Welche Social-Media-Kanäle nutzt ihr?

Dank dessen das manche Kanäle auf X echt nett sind bin ich nun bei Bluesky und Mastadon, mein X Account wird nur noch genutzt um von Zeit zu Zeit Kanäle zu sammeln denen ich bei Bluesky folgen kann, oder um die welche noch keinen BSK Acount haben irgendwann wenn es bei denen klappt im Hinterkopf zu behalten..
Was mir wie gesagt an BSK gefällt ist das es scheinbar keine P* Accounts gibt, .. was man aber momentan noch beachten muss ist das die Ipad App zwar existiert, aber noch nicht auf den Landscape Modus ausgelegt ist den man nunmal nutzt wenn man ein Magic Keyboard hat..
Wer mich finden möchte:

Ich hatte mir seiner Zeit mal einen Account auf Twitter erstellt, um mir Gaming-Content anzusehen oder eventuell auch selbst welchen zu erstellen. Allerdings habe ich Twitter bis heute nicht verstanden. Kommentieren? Posten? Liken? Teilen? Das war mir alles zu unübersichtlich oder ich einfach zu blöd dafür. Denn Plattformen wie Facebook nehmen den Nutzer an die Hand, während ich bei Twitter das Gefühl hatte, auf der Pro-Plattform unterwegs zu sein. Nachdem das Unternehmen zu X transformiert wurde habe ich ohnehin völlig das Interesse verloren.

Tatsächlich bin ich aktuell am regelmäßigsten auf Instagram unterwegs. Aber auch hier tatsächlich nur, um Gaming- und/oder Film-Content zu suchten. Na gut, das ein oder andere Handwerksvideo sehe ich mir auch ganz gerne an. Da ich grundsätzlich jemand bin, der gerne persönlichen Inhalt mit der Öffentlichkeit teilt, hatte ich vor ein allgemeines Profil zu erstellen. Mit Bildern aus dem Alltag. Daraus ist bis heute jedoch irgendwie nichts geworden, denn ich habe meine Account-Ideen gefühlt im monatlichen Turnus wieder komplett neu erfunden und irgendwie nichts so wirklich angefangen bzw. durchgezogen. Deswegen schaue ich mir auf IG vorrangig Bilder und Videos anderer an.

Abschließend bin ich dann noch auf Facebook unterwegs. Hier aber mittlerweile mehr aus persönlichem Nutzen heraus. Als Gaming-Redi auf einer anderen Plattform haben wir neben der Hauptseite auch Facebook, Twitter und Instagram für unsere Beiträge genutzt. Hier wurde im Prinzip der gesamte Content parallel zueinander veröffentlicht um eine möglichst große Reichweite zu erzielen. Ich war vorrangig für den Facebook-Part verantwortlich. Daher auch noch der Account. Später kam dann noch eine interne Firmengruppe meines Arbeitgebers hinzu oder mein eigenes regionales Netzwerk aus Nutzern, die mich als Handwerker (spielte mit dem Gedanken mich Selbstständig zu machen) mit Aufträgen oder Neukunden versorgen könnten. Ansonsten kümmere ich mich einfach nur um die Facebookseite des Vereins, in dem meine Mutter aktiv ist. Das war es dann mit Facebook auch schon wieder.

Ich bin und bleibe irgendwie ein Forenmensch. Ich habe Foren schon immer geliebt und ich werde sie weiterhin lieben. Mehr noch, als den ganzen Social Media-Hype, um den man eines Tages leider nicht hinweg kommen wird. Auch finde ich die Diskussionskultur in Foren deutlich angenehmer als z.B. auf Facebook. Das, was dort in den Kommentaren abgeht hat mich schon längst dazu veranlasst, mir weder Inhalt anderer anzusehen, noch in irgendwelchen Gruppen aktiv zu sein. Echt schlimm, weil es praktisch keinerlei Moderation gibt und jeder Dünnpfiff publik gemacht wird.

Ich schaue mal, Reddit scheint mir eine schöne Alternative zu sein. Vielleicht erstelle ich mir einfach mal einen Account und tauche ein wenig tiefer in die Materie ein. Ansonsten hatte ich immer nochmal mit den Themen „Youtube“ und „Twitch“ geliebäugelt. Vielleicht wird eines der beiden Dinge ja auch nochmal angegangen.

Behalt Dir das bei. Warten wir mal ab, was noch mit Twitter passieren wird. Über kurz oder lang kann ich mir aber vorstellen, dass Foren ein kleines Revival erleben werden. Alles kommt ja irgendwann wieder. Facebook spielt gefühlt gar keine Rolle mehr, weil „uncool“. Sobald sich die Eltern auf ner Plattform anmelden, wird es für die Kinder uninteressant. :bg:

Foren haben eben etwas familiäres, wo nicht gleich jeder Hinz und Kunz mit einem Wegwerf-Account seine Parolen schwingen kann (theoretisch). Die Hemmschwelle ist vielleicht auch etwas höher. Und Bots kann man ebenfalls leichter ausmachen. Mir sind Foren auch deutlich lieber. Ist aber vielleicht auch eine Generationen-Frage. Ob die jungen Leute, die mit Twitter & Co aufgewachsen sind, noch etwas mit längeren Posts anfangen können? Das Lesen von teils längeren Postings ist ja etwas fordernder als ein 10-Wörter-Tweet.

Ändern wird sich das aktuell nicht. Auch wenn ich mal mehr, mal weniger Zeit in Foren verbringe, so verbringe ich sie dennoch am liebsten in eben solchen. Ich stimme dir in allen Punkten zu. Vor allem den Punkt mit dem 10-Wörter-Tweet kann ich absolut unterstreichen. :slight_smile:

Ich bin jetzt übrigens auch ganz offiziell auf Bluesky vertreten und hätte auch einen Einladungscode an Stammuser abzugeben. Würde mich freuen, wenn wir uns dort sehen würden. :slight_smile:

Ich habe mich von der klassischen Social Media fast komplett zurückgezogen.

Aufgewachsen bin ich mit einer Forenkultur und nutze derzeit drei verschiedene Foren (NO, Archers-Campfire und Penexchange) und bin bei Reddit angemeldet, lese dort aber vorrangig mit.

Natürlich ist das auch Social Media, aber trotzdem irgendwie relativ distanziert und ich habe nicht das Gefühl, meine Persönlichkeit komplett nackt zu machen.

Richtig viel ist das ja leider bisher nicht los oder?
Werde bisher mit der App noch nicht wirklich warm.

Also die X Alternative haben App Mäßig leider noch ihre Kinderkrankheiten:
Die Bluesky App ist auf dem IPad absolut nicht zu gebrauchen, das ist auf dem IPhone um einiges besser angepasst
Und die Mastadon App geht zwar auf dem IPad, aber da ist dieses Beiträge, Hashtags .. Fenster nicht auf den „Magic Keyboard Modus“ angepasst, da diese dann nur als schmales Fenster an der Seite angezeigt werden, wenn man das Pad dreht wird es aber in einem gut lesbaren neuen Fenster geöffnet..

Nach kurzer Eingewöhnung finde ich die App okay, wenngleich ich manche Sachen noch nicht ganz nachvollziehen kann. Warum wird mir die Antwort auf einen Beitrag angezeigt, nicht aber der ursprüngliche Beitrag dazu? Bzw. man muss den Beitrag dann immer erst anklicken um den Kontext zu haben. Das finde ich etwas schade.

Abseits davon… Ja, es ist noch recht ruhig. Jedenfalls in meiner bubble. Kommuniziere da aber auch kaum. Dennoch fühle ich mich bei X zunehmend unwohl, aufgrund von Herrn Musk. Mir fehlt nur leider DIE Alternative. Bluesky könnte da noch am ehesten rankommen.

Das ist richtig. Dennoch kann man sich auch mal fragen, ob man eine Alternative braucht. Ein Leben ohne Twitter & Co ist möglich :wink: und man verpasst auch nichts.

Ja aber das ist doch kein Argument. Genauso kann dir auch jemand sagen:

„Dennoch kann man sich auch mal fragen, ob man Videospiele braucht. Ein Leben ohne Nintendo und & Co ist möglich und man verpasst auch nichts.“…

Und das sage ich als jemand der Twitter/X nicht wirklich nutzt und Social Media auch eher wie jemand, der noch vor 15 Jahren stehen geblieben ist.

Natürlich braucht das niemand wirklich. Genauso wie man die meisten normalen Medien auch nicht konsumiert nur um sich weiterzubilden bzw. kann man 90% seines kompletten Medienkonsums einschränken und nur noch auf die wichtigste Information kürzen. Denn mehr braucht man nicht.

Wie sehr es aber für jemanden bereichernd ist, weil es ihn unterhält, informiert, mit Leuten verbindet… das kann doch jeder für sich selbst entscheiden.

Das Problem bei allen Open Source-Alternativen aus dem Fediverse sowie generellen nicht Open Source-Alternativen zu großen Plattformen ist halt die Nutzerschaft. Je nachdem wie man diese sozialen Medien verwenden leben die ja von den Inhalten. Egal ob man persönlich mit Leuten direkt kommuniziert oder die Plattformen nur als Infoquelle von „offiziellen“ Quellen verwendet. Man braucht halt die Nutzerschaft. Und was nutzt einem eine Alternative wie Bluesky oder Mastodon, wenn die User nicht da sind? Es bringt nichts.

Ich habe ja nie in Twitter so wirklich reingefunden. Und bin auch froh drum, weil ich dann ja Zeit spare und nichts vermisse, weil es mir ja jetzt keinen Mehrwert gibt. Ich wollte aber mal in Mastodon reinschauen, es bringt aber nichts, weil die Aktivität fehlt und wenn ich es weder als Infoquelle nutzen kann, weil die offiziellen Stellen keinen Account haben noch bei speziellen Themen zu wenig User da sind, um sich über ein Thema auszutauschen dann ist das witzlos.

Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass X/Twitter wird jetzt schon lange totgesagt. Ich glaube nicht, dass es kommen wird. Twitter lebt ja vor allem davon, dass Medienschaffende, Journalisten, Influencer… es als Plattform nutzen um sich gegenseitig zu vernetzen, Buzzwords zuzuschicken, um Trend-Themen festzumachen… daher ist das ja ne Bubble, die oft von der Lebensrealität weg ist. Aber wenn die Leute nicht da sind, fehlt die Funktion. Schon sehr oft haben sich namhafte Leute von Twitter verabschiedet und sind kleinlaut zurück.

Social Media-Netzwerke werden sterben, wenn sie irrelevant werden. Neue werden groß, wenn sie anders sind und Mehrwert bieten. Ich glaube aber nicht, dass jemals ein sehr großer pupulärer Dienst, der eben in der Kritik steht, gegen eine Alternative ersetzt wird, die genauso ist nur ohne die Kritikpunkte. Denn die große Masse ist zu träge zum wechseln und ohne die Masse fehlt die Attraktivität.

Absolut :slight_smile: Muss jeder für sich selbst entscheiden und würde ich auch nie jemandem verbieten wollen.

Auch wenn der Vergleich mit Nintendo & Co. ziemlich hinkt, verstehe ich Deine Argumentation. Nur habe ich das Gefühl, dass die gängigen Kanäle alles tun - nur nicht mehr die Menschen zusammenbringen. Das liegt einerseits an der Hass-, andererseits auch am Mangel einer gesunden Diskussions-Kultur. Alles wird unmittelbar persönlich genommen. Hinzu kommt noch Political Correctness, etc. Unterm Strich sehe ich dann wenig Sinn an einer Plattform, die mir nicht gut tut. Und damit meine ich Twitter & Co. Für die neuen Plattformen kann ich natürlich noch nicht sprechen.

Wenn man keine neuen Kontakte knüpft und sich ständig nur über Tweets und Kommentare ärgert - also letztlich nur aus Gewohnheit oder Sucht auf der der Plattform bleibt -, könnte man sich ja mal eine Auszeit gönnen und sehen, ob es einem damit besser geht.

Genau das sehe ich als Vorteil von Bluesky und Mastodon. Viele Influenzer, Politiker und Firmen haben Twitter als Werbeplattform missbraucht. „Ich hab dies bei Facebook gepostet: …“

Selbst wenn ich diesen Accounts nicht gefolgt bin, hat mir Twitter das permanent in die Timeline gequetscht. Zwischen Werbung und Shitstorm war dann kaum noch Platz fürs Entdecken und Diskutieren.

Mastodon ist zum Diskutieren ein viel besser geeigneterer Platz. Gleichzeitig bin ich aber auch immer in meiner Bubble, auf meinem Mastodon-Server gefangen. Was woanders abgeht, bekomm ich kaum mit (es sei denn, ich folge jemanden auf einem anderen Server).

Bluesky fühlt sich wieder wie Twitter früher an. Wie damals bevor es zum News-Aggregator wurde. Ich befürchte nur, dass es nicht so bleiben wird.

Dass all diese negativen Dinge auf den Plattformen für einen großen Teil der Nutzer so ist, dem würde ich natürlich zustimmen. Deswegen glaube ich auch, dass man die negativen Effekte, die die sozialen Medien gesellschaftlich und systematisch haben auch gerne so bennenen kann und soll. Teilweise sind diese negativen Effekte ja auch gewollt bzw. gerne geduldet, weil dies die Aktivität fördert und somit für die Plattformen positiv ist. Daher wird das ja teilweise bewusst gefördert oder zumindest wohlwollend geduldet.

Aber bei ner Plattform mit mehreren hundert Millionen Nutzer, ist es so, dass selbst wenn nur 90% unterm Strich ne Erfahrung haben, die ihnen nicht gut tut, die 10% bei denen es nicht so ist, immer noch im zweistelligen Millionenbereich liegen. Und von daher wird man immer noch genügend Leute finden, die trotz diesem Sumpf aus Mist eben gute Erfahrungen damit machen und zwar millionenfach. Und in Realität wird es auch so sein, dass es auch eben Leute gibt, die positive und negative Dinge erleben und daraus herausziehen und dann eben ne Bilanz ziehen, dass es sich dennoch lohnt.

Im Endeffekt sind wir uns ja sowohl darin einig, dass jeder Einzelne für sich selbst entscheiden kann und muss, wie sehr es sich lohnt oder nicht. Als auch, dass es für sehr große Teile unterm Strich eher ne negative Erfahrung ist.

Ich glaube einfach nur, dass die Aussage, dass man auch ohne gut klar kommt nichts bringt. Denn die Leute, für die der Rat stimmt und bei denen das wirklich ne gute Idee wäre einfach damit aufzuhören, die werden durch solch einen Rat nicht sagen: „Stimmt, das hat mir noch niemand gesagt und auf die Idee bin ich noch nie gekommen“. Die hören es auch dauernd und wissen es selbst und können oder wollen trotzdem nicht davon weg. Und den Leuten, die was positives dabei herausziehen, für die wirkt es unter Umständen so, als würde man besser für sie wissen wollen, was gut für sie ist oder nicht.

Den von dir negativen Effekten von Twitter und Co stimme ich ja komplett zu. Aber wenn ich jetzt 1000 legitime negative Aspekte am Nintendo-Online-Forum sehe, egal ob veraltete Technik, schlechte Regeln, nicht nachvollziehbare Moderation, zu viel Werbung als auch Shitstorms und dann als Reaktion darauf ein neues Forum mache, wo all das nicht vorhanden ist, aber nur drei User angemeldet sind, so wird das eventuell für die drei User reichen, wenn es den Dreien ausreicht unter sich in der eigenen Bubble zu sein.

Andere User, die beim Nintendo Online-Forum die gleichen Probleme sehen, aber aufgrund der Diskussion mit anderen Usern da sind, die man schätzen gelernt hat, denen bringt das neue Forum mit drei Leuten nichts, weil weder die für ihn wichtigen User da sind, noch gibt es genügend andere User, damit er da neue Netzwerke und interessante Diskussionen knöpfen kann.

Und das ist das Problem von Mastodon, Bluesky oder auch Lemmy als Reddit-Alternative. Die sind frei von manipulierenden Algorhitmen. Auch sind die nicht so werbeverseucht. Auch gibt es weniger Shitstorms und Streit, die sind kein solcher Hexenkessel. Wenn aber die interesanten Dinge ebenfalls fehlen, dann bringt es mir nichts.
Bluesky hat unter 2 Millionen User. Bei Twitter ist das sehr im Wnadel und auch ist da ja auch sehr intransparent was tote Accounts, Bots… sind. Aber es ist im dreistelligne Millionenbereich. Das heißt für einen neuen User ist es 100 Mal wahrscheinlicher, dass er für ihn interessante Posts bei Bluesky als bei Twitter findet. Gleiches gilt für Mastodon. Ist man zufällig in einer Bubble, wie z. B. der Open Source-Bubble wird man für das Sonderthema bei Mastodon genug Leute finden, weil das Theme zur Plattform passt. Aber allgemein ist es halt schwerer was zu finden.

Und das Problem lässt sich so einfach nicht lösen, weil die Plattformen ja nicht wirklich wachsen. Da sind soziale Medien halt anders als reguläre Medien. Klar haben Medien mit mehr Nutzern mehr Geld und mehr Möglichkeiten. Aber abgesehen davon steigt der Nutzwert nicht mit der Anzahl der User (auch wenn gleichzeitig die negativen Dinge auch mehr werden). Und das ist bei sozialen Medien schon so. Ich bin bei Facebook primär für Gruppen. Z. B. lokale Verkaufs, Verschenkegruppen oder auch mal bei Sonderthemen, wenn es nur Facebook-Gruppen gibt. Die Free Your Stuff-Gruppe für meinen Ort hat 30.000 User. Wenn ich Kram, den ich nicht mehr brauche loswerden will, geht das da schneller, als wenn ich ne Open Source-Alternative zu Facebook wähle, wo es solch ne Gruppe wahrscheinlich gar nicht gibt oder die nur 10 User hat.
Als Fan von Homebrew-Handhelds gibt es bei Reddit auf Subreddits wie SBCGaming die meiste Aktivität. Da werden News gepostet und man kann es als Infoquelle nehmen. Hat man technische Fragen gibt es unter den zehntausenden Subscribern im Subreddit Dutzende, die einem auch Fragen beantworten können, die mehr Advanced sind. Ich finde die Änderungen von Reddit blöde. Aber die verschiedenen SBCGaming-Lemmy Instanzen sind tot. Da gibt es keine regelmäßigen News und bei Fragen gibt es halt zu wenige User, als das man da zügig für schwierige Themen gute Antworten bekommt. Und auch wenn es nur um Meinungsaustausch geht, sind solche Diskussionsthreads oft leer, weil die User fehlen. Von daher bringt mir Lemmy nichts.

