High-End Retro: Analogue, Polymega und Co.

Mit RetroDeck ist es Plug&Play. Man installiert eine Anwendung und die enthält das Frontend und alle Emulatoren. Das häufiger empfohlene EmuDeck empfinde ich dagegen als ziemliche umständliche Frickel-Lösung.
Aber so etwas wie Spiele mit mehreren Disks oder Wii ist leider immer Gefrickel.

Gamecube-Spiel kann man einfach mit einer gemoddeten Wii dumpen. Dafür braucht man einfach eine Homebrew-App, legt die Disk ein und hinterher hat man 1,5 GB weniger freien Platz auf der SD-Card.

Das bezieht sich vermutlich auf meinen Gedanken im Gedankenthread. Es ist mir natürlich schon gestern klar gewesen, dass dir das klar war. Es ging ja nur darum, dass der direkte Vergleich mal ganz spaßig ist, aber mehr halt auch nicht.

Keine Rechtfertigung notwendig. Man kann Emulatoren schon lange auf allen möglichen Geräten laufen lassen und ich hatte weiter oben beispielsweise die Wii erwähnt.

Ich muss da einhaken, bevor das jemand mitliest und vielleicht missversteht. Wenn da ein ein FPGA benutzt wird, dann ist das in dem Gaming-Sinne keine Emulation, weil wir darunter im Sprachgebrauch beim Gaming Softwarelösungen verstehen. Die ganzen Chinaretrogeräte kommen zwar auch mit Computerhardware, aber die ist eben sehr günstig, weil sie damit Software-Emulationen (wie auch auf Deck usw.) laufen lassen. Mit einem (teureren) FPGA hat man, nach entsprechender Konfiguration, quasi den „originalen“ Chip. Das ist eben der Reiz am Pocket, aber FPGAs haben auch Nachteile, u.a. die Kosten.

Klar in dem Sinne kann man Deck und Pocket nicht vergleichen: FPGA vs Software Emulation, wenn es einem am Ende egal ist wie nahe man der tatsächlichen Hardware kommt hat man mit dem Deck um einiges mehr Möglichkeiten ..
Tetris spielt es so oder so ..

Wo das Pocket allerdings punkten kann ist das Gewicht, da ist das Steamdeck dank des riesigen Display und aller möglicher Hardware Finessen doch ein ziemlicher Ziegelstein dagegen: das merke ich vor allem wenn ich das Deck mitnehmen möchte um im Garten zu zocken: einmal in den Rucksack gepackt könnte man meinen man geht auf 2 Tages Wandertour ..
Das Pocket ist da um einiges leichter ..

Wenn man so ein Gerät aussucht muss man sich ganz genau überlegen: PS2 und Gamecube Emulation, brauche ich sowas unterwegs? Vor allem da diese Konsolen vom Grundkonzept eher für drinnen gedacht waren, wärend zumbeispiel ein Gameboy Spiel um einiges besser in der Sonne sichtbar zu spielen ist..

Wenn ich gerade das Steamdeck dabei hab, hab keine Lust mehr auf OnePiece Odysee und möchte den GBA Titel spielen, dann würde ich warscheinlich auch nicht das Handheld wechseln sondern einfach auf dem Deck weitermachen, aber wenn ich unterwegs nur ein bisschen was zocken möchte wäre wohl das Pocket die bessere Wahl..

Da gibt es dann natürlich noch eine Menge anderer Handhelds, manche sogar klappbar, und für das bisschen PSP und Dreamcast muss es ja kein Steamdeck sein..

Abgesehen davon: Beim Neo Geo Core vom Pocket braucht man spezielle Romsets wärend beim Steamdeck jedes Feld Wald und Wiesen Metal Slug funktionirt ..

Yeap.

Das ist halt so die Sache, die man beim „möglichst nah dran“ am Original eben in Kauf nehmen muss. Im Laufe der Jahre - wir reden hier von Jahrzehnten - gab es immer flexiblere Emulatoren. Mir fiel das zuletzt erst auf, als ich für jemanden seine NES Mini um ein paar Spiele erweitern wollte, was mit entsprechenden Tools nur noch Bedienung war. Ich merkte beim Testen allerdings schnell, dass einzelne Spiele mit dem vorinstallieren Emulator nicht vernünftig liefen und habe daher einen weiteren Emulator hinzugefügt. Ich habe vorher natürlich rückgefragt.

