Jeff Gerstmann, seit elf Jahren angesehener Redakteur bei dem Online-Service, verreißt Kane&Lynch : Dead Men so richtig und gibt ihm 6 von 10.
Das
wollte man sich dann bei Eidos offenbar endgültig nicht mehr gefallen lassen. Laut - unbestätigten - Berichten soll das Unternehmen in Folge massiven Druck auf Gamespot ausgeübt haben, und dabei auch mit der Stornierung von sechsstelligen Werbeaufträgen gedroht haben.
Was in weiterer Folge genau hinter den Kulissen vorgegangen ist, ist bislang noch unklar, kurze Zeit darauf wurde Gerstmann allerdings die Kündigung ausgesprochen. Bei CNET heißt es dazu lediglich, dass man keine Redakteure aufgrund des Drucks von Werbekunden hinausschmeiße, ob es einen solchen von Seiten Eidos gegeben habe, wollte man allerdings nicht kommentieren.
Vermutet wird von Insidern jedoch auch, dass der Kane & Lynch-Test nur ein willkommener Anlass für den Rauswurf des Redakteurs gewesen sein dürfte. So sei Gerstmann der Geschäftsleitung schon länger ein Dorn im Auge gewesen, da er mit seinen Berichterstattung bereits mehrmals die Spiele-Publisher verärgert habe.
Ok, summa summarum ist da recht viel vermutet, unbestätigt etc.
Trotzdem, so wie so oft, wenn nur die Hälfte stimmt ist es arg genug.
So sei Gerstmann der Geschäftsleitung schon länger ein Dorn im Auge gewesen, da er mit seinen Berichterstattung bereits mehrmals die Spiele-Publisher verärgert habe.
Äh ja, das werden wohl viele andere Redakteure auch tun! Ich nehme mal an das sich die Aussage auf negativ bewertete Tests bezieht - dann verstehe ich die Geschäftsleitung nicht! Die meisten Redaktionen wollen Spiele objektiv, unvoreingenommen bewerten und der Spielerschaft auch nur die Fakten zeigen. Warum beschwert sich in diesem Fall die Geschätfsleitung das ein Redakteur die Spiele so bewertet wie es viele andere Redaktionen von ihren Redakteuren verlangen?
Ich denke eher das viele Faktoren bei seinem Rauswurf eine Rolle spielen, denn wegen negativen Tests alleine wird doch niemand gefeuert (siehe oben). Was er Tatsächliche Grund für sein Rauswurf gewesen ist werden wir wohl erst, wenn überhaupt, später erfahren.
Nunja, angeblich wurde den Leuten von Gamespot nahegelegt, diesen Jungen zu entlassen, da sonst kein weiterer Werbevertrag erfolgen wird. Da gehts um $$$$, um viel $$$$.
Vom ehemaligen Chefredakteur einer der führenden Magazine
in diesem Bereich weiß ich aus einem Gespräch, dass sie explizit
schreiben, was der Kunde - also sowohl Käufer, als auch der
Anzeigenkunde - lesen möchte. Das ist einfach so und da muss man
zwischen den Zeilen lesen bzw. auch sehr deutlich darauf achten, wenn
mal jemand ausschert. Grundsätzlich kaufe ich keine Spiele mehr,
deren Demo ich nicht vorher getestet habe. Wer keine Demo heraus
bringt, kann mir auch kein Spiel verkaufen. Dann können einem solche
Machenschaften letztendlich auch egal sein. Zumindestens, wenn man
die Pubertät hinter sich gelassen hat und die Wertung nicht mehr der
Gradmesser dafür ist, dass man das Spiel auch haben muss…
Verstehe ich das richtig? Dieser Text ist von einem im heise-Forum angemeldeten User?
Kannst du mal ein Link zum Beitrag posten, bitte.
Grundsätzlich stimme ich ihm/ihr zu, dass wohl viele Magazine geschmiert werden. Doch man muss auch erwähnen, dass sich nicht alle Medien in die Karten schauen lassen. Das wäre ja die Verschwörungstheorie schlechthin…
Meistens schaue ich mir die Duchschnittswertung bei gamerankings.com an. Das ist wohl unabhängig von Pubertät oder Altersturheit ein sehr guter Gradmesser. Aber selbst wenn ein Spiel nicht meinen Wertungswünschen entspricht, lasse ich mich nicht von einem probespiel abhalten. Bestes Beispiel hierfür ist wohl Tischtennis von Rockstar. Auch wenn ich mir nicht vorstellen konnte, dass es sich auf der Wii nicht so gut spielen lässt wie auf der 360… ich wurde nach ein paar Testspielen eines Besseren belehrt und bin froh, dass ich es habe.
Aber die Geschmäcker sind, unabhängig von hohen Wertungen und/oder Verkaufszahlen eben verschieden.
[QUOTE]So sei Gerstmann der Geschäftsleitung schon länger ein Dorn im Auge gewesen, da er mit seinen Berichterstattung bereits mehrmals die Spiele-Publisher verärgert habe.
Äh ja, das werden wohl viele andere Redakteure auch tun! Ich nehme mal an das sich die Aussage auf negativ bewertete Tests bezieht - dann verstehe ich die Geschäftsleitung nicht! Die meisten Redaktionen wollen Spiele objektiv, unvoreingenommen bewerten und der Spielerschaft auch nur die Fakten zeigen. Warum beschwert sich in diesem Fall die Geschätfsleitung das ein Redakteur die Spiele so bewertet wie es viele andere Redaktionen von ihren Redakteuren verlangen?
[/quote]
Weil die Geschäftsleitung kein Teil der Redaktion ist, sondern quasi das Management des Verlags, welches vor allem ein Interesse an Gewinnmaximierung hat.
Verstehe ich das richtig? Dieser Text ist von einem im heise-Forum angemeldeten User?
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Grundsätzlich stimme ich ihm/ihr zu, dass wohl viele Magazine geschmiert werden. Doch man muss auch erwähnen, dass sich nicht alle Medien in die Karten schauen lassen. Das wäre ja die Verschwörungstheorie schlechthin…
Meistens schaue ich mir die Duchschnittswertung bei gamerankings.com an. Das ist wohl unabhängig von Pubertät oder Altersturheit ein sehr guter Gradmesser. Aber selbst wenn ein Spiel nicht meinen Wertungswünschen entspricht, lasse ich mich nicht von einem probespiel abhalten. Bestes Beispiel hierfür ist wohl Tischtennis von Rockstar. Auch wenn ich mir nicht vorstellen konnte, dass es sich auf der Wii nicht so gut spielen lässt wie auf der 360… ich wurde nach ein paar Testspielen eines Besseren belehrt und bin froh, dass ich es habe.
Aber die Geschmäcker sind, unabhängig von hohen Wertungen und/oder Verkaufszahlen eben verschieden.