzw. farmt 3 Wochen lang Goblins) .:-/ Und das momentan jeder Inferno schafft liegt einfach daran, dass immer mehr Items im Spiel sind. Da ist logisch, dass irgendwann jeder das Equip dafür hat.
Und man kann die Skills beliebig kombinieren, solange man halt einen Platz noch frei hat (oder meinst du da was anderes)
Das ganze Release war ein Witz, erst eine der riesigsten Hypewellen provoziert, die die Spielgeschichte gesehen hat und dann konnte kaum Jemand das Spiel joinen, weil die Server überlastet waren. Das kennt man auch schon von WoW, denen ist Qualität vollkommen unwichtig geworden, hauptsache Hype erschaffen, die Spiel so programmieren dass sie etwas süchtig machen (Glückspielprinzip, Itemjagdfieber) und den Spieler kontrollieren. Onlinezwang trotz Singleplayermodus, der Onlinezwang wurde so rechtgefertigt, dass man damit besser gegen Cheater und Hacker vorgehen kann. Nach gut einem Monat wurden tausende von Accounts leergeräumt, weil es einen Leak gab. Alle Erklärungen für die Katz. Ich könnt noch ewig weiter an D3 rütteln, die Story rund um Tyrael… ich habe die Bücher zu D2 und Vorgeschichte gelesen, die werfen ihr eigenes Universum einfach um. Das ganze Spiel ist ein Widerspruch in sich, wenn man die Vorgeschichten miteinbezieht, hauptsache, die Besitzer der CE Version können ihre Engelsflügel ingame tragen.
Das Inferno wurde auch als knüppelhart und kaum schaffbar angekündigt und das nicht nur nicht für ein paar Wochen nicht schaffbar.
Ich meinte im Sinne von Diablo 2, Titan Quest, Hellgate: London usw. wo man tatsächlich wirklich seine Figur nach belieben entfalten kann. Das was D3 da anbietet ist ein Witz, random Players ohne Tiefgang.
EA, für die Geldmacherei namens FIFA. Traurig, dass viele Jugendliche jedes Jahr das gleiche FIFA kaufen in dem Glauben, absolut geniale Zocker zu sein.
Vor allem die Wii-Version soll ja im wahrsten Sinne des Wortes identisch gewesen sein. As sich viele beschwerten, sollen die Macher ernsthaft gesagt haben, dass man auf alte Stärken gesetzt habe… Oh Mann…
Ja, ich hab gelesen, es soll zu 99 % das gleiche Spiel sein. Ein PR-Vertreter rechtfertigte das damit, dass man nicht mehr für die Wii-Konsole entwickle.
Ich hab noch einen, das verdient unbekannt gebliebene Unternehmen Toontraxx hat das damals tolle Adventure Jack Orlando total mit einer Director’s Cut Version zerbeult. Das Spiel ist unspielbar geworden, wenn man nicht eine unlogische Ereignissreihenfolge streng nutzt, dann kommt man im Spiel nicht weiter. Nimm eine Vase damit Person X da ist, gib dem Hotelangestellten ein Zigarettenpäcken damit man Tür Y öffnen kann. Vollkommen unlogisch, denn die Dinge sind nichtmal nachvollziehbar miteinander verknüpft, wählt man einen anderen Schritt aus Unwissenheit, ist Person X nicht vorhanden und man bleibt im Spiel stecken. Alle Dinge, die in die D.C. Version eingebaut wurden, machen das Spiel fehlerhaft. Es kommen einige Kulissen dazu, die in das Spiel überhaupt nicht reinpassen. Amerika in den 33er Jahren… und mitten in einer untergekommenen Stadt steht irgendwo eine Sphinx-Statur oder haufenweise Computerbildschirme. Das ist nichteinmal lustig, es wurde ein anderer Sprecher für die Hauptfigur genommen, die sich anhört als wäre er betrunken gewesen. Mehr schlimmverbessern kann man ein Spiel nicht.