FPGA ist Emulation und das darf man auch so nennen.

In der Retro-Szene hat sich aber so eine Art Retro-Masterrace breit gemacht, die lange Zeit allem außer Originalkonsolen mit Röhre den Spielspaß abgesprochen hat. Sei es wegen Input-Lag, Fehlern in der Emulation etc. Jetzt Emulation neu zu definieren, damit diese Personen ihren Fehler nicht eingesehen müssen, halte ich für unsinnig.

Zumal manche FPGA-Core eben gar nicht versuchen, eine Konsole 1:1 Bit-genau nachzubauen. PSX und auch der neue N64-Core erinnern auf dem MiSTer eher an klassische Emulatoren. Nur fehlt das störendere Betriebssystem.

Ich habe es doch oben schon umrissen. Muss ich jetzt wirklich für den Widerstand zum Trotz in der Breite aus meinem Hardwaredesignpraktikum in Informatik erzählen und dazu noch die Grundlagen erklären? Ein FPGA wird konfiguriert und damit hast du nachher quasi den originalen Chip da liegen. Das gilt ja nicht nur für Chips im Bereich vom Gaming. Nicht umsonst wurden die Erfinder umjubelt. Das ist ja gerade der Reiz vom Pocket, dass dort FPGA verwendet wird. Für eine reine Softwareemulation brauchst du dagegen bei weitem nicht die Hardware vom Analoguepocket und könntest das wesentlich günstiger machen. Um den Unterschied geht es oben. Könnte dich jetzt übrigens verbessern, aber was solls.

Wenn das Thema FPGA einfach währe, würde jeder einen bauen ^^
Am Ende des Tages ist es beim Pocket nur wichtig das man sein Tetris Modul aus der mit kurzen Fingernägeln sehr schwierig zu öffnenden 3th Party Modulhülle popelt, am besten vorher die Kontakte mit einem Q-Tipp (wenn man die schon nicht mehr in die Ohren stecken darf dann haben die damit einen guten Zweck), und diesem speziellen Alkohol reinigt, das ganze in den Pocket steckt, dann erscheint ein Nintendo Boot Logo und es piepst verschiedene Sowjetische Melodien, und man spielt Tetris ^^

Was ich bei der ganzen Fpga Geschichte immer noch nicht verstehe: Der Pocket hat immer noch Handheld Elektronik, eine ganz normale Lipo Batterie mit vermutlich mal um die 6 Volt, wird per USB C aufgeladen,
Wenn ich aber jetzt zumbeispiel einen Super Nintendo via FPGA nachbilde, dann müsste der FPGA Chip doch alles so machen wie die Innereien eines Super Nintendo? Also auch die gleichen Spannungen brauchen müssen weil er denkt er wäre ein SNES..

Oder hat der FPGA immer die selbe Energieaufnahme, egal ob er jetzt denkt er wäre ein Gameboy oder ein Amiga 500 ?

Du hast hinterher EINEN Chip da liegen. Und da die Funktion für den Anwender sowieso vollkommen transparent ist, ist es auch egal, ob du das Chipdesign als Whitebox oder Blackbox betrachtest. Nur weil man einen Chip 1:1 nachbilden kann, heißt es nicht, dass das jeder Core-Entwickler auch tut.

Der DE10 Nano beispielsweise, das Herz des MiSter FPGA, dürfte nicht in der Lage sein, einen N64 1:1 nachzubilden. Das ist aber auch gar nicht der Anspruch des Entwicklers. Er soll die Tests für perfekte Emulation bestehen, d.h. die Instruktionen fehlerfrei ausführen, und dann auch noch Lag-frei sein.

Aber selbst wenn du das Verhalten eines einzelnen Transistors mit vielen Transistoren nachbildest, bleibt es Emulation.

