The Pokémon Company wurde aber auch dazu gegründet, damit Nintendo solche Entscheidungen nicht über die Köpfe der anderen Anteilseigner hinweg entscheidet. Das einfach in die Classics-App reinzumachen nützt nur Nintendo etwas, 20€ zu verlangen nützt allen Parteien etwas, weil Money.
Dass wenn es rein um Nