Philosophie I

Da ich ein sehr nachdenklicher Mensch bin (-was ich nicht sage um mich zu erheben, sondern um die Sache zu erklären), und manchmal nächtelang wach liege und darüber sinniere was das ganze Leben ausmacht und warum das schlechte im Leben überwiegt. Ich versuche immer wieder Menschen in ihrer denkweise zu verändern.
Also meine Absichten sind nur gut! Ich versuche lediglich die Welt um mich herum zu verbessern - nicht nur um meinetwillen.
Alles was ich hier schreibe, versuche ich für jedermann verständlich auszudrücken (-nicht das ich es anders könnte … aber manche Wörter werde ich einfach umschreiben).
Desweiteren ist alles was ich hier schreibe auf rationalen menschlichen Denkens aufgebaut, dh. ich werde nichts erwähnen was über das normale denken des normalen Menschens dieser Welt hinausgeht (da wird sich Qbrick freuen :wink: ).
Ich hoffe ihr bekommt durch das, was ich schreibe einen denkanstoss und wendet es in euerm Leben an …


I

Wie könnte man es schaffen, das alle Menschen sich zumindest von Natur an verstehen? So das man immer weiß, das alles was er sagt ernst gemeint ist und kein Falsches Wort von seinen Lippen kommt. Wie kann man das Risiko, das Kriege entstehen auf nahezu null bringen? Kurz: Wie kann man das Paradies auf Erden erreichen?
Um es ganz allgemein und umfassend zu sagen - ohne auf nähere Details einzugehen: Jeder Mensch muss er selber werden - sozusagen sein unverfälschtes Ich finden. Man hätte daduch das maximum an indevidualität erreicht und soetwas wie „Mainstream“ würde nicht existieren.
Um sich selbst von den Einflüssen zu befreien, die man schon sein lebenlang gesammelt hat, muss man sich erst über diese bewusst werden!
Denn was tragen wir an unserm Leib? Wie reden wir? Gibt es mehrere Charakter-Varianten von mir? Verhalte ich mich verschiedenen Leuten gegenüber verschieden?
Das größte und auch fatalste an den Menschen ist, dass sie immer versuchen sich gegenseitg was zu Beweisen! Zu zeigen das man jemand ist und das man eine Berechtigung hat zu leben und akzebtiert zu werden. Durch dieses Verhalten haben sich - je nachdem was man dem anderen beweisen möchte - Gruppierungen gebildet. Die eine Gruppierung Schlägt andere zusammen um sich zu beweisen; andere beklauen Menschen oder Morden sogar - was die extremsten Fälle sind. Meistens bewegt es sich aber auf „niedrigerer“ Ebene. So dass man sich in einer bestimmten Form artikuliert oder Anzieht oder bestimmte Materielle Dinge braucht um sich den anderen überzuordnen oder man beleidigt andere bzw. läster um sich selber besser darzustellen. Das kann dann schon so weit gehen, das man vor seinem geistigem Auge Menschen sieht denen man gefallen möchte, wenn man sich das und das Kleidungsstück oder die und die Anlage kauft.
Man lebt eigendlich nur um den anderen Menschen zu gefallen! Man deviniert seine darseinsberechtigung dadurch wie angesehen man ist. Das geht von kindesalter bis zu fasst zum Tod so (wobei ältere Menschen eigendlich immer merken worum es im Leben eigendlich ging). Denn es geht nicht um Geld, Rum, Erfolg oder was auch die zeitgenösische Propaganda weis machen will! Man brauch weder Geld noch andere Materielle Dinge um in dieser Welt jemand zu seien … man muss nur man selber sein! - alles andere kommt von allein!

Aber wie kann ich mich ändern? Wie kann ich das Gefängnis indem ich Lebe verlassen?
Als erstes muss man sich klar werden, was man darstellen möchte bzw. zu welcher Gruppe man gehört … betrachtet erstmal alles ganz objektiv und distanziert. Überlegt ob ihr euch verschiedenen Menschen gegenüber unterschiedlich verhaltet; ob ihr einen anderen Wortschatz euern Eltern gegenüber euern Freunden pflegt.
Überlegt ob ihr andere erniedrigt und über sie Lästert nur um euch besser darzustellen.
Hört auf auch über alles aufzuregen und unfreundlich zu seinen - denn ihr seit nur unfreundlich weil es andere zu euch waren und später werden andere unfreundlich sein wir ihr es zu ihnen wart … so wird das nie ein ende haben.
Überlegt wer Ihr wirklich seit und was andere Menschen aus euch gemacht haben.
Denn wenn ihr euer unverfälschtes Ich gefunden habt, dann werdet ihr merken wie unnötig es ist sich zu verstellen, unfreundlich zu seien und hinter Geld, Rum, Erfolg und Anerkennung hinterherzujagen.
Stellt euch mal vor alle Menschen wären sie selber, man hätte das verlangen jeden zu grüßen weil man das gefühl hat jeden zu kennen weil sich keiner verstellt. Auf lange Sicht gesehen bräuchten wir kein Geld und jeder würde nur dem Job nachgehen, den er selber Liebt und alles würde auf gegenseitigkeit beruen.
Ich schwelge in utopischen gedanken die niemals eintreffen werden solange es verscheidene menschliche Gruppierungen und die Propaganda des Fernsehens und der anderen Medien gibt (Hört auf eure Zeit mit Fernsehen zu verschwenden und geht lieber euern Begabungen nach und perfektioniert sie!).

Ich höffe ich kann euch ein stückweg damit verändern und ihr denkt darüber nach. Es ist schwer sein wahres ich in dieser kaputten Welt zu finden! Ich lasse mich auch noch oft verleiten und beleidige bin unfreundlich.

Und vergesst nicht: Zu euch selbst zu finden hat nichts damit zu tuen nihct mehr gerne Fernsehen bzw Filme zu gucken oder bestimmte Musik zu ören oder zu zocken … man betrachtet nur alles mit anderen Augen. Man versucht beim Multiplayer zb nicht mehr um jeden Preis zu gewinnen und regt sich unnötig auf es geht um Spaß (obwohl gewinnen auch schön ist :bg: ). Bei Musik und Fernsehen, erkennt man die falsche Propaganda und erfreud sich an Filmen und serien die einfach spaß machen zu gucken!

Nun denn: Auf eine Bessere Welt

Das nächste mal gehe ich ein wenig ins detail: es wird um Prinzipien gehen… das Geschwür dieser Welt

Schön und gut, allerdings bin ich der Meinung, dass es die vollkommende falsche Angehensweise ist, da es nicht sinnvoll ist zu versuchen seine Mitmenschen in ihrer Denkweise verändern.

Ich habe mich mit solchen Themen auch schon oft befasst; unter anderem auch mit diversen Sichten des Leben (siehe mein Skriptum vom letzten Jahr: Die 4 Welten des Lebens). Nunja auf jeden Fall weiß ich, dass es dir nachdem du das geschrieben hast besser geht. :wink:

Greetings by Chinalink

Warum sollte es falsch sein menschen zu verändern? Die welt tut das mit jedem in die falsche Richtung! Ich möchte niemanden von eine Sekunde auf die andere Verändern sondern nur denkanstöße geben. Bessern kann sich jeder Mensch - nur wie das will ich beantworten.

Und besser geht es mir leider nicht. Da meine Sorge um diem Menschheit mich bis ins Grab verfolgen wird.

Das mag euche in bisschen übertrieben vorkommen … aber so bin ich. Wenn andere Zeitung lesen und Fernseh gucken denke ich über diese Welt nach … und jede Sekunde die ich darüber sinnieren verstärkt sich die Sorge um jeden einzelnen Menschen in mir.

Original von DMgrafik
Denn wenn ihr euer unverfälschtes Ich gefunden habt, dann werdet ihr merken wie unnötig es ist sich zu verstellen, unfreundlich zu seien und hinter Geld, Rum, Erfolg und Anerkennung hinterherzujagen.

Das unverfälschte Ich, die Buddha-Natur.