Und genau da ist dein -unvollständiges- Anfänger-Wissen als ehemaliger Hardwaredesignpraktikant eher eine Bürde. Beim Prototyping ist die Möglichkeit, einen Chip 1:1 abzubilden, wichtig. Beim Gaming ist es - außer für Museen und Archive - aber zweitrangig. Dir bringt eine perfekte 1:1-Umsetzung des N64-Grafikchips nichts, wenn du dann nicht mehr die Kapazitäten für den Hauptprozessor hast.

Der erste Analogue, der NES-Nachbau, setzte gar nicht auf FPGAs und wurde trotzdem umjubelt. FPGAs waren später eine Notlösung, weil dem Hersteller die Hardware ausging. Nicht die Technik sondern das Ergebnis begeistert. Die Technik ist für Analogue einfach Marketing-Masche.

Beim Analogue Pocket war das Schwierigste auch nie eine 1:1-Umsetzung des Chipsets. Das gab es bereits fertig in Verilog- Entscheidend war am Ende die Software - häufig fälschlich als BIOS bezeichnet. Und da war die Schwierigkeit, eben gerade keine 1:1-Implementation zu schreiben (Urheberrecht!), aber trotzdem Cycle-akkurat zu funktionieren. Etwas, das Version 1.0 der Pocket-Firmware übrigens nicht geschafft hat. Was der Begeisterung nicht geschadet hat.

Eine akkurate Implementation in Software kann ich dir tatsächlich mit geringeren Hardwarekosten implementieren, ohne dass diese einem FPGA in irgendetwas nachsteht. Das Problem ist, wenn sich der Chipsatz minimal ändert (und das tut eine x86-Architektur leider permanent). Dann muss ich mein OS daran anpassen, dass es sich auf dem neuen Chipsatz exakt so verhält wie auf dem alten. Und auf dem nächsten. Und eigentlich am besten auf jeder aktuellen und alten und zukünftigen x86-Architektur.

Also nutzt man lieber aus Kostengründen Windows oder Linux als Basis. Und genau da fängt man sich dann erst all die Probleme der Software-Emulation ein.

Nur so als Denkanstoß: Donkey Kong im MAME-Emulator ist teilweise eher am Original dran als der OpenFPGA-Core. Denn OpenFPGA kann die Hardware gar nicht vollständig nachbilden.

Vielleicht haben viele kein Interesse daran?
Wobei ja, einen eigenen Chipsatz für einen Mikroprozessor zu designen, gehörte früher zum Informatik-Grundstudium. Auf FPGAs wurde da verzichtet, weil es unnötig teuer und umständlich war. Das wurde in Software-Lösungen realisiert. Weil es für das Ergebnis egal war, ob man das via Software oder Hardware emuliert.

Was ich bei der ganzen Fpga Geschichte immer noch nicht verstehe: Der Pocket hat immer noch Handheld Elektronik, eine ganz normale Lipo Batterie mit vermutlich mal um die 6 Volt, wird per USB C aufgeladen,
Wenn ich aber jetzt zumbeispiel einen Super Nintendo via FPGA nachbilde, dann müsste der FPGA Chip doch alles so machen wie die Innereien eines Super Nintendo? Also auch die gleichen Spannungen brauchen müssen weil er denkt er wäre ein SNES..

Nein, denn es ist nur Emulation. Du emulierst das Verhalten von Einsen und Nullen am Ein- und Ausgang von logischen Schaltungen. Welche Werte du als 1 oder 0 definierst, kann sich dabei vom Original unterscheiden. Auf ein Original-Modul sollte man idealerweise mit der original Spannung zugreifen, um die Hardware nicht zu beschädigen. Da reicht dann aber bei Gleichspannung ein einfacher Widerstand für den Spannungsabfall.

Oder hat der FPGA immer die selbe Energieaufnahme, egal ob er jetzt denkt er wäre ein Gameboy oder ein Amiga 500 ?

Stark vereinfacht: Ja.
Es hängt von vielen Faktoren ab, aber nicht davon, welches System er emuliert.

[i]Ich versteh manchmal nicht, was in diesem Forum los ist. Wieso Menschen, die einmal in Ocarina of Time auf Epona gesessen haben, glauben, sie würden jetzt alles über Pferde wissen und hätten mehr Ahnung davon als langjährige, hauptberufliche Pferdewirte. Und dann wollen sie einem was vom Pferd erzählen.

[/i]

This!

Damit werden so viele Aussagen auf einmal getroffen:

  • Das ist die eine originale Art es so zu spielen wie es von den Entwicklern gedacht war
  • Nur so hat man das gleiche Gefühl wie es früher war
  • Das ist der beste Weg, es zu spielen
  • Alles andere ist nicht original und daher unterlegen

Dass man nur so die Spiele erlebt, wie es früher war und dass das so von den Entwicklern gedacht war, das wird dann sogar noch als objektiver Fakt dargestellt.

Und dabei sind diese Aussagen so nicht automatisch richtig.

Es gibt keine Möglichkeit die Spiele wie früher zu erleben, weil es früher schon keine eine Art und Weise gab die Spiele zu erleben. Denn auch damals haben andere popkulturelle Einflüsse, die Verfügbarkeit von Spielen, wie viel Zeit und Auswahl man hatte … einen enormen Unterschied gemacht. Wer Super Mario World vor Super Mario Bros. 3 spielt, wird Super Mario Bros. 3 im Nachhinein auch anders wahrgenommen haben. All diese soften Einflüsse, die der Spieler mitbringt, machen aber einen erheblichen Unterschied, wie man das Spiel wahrnimmt.
Auch gibt es keine eine originale Möglichkeit. Metroid auf dem Famicom hatte Speicherfunktion. Auf dem NES nicht. Ein Donkey Kong 94 auf dem Super Nintendo ist ein anderes Erlebnis als auf dem DMG. Selbst das SNES mit SCART ist anders als mit Antenne angeschlossen. All die Dinge machen einen großen Unterschied.
Und wenn ich im Jahr 2023 zum ersten Mal Super Mario World spiele, erlebe ich es anders als jemand, der es 1993 gespielt hat. Egal ob auf Röhrer oder per Emulator auf der Switch. Und wenn ich als Retro-Sammler ein originales SNES mit Röhre habe, nehme ich es auch anders wahr als 1993, auch wenn mein Nostalgiegefühl mir sagt, es ist genau wie früher. Von daher gibt es kein objektiv gleiches Erlebnis, welches man da nachstellen kann.

Auch ist das oft nicht die Art und Weise, wie es von Entwicklern gedacht war. Niemand hat sich gedacht, dass Metroid ohne Passwörter funktionieren soll. Auch sind Bugs oft nicht gedacht. Falsche Übersetzungen auch nicht. Multi-Plattformspiele wurden vom Ursprungsentwickler oft nur für eine Plattform intendiert und waren nie für andere gedacht. Extrem oft wollten die Entwickler auch noch andere Dinge einbauen und Limitierungen in Budget oder Speicherplatz oder auch einfach Vorgaben des Publishers zwangen ihn es umzustellen. Von daher stimmt es auch nicht, dass es so vom Entwickler gedacht war.

Und auch alte Versionen haben Fehler. Bugs, Lag und andere Dinge. Sie sind wie oben beschrieben nicht automatisch vom Entwickler so gedacht und gewollt und nicht die eine originale Variante es zu erleben. Wieso sollte es dann objektiv besser sein? Das ist so nicht.

Und Emulation als zusätzliche Möglichkeit ist sehr vielfältig und sie nur abzutun, weil es nicht „Original“ ist, ist halt ne sehr verengte Sichtweise.

Ich denke vieles ist auch Phsysisch bedingt: Ich hab immer noch den Plan meine Tubberbox mit den Gameboyspielen mit nach draußen zu nehmen und die da gepflegt mit dem Analoque Pocket zu zelebrieren, auch wenn ich in meiner linken Arbeitshosentasche eine Pyra hab welche um einiges leichter ist als die 2 kg Module ..

Genau so nutze ich die Emulation auch um zu schauen welche Spiele ich mir noch als Gebrauchtmodul zulegen könnte, so hab ich das vor der letzten Retrobörse gemacht..

