Ich war damals auf der Suche nach Infos zum (damals noch nicht erschienenen) 3DS und bin dadurch auf NO gestoßen.
Ins Forum bin ich dann so ein bisschen reingewachsen, weil ich wahrscheinlich einfach von Natur aus recht kommunikativ bin, denke ich. Außerdem gibt es kaum einen Ort, an dem man so schön fachsimpeln kann, wie hier. Ich mag die Community und den Umgangston hier echt gerne und sich mit gleichgesinnten zu unterhalten macht einfach Spaß.
Durchaus einige, weil man einfach weniger Zeit hat. Und bevor ich mit meiner Frau zusammegezogen bin natürlich nochmal mehr. Da wurde auch mal mehrmals die Woche nach dem Feierabend die Konsole angemacht und bis zum Schlafengehen gezockt. Jetzt will man aber natürlich auch Zeit mit der Familie verbringen. Vor dem Nachwuchs war der Kompromiss häufiger mal, dass ich auf dem Sofa beim Kuscheln auf der Switch gezockt hab, während mein Frau ferngesehen hat.
Mit dem immer quirrliger werdenden Nachwuchs ist aber natürlich auch das eher schwierig. Wir versuchen da einfach ein gesundes Maß zu finden. Oft nutze ich seine Schlafenszeiten oder ziehe mich mal für ein Stündchen zurück. Neben der Arbeit und dem Versorgen des Kleinen brauche ich manchmal auch Zeit für mich - meiner Frau biete ich das natürlich auch an. Dennoch stelle ich schon fest, dass ich mittlerweile eher mal ein Spiel auslasse, um Zeit für die mir wichtigen Spiele zu haben.
Klingt jetzt irgendwie ein bisschen so, als würde ich der Zeit hinterhertrauern, an der ich auch mal einen kompletten Abend für mich allein hatte - und so ganz leugnen kann ich das auch nicht - aber ich mag den Kleinen für nichts auf der Welt wieder hergeben und ich habe super viel Freude an meiner kleinen Familie. Es ist tatsächlich so, dass sich ein kleines Stück weit meine Prioritäten verschoben haben. Das bedeutet natürlich nicht, dass mir Videospiele nicht mehr wichtig sind, aber würde ich mich oft und lange ausklinken hätte ich einfach ein schlechtes Gewissen. Mich nerven ja schon fast die Arbeitszeiten, weil ich dort einfach so wenig von zu Hause mitbekomme und man en block einfach einen Großteil des Tages nicht da ist. Von daher genieße ich durchaus die Home-Office-Zeit im Moment, weil man zwischendurch mal fünf Minuten rübergehen und Hallo sagen kann.
Wahrscheinlich Final Fantasy. Aber schlicht und ergreifend weil es mich schon länger und als Franchise im Ganzen begleitet hat. Mit deutlich mehr Spielen und Formaten. Bei Persona 4 und 5 hab ich eher das Gefühl, dass es zwei recht intensive oder besondere Spielerlebnisse waren, die man so schnell nicht vergisst. Der Vergleich „Final Fantasy = Quantität“ und „Persona = Qualität“ stimmt aber so auch nicht, weil beides auf extrem hohem Niveau ist. Während Final Fantasy sich aber immer wieder neu erfindet, bin ich mir nicht sicher, ob Persona in der selben Quantität funktionieren würde. Es lebt eher davon wenige, audivisuell stark durchdesignte Spiele mit einer cleveren Geschichte zu bringen. Hier ist sicherlich weniger mehr.