Videospielmüdigkeit

Moinsen,

seit einiger Zeit merke ich es immer öfter bei mir selbst. Ich starte ein Spiel, spiele ne Stunde und habe schon keine Lust mehr und logge mich wieder aus. Das mich ein Spiel sehr lange fesselt und schon fast eine „Sucht“ aufkommt, ist bei mir immer seltener. Zuletzt als Diablo 3 Reaper of Souls rauskam hatte mich der Hype eine Weile gefesselt, ist nun aber auch wieder verblasst…
Allein wenn ich mir meine Steam Bibliothek oder mein PS3 Regal anschaue, finde ich dort etliche Games welche ich garnicht oder nur kurz angespielt habe.

Kennt ihr das Problem? Denkt ihr das es auch am Alter liegen kann? Wie ist das bei euch so?

LG

Seb. (Dhaos)^^

In der Spielepsychologie hast du dich im sogenannten Flow-Bereich aufgehalten, dieses Spiel hat dich dazugebracht viel positiven Stress auszuüben und hat deine Erwartungen/Bedürfnisse erfüllt, d.h nachdem du alles erfüllt hast sinkt der Flow und du möchtest/kannst/willst gerade nicht spielen.

Falls du mir nicht glaubst solltest du das Buch „Besser als dieWirklichkeit“ von Jane McGonigal lesen den sie beschreibt die Videospiele von ihren Grundlagen her.

Danke für den Buchtipp, Strawberrynator.
Ich werde mich mal nach dem Buch umschauen.

Ich habe momentan auch wenig Lust zu spielen, bei mir liegt es aber daran, dass ich gesundheitlich angeschlagen war und beruflich momentan ausgelastet bin.
Ich hoffe das legt sich wieder.

Gruß
Coke

Exakt so geht es mir auch seit einiger Zeit, bzw. seit einigen Monaten. Habe noch so einige ungespielte oder gerade angefangene Games im Regal, aber irgendwie fehlt die Motivation. Meist kann mich nur ein neu gekauftes Spiel zum Zocken bringen, bei allen anderen ist meist nach 1-2 Stunden die Luft erstmal wieder raus. Bei neuern hält das dann länger an, aber nach ein paar Tagen ist dann auch die Motivation weg. Banished habe ich mir letztens gekauft, das habe ich ein paar Tage ausgiebiger gezockt und dann war aber auch schnell Ende. Mal sehen wie lange die hoffentlich nur Phase noch anhält. Hoffentlich kommt das Interesse bald wieder, das Hobby ist ja doch zu schön um die ganzen Spiele ungespielt im Regal verstauben zu lassen. ^^

Ach das kommt schon mal vor.
Hatte ich ne Weile und habe lieber LPs geguckt anstatt selbst zu spielen. Aber das kommt schon wieder zurueck :bg:

Das Problem hab ich jetzt schon seit fast einem Jahr. Ich hab vor dem Kauf richtig Lust auf ein Spiel, aber länger als eine Stunde kann ich dann nicht spielen, bevor ich keine Lust mehr habe.
An den Spielen kann es nicht liegen, eigentlich sind das zum Teil echt gute Spiele, aber irgendwie fehlt mir die Zeit und ich hab zu viel rumliegen. Früher war das nicht so, da konnte ich mich länger auf ein Spiel fokussieren, aber jetzt geht es mir immer nur darum „wo will ich jetzt zuerst ein bisschen weiter kommen, solange ich heute noch 'ne Stunde frei hab?!“ und dann macht das ganze weniger Spaß.
Es gab aber immerhin ein paar Ausnahmen. Meistens an Wochen, wo ich mal weniger zu tun hatte:
Skyrim, Virtue’s Last Reward, Wind Waker, Bioshock Infinite und jetzt Metroid Prime haben’s geschafft mich länger als 'ne Stunde zu fesseln. Also bin ich ganz zuversichtlich, dass ich nicht bald komplett das Interesse an dem Hobby verliere, sondern es immer wieder Spiele geben wird, die mich länger fesseln.

Nur Zeit nehme ich gerne an, wenn jemand was im Angebot hat.

Kein Ding ,ist ein wirklich interessantes Buch mit vielen Aspekten zum Thema Games.

Bei mir war das so als ich „the last of us“ gespielt hab.
Hatte vorher total Bock auf das Spiel und nachdem ich es mir gekauft hab lag es erstmal einen Monat ungespielt im Regal.
kommt wahrscheinlich wirklich auf die momentane Verfassung des Gamers an…

Kommt halt sehr auf das Spiel an. Bei einigen zocke ich stundenlang und einige kann ich nur ne Stunde oder so spielen. Kommt aber oft auch drauf an wie sehr einen Story, Spielfluss usw fesselt.
Was mir selbst aufgefallen ist ist der Punkt dass man über die Jahre immer weniger bereit ist"arbeit" in ein Spiel zu investieren. Wenn es irgendwo ans Levelgrinden geht schaltet man schon schneller aus als früher…aber die Spieler ändern sich mit der Zeit.
Was natürlich dazu kommt ist dass man heute (wo man älter ist) mehr Stress hat als in der Grundschule, Unterstufe usw und spielen irgendwo auch Stress sein kann, wenn auch positiver (harte Bosskämpfe, Verfolgungsjagdten usw). Wenn man schon ausgelaugt anfängt zu zocken hört man auch schneller wieder auf. So zocke ich an freien Tagen eher längere Zeit als unter der Woche, auch wenn noch genügend Zeit da ist.
Weiß nicht ob das auf andere auch zutrifft aber bei mir isses so^^°

Bei mir kommt es auch aufs Game an. Sachen wie Mario Golf und vor allem Mario Kart zocke ich durchaus mal länger. Mario-Hüpfspiele in der Regel eher kürzer.

MK zocke ich, wenn es mir möglich ist, einmal am Tag. Dafür investiere ich zwischen 30 Minuten bis eine Stunde. Sind gute Fahrer im Raum, ist es fordernd, auch mal a bissi länger. Komischerweise aber so gut wie nie am Wochenende. Mario Golf zocke ich etwa genauso lang am Stück, aber insgesamt seltener. Die Mario-Hüpfspiele sind ein Snack für zwischendurch, da mache ich einen Level durch, manchmal derer zwei und fertig.

Meine Gesamtspielzeit hat sich im Vergleich zu früher durchaus reduziert. Allerdings habe ich auch nicht mehr so viele Spiele gleichzeitig in Bearbeitung.

Also wenn man 'n paar Monate am Stück arbeiten geht und irgendwann überarbeitet ist braucht man erstmal Urlaub. Genauso ists beim Zocken auch. Ich hatte jetzt ein viertel Jahr keine lust aber vor allem auch keine Zeit zum zocken. Die lust kommt irgendwann wieder manchmal braucht man wirklich mal eine Pause.
Vor allem sollte man gegen die heutige Spieleflut ankämpfen und sich nicht mehr jedes Spiel kaufen. Zu viele Spiele auf einmal sind einfach nicht gut.

Bei mir ungefähr das selbe.. Mein Steam Bibliothek ist mit fast 150 Spielen gut gefüllt :smiley: Meist Kaufe ich mir Spiele im Sale und freue mich auf das Spiel. Dann wenn der Download fertig ist, habe ich schon kaum mehr Lust. Die einzigen Spiele die mir zur Zeit noch ein wenig Spaß machen sind die mit Freunden online ( CS, arma,..) hält sich auch in Grenzen

Auch LoL macht mir absolut kein Spaß mehr.. Trotzdem gammel ich abends unter der Woche am Pc und „Chille“ so bisschen bei Skype FB und es ist meist langweilig. Denke das Problem bei mir ist zu große Auswahl an Spielen (wenn was schwer ist wird einfach anderes Game gestartet und nie durchgespielt) und das ich erstmal „satt“ bin.
Meinen Freunden geht es auch so… (Kommt jetzt nicht mit: „macht mal was im RL!“ :D, machen wir schon :stuck_out_tongue: ) Naja, werde erstmal wieder paar Filme/Serien gucken oder mal was entspanntes lesen um bisschen Pause zu machen :wink:

Ich kann die Müdigkeit gut nachvollziehen. In den letzten Jahren ist bei mir auch immer mal wieder die Müdigkeit, bzw. dieses gesättigt sein durchgekommen. Der Grund war hier wohl einfach der Overkill an Spielen. Hab dann längere Zeit kaum noch gespielt und dann irgendwann genauer darauf geachtete, was mir wirklich spaß bringt und was nicht. Erstaunlich, wieviele Spiele ich habe und gespielt habe, die eigentlich keinen Spaß bringen, sondern nur Frust oder Herausforderungen bieten, die keine Befriedigung bringen. Heute spiele ich nur noch, wenn ich auch wirklich spielen will und mache aus, wenn ich merke, dass es keinen Spaß mehr bringt (früher hab ich oft so lang weitergespielt, bis ich echt müde geworden bin). Ich achte viel bewusster darauf, welchen Stellenwert das Zocken jetzt bei mir verdient und einnimmt und ich nehme nicht jedes 08/15 Spiel mit, nur weil es gerade für 20 Euro aufm Grabbeltisch liegt.

Hallo, dieser Thread ist zwar etwas älter, ich hoffe, dass er noch aktiv ist.

Ich habe leider in letzter Zeit genau das selbe Problem, es kommen so viele tolle Spiele raus allerdings wird mir nach 30 Minuten langweilig und die Luft ist raus🙁

Ich hab ein Riesen backlog von mindestens 500 Retail Spielen, d.h. ich könnte eigentlich jederzeit irgendein Spiel hinein legen und los spielen, allerdings gehe ich an mein Regal und sehe diese Masse an Spielen und sag mir dann nein darauf hast du doch kein Bock.