Original von DMgrafik
Stellt euch mal vor alle Menschen wären sie selber, man hätte das verlangen jeden zu grüßen weil man das gefühl hat jeden zu kennen weil sich keiner verstellt. Auf lange Sicht gesehen bräuchten wir kein Geld und jeder würde nur dem Job nachgehen, den er selber Liebt und alles würde auf gegenseitigkeit beruen.

Was du ausdrückst, verstehe ich als das Erkennen, daß der Mensch ebenso zum Universum gehört, wie eine Sonne, ein Berg oder ein kleiner Kieselstein.
Wenn diese Erkenntnis, die für jeden Menschen greifbar ist, verstanden worden ist, dann ist auch der Mensch, den du nicht kennst, dir nicht mehr fremd.

Wir unterscheiden uns lediglich in den Wegen, die wir gehen: Du suchst diese Erkenntnis außerhalb deines Selbst, in etwas, daß du Gott nennst; ich suche diese Erkenntnis in mir selbst.
Wir beide suchen aber das Gleiche, eine spirituelle Erkenntnis vom Ich, vom Platz des Menschen im Universum.
Was meinst du dazu?

WIr Menschen sind mehr als ein Kieselstein oder die Sonne. Irgendwas ist anders am Menschen. Jeder merkt es und jeder weiß es im Grunde: Irgendetwas unterscheidet uns vom Rest … das wir lieben können das wir Fühlen und Denken.
Das man sich selbst findet ist das erste was man tuen sollte. Doch dort hört alles noch nicht auf. Man muss sich fragen wer oder was Gut oder Böse definiert. Denn wenn man ganz man selber ist, tendiert jeder zum Guten und wird ein angenehmer Freundlicher Mensch.
Das das außschließlich an einem selber liegt ist schwer zu glauben da es ja auch das Böse gibt.

Dort fängt Gott an und hört die Selbstfindung auf … da hört das auf was man nicht mit dem reinem Ich definieren kann: Gut und Böse und der Wunsch nach gutem aber die durch den drang der Welt dendenz zum Bösen.

Der Platz des Menschen im Universum ist höher als alles andere … es hört sich sehr arrogant an aber irgendwie dreht sich doch alles um die Menschen … oder kommt es nur mir so vor? Aber woher kommt das?

Original von DMgrafik
Der Platz des Menschen im Universum ist höher als alles andere … es hört sich sehr arrogant an aber irgendwie dreht sich doch alles um die Menschen … oder kommt es nur mir so vor? Aber woher kommt das?

Eine selbstbezogene Täuschung. Wenn der Mensch tot ist, verwandelt er sich in Gase, Flüssigkeiten und in Materie festen Aggregatzustands. Alles verwandelt sich und das tut es ständig, ohne Ende. Der Mensch ist davon nicht ausgenommen und ebenso nicht sein Geist.

Man kann es sich so vorstellen, daß der Stein, auf den du so selbstbewußt trittst, die gesamte vor dir dagewesene Menschheit einschließt.

Das größte und auch fatalste an den Menschen ist, dass sie immer versuchen sich gegenseitg was zu Beweisen!

Hmm, ich kann nur meine Auffassung wieder geben:

Das ist der Siegertrieb, der in allen Menschen drin steckt, imho
Siehst du es nicht gerne, dass bei einer Diskussion, deine Argumente gewichtiger, als die deines Gegenüber, sind? Das steckt in jedem Menschen; ist so eine Art Instikt. Man müsste schon diesen Gen ausschalten, der dafür zuständig ist :-)/

Das was du in deinem Text erzählst hat nichts mit Philosophie zu tun, eher mit Kommunikation. Ein Mensch versteht sich mit einer anderen Person hervorragend, aber mit einer ganz anderen Person versteht er sich nicht. Woran das wohl liegt; vllt. an ihm selbst. Man sollte sich hinterfragen warum man die eine Person nicht mag; vllt. sind die eigenen menschliche Züge schlecht?

Warum ich das sage?

Wenn du denkst, dass deine Gedanken richtig sind (im Grunde genommen sind keine Gedanken falsch) aber versuche nicht deine Meinung anderen aufzudrücken. Viele mögen sowas nicht, wenn man ihnen mit der Wahrheit daherkommt.

Und Menschen sind in meinen Augen genauso wertvoll wie Tiere.Jedes Tier erfüllt seine Funktion; Insekten sind die „Gesundheitspolizei“ und die Spinner halten die Population der Insekten in einem gesundem Masse.

@Qbrick: Was wenn der Mensch aus mehr als nur Fleisch und Blut besteht?

@Thug: Ich will hier niemanden etwas aufzwingen sondern denkanstöße geben, wie man sich und seine Umwelt positiv verändern kann.

Original von DMgrafik
@Qbrick: Was wenn der Mensch aus mehr als nur Fleisch und Blut besteht?

ist zwar nicht an mich gerichtet aber was solls :

was wäre dann , welche Konsequenz würde sich für deinen alltag ergeben ? Da dir einer solchen These eh nicht sicher sein kannst musst du wie jedes andere Tier auch erstmal auf den Tod warten um deine These evtl. bestätigt zu sehen … sofern du das dann noch kannst.

Du glaubst wenn jeder er selbst ist, würde jeder auch gut sein. Wobei diese art der These schon zu bemängeln sei, denn was ist „gut“ ? „Gut“ liegt auf jedemfall im Auge des Betrachters und entzieht sich somit fast jeglicher definition. Die Medien die uns deines erachtens entgegen unserer Natur prägen, geben uns doch selber vor was gut und was böse sein soll.

Desweiteren würde deine These so nett sie sein mag nicht funktionieren. Wenn ich mich nun also „gehen“ lasse und zu meinem ureigenen Ich finde und mich entsprechend verhalte so gilt immernoch, dass meine Freiheit dort auffhört wo die des anderen anfängt … und schon wäre ich wieder eingeschränkt im „ich“ sein.

soweit erstmal

Original von DMgrafik
@Qbrick: Was wenn der Mensch aus mehr als nur Fleisch und Blut besteht?

„Was wäre, wenn“ spielt in meiner Zen-Praxis keine Rolle. Ich frage mich als menschliches Wesen auch nicht, was wäre, wenn ein nackter, drei Lichtjahre großer Gorilla hinter der Sonne über unsere kleine Erde wachen würde.
Mir (sic!) geht es nur um die erfahrbare Welt, um mein erfahrbares Selbst. Alles andere, Gedanken an einen Schöpfer, Gedanken an die sogenannte „Schöpfung“ überhaupt sind im Grunde nur hinderlich und versperren den Blick auf das eigene Sein. Sie lösen, wie du oben schön gezeigt hast, den Menschen aus dem, was existiert, heraus und entfremden ihn damit von sich selbst und von der Welt.

@Thug: Ich will hier niemanden etwas aufzwingen sondern denkanstöße geben, wie man sich und seine Umwelt positiv verändern kann.

Was, wenn du merkst, daß deine rigorosen Bemühungen deine Umwelt zum negativen verändern, wenn die Menschen aus verschiedensten Gründen deiner Ideen und deinen Bestrebungen überdrüssig sind?
Wärst du dann auch bereit, die Denkanstöße einzustellen und den Menschen die ihre eigene Fähigkeit zu Verbesserung ihrer selbst und ihrer Umwelt zuzugestehen?

Mir (sic!)

wie meinstn das jetzt?? :ka:

Original von FIST

[QUOTE]Mir (sic!)

wie meinstn das jetzt?? :ka:[/quote]
Damit meine ich, daß ich die Praxis nicht auf andere Menschen verallgemeinert verstanden haben möchte. Jeder muß seine eigenen Erfahrungen machen und seine eigene Praxis entwickeln (auch Nicht-Praxis ist Praxis).

Original von DMgrafik
@Thug: Ich will hier niemanden etwas aufzwingen sondern denkanstöße geben, wie man sich und seine Umwelt positiv verändern kann.

Ich hab dich schon richtig vertanden. Ich hab nicht behauptet, dass du deine Meinug hier jemanden versuchst aufzuzweingen, sondern ich hab mich auf meine Aussage bezogen. Diese sollte sie nur näher erklären.

Irgendwie merke ich immer mehr das ich irgendwie meine Zeit mit dem Nachdenken über diese Welt mehr oder minder verschwendet habe.
Wozu Philosophiert man überhaupt - frage ich mich. Die Menschen lesen sich die Texte, Gedichte, Musik an … merken das derjenige irgendwie recht hat aber wendet es nicht auf sein Leben an …

Also wozu das ganze? Jeder ist zu stolz seine Fehler einzusehen und möchte so weiter machen wie er es gewohnt ist: Denn irgendwie hat ja alles immer geklappt. Aber es gibt weitaus bessere Wege! Aber diese interessieren niemanden! Also wozu die bemühungen meinerseits euch zu helfen? So langsam bin ich es satt … Hätte ich nicht schon lange den Sinn des Lebens erkannt wäre ich schon lange nicht mehr unter den Lebenden.

Zum Thema:
Gut und Böse ist definiert und keine Ansichtssache.
Die Menschen haben eine Seele.
Es ist der richtige Weg sein wahres Ich zu finden.

Original von DMgrafik
Irgendwie merke ich immer mehr das ich irgendwie meine Zeit mit dem Nachdenken über diese Welt mehr oder minder verschwendet habe.
Wozu Philosophiert man überhaupt - frage ich mich. Die Menschen lesen sich die Texte, Gedichte, Musik an … merken das derjenige irgendwie recht hat aber wendet es nicht auf sein Leben an …

Jeder wendet etwas anderes auf sein Leben an. Auch Nicht-Anwenden ist Anwenden.
Manche wenden die Bergpredigt auf ihr Leben an. Manche wenden den Koran auf ihr Leben an. Manche richten sich nach Konfuzius, manche nach dem Buddha, nach McDonalds, nach Nintendo, nach der „Leerheit“.

Original von DMgrafik
Also wozu das ganze? Jeder ist zu stolz seine Fehler einzusehen und möchte so weiter machen wie er es gewohnt ist: Denn irgendwie hat ja alles immer geklappt.

Siehst du deine Fehler ein? Jetzt, in diesem Augenblick? Trotzdem, daß alles gerade irgendwie für dich zu klappen scheint?

Original von DMgrafik
Aber es gibt weitaus bessere Wege! Aber diese interessieren niemanden! Also wozu die bemühungen meinerseits euch zu helfen? So langsam bin ich es satt …

Das Leben wird dich schon noch erziehen, so daß du die Vielfalt menschlichen Denkens zu akzeptieren lernst und auch zu wertschätzen, wie ein Feld voller unterschiedlicher Blumen, wie die vielfältigen Wolkenformen am sonnenbeschienenen Himmel oder eine Wand mit alter Fresken bedeckt.

Original von DMgrafik
Hätte ich nicht schon lange den Sinn des Lebens erkannt wäre ich schon lange nicht mehr unter den Lebenden.

Jeder findet seinen „Sinn“ am Leben. Solange du dich nicht umbringst, weil die Menschheit nicht deinem privaten Dogma zu folgen bereit ist…

Original von DMgrafik
Zum Thema:
Gut und Böse ist definiert und keine Ansichtssache.
Die Menschen haben eine Seele.
Es ist der richtige Weg sein wahres Ich zu finden.

dann definier mal !
wo denn ?
was ist denn dein wahres Ich ?

Original von QBrick
Manche wenden die Bergpredigt auf ihr Leben an. Manche wenden den Koran auf ihr Leben an. Manche richten sich nach Konfuzius, manche nach dem Buddha, nach McDonalds, nach Nintendo, nach der „Leerheit

Kannst du mir das erklären? Meinst du an „Nichts“ denken? Dann würde man sich nach nichts richten, oder sich nach allem richten.

Original von Baker

[quote]Original von QBrick
Manche wenden die Bergpredigt auf ihr Leben an. Manche wenden den Koran auf ihr Leben an. Manche richten sich nach Konfuzius, manche nach dem Buddha, nach McDonalds, nach Nintendo, nach der „Leerheit

Kannst du mir das erklären? Meinst du an „Nichts“ denken? Dann würde man sich nach nichts richten, oder sich nach allem richten.[/quote]
Fragst du wegen der „Leerheit“?

Die Leehrheit geht auf die buddhistsiche Erkenntnis zurück, daß alles dem Wandel unterworfen ist (man kann es auch Vergänglichkeit nennen oder einfach Unbeständigkeit). Auch auf den menschlichen Geist trifft das zu. Das Nichtvorhandensein eines unveränderlichen Selbst wird Leehrheit genannt und ist (im Gegensatz zum Theravada-Buddhismus, wo das Leid und die Wahrheit von der Überwindung des Leids im Zentrum steht) der Kerngedanke des Mahayana-Buddhismus.
In der Zen-Meditation, im Zen überhaupt, steht daher nicht das Ich im Mittelpunkt; es wird stattdessen eine geistige wie körperliche Haltung gesucht, die der „ursprünglichen“ Natur entspricht - eine Haltung des „Nicht-Denkens“ (Hishiryo-Bewußtsein), jenseits des Denkens.
Wenn sich das nach Esoterikgeschwafel anhört, dann nur deshalb, weil Worte und Begriffe nicht geeignet sind, es zu beschreiben. Zen ist Praxis, nicht Lehre.

Einen schönen Sonntag noch.

Original von QBrick
In der Zen-Meditation, im Zen überhaupt, steht daher nicht das Ich im Mittelpunkt; es wird stattdessen eine geistige wie körperliche Haltung gesucht, die der „ursprünglichen“ Natur entspricht - eine Haltung des „Nicht-Denkens“ (Hishiryo-Bewußtsein), jenseits des Denkens.

Danke erstmal, :slight_smile:
das klingt ziemlich undurchsichtig. Durch nicht-Denken erreicht man doch nix, deshalb ist diese Art des Denkens doch sinnlos. :ka:
Ist das ein Dauerzustand oder ist man nur beim Meditieren in diesem Zustand? Wenn ja würde das für mich plausibler klingen, denn wenn man gelegentlich in diesen Zustand abschweift hätte es doch Vorteile. (Enspannung, „zurückgesinnen auf die ursprüngliche Natur“(wie Du schon sagtest) usw.)

Original von Baker

[quote]Original von QBrick
In der Zen-Meditation, im Zen überhaupt, steht daher nicht das Ich im Mittelpunkt; es wird stattdessen eine geistige wie körperliche Haltung gesucht, die der „ursprünglichen“ Natur entspricht - eine Haltung des „Nicht-Denkens“ (Hishiryo-Bewußtsein), jenseits des Denkens.

Danke erstmal, :slight_smile:
das klingt ziemlich undurchsichtig. Durch nicht-Denken erreicht man doch nix, deshalb ist diese Art des Denkens doch sinnlos.[/quote]
Es ist ganz wichtig, bei der Zen-Meditation nichts erreichen zu wollen. Das ist nicht nur ein Hilfsmittel für die Meditation, sondern wird bei zunehmender Einsicht „in die Dinge“ auch zu einer Lebensmaxime.
Zen stellt hier keine Regeln auf. Dieser Zustand soll ganz natürlich kommen. Interessant daran ist ja, daß es keine Glaubenssache, sondern für jeden, der Zen praktiziert, überprüfbar ist. Immerhin kann Zen auf 2600 Jahre der Praxis zurückblicken.

Original von Baker
Ist das ein Dauerzustand oder ist man nur beim Meditieren in diesem Zustand? Wenn ja würde das für mich plausibler klingen, denn wenn man gelegentlich in diesen Zustand abschweift hätte es doch Vorteile. (Enspannung, „zurückgesinnen auf die ursprüngliche Natur“(wie Du schon sagtest) usw.)

Ja, die Meditation wirkt sich auch im alltäglichen Leben aus. Es stellt sich z.B. eine größere Gelassenheit ein. Außerdem bewirkt diese Art von Geistestraining (leider gibt es in dieser Hinsicht keine vergleichbare Tradition im Westen) eine bessere Konzentrationsfähigkeit.