Minderjährige mussten Wii U herstellen: Nintendo äußert sich dazu

Das ist leider eine Tatsache der heutigen Zeit. Und wir sind, genau genommen, dran Schuld. Würdet ihr lieber ein T-Shirt für 20 oder für 30 Euro kaufen ? Klar, das für 20. Aber um diesen Preis anzubieten muss der Hersteller nun mal sparen wo es denn nur geht, Material, Arbeiter und auch deren Lohn.

Wenn jeder in dieser Welt den gerechten Lohn für seine Arbeit bekäme würden wir bei fast jedem Produkt 5-20 Euro mehr zahlen. Und wer entscheidet sich auf dauer für die teureren Produkte wenn er auch die billigen haben kann :wink:

nein. wie bereits gesagt betragen die Lohnkosten an einem T-Shirt nur 0,20€ würde man diese Lohnkosten verdoppeln, hätten die Arbeiter in Asien einen Lohn von dem sie leben können!

Lustig ist nur das die teuren t-Shirts für 120€ aus der selben Fabrik kommen wie die T-Shirts für 10€. Noch schlimmer wirds bei Hosen was KIK für nen 10er Raushaut verkauft, verkaufen manche fürs 30fache obwohl es durch die selben Hände geht…
Der Preis sagt NICHTS über die Qualität und die Herstellung aus, oft sind billigere NoName Marken sgar besser als teure Markenware

Selbst Firmen die sich bei uns scheinheilig gegen Kinderarbeit einsetzen setzen im Ausland voll darauf egal ob nun Nike Adidas oder sonst ne bekannte Marke. Alle paar Jahre gibts nen neuen Skandal und alle sind ganz „überrascht“.

Überraschend finde ich das in China minderjährige Praktikanten nicht gestattet sind, bei uns ist so etwas normal ^^

Willkommen im Kapitalismus :wink: Von den 120 Euro sind dann 20 Euro das T-Shirt und 100 Euro der Name der draufsteht. Aber das gibt es überall, egal ob bei T-Shirts, Autos und besonders auch Elektronik. Kann man denke ich wenig ändern …

Es gibt hier auch Azubis usw. die nicht 18 sind und arbeiten …

Es waren doch nur Praktikanten! [/cynicism off]

Das Nintendo in Kinderarbeit produzieren läßt ist schlimm genug… wobei es mich auch nicht wirklich überrascht, da das im asiatischen Raum, wenn auch inzwischen vielerorts verboten, leider immer noch üblich ist… was mich aber überrascht und weit mehr schockt als die eigentliche News, sind die Statements, die hier von einigen gemacht werden… denn daß es so ist, wie es ist, ist schlimm aber wie gleichgültig das scheinbar vielen hier ist, finde ich wesentlich schlimmer… sicher kann man als Konsument nur bedingt Einfluß darauf nehmen, wie und wo die Produkte, die man konsumiert, gefertigt werden… zumal man oft auch wenig bis gar nichts darüber erfährt… aber Gleichgültigkeit bewirkt, daß sich an solchen Bedingungen nie was ändern wird… wenigstens dann, wenn man weiß, was passiert, sollte man handeln und nicht wegschauen…

Und nur mal so am Rande, viele von euch sind kaum älter als diese Kinder und sollten sich daher vielleicht mal überlegen wie es wäre, wenn sie, statt mit der WiiU spielen zu können, sie herstellen müßten, damit ihre Eltern und Geschwister wenigstens etwas zu beißen haben, von medizinischer Versorgung und Bildung, etc. mal ganz zu schweigen… ich glaube, dann wäre es nicht mehr so egal… seit lieber froh, daß ihr in diesem Luxus-Land leben könnt und setzt eure Möglichkeiten die dieser Luxus mit sich bringt dafür ein, anderen, denen es nicht so gut geht, zu helfen… und sei es nur dadurch, daß ihr nicht wegschaut sondern euch als Konsumenten stark macht für diese Kinder, in dem ihr klar macht, daß ihr solche Bedingungen nicht billigt…

das ist mal 'ne Ansage!

Kinderarbeit gibt is übrigens nicht nur außerhalb Europas. In Portugal ist Kinderarbeit auch sehr verbreitet und hat jetzt in der Krise wieder hochkonjunktur!

Übrigens ist das auch ein Grund gegen Globalisierung zu sein ^^

Und dann?
Keiner von uns weiß wer das Zeug zusammengebaut hat und selbst unternehmen die sich gegen Kinderarbeit engagieren nutzen auf der andren Seite genau diese führ ihre Fabriken in Thailand und co.
Man kann nicht mal irgendwas mit „Made in Germany“ bedenkenlos kaufen, denn die Rohstoffe können dennoch aus den armen Ländern kommen..

Oder hier wird nur verpackt :bg:

Stimmt das reicht ja auch schon, da müssten wirklich schärfere Gesetze her damit man sich halbwegs sicher sein kann

@Rixas: Du hast dich nur auf einen kleinen Teil meiner Aussage bezogen… ich sagte ja, daß man leider oft gar nichts über die Hintergründe der jeweiligen Produkte weiß… aber wenn man weiß, daß sie z.B. in Kinderarbeit hergestellt werden, sollte man meiner Meinung nach ganz klar Stellung beziehen und den Herstellern zeigen oder zumindest verdeutlichen, daß man das nicht billigt und ihre Produkte im Zweifelsfall nicht mehr kauft, um den Druck zu erhöhen, diese Bedingungen abzustellen… und oftmals ist es übrigens gar nicht so schwer herauszufinden, wo und wie Produkte hergestellt werden… man muß sich nur mal informieren… das Internet macht´s möglich… tolle Erfindung… :wink:
Und das, worum es mir aber vorrangig ging ist, daß einige hier zu allem Überfluß auch noch äußern, daß es ihnen egal ist, wenn hier Kinder ausgebeutet werden, um Produkte möglichst billig zu produzieren, damit sich Unternehmen auf diese Weise die Taschen vollstecken können und das finde ich - sorry für den Ausdruck aber - zum kotzen!! Zu bequem zu sein, seinen eigenen Konsum zu überdenken oder gar einzuschränken ist das eine aber solche Statements gehen in meinen Augen gar nicht…

Und es ist im Übrigen völliger Blödsinn, wenn man sagt, man kann das nicht beeinflussen oder sogar verhindern… wenn alle so denken würden, daß sie nicht wegschauen und konsequent darin wären, Unternehmen die mit solchen Methoden produzieren zu meiden, würde die Unternehmen ganz schnell andere Wege suchen um ihre Produkte günstig aber zu fairen, menschenwürdigen Bedingungen zu produzieren… denn das geht, das zeigen Bewegungen wie z.B. Fairtrade…

Nur die meisten Menschen sind leider zu bequem sich zu informieren und in ihrem Konsum konsequent zu sein und das spielt diesen Unternehmen in die Karten… denn solange sie Abnehmer für ihre Produkte finden, werden sie auch nix ändern… das ist klar…

Die Leute sind sich nicht zu bequem, sie werden von den Konzernen hinters Licht geführt. Wozu haben wir Volksvertreter, damit die uns sagen „Der Konsument entscheidet mit seinem freien Willen was er kauft und was nicht“ oder haben wir Volksvertreter damit sie das Volk vertreten uns Gesetze dagegen machen und Konzerne sanktionieren?

Wenn ich absolut alles boykottieren würde, was irgendwie ethisch und moralisch falsch hergestellt wurde, egal ob Kinderarbeit, Regenwaldabholzung, Massentierhaltung oder etc. pp. dann dürfte ich gar nichts mehr kaufen in Deutschland. Wie soll man Produkte boykottieren, wenn man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat weil die Konzerne einen verarschen? Der Konsument kann da wenig bewirken. Gesetze schon viel mehr. Aber die Konzerne haben eine Lobby der Konsument nicht weil es Volksvertreter leider nicht gibt in Deutschland.

@Rowdy: Wenn jeder die eigene Verantwortung an Institutionen wie den Staat abgibt, dann machen wir uns zu willenlosen Marionetten der Unternehmen, das ist richtig… aber gerade deswegen sage ich ja, daß jeder selbst die Verwantwortung für sein Handeln übernehmen muß… gerade wir Deutschen sind Meister darin, die Verantwortung für unser eigenes Handeln immer auf andere abzuwälzen… das geht ja schon bei der Wahlbeteiligung los… gemäß den Devisen „Sollen doch die anderen wählen“, „Die machen ja eh alle was sie wollen“ und „Ich kann ja eh nichts ändern“… Aber gerade wenn ich davon ausgehe, daß unsere Regierungsvertreter nichts taugen, sollte ich selber versuchen etwas zu verändern und bei mir anfangen und nicht darauf warten, daß andere das für mich übernehmen…

Und der einzelne Konsument kann ein bißchen was bewegen und viele noch viel mehr… :wink:

Und es stimmt schlicht weg nicht, daß man nichts mehr kaufen kann, wenn man bestimmte Bedingungen nicht fördern will… es gibt an und für sich genügend Alternativen, denn es gibt durchaus Unternehmen, die verwantwortungsvoll produzieren… man muß sich als Konsument halt nur informieren… und daß das extrem teuer wäre, wie hier mehrfach angeführt wurde, stimmt auch nicht… die Unterschiede im Preis sind meist nur minimal… um das Beispiel mit den T-Shirts mal aufzugreifen, Fairtrade-T-Shirts gibt es bereits ab unter 14 EUR… das ist ja wohl nicht teuer…

Na dann bauen wir doch einfach alle selber unsere Konsolen…

Der Chef von Foxconn sollte nicht so viel in Geld rumschwimmen…klingt leicht übertrieben aber warum wenig zahlen für die Mitarbeiter/in wenn er viel verdient?:ka:

Wo kommt den nur der Mythos des „bösen“ Westens und der armen, ausgebeuteten „dritten“ Welt her? Besonders China in dieser Auflistung dürfte schwer zuhalten sein. Es gab dort nie einen „starken“ Westen. Schone sit Menschengedenken hat sich das Land abgeschottet, von kleinen Handelsposten, von z.B. Britten abgesehen. Und hier war und ist der „Westen“ ein Partner auf Augenhöhe. Wobei ich sagen würde, in der Neuzeit waren die Chinesen am längeren Hebel. Und selbst heute ist die Mär vom bösen „Imperialisten“, der die Kommunistische Partei bedroht. sehr schwach. China ist das eins der reichsten Länder der Welt (Devisen und Rohstoffe). Hier den Westen die „Schuld“ zuzuschieben verklärt den Blick und relativiert die Verantwortung Chinas und ja, auch Afrikas.

Sollten die Löhne überall gleich sein, stehen halt andere Faktoren für Firmen im Vordergrund. Schon heute siedeln chinesische Firmen in Amerika an, weil durch steigende Lohnkosten in China und sinkende Kosten in Amerika, die bessere Infrastruktur den Ausschlag gab. (Leider kein Link, war ne Doku an einem Fallbeispiel im Deutschland Funk (Stahlindustrie).