Führungswechsel bei Xbox: Phil Spencer und Sarah Bond sind raus, Asha Sharma übernimmt

Phil Spencer steht für mich sinnbildlich leider für die Post-Xbox-360-Depression der Marke. Das ist natürlich gemein und unfair, weil er ja den Scherbenhaufen überlassen bekommen hat, auf der anderen Seite aber auch Entscheidungen mitverantwortet hat, die die Marke weiter weg davon getrieben haben, was ich als ehemals Hardcore-Fan, für den die Xbox 360 DIE Konsole in meinem Leben war, nicht gutgeheißen habe. Mir ist auch bewusst, dass es vielen gleichgesinnten Gamern meiner Generation, die damals die Xbox 360 gefeiert haben, ähnlich geht. Auf der anderen Seite ist natürlich auch bei mir viel Nostalgie dabei und die Erde hat sich weitergedreht und einige Sachen, die damals cool waren und funktioniert haben, würden es heute nicht mehr. Der Zerfall der Xbox war auch federführend dafür verantwortlich, dass ich vor über zehn Jahren in’s PC-Lager gewechselt und die Xbox war über die letzten zehn Jahre die traurige Nummer vier bei mir nach dem PC, PlayStation und Nintendo. Ich wünsche Phil alles Gute, weine ihm aber auch keine Träne hinterher.

Ich glaube, der Drops ist mit der Xbox leider gelutscht, außer es kommt irgendwann wirklich ein radikaler Einschnitt in der Strategie.