ich würde eher sagen das die komplette Gen ps5/Series/Switch schon sehr mit frischen und vor allem bockstarken new IP Exclusives geizig war
aber aus Sony Sicht ist es wirklich schade das man diesmal keine heftige neue bahnbrechende Franchise/IP ala Bloodborne , Horizon , Spiderman , God of War , Uncharted , The Last of Us und Co gebracht hat
es kommt zwar noch Wolverine aber das wars gefühlt auch an möglichen Exclusive Blockbustern (gilt btw auch für Team Xbox und Nintendo)
Neue IPs, ja. Exklusives nein. Selbst jetzt zum Ende der Switch ballert Nintendo noch ordentlich raus (Echoes of Wisdom, Mario Party, Mario & Luigi Brotherhood). Wenn man die Anzahl an Exclusives anschaut, dann reicht das von der Menge her ja allmählich für Playstation 6-10, was Nintendo auf der Switch veröffentlicht hat.
Und wenn man mit Indiana Jones, Fable, Avowed, South of Midnight, MFS 24, Stalker 2, Project: Mara, Everwild und The Outer Worlds 2 jetzt schon von Xbox überholt wird, dann heißt das schon einiges.
Weiß man eigentlich, woran Naughty Dog momentan arbeitet? Aber ich gebe euch völlig recht. Mit der Entscheidung, die ehemals exklusiven Spiele auf den PC zu bringen, hat sich Sony nichts gutes getan. Es bleiben für die PS als Argumente fast nur mehr, dass man sich nicht um PC-Specs kümmern muss und, dass die Konsole billiger in der Anschaffung ist wie ein Gaming-PC. Dann ist aber schon bald aufgeräumt.
Bei dem ganzen Trubel rund um The Last of Us (nicht zuletzt auch wegen der Serie), würde es mich wundern, wenn da nicht ein dritter Teil als nächstes kommen würde.
Und die Tatsache, dass es ein geführtes System ist, bei dem man sich um nichts kümmern muss. Natürlich ist das beim PC mittlerweile auch besser und komfortabler geworden (und die Konsolen ihrerseits unkomfortabler, da auch diese mittlerweile regelmäßig Patches und Installationen verlangen…), aber letztendlich kann ich mich bei einem PS5-Spiel immer drauf verlassen, dass es ohne Hickhack und „Wenn und Aber“ auf meiner PS5 läuft. (Außnahmen wie der desaströse Cyberpunk-Release auf den alten Konsolen damals mal außen vor gelassen.) Ich muss mich nicht um Treiber, um Antivir oder was auch immer kümmern… einlegen und loslegen ist bei der Konsole oftmals noch möglich - teilweise sogar während die Installation noch im Hintergrund läuft.
Natürlich ist das System dadurch auch limitierter und natürlich hat ein richtig potenter PC auch das bessere Ergebnis, aber ich persönlich kann mich mittlerweile auch ganz gut mit einem eingeschränkten System arrangieren, mit dem ich mich dafür weniger auseinandersetzen muss.
Ich halte Nintendo für nicht vergleichbar.
PlayStation ist auf dem Weg, eben keine Konsole mehr zu sein, sondern eine Gaming-Plattform, die eben auf Konsole und PC funktioniert. Eine Richtung die Microsoft ja längst und viel konsequenter eingeschlagen hat. Was auch total Sinn macht, wenn man eine Hardware nicht wirklich mit Gewinn verkaufen kannt, und die Einnahmen nur aus Spielen stammen. Und die Konsolen technisch eh nur PCs mit abartigem DRM sind. Und weil Spiele in der Entwicklung so verdammt teuer sind, dass man neue Zielgruppen braucht.
Und das ist doch eine tolle Entwicklung: Wenn du Sony-Spiele zocken willst, aber mit XBox-Controller (oder im Masterrace-Stil Demon Souls mit Maus und Tastatur), dann habe Spaß. Ich sitz lieber auf der Couch, weit weg vom PC, und habe eine Hardware, von der ich weiß, dass gekaufte Spiele darauf problemlos laufen (äh … Cyberpunk …).
ABER: Astro Bot, Final Fantasy 7-2, The Last of Us 2 Remaster sind 3 PlayStation-Exclusives, die dieses Jahr bei Metacritic eine 90±Wertung bekommen haben. Es gibt genau 0 Switch- oder Microsoft-exklusive Spiele, mit einer Wertung ab 90 in diesem Jahr.
Bin bei UNCLDNS. Nintendo besucht man hier nicht zu nennen. Die haben diese Generation einfach ABARTIGST geballert. Klar, nicht allzu viele neue IPs. Dafür erfinden sich ihre Bestands-IPs immer wieder neu. Das kann man von einem Spider-Man 2 oder Horizon 2 nicht behaupten.
:ka: wie z.B. ? Kirby in mehr 3D würde ich gelten lassen . oder meinst du das 27ste Zelda jetzt endlich mit Zelda ? die Sport Games ? , die Mario Partys ? die New Super Mario Bros Wörld Dinger ? Yoshi und Donkey ändern sich auch nie .. wie Animal Crossing oder Fire Emblem .. ich bin verwirrt :ka: es gibt eh verdammt wenige IP´s die sich wirklich neu erfinden . dann könnte man ja auch diverse Final Fantasy Games hinzufügen da sie stets mit anderen Kampfsystemen und Co daherkommen
bei 20 + 9 Zelda Games sollte das ja auch eigentlich logisch sein oder ?
das du da zwei Franchises (Spidey und Horizon) erwähnst die gerade mal einen Nachfolger (und mit Miles ein Standalone DLC) aufweisen können hm hm . dabei wagt sich Horizon sogar in Lego und VR Welten . sogar ein MMORPG (von den Guild Wars 2 Machern) soll in Arbeit sein
Wenn man A Link to the Past, Ocarina of Time, The Minish Cap, Wind Waker, Skyward Sword, Breath of the Wild und Echoes of Wisdom nebeneinander hält, sollten einem die stilistischen Unterschiede schon aufgefallen. Das ist eine Serie und natürlich gibt Elemente die sich wiederholen aber die Spiele entscheiden sich schon stark von einander.
Der Unterschied von Horizon Zero Dawn und Horizon Forbidden West war, die völlig bescheuerte Sony-Agenda, warum Aloy jetzt hässlicher sein muss, als im Vorgänger.
Und ja es gibt ein Spiel für Sonys überteuerte Brille aber es gab auch Wario Land für den Virtual Boy So what? Beides Nischenprodukte. HZD muss erstmal eine Legacy wie TLoZ aufbauen, dann kann man weiterreden.
Bei Spiderman hatte man dreimal das gleiche Spiel geliefert. Miles Morales war ein eigenständiges Spiel! Wurde so beworben und bepreist. God of War Ragnarök hat auch Null Innovation zum Vorgänger. Demon’s Souls ist ein 1:1 Remake. Astro Bot ist mega aber auch nur eine Erweiterung zum Playroom. FFVIIR2 kann man von mir aus positiv erwähnen aber selbst FFXVI wird laut Naoki Yoshida für die Xbox erscheinen.
Bei dieser Generation hat Sony einfach verkackt und kann nicht mit Nintendo mithalten. Kaum Exclusives und wenn da Innovationslose Nachfolger oder Remakes.
Ich finde hier liest es sich als wäre einer fleißiger als der andere, wenn er mehr oder bessere exklusives hat und dass der einzige Grund für Exklusiv-Spiele bzw. deren Mangel an der Leistungsbereitschaft bzw. Faulheit begründet ist.
Das ist aber nicht so. Es sind einfach die äußeren Umstände. Mit dem Wechseln in die Generation N64/PS1 hat Sony die Marktführerschaft auf dem Markt für Heimkonsolen übernommen. Seitdem wird Nintendo primär für Eigenmarken und Exklusivspiele gekauft. 2/3 bis 3/4 aller verkauften Switch-Spiele sind Eigenmarken und andere Exklusivspiele für die Switch. Da der Durchschnittspieler 8 - 9 Spiele für die Switch hat und man sehr viele Spiele hat, die so extreme Millionenseller sind, kann man davon ausgehen, dass der Durchschnittspieler zwischen 0 - 2 Spiele von Third für die Switch hat. Dass es insgesammt immer noch 2/3 bis 3/4 sind, liegt daran, dass die Leute mit mehr als 30, mehr als 50 oder mehr als 100 Spielen prozentual auch mal 50% oder weniger an Exklusivspielen besitzen. Das heißt also, die überwältigende Mehrheit kauft Nintendo eigentlich nur für die Exlkusivspiele und kauft dann gelegentlich einmal ein Third Party-Spiel. Und das schon seit Jahrzehnten. Und daran hat sich Nintendo orientiert und muss daher auch Exklusivspiele liefern.
Bei Sony ist das anders. Da wird der Anteil an Eigenproduktionen etc. schon immer weniger als 50% sein. Da gehen auch die Verkäufe mehr in die Breite. Es gibt keine Spiele mit mehr als 25 oder gar 50 Millionen verkauften Einheiten. Selbst mehr als 25 Millionen kann man in der Sony-Historie an wenigen Beispielen abzählen und mehr als 10 Millionen ist auch nicht so oft dabei. Und davon sind oft viele Titel sogar Third Party-Spiele. Während bei Sony in den Top 3 der meistverkauften Spiele auch Third Party-Titel befinden, ist bei der Switch das meistverkaufte Third Party-Spiel auf Platz 24.
Das alles soll heißen, seit Jahrzehnten hat es sich etabliert, dass die Kunden Nintendo-Plattformen für Nintendo-Spiele kaufen und bei Sony nicht. Prozentual verkaufen sich die Eigenproduktionen von Sony mehr als die eines Third Party-Herstellers aber die Mehrheit der gesamt verkauften Spiele sind dennoch Third Party. Das hat sich jetzt seit Jahrzehnten so etabliert, aus sehr sehr vielen Gründen.
Und wäre Sony in der Situation von Nintendo, würden die auch ähnlich wie Nintendo handeln und umgekehrt genauso. Von daher sehe ich den Output jetzt nicht als Zeichen von Fleiß an, auf keiner Seite, sondern als eine aus der Situation heraus gewachsenen Marktposition.
Ich finde hier liest es sich als wäre einer fleißiger als der andere, wenn er mehr oder bessere exklusives hat und dass der einzige Grund für Exklusiv-Spiele bzw. deren Mangel an der Leistungsbereitschaft bzw. Faulheit begründet ist.
Das ist aber nicht so. Es sind einfach die äußeren Umstände. Mit dem Wechseln in die Generation N64/PS1 hat Sony die Marktführerschaft auf dem Markt für Heimkonsolen übernommen. Seitdem wird Nintendo primär für Eigenmarken und Exklusivspiele gekauft. 2/3 bis 3/4 aller verkauften Switch-Spiele sind Eigenmarken und andere Exklusivspiele für die Switch. Da der Durchschnittspieler 8 - 9 Spiele für die Switch hat und man sehr viele Spiele hat, die so extreme Millionenseller sind, kann man davon ausgehen, dass der Durchschnittspieler zwischen 0 - 2 Spiele von Third für die Switch hat. Dass es insgesammt immer noch 2/3 bis 3/4 sind, liegt daran, dass die Leute mit mehr als 30, mehr als 50 oder mehr als 100 Spielen prozentual auch mal 50% oder weniger an Exklusivspielen besitzen. Das heißt also, die überwältigende Mehrheit kauft Nintendo eigentlich nur für die Exlkusivspiele und kauft dann gelegentlich einmal ein Third Party-Spiel. Und das schon seit Jahrzehnten. Und daran hat sich Nintendo orientiert und muss daher auch Exklusivspiele liefern.
Bei Sony ist das anders. Da wird der Anteil an Eigenproduktionen etc. schon immer weniger als 50% sein. Da gehen auch die Verkäufe mehr in die Breite. Es gibt keine Spiele mit mehr als 25 oder gar 50 Millionen verkauften Einheiten. Selbst mehr als 25 Millionen kann man in der Sony-Historie an wenigen Beispielen abzählen und mehr als 10 Millionen ist auch nicht so oft dabei. Und davon sind oft viele Titel sogar Third Party-Spiele. Während bei Sony in den Top 3 der meistverkauften Spiele auch Third Party-Titel befinden, ist bei der Switch das meistverkaufte Third Party-Spiel auf Platz 24.
Das alles soll heißen, seit Jahrzehnten hat es sich etabliert, dass die Kunden Nintendo-Plattformen für Nintendo-Spiele kaufen und bei Sony nicht. Prozentual verkaufen sich die Eigenproduktionen von Sony mehr als die eines Third Party-Herstellers aber die Mehrheit der gesamt verkauften Spiele sind dennoch Third Party. Das hat sich jetzt seit Jahrzehnten so etabliert, aus sehr sehr vielen Gründen.
Und wäre Sony in der Situation von Nintendo, würden die auch ähnlich wie Nintendo handeln und umgekehrt genauso. Von daher sehe ich den Output jetzt nicht als Zeichen von Fleiß an, auf keiner Seite, sondern als eine aus der Situation heraus gewachsenen Marktposition.
Naja, das kann man jetzt wahrscheinlich drehen und wenden, wie man will.
Natürlich kann man sagen, dass es bei God of War, Spider-Man und Horizon kaum Innovationen zum Nachfolger gab - dem gegenüber stehen aber Spiele, denen man einfach wenig ankreiden kann. Alle Spiele haben sich toll verkauft und sind Kritiker- und Publikumslieblinge. Ich habe Horizon Forbidden West zwar noch nicht gespielt, habe aber grundsätzlich schon Bock drauf, WEIL es eben mehr von dem ist, was mir ganz gut gefallen hat. Das kann man natürlich nicht endlos weiterführen, aber mit ein bisschen Abstand zum ersten Spidey, hatte ich mit Miles Morales schon eine Menge Spaß.
Und um das Ganze mal auf Nintendo umzumünzen: Natürlich sind Spiele wie Mario Wonder oder Zelda Echoes of Wisdom innovativ. Mit Mario Wonder hatte ich so viel Spaß, wie schon seit langem nicht mehr, mit einem 2D-JnR und war regelrecht traurig, als es dann vorbei war. Nintendo erfindet das Rad jetzt aber auch nicht neu: Wer Super Mario World nicht mochte, dem wird auch das rund 30 Jahre später erschienene Wonder keinen Spaß machen. Ganz böse runtergebrochen ist es immer noch das selbe Spiel - nur eben angereicht mit viel Kreativität. Ähnliches kann man über Echoes of Wisdom sagen, das im Kern zwar das selbe Spiel bleibt, aber ein anderes Konzept verfolgt.
Versteht mich nicht falsch, ich persönliche sehe da auch große Unterschiede zwischen der Innovation in einem Echoes of Wisdom und einem Spider-Man, aber ich bin mir nicht so sicher, ob das Außenstehende auch so sehen würden, wenn man sich zum Beispiel Links Awakening als Vergleich ranholt.
Ist doch aber irgendwie auch ganz cool, dass dieser Vergleich wieder rangeholt wird. Bislang hieß es ganz schön oft „Nintendo macht halt sein eigenes Ding. Das ist mit Sony oder Microsoft nicht vergleichbar.“
Ich war dezent irritiert, als ich das erste Mal davon gehört hab. Majima als Pirat ist selbst für Like A Dragon Verhältnisse etwas random oder nicht?
@K-I-T-N
Ich möchte die von dir genannten Zahlen jetzt nicht in Frage stellen, zweifle aber die Aktualität an, gerade wenn man bedenkt wie gut sich Indie Spiele und z.B. JRPGS auf der Switch verkaufen, an denen Nintendo ja einen unglaublich kleinen Teil hält. Gerade weil die Switch nicht nur von den Fanboys gekauft wird, ist so erfolgreich. Weil die Switch switched und weil tatsächlich für jeden was dabei ist. Auf der anderen Seite hat die PS4 in erster Linie von ihren First Party Spiele gelebt, während man diesen auf PS5 an einer Hand abzählen kann. Also es gibt da einen gewaltigen Unterschied zwischen PS4 und PS5 und das ist ja auch aktuell das Problem von Sony.
Während der First Party Support, um den es hier ging, von Nintendo unglaublich hochgehalten wird.
@Tiago Darüber hinaus kann man sagen, dass jede „Seite“ sich die Positiv und Netaivbeispiele herauspickt, die zum eigenen Narrativ passen. Mehrere Mario Party-Ableger pro Plattform ist auch nicht kreativ. Genauso wenig wie die NSMB-Reihe und Mario Kart und Smash als solches sind auch nur Iterationen des gleichen Grundspiels. Und bei Sony wird man im Gegenzug auch Kreatives finden. Ich finde aber sowieso, dass Kreativität an sich auch kein Selbstwert ist.
Ich spreche mal für mich. Ich hatte meinen Spaß mit Spider-MAn, Miles, Horizon ZD und God Of War. Aber auf „nochmal quasi das gleiche“ habe ich bei den repetitiven Checklist-Open-Worlds ohne eine größere Innovation nicht wirklich Bock. In derZeit, in der ich mich ein drittes Mal durch New York schwinge, um Icons auf einer Map abzuhaken kann ich zwei Nintendo-Spiele durchzocken, die sich eben nicht wie ihr Vorgänger anfühlen.
Deshalb werde ich mir wohl nur GoW Ragnarök holen und die anderen beiden liegenlassen.
@K-I-T-N ich gebe dir in fast allem recht. Was man aber auch nicht außer acht lassen dar ist, dass (ich mag das Wort nicht aber verwende es jetzt trotzdem mal) Causualgamer haben meistens nicht eine Switch, eine Playstation und einen PC/Xbox gleichzeitig wie der Eine oder Andere von uns, sondern entscheiden sich für eine der Plattformen. Die Entscheidung wird dann wohl anhand der Exklusiven Spiele getroffen.
Zur Abwechslung mal eine Neuigkeit zu einem Videospiel (Ich weiß, sehr gewagt…).
Die ersten Wertungen für Sonic X Shadows Generations sind da und bei Metacritics erreicht das Spiel aktuell eine Durchschnittswertung von 80, was für ein 3D-Sonic-Spiel herausragend ist. IGN, welches als eher „Sonic-kritisch“ gilt, vergab dem Spiel sogar eine Wertung von 9/10. Was aus den Tests hervorging ist, dass die Shadow-Kampagne etwa fünf Stunden lang ist. Zum Vergleich: „Bower’s Fury“ ist ca. drei Stunden lang. Anbei findet Ihr das IGN-Testvideo:
Wenn man Dizzy’s Candy Quest für den Game Boy Color, Horizon Forbidden West und Lego Horizon nebeneinander hält, sollte einen der grafische und gar spielerische Unterschied deutlich auffallen.
Ja, manche Teams bei Nintendo haben die Vorstellung, dass sich ein Spiel immer durch mindestens ein wesentliches Spielelement vom Vorgänger unterscheiden muss.
Manchmal ist das genial, wie Mario Galaxy. Wobei ausgerechnet dessen zweiter Teil, das einfach mehr vom selben liefert, zu den besten Spielen gehört, die Nintendo je geliefert hat. Weil man sich einfach darauf fokussieren konnte, geile Level zu bauen. Und das abgefeierte Tears of the Kingdom war ein Standalone-DLC zum Vollpreis.
Häufig sind diese Spielelemente aber dämlich. Nehmen wie Zelda EoW: Man kann Betten spawnen. Also muss man Betten spawnen, immer und überall. Und dieses Konzept funktioniert nur halbgar, also kann man sich doch jederzeit in Link zurückverwandeln, um den Schuften ein Schwert um die Ohren zu hauen (statt eines Betts). Oder Paper Mario Origami King: Die Prämisse ist ja lustig, aber dem wird dann alles untergeordnet, sogar der Spielspaß.
Wobei man auch nicht die vielen Nintendo-Spiele vergessen darf, die auch nur iterativ weiterentwickelt werden, jeweils mit kleinen Änderungen: Pikmin, Animal Crossing, Pokemon, Mario Kart. Sogar Zelda, das jedesmal eine andere Welt präsentiert, hat sich doch spätestens mit Skyward Sword ziemlich abgenutzt, weil es dann doch immer das gleiche Spiel mit derselben Story war.
Wii Sports Club (du musst jeden Modus einzelnd kaufen oder das Spiel abonieren) oder Mario Strikers für die Switch (bereits bezahlte Inhalte wurden erst später geliefert) würde ich auch nicht mal als iterativen Fortschritt bezeichnen, sondern als schrittweise Rückverdummung.
Ich mag neue Spiele, ich mag auch eine Wiederkehr bestehender Spielideen. Außer man melkt eine Marke so wie Assassins Creed oder SteamWorld.