Gleiches gilt auch für Twitter. Ist man in einer Bubble, wo es auf BlueSky oder Mastodon schon genügend aktive User gibt, dann ist das ne gute Alternative. Aber, dass das der Fall ist, das ist eben nur in wenigen Bereichen so. In der Mehrheit der Fälle gibt es das schlichtweg nicht. Und Mastodon hatte einen kurzen Boost und jetzt hat es BlueSky. Aber bis auf kleine Bubbles, wachsen die Plattformen nicht. Es wird also nicht besser.

Und das sage ich als großer Fan von Open Source, der das bedauert.

Ich sehe da nur eine Lösung und zwar, dass man die großen Plattformen gesetzlich zur Interoperabilität verpflichtet. Dann könnte man da Lösungsansätze schaffen. Dass das aber im notwendigen Ausmaß durchgesetzt wird, halte ich für nicht realistisch.

Mir ist die Sicht zu pessimistisch. Für kommerzielle Content-Creators mag Reichweite das entscheidende Merkmal sein. Die haben ja auch gehofft, dass ihnen alle zu Mastodon folgen und sich dann hinterher ziemlich verwundert gezeigt.

Aber als normaler Mensch finde ich viele kleine Bubbles besser. Ich bin auf einem eher IT-orientierten Mastodon-Server, wo ich über Tech spreche. Auf einem norddeutschen Server, wo ich mich über Ausflugsziele austausche. und auf einem Allerwelts-Server, wo ich über FDP-Volker herziehe. Ich fände es eher schrecklich, wenn ich plötzlich über Wanderungen in der Lüneburger Heide quatschen will, während meine Follower alles hartgesottene GNU-Fans sind, die denken, dass man das Tier nach dem FSF-Maskottchen benannt hat.
Verschiedene Personas sind im Alltag normal. Mastodon bildet das ab.

Inzwischen nutze ich Twitter so gut wie gar nicht mehr. Wenn, dann checke ich höchstens mal die weltweiten Trends. Das wars dann aber auch. Auf BlueSky habe ich ein Profil, aber viel passiert da (noch) nicht. Also auch nicht wirklich zu gebrauchen.

Also bleibt nur noch Reddit und Tumblr übrig - wobei ich beim letzteren nicht weiß, ob man es als „Social Media“ bezeichnen kann.

Also wenn jemand Lust hat nach Bluesky zu kommen hätte ich aus irgendeinem Grund noch 2 Codes ^^
Bluesky und Mastatadon sind vom Aufbau der Beiträge her ein bisschen anders als Twix, beispielsweise hat man dann in der Timeline statt einem Beitrag und dann den Antworten manchmal nur die Antworten, was ein bisschen unübersichtlich sein kann..

Und bei Mastadon sollte man wenn man noch keine 18 ist lieber nicht den Community Reiter auswählen, da kommen manchmal NSFW Bilder und ich weiß echt nicht wieso man sowas tut..

Ich poste momentan nicht so viel, aber schon manchmal bei beiden

Hat sich hier jemand eigentlich schon mal Threads angeguckt? Taugt das was?

Ich habe mal reingeschaut und habs nach ner Stunde wieder deinstalliert. Die Timeline war mir irgendwie zu komisch. Mir wurden alle möglichen Leute angezeigt, was mich alles nicht interessiert hat.

Ich denke mit Mastadon + Bluesky bin ich gerade gut aufgehoben, auch wenn ich gerade nicht dazu komme viel auf eins der beiden zu posten..

Ich hab übrigens jetzt 3 Invite Codes, wenn jemand eine haben möchte, einfach eine nette PN an mich ^^
Ich schätze als Nutzer bekommt man einen Code alle Woche oder wenn jemand keinen Code abbekommt, die kommen wieder..