Ich hatte auch schon überlegt, mich von dem Großteil meiner Sammlung zu trennen. Allerdings macht mir das sammeln viel mehr Spaß als das zocken von Spielen weil da hab ich sowieso nicht mehr so viel Zeit.:pensive_face:

Könnt ihr mir vielleicht helfen, wie ich weder die Begeisterung zum Gaming zurückbekomme?

Für mich fühlt sich alles nach Einheitbrei an, da man vieles auch schon gesehen und gespielt hat.

Opemworld Spiele spiel ich gar nicht (mehr), da ich sowieso wenig Zeit im Privatleben habe.

Ich kann maximal nur noch 2 Stunden am Tag spielen danach ist die Luft raus, außer wenn ein brandneues 3-D Mario Spiel zum Beispiel kommt, dann bin ich wieder der Sechsjährige kleine Junge, der vor seinem Nintendo 64 saß und voller strahlender Augen Super Mario 64 gespielt hat.:heart_eyes:

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Es muss halt das richtige Spiel sein und da sollte man sich wirklich von diesem Einheitsbrei trennen, den die AAA-Pubs einem immer wieder vorsetzen und zu den Indies und kleineren Devs spähen, die unglaublich geile Experiences bringen, zu denen die meisten großen nicht mehr in der Lage sind. Celeste, Shovel Knight, Hollow Knight, Subnautica, The Outer Wilds, A Hat in Time, Reventure, Kingdom, das sind alles Spiele, die mich erkennen lassen haben, wie überlegen doch diese kleinen Entwickler diesen großen für mich den Rang ablaufen.

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Genau. Was man dann mal ausprobieren kann, ist ein Spiel fernab des üblichen Beuteschemas zu spielen. Irgendwas kleines oder einfach mal ein anderes Genre. Ich kenne das Gefühl, dass der eigene Backlog etwas erschlagend ist, aber du darfst nie vergessen, dass du am Ende des Tages nichts wirklich spielen „musst“ - wichtig ist, dass du am Ende des Tages einfach eine gute Zeit mit dem Spielen hast. :slight_smile:

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@Tiago @Garo ja, ihr habt schon recht,man sollte sich auch etwas abseits der AAA Industrie mal umschauen. Ich persönlich habe halt nur Shovel Knight und die Shantae Reihe gespielt aus dem Indie Bereich und die waren super :+1:.

Ich habe diese Phasen des Öfteren mal, dass ich tatsächlich zu viel zu spielen habe, aber zu wenig Zeit und zu wenig Lust😔

Aktuell möchte ich Metroid Prime 4 Beyond Zocken , habe aber noch Pokemon Legenden Z-A und Bakeru sowie Astrobot offen.:confused:

Und ab und zu wird ja noch Mario Kart World gespielt.

Donkey Kong Bananza habe ich leider abbrechen müssen, weil es mir persönlich nicht gefallen hat wegen dieser Gameplay Mechanik mit dem zerstören.:man_shrugging:

Von mir der Tipp: Schau, dass du dir keine zu großen Spiele vornimmst. Das deckt sich auch mit dem Rat zu Indie Games abseits des AAA-Spektrums, da diese meist schon durch das geringere Budget überschaubarer sind.

Für mich hat sich in den letzten Jahren die perfekte Spieldauer im Rahmen von 8 bis 12 Stunden herausgestellt. 20 - 25 Stunden sind die Ausnahme, müssen mich dann aber auch voll und ganz fesseln. Alles darüber hinaus rühre ich gar nicht mehr oder nur sehr vorsichtig an, weil ich es vermutlich ohnehin nicht zu Ende spielen kann oder werde.

Das lässt sich mit meiner Vorliebe für JRPGs nicht vereinbaren! :smiley: Ich mag es aber mittlerweile auch ganz gern, wenn Spiele nicht so lang sind. Habe jetzt zum Beispiel viele alte Castlevanias (mit Quicksaves) durchgespielt und damit eine Menge Spaß gehabt.

@NFan90 Welche Spiele magst du denn sonst ganz gerne? Vielleicht können wir dir ja auch ein paar Tipps geben.

Ich würde dir auch zu Indie-Spielen raten. Ich habe das mit der Videospielmüdigkeit selber auch durchlebt, seitdem ich meinen Fokus mehr auf die Indies gelenkt habe ist das aber wieder besser geworden.

Das ist allerdings auch ein zweischneidiges Schwert. Ich glaube ich sehe Triple-A Produktionen sogar noch kritischer, seitdem ich viel im Indie-Bereich unterwegs bin. Das wäre nicht so förderlich für deinen Backlog :laughing: