Habt ihr Lieblingsmarken?

Moinsen!

Mich würde mal interessieren, wie ihr zum Thema Marken steht und ob ihr euch auf bestimmte Marken konzentriert.

Hintergrund ist, dass ich früher eigentlich immer jemand war, der gesagt hat, dass es mir relativ schnuppe ist, von welcher Marke beispielsweise Kleidung ist, solange das Produkt überzeugt. Ein Stück weit ist das bei mir auch immer noch so, aber ich ertappe mich zunehmend dabei, mich auf wenige Marken zu konzentrieren. Nicht, weil ich irgendwie ein besonderer Anhänger der Marke wäre oder so, sondern einfach, weil mich deren Produkte in der Regel genug überzeugt zu haben, um der Einfachheit halber dabei zu bleiben.

Einige Beispiele:

  • Beruflich habe ich immer super Erfahrungen mit Lenovo-Laptops und Logitech-Peripherie gemacht, sodass sich diese mittlerweile zur ersten Wahl gemausert haben.
  • Aufgrund der Synergie-Effekte im Ökosystem nutze ich privat nur noch Apple Geräte (also iPhone, iPad, Watch, AppleTV usw.)
  • Neue Möbel kaufe ich im Grunde nur noch bei Ikea…
  • … und weil es mir irgendwie schwer fällt, passende Schuhe zu finden, lande ich mittlerweile häufig bei Adidas.

Ich merke zunehmend, wie ich mich im Alltag für pragmatische und minimalistische Lösungen entscheide, einfach um Themen vom Tisch zu haben, mit denen ich mich sonst auseinandersetzen müsste.

Geht euch das auch so? Habt ihr Lieblingsmarken?

Da macht der Tiago echt ein Fass auf.
Erstmal Klamotten: Komplett Rille. Kommt eh alles aus irgendwelchen Ausbeuterbetrieben in Bangladesch.
Futter: Mir bummi. Entweder ist es überteuert oder irgendwelcher billig zusammengepampter Müll („Die Tricks der Lebensmittelindustrie.“), oft aber beides.

Auf Arbeit fühle ich mich im Microsoft-Ökosystem ganz gut aufgehoben, im privaten Umfeld, schaue ich mich aber immer wieder nach allen möglichen Alternativen um und bleibe tatsächlich sehr oft bei Produkten von Alphabet (Google) hängen…

Bei Fernseher und Smartphone fühle ich mich eigentlich bei Samsung ganz gut aufgehoben. Von einer Lieblingsmarke würde ich aber nicht reden, vor allem wenn ich bedenke, wie die in Südkorea das Kapitalismus-Endgame spielen und eine zum Untergang verdammte Dystopie zu verantworten haben.

Ich glaube, die einzige Marke überhaupt, der ich wirklich hinterherrenne, ist Nintendo, wobei ich auch über die ständig meckere und die nach und nach zu einer ziemlichen Premium-Marke werden.

Außerdem bin ich irgendwie im Holy-Squad, weiß aber nicht, ob ich das als Lieblingsmarke bezeichnen will. Ich sauf das Zeug halt, weil’s zuckerfrei und lecker ist und ich mag den Style.

Hm, …. In der Jugenzeit war ich bei Kleidung usw. definitiv eine Markensau. Als Leidenschaftlicher Snowboarder mussten damals auch die entsprechenden Klamotten her. Heute bin ich es bei Kleidung zwar immer noch, aber bei anderen Marken und eher aus Bequemlichkeit wie Markentreue. Eine Levi‘s Jeans weiß ich, welche Größe ich bestellen muss, damit die passt usw.

Wo ich es bisher auch immer war sind Autos. Ich hab in 25 Jahren mit Führerschein immer nur eine Marke gekauft. Dank schlechter Erfahrung mit Qualität und Service beim aktuellen Auto, wird das aber der letzte BMW bleiben.

Beim Essen ist es mir egal, da achte ich mehr auf Lokalität wie Marke. Handy ist seit vielen Jahren ein IPhone, weil mir jedes Mal wenn ich am Android Handy meiner Frau was einstellen muss das Grausen kommt bei der furchtbaren (vielleicht nur ungewohnten) Menüführung.

Sonst würd mir aber nichts einfallen, wo für mich Marken eine Rolle spielen.

Jetzt mal sau doof, aber ehrlich gemeint gefragt: Was rechtfertig den massiv viel höheren Preis eine Levis beispielsweise gegenüber günstigeren Jeans?

Mir geht es weniger um die Marke, sondern um gute Erfahrungen mit Produkten von einem Hersteller.

Bei Kleidung habe ich mir eine Jeans-Marke und einen Schuhhersteller rausgepickt, weil ich da weiß, dass das passt und die Kleidung hält (was bei einer Jeans und täglichem Radpendeln nicht selbstverständlich ist).

Wenn überhaupt, dann habe ich bei Videospielen so etwas wie eine Markentreue. Spiele von Tequila Works (schnief) habe ich mir irgendwann blind gekauft. Und auch wenn Skipmore (Fairune, Kamiko) etwas neues ankündigt, kommt es sofort auf die Steam-Wunschliste. Ein Idle-Game? Äh… Ok, wird bestimmt geil.

Ansonsten ist mir die Marke meist vollkommen egal. Werbung fixt mich manchmal an, aber am Ende greife ich dann doch eher zu einem anderen Produkt, weil Preis und Qualität dann wichtiger sind als … “ach, wie gerne hätte ich ein ROSE-Bike” (das ich vermutlich nur haben will, weil die Influencerin darauf so gut aussieht).

Tolles Thema. Bei Nahrungsmitteln hab ich mich auf Alnatura eingeschossen und kaufe meistens diese Marke, bzw Alnatura oder Demeter.

Bei Kleidung bin ich ein alter Sneaker-Freaker und hier ist Nike, speziell Nike Air Max eine fest installierte Grösse bei mir, sowie von Adidas die NMD Reihe. Bei Nike sind es speziell Nike TN und Nike 97er, weil ich die am bequemsten und coolsten finde.

Jeans sind mir relativ egal, hier gibts in den letzten Jahren fast nur H&M sowie C&A, einfach Basic-Schnitte. Ab und zu gibts mal ne besondere Cargo von Stone Island oder Dsquared2, aber in der Regel nur billige Jeans.

Shirts ebenso, kein Augenmerk auf Marken. Lederjacken meist von Gipsy, Brillengestelle von Gucci, TV von Samsung, Auto von Mercedes. Goldschmuck von FBM.

Entschuldige bitte, aber mich wundert wenig, dass du die Produkte von diesen abergläubischen Schwurbelfarmen kaufst. Sorry, das konnte ich mir wirklich nicht verkneifen. Aber jetzt im ernst: Weißt du von den anthroposophischen Ansätzen der beiden Marken und woher der Mist stammt?

Behalte deinen Müll doch bitte für dich, danke.

Nennt man Tourette.

Keine Ahnung, was du gegen die Anthroposophen hast, aber damit habe ich nichts zu tun. Ich kaufe Bio-Lebensmittel in guter Qualität, weils gut schmeckt und gesünder ist als konventionelle Anbauweise. Sollte mittlerweile auch der Hinterletzte verstanden haben.

Da fällt mir natürlich zuerst Nintendo für Konsolen und Videospiele ein! Und bei Smartphones Google Pixel.

Bei Kleidung und Schuhen bin ich eher agnostisch. Klamotten kaufe ich sicherlich zu 2/3 Second Hand, da kann man sich eh schwierig auf eine Marke fixieren. Gibt einige “Zielmarken”, einfach weil die verlässlich gute Qualität + Stoffe liefern und mir die Schnitte taugen - aber am Ende trotzdem viel durchmischt. Wenn neu, dann Hemden / Polos gerne von Charles Tyrwhitt und einfache T-Shirts von Uniqlo.

Möbel sind ebenfalls durchmischt - von simplen Regalen aus dem Bauhaus über Second-Hand (v.a. für Mid-Century Möbel) zu Ikea ist hier alles vertreten. Muss halt einfach passen.

Richtig starke Markentreue habe ich vielleicht noch bei der lokalen Brauerei, die haben das Spezi erfunden. Das von den Münchenern kommt mir deshalb nicht ins Haus.

Objektiv betrachtet rechtfertigt den höheren Preis vermutlich wenig. Gefühlt würde ich behaupten, dass teurere Jeans schon eine bessere Stoffqualität haben und länger die Form halten/nicht so ausleiern.

Aber ist er Preis denn wirklich soooo viel teurer? Eine 501 bekommt man online um die 70 €, teilweise auch günstiger (gerade zb. bei Amazon in meiner Größe um 55 € gesehen). 30 - 35 wird man auch für eine billige bei h&m Kick und ähnlichen bezahlen. Markenkleidung bekommt man online oft sehr viel billiger wie im Laden. Da ist der Unterschied dann nicht mehr so groß.

Demeter begegnet dem Geschurbel ja auch mit einem sehr interessantem Argument:
”Was ist denn bitteschön verkehrt an Esoterik” (Quelle: Was ist falsch an Esoterik? | Demeter )

Mein Lieblingssatz darin: “Esoterisches Interesse hat jedenfalls Isaac Newton nicht daran gehindert, Wesentliches zur Physik beizutragen.” Noch mehr Nonsens geht kaum. Er hat ja nur mal eben 2000 Jahre Geschwurbel über den Haufen geworfen. Feuer, Wasser, Erde, Luft. Das gibt es heute nur noch bei Final Fantasy…

https://www.peta.de/neuigkeiten/schweinebetrieb-ehemaliger-arbeiter/

Gesünder. Aber nicht für die Tiere.
(Man muss bei PeTA natürlich immer berücksichtigen, das alles dramatisiert wird. Hier ist aber der Vergleich von Demeter zu anderen Bauern interessant. Demeter foltert seine Tiere eben auch für den maximalen Ertrag.)

Das ist fair. xD

Anthroposophie hat ihre Wurzel in esoterischer Rassenlehre des Nationalsozialisten Rudolph Steiner und beschäftigt sich mit allem möglichen Schwurbel-Nonsens wie mit Kot gefüllte Tierhörner zu vergraben.
Und dem Bio-Siegel vertraue ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich. Nicht überall, wo Bio draufsteht, sind Tierwohl und gute Produkte drin.

Gar keine Lust mich mit diesen leidigen Behauptungen und Miesmachereien zu befassen. Abgesehen davon ist das hier dafür der völlig falsche Thread. Fresst was ihr wollt und lasst mir meinen Frieden.

Aber das ist ja auch völlig legitim. Das hat sich ja bei mir genauso entwickelt.

Ich muss aber gestehen, dass ich hier auf der Seite von Kunsthaar bin. Oft sind es ja auch gerade die Produkte von Alnatura, Weleda, Lavera usw., die zB. bei Ökotest (nicht zuletzt im Bezug auf Schadstoffe) gut abschneiden.

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Interessante Frage, über die ich noch nie im Detail nachgedacht habe. Was mir spontan einfällt:

Bei Tablets und Smartphones geht bei mir nichts an Apple vorbei. Hatte damals nen iPod touch, weiß gar nicht mehr ab wann genau, aber spätestens Ende 2008 hatte ich einen. Erstes Smartphone war ein iPhone 4 in 2012, und seitdem nie was anderes gehabt. Das wird wohl auch so bleiben.

Und ein Klassiker: Bei Nuss-Nougat-Creme geht IMO nichts über Nutella.

Ist das so? Das wusste ich nicht. Dann entschuldige ich mich bei Kunsthaar. Esotherik möchte ich aber trotzdem nicht unterstützen.

Ich schau tatsächlich öfter mal in die Ergebnisse von Ökotest, wenn ich nach einem neuen Produkt suche. Hier mal etwas willkürlich bzgl. Handcreme:

Und das habe ich so oder so ähnlich tatsächlich schon häufig gesehen.

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Entschuldigung angenommen.

Ich verstehe deine Vorbehalte, ich persönlich jedoch kaufe nur das Produkt und weiss von der Philosophie dahinter nichts, mich interessiert diese auch nicht. Wenn man danach geht, wie böse ein Unternehmen ist, dürfte man gar nichts mehr kaufen, keinen VW, keinen Mercedes, keinen BMW, kein Dr. Oetker, usw weil zumindest die direkte NS Vergangenheit haben. Dazu kommen noch die ganzen Unternehmen, bei denen es mit der Zeit schleierhafter wurde.

Und selbst wenn eine Firma wie Nestle keine NS-Vergangenheit hat, dann ist sie eben anderweitig moralisch verwerflich. Und hier findet sich weltweit vermutlich fast kein einziger Lebensmittehersteller, der kommerziell vertreibt, der wiederum keine bedenklichen Dinger am laufen hat, sei es Ausbeutung oder anderer Dreck. Also bleibt es für mich die Lebensmittelqualität und für die gebe ich gern etwas mehr aus.

Weiß nicht, ob ich von Lieblingsmarken reden würde, aber zumindest Marken, mit deren Produkte ich zufrieden bin und deren Auftreten ich „cool“ finde bzw. mich damit identifizieren kann.

Bei Elektronik eigentlich durchgehend Samsung. Egal, ob TV/AVs, Smartphones, Monitore etc., war ich eigentlich immer zufrieden und greif zu nichts anderen. Selbst bei Bastionen anderer Marken, wie z.B. lange Zeit LG bei OLED, hat man mittlerweile diese mit dem S95 überholt.

Bei Autos war ich eigentlich immer mit BMW zufrieden, von Berufswegen wechselt aber mein Auto viel öfter, als beim Durchschnitt. Meist kann ich mir einen BMW aussuchen, hier und da hatte ich aber Fälle, wo ich etwas anderes nehmen „musste“, da aber auch ganz interessant fand, mal was anderes zu probieren. Bei BMW hatten wir mittlerweile 1er, i4, 5er und aktuell einen 3er Touring - entweder privat oder als Dienstauto - und ich war eigentlich immer zufrieden und hatte nie irgendwelche gröberen Probleme. Ich mag die Designsprache, auch wenn mir nicht jedes Modell gefällt (eh klar) und die Tradition hinter der Marke. Nachdem ich doch mittlerweile fast 33 Jahre alt bin und meine Familie auch immer auf BMW gesetzt hat, war es auch irgendwie ein ständiger Begleiter in meinem Leben. Einen Softspot habe ich aber auch für den guten alten 6er Golf - der hat mich in meinem frühen Erwachsenenleben viel begleitet und viel mit mir durchgemacht :D. Aber da muss ich sagen: mit dem hatten wir deutlich mehr Issues, als mit den BMWs ;). Sonst würde ich gerne mal, wenn es sich ergibt, auch mal einen Mercedes oder Audi etwas länger als Dienstfahrzeug „testen“, aber solange ich die Wahl habe, lande ich doch immer bei BMW.

Bei Kleidung habe ich vor/während der Pandemie viel auf Eterna-Hemden gesetzt, weil ich die von der Qualität und vom Preis voll in Ordnung fand. Nach der Pandemie ist der Dresscode deutlich lockerer geworden, weshalb ich sie nur noch zu Kundenterminen rauskrame. Sneaker bin ich - je nachdem - entweder bei Nikes Air Force 1s oder klassischer bei Adidas Stan Smith zuhause. Je nach Anlass.

Aktuell habe ich ein kleineres Interesse an Uhren gefunden, aber nichts, was vom Preis her absurd wäre. Das Meiste sind dann günstigere Marken wie SEIKO (z.B. Presage Cocktail Time) oder Citizen (z.B. ProMaster), also Uhren im Bereich von 300€-700€, eventuell mal bis 1000€ hoch. Teste mich da gerade so etwas durch, aber bisher nicht wirklich einen Favoriten ausgemacht, jedoch: wenn ich mal dick im Lotto gewinne, würde ich mir eine Omega Seamaster kaufen - und mich dann ärgern, warum man so viel Geld für so etwas „triviales“ wie eine Uhr ausgibt.

Sonst gibt es Marken, die bei mir unten durch sind und die ich im Leben nicht (mehr) anfassen würde.