Dann bieten manche Emulatoren noch Zusatzfeatures: GBA.Emu hat zumbeispiel die Option das Bild um 90° zu drehen, was bei Flappy Bird GBA natürlich praktisch ist, oder die ganze Emu Ex Alpha Reihe hat dieses super praktische Automatische Savestate Feature was speichert wenn man das Spiel verlässt und lädt wenn man es wieder startet..
Duckstation, was auch auf die Pyra portiert ist hat eine ganze Menge features, darunter eine Mogelfunktion, den Emulator gibt es auch auf dem Steamdeck..,

Für Emulation spricht auch das manche Handhelds in ihrer Original Form absolut unschön zu spielen waren, darunter der Gameboy ohne Beleuchtung, wobei der noch eins der besseren Display hatte..

Ich denke auch, dass das physische Gefühl da auch eine Rolle spielt. Aber auch das ist eher Nostalgie und kein objektiver zentraler Bestandteil des „originalen“ Erlebnisses. Zusätzlich fällt das bei FPGA über MISTer auch weg und dennoch wird es ebenfalls von den elitären Leuten als besser erachtet reine Software-Emulation.

Zuhause kann ich den Reiz von Modulen und Wechsel auch noch total verstehen. Ich bin ja selbst ein Kind der 90er und mit all den Plattformen aufgewachsen. Mit mir macht der Wechsel auch was. Ich überhöhe es halt nur nicht. Unterwegs wiederum fände ich das aber eher lästig. Ich finde ja schon bei der Switch oder beim 3DS störend und da hat man ja relativ kleine Module, die in eine kleine Box passen. Bei originalen GameBoy-Spielen ist es ja schnell super aufwändig mehrere Spiele auf einmal mitzunehmen. Vor allem, wenn man sie noch in der Schutzhülle hat oder gar alle in einer Box. Das würde mir zu viel Platz kosten. Beim Außeneinsatz würde ich da entweder auf originale Module verzichten oder mich auf einige wenige beschränken, die ich dann auch konkret Spiele und nicht einfach nur so, ne komplette Kiste an Modulen mitschleppen, die ich dann sowieso nicht spiele.

Ja Emulatorne bieten viele extra Features. Bugfixes, Fan-Übersetzungen, Romhacks, Savestates, Cheats, diverse Bildanpassungen (Widescreen Hacks; höhere Auflösung - gerade bei polygonalen Spielen oft ne Verschönerung; Shader/Filter…) und so weiter.

Primär finde ich bei dem Thema aber wichtig, dass Emulation auch abseits der Vorteile, die das original nicht hat einfach legitim sind. Wie von Kartoffel erwähnt, wird es ja von manchen Leuten so dargestellt als wäre Emulation per se minderwertig und würde ein unspielbares Erlebnis abliefern. Aber auch wenn ich nur das Spiel spiele und die Zusatzfeatures von Emulation nicht nutze, werde ich mit Super Mario Bros. auch meinen Spaß haben, wenn ich es auf meiner Switch im NSO, einem NES Classic Mini, meinem Super Mario 35th Anniversary Game & Watch, auf der Virtual Console, meinem Raspberry Pi, meinem Steam Deck oder meinem Linux-Retro-Handheld spiele.

Man kann gerne das NES-Modul mit Verwendung der Röhre bevorzugen. Es ist aber nicht so, als würde Emulation da per se ein Ergebnis bringen was so minderwertig ist, wie manche das gerne darstellen.

Wenn ich mein teuer verdientes Taschengeld bei Karstadt für Bubsy auf den Kopf haue, mich im Bus nach Hause wie Bolle auf das Spiel freue und dann vorm Fernseher langsam dämmert, dass ich einen Fehler begangen habe, dann ist es Vintage. Das ist vorbei und wird es nie wieder geben.

Alles andere ist der Versuch, dieses „wie früher“ zu simulieren. Es ist nur Retro und entspricht selbst mit Original-SNES, Röhre und der kindlichen Hoffnung, Bubsy sei ein tolles Spiel, niemals dem Original aus den 90ern.

Mir persönlich ist an vielen Stellen da Bequemlichkeit wichtiger als Authentizität. Ich schneide mir ja auch keinen Vokuhila, bevor ich NES spiele.

Es gibt momentan für einen begrenzten Zeitraum limitierte Transparente Pockets, falls jemand noch keinen hat, ich fände die schon interessant, allerdings hab ich bereits meinen schwarzen den ich nicht so oft nutze wie ich eigendlich möchte, und ich kann noch nicht mal das Dock mit Apple Pay bestellen..
Oder ich probiere das heute Abend wieder aus, dann aber nur das Dock und diese Hülle..

Da die Pyra doch ein bisschen eingeschränkt von den Systemen, und das Steamdeck für Unterwegs viel zu schwer und Groß ist hab ich mir jetzt mal das Anbernic Win600 bestellt, das bekommt wenn es ankommt noch einen USB Stick mit Batocera, da bin ich echt gespannt wie gut ich das hinbekomme .., dazu muss ich halt den ganzen Krempel vom Steamdeck rüberkopieren, aber das war ja sowieso klar..
Zwar steht auf der Dragonbox Seite was das man per SD Karte ein anderes Image booten kann, aber ich finde da auf YouTube nichts weshalb ich da zur Sicherheit einen 512 gb USB Stick vorbereite der klein Genug ist um den oben reinzustecken ohne das was übersteht …
Wenn es da ist, und alles konfiguriert mache ich mal ein Video ^^

Hast du den Win600 aufgrund des Steuerkreuzes bestellt?

Inzwischen gibt es ja einige Geräte mit vergleichbarer oder besserer Leistung und das auch schon für weniger Geld. Auch haben diese Geräte oft einen besseren Community-Support und daher bessere Custom-Firmware sowie auch andere Vorteile. Der einzige Grund warum ich heutzutage noch zum Win600 greifen würde, ist wenn ich ein Gerät haben wollen würde, welches ne bessere Leistung als der Retroid Pocket hat und dennoch das Steuerkreuz oben positioniert hat. Das ist sein einziges Alleinstellungsmerkmal.

Ich habe ja aktuell den Anbernic RG353M. Der ist natürlich nicht in der Lage Gamecube, PS2 oder so abzuspielen. Aber für einen kleinen Handheld im Hosentaschenformat brauche ich das gar nicht. Der ist ja eher für 4:3 und Retro gedacht. Der Nachfolger der RG405M kann etwas Gamecube, Wii und PS2, hat aber das Steuerkreuz unten, was für Retro nicht so gut ist.

Neben meinem 353M nutze ich halt noch meine Switch. Damit kann ich jetzt schon mehr Spiele unterwegs spielen, als ich Zeit zum Zocken habe.

Mein Technik-Budget aktuell stecke ich eher darin für einen aktuellen Desktop-PC zu sparen, weil ich den dann auch abseits vom Zocken verwende. Außerdem werde ich mir den Switch-Nachfolger ziemlich zum Launch holen.

Mir juckt es immer wieder in den Fingern für ein weiteres Gerät. Da würde ich wohl am ehesten zum Steck Deck oder einem Handheld-PC greifen um auch PC-Spiele zocken zu können. Dass das Gerät wuchtig ist stört mich nicht.

Würde ich ein Gerät haben wollen, was weniger wuchtig als ein Steam Deck ist, aber dennoch mehr als ein RG353M/405M und in der Lage ist Gamecube, PS2 und Wii locker abzuspielen, würde ich wohl zum bald erscheinenden AYN Odin 2 greifen. Der ist zwar mit Android und daher stehen weniger PC-Spiele zur Verfügung, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend. Für Emulation, wenn man es weniger wuchtig haben will, wohl aktuell die beste Wahl.

Naja ich wollte halt in dem Fall Dragonbox unterstützen, denn jedes verkaufte Gerät, geht auch in die Refinanzierung des Pyra Projekts und das Aya Neo war mir da zu teuer, die kleinen RG353 wegen den bereits vorbereiteten PS2 Spielen zu schwach, also blieb da erst mal der Win600 ..
Das Gerät dürfte von den Außenmaßen der Switch entsprechen, also fast ideal zum im Rucksack mitnehmen
Zusätzlich hab ich dank Windows hier den Vorteil das ich kleinere Tasks die mit meinem Linux Computern nicht gehen, wie über Itunes neue Intelligente Wiedergabelisten zu erstellen machen kann, oder halt ohne gefrickel ein paar GOG Spiele installieren..

Dann wird in BIOS die Bootreihenfolge umgestellt so das der USB Stick oben ist, und wenn ich es brauche wird Windows 10 gebootet..

Trotzdem hab ich hier nicht das Problem eines reinen Windows Handheld das ich genau dann wenn ich Tetris spielen möchte erst mal ein Update per Zwang installieren muss.. , das Ding bootet in Batozera ..

Ich hab mir übrigens als Tasche die Softtasche von der Switch bestellt, das dürfte passen, und bietet ein bisschen Tarnung vor Nintendo Attentätern ^^

Sehr löblich, dass du Dragonbox unterstützt. Ich bin zwar kein Anhänger des Pyra-Projekts, finde aber generell, dass der Dragonboxshop ne Institution in Sachen Retro und Homebrew ist, deren Unterstützung nie verkehrt ist.

Wenn möglich bestelle ich meine Sachen in dem Bereich daher auch dort. Aber ich würde nicht so weit gehen und mich nur der Unterstützung wegen lediglich auf Hardware beschränken, die es in dem Shop gibt, auch wenn es ansonsten mehr Auswahl gibt. Aber wie gesagt, erfreulich, dass du den Shop unterstützt.

Mit dem Retrosizer kann man übrigens die Grüßen sehr gut vergleichen. Hier mal ein Beispiel: Retrosizer - Compare and explore handheld gaming devices.

Steam Deck ist tatsächlich schon nochmal deutlich wuchtiger als ne Switch oder der Win600. Aber ehrlich gesagt macht, das finde ich so viel nicht aus. Denn gibt es wirklich häufig Szenarios, wo man Platz für eine Switch hat jedoch keinen für das Steam Deck? Gerade wenn man das Gerät in einer Tasche hat, brauch man sowieso einen Rucksack und da bekommt man dann auch die Switch unter.

Meine Switch braucht sogar mehr Platz als ein Steam Deck. Weil ich ein dickes Grip in Verwendung habe, das wiederum macht die Hardware so dick, dass sie nur noch in die vom Hersteller ebenfalls angebotene Hartschaltentasche passt. Das ist schon mega wuchtig. Aber auch da gilt, dass ich ja so oder so einen Rucksack für die Switch dabei haben muss.

Und wenn der Platz wirklich begrenzt ist, dann will ich was haben, dass wirklich portabel ist. Daher der RG353M. Mit ner Softtasche passt der theoretisch in jede Hosentasche und im Winter locker in die Jacke. Damit kann ich zwar weitaus weniger spielen, aber ich habe auch so viele Retro-Spiele auf meinem Pile of Shame, dass ich mich dann für die Male, wo die Switch nicht passt eben auf die Retro-Spiele beschränke.

Ich brauche halt noch was um ergänzend auch PS2, Gamecube und Wii emulieren zu können als auch um PC-Spiele (da vor allem Homebrew- und Indie-Spiele) spielen zu können, die es auf der Switch nicht gibt. AYN Odin 2 wäre super für die Emulation und nicht so wuchtig. Kann aber keine PC-Spiele Bei den PC-Handhelds habe ich irgendwie ein Faible für das Steam Deck, auch wenn es da jetzt Alternativen gibt. In Zukunft wird es daher auf jeden Fall noch ein Homebrew-Handheld für mich sein, ich weiß aber noch nicht welcher.

Meinen RG353M werde ich aber nicht hergeben. Denn der ist mit dem 4:3 Screen und dem kleinen Format halt ne prima Ergänzung zu nem anderen Gerät mit mehr Power.

Ich verurteile keine Sammler und Technikfans, wenn die sich verschiedene Geräte holen, weil die Beschäftigung mit der Technik und das Sammeln für die ein eigenes Hobby ist. Aber wenn man mal in entsprechenden Subreddits schaut, findet man dennoch dauernd Leute, die inzwischen schon dutzende Geräte haben, wo einige in Sachen Leistung, Formfaktor… fast identisch sind. Spielerisch hat man da keinen wirklichen Nutzen mehrere Geräte zu haben.

Dooferweise hab ich gerade im Discord erfahren das der Dragonbox Shop mit den Win600 gar keinen Gewinn gemacht hat weil die wohl zum Selbstkostenpreis verkauft wurden, das nächste wäre ein GPD WIN gewesen, die Dinger sind aber bei etwas unter 1000 € und für meinen Zweck ein bisschen zu teuer ..
Beim Deck ist es auch nicht nur die größe, sondern auch das immense Gewicht was da zu buche schlägt, und vieleicht sollte ich das Deck auch eher in einer Tasche transportieren die nicht noch doppeld so viel breite hinzufügt wie das Originale Carry Case was dabei war.. , das war beim Steamdeck eine Sache die vom Umweltgesichtspunkt aus super ist und war: Das kam in einer Versandschachtel, und darin war das Carry Case mit dem Steamdeck drinn, gut noch eine Tüte drum rum, aber nicht wirklich viel Verpackung..

Gut ich hab ja in der Vergangenheit schon eine Menge bei Dragonbox gekauft, aber das mit dem Selbstkostenpreis beim Anbernic hat mich heute mittag doch ein bisschen getroffen..

EDIT: Scenario mit Platz für Switch aber keinen fürs Steamdeck: Meine Garten Chill Tasche ist genau so groß das das Ipad und ein schmales Handheld was nicht zu lang reinpasst, da ginge das Steamdeck nicht rein, aber die Switch

Mit der Retro Size Seite muss ich die Tage mal rumspielen, danke dafür

Der Garten in dem du chillst, der ist ja entweder am Haus/an der Wohnung oder wenn es sowas wie ein Schrebergarten ist, hast du da entweder ne Gartenlaube und fährst evtl. sogar noch mit dem Auto dorthin. Muss der Handheld, wenn er so groß ist, wirklich in der Chill-Tasche sein, oder kann man wenn man dann spielen will nicht einfach zum Haus, zur Gartenlaube oder zum Auto laufen, um ihn da rauszuholen. Bzw. Wenn ich einen 400€-Handheld habe, würde ich mir nicht nochmal einen anderen 400€-Handheld kaufen, nur weil er in eine bestimmte Tasche nicht reinpasst. Da würde ich mir entweder ne andere Tasche kaufen oder wenn ich wirklich die Tasche nicht austauschen bzw. den Stauraum generell nicht vergrößern will bzw. kann und dieses Szenario dauernd vorkommt, mir fragen, ob das Steam Deck an sich eher die schlechte Wahl war und ob man nicht hätte direkt ne Alternative in Betracht ziehen sollen.
Aber eigenltich finde ich es es ja okay, jeder kann ja seinen Bedarf da selbst definieren. Das ist nur die Frage, die ich mir stelle.

Ich selbst würde da wie gesagt ganz anders vorgehen. Dann lieber bei allen Szenarien wo der große Handheld nicht passt, den ganz kleinen mitnehmen und wenn ich doch den großen will eben die Tasche ändern. Weil mit nem ganz kleinen hat man halt ein ganz anderes Einsatzgebiet als mit zwei Handhelds mit ähnlichen Betriebssystemen, ähnlicher Leistung und noch relativ ähnlicher Größte (beide zu Groß für Hostentasche und auf jeden Fall muss man im Alltag ne Tasche haben).

Ich bin übrigens sehr auf das Win600 gespannt. Kannst dann ja mal davon berichten.

Ich denke ich schiebe hier das Scenario nur vor um noch ein neues Spielzeug zu bekommen ^^
Das Steamdeck bleibt ja für die ganzen Steamspiele, die man dann gechillt irgndwo im Haus spielen kann, selbst mit der dicken USB C Powerbank komme ich beim Deck nicht wirklich weit was die mobile Spielzeit angeht..

Unser Garten erstreckt sich ein paar 100 meter in die Länge, und der Platz wo ich dann halt im Liegestuhl liege und Videospiele, und da hab ich halt lieber alles in einer Tasche die dann auch nicht zu schwer ist..

Zusätlich hab ich schonmal den Fall gehabt das mein Vater was an den Bienen gearbeitet hat und ich dann nicht mehr da vorbei gehen wollte, beispielsweise beim Honigernten werden die dann etwas stechlustiger, und dann muss ich halt vom Liegestuhl aus runter übers Feld und auf der anderen Seite wieder ins Grundstück rein .. da ist es um einiges angenehmer wenn man nur die Tasche schultern muss und nicht noch das Steamdeck dabei hat..