Möglicher Hinweis auf Earthbound/Mother im Westen

Kam nicht drumrum mir doch mal Giygas anzusehen bzw den kompletten Bossfight und die Geschichte rund um die Entstehung von Giygas etc.

Ist das ganze Spiel so krank und verstörend, oder ist das nur der Boss? Das ist ja meeeeeeega krank für ein Nintendo Spiel oO

Naja, die Mother-Reihe ist insgesamt schon sehr abgedreht. Aber ich würde nicht sagen krank. Es ist halt mal erfrischend anders. Es fällt halt vor allem durch die teilweise sehr abstrusen Charaktere und Gegner auf. So kämpft man beispielsweise gegen Büroleute, verrückte Taxis oder „Kotzehaufen“ (einfach mal nach Big Pile of Puke suchen). Wenn man bedenkt das man dann noch eine Weltraumfliege/mücke hat, die gegen Giygas kämpft ist das halt schon mal was anderes. Vom Prinzip her ist es ja wie jedes andere RPG auch.
Das coolste ist übrigens Ness Dad:
Er ist die einzige gute Möglichkeit um im Spiel an Geld zu kommen. Er überweist einem in regelmäßigen Abständen Geld, welches man dann an einem Bankautomat (ATM –> Automatic Teller Machine) abholen kann. Und es gibt noch einen mysteriösen Fotografen, welcher in regelmäßigen Abständen Erinnerungsfotos macht, sobald Ness an einem neuen Ort ist.
Das sind so die normalen Dinge, die mir bezüglich des Spiels noch einfallen. :wink:

Konnte jetzt auch nicht anders, als den Endkampf anzusehen… Holy crap. Wenn ich das an einer echten Konsole zocken sollte, ich würd vor Schiss eher aus dem Fenster springen. Die letzten Sekunden sehen und hören sich an, als wäre das Spiel komplett zerstört, und Glitches in Videospielen sind eine der Sachen, die mir extrem viel Angst einjagen. Das Ende ist einfach krank, und sowas auf einer Nintendo-Konsole… oO Wenn man die Hintergründe kennt, wird’s nur noch schlimmer. Ich hab auf YT gelesen, dass Gyigas eine Art Ansammlung von Emotionen und Energie ohne Gehirn ist, und Vorlage für den Kampf soll gewesen sein, als der Serienschöpfer als Kind in einem Horrorfilm eine Vergewaltigung gesehen hat und traumatisiert war. .:-/

Naja das ist zwar alles reichlich abgedreht, aber nicht wirklich gruselig oder verstörend, finde ich…

@nerd

[spoiler]Itoi glaubt als Kind eine Vergewaltigungsszene im Kino gesehen zu haben. Interessant ist, dass es „nur“ ein Mord war, bei dem eine Frau stranguliert wird, aber wie auch immer… Entscheidend ist, was Itoi GLAUBTE gesehen zu haben. All diese Emotionen und seine Erinnerungen sind in Giygas eingeflossen, weshalb er auch Dinge wie „es schmerzt“ von sich gibt. Es gibt sogar Wilde Fan-Theorien, die besagen, dass der Spieler dort eine Abreibung durchführt. Im Hintergrund wabbelt dieses rote etwas vor schwarzem Grund teilweise so, dass die Form an ein Baby erinnert. Hinzu kommt ja auch noch, dass der Weg nach Giygas hin wie Eingeweide aussehen und das Spiel in Japan „Mother“ heißt. Inwiefern man das alles ernst nehmen sollte ist fraglich… Bestätigt ist nichts und viele sagen, dass wenn Itoi in einem Interview bereits so offen über sein Trauma und über Giygas spricht, sowas eigentlich hätte fallen müssen.

Was Fakt ist, ist die Tatsache, dass der Spieler Giygas nie besiegt hat. Im ersten Teil verjagd man ihn nur und um zweiten Teil ist er mitlerweile so mächtig geworden, dass er Körper und Verstand verloren hat. Letzten Endes stirbt er durch die Gebete der vielen Menschen die man trifft. [/spoiler]

Zu den Fantheorien: Ich denke, solche Theorien kommen immer dann auf, wenn eine unheimliche Stelle da ist. Der Endkampf ist es sicher. Ebenso bei Lavandia Town in Pokemon Rot/Blau/Gelb, eine recht unheimliche Melodie. Da heißt es, die Musik habe japanische Kinder in den Selbstmord getrieben.

Ich halte übrigens beide Geschichten für nicht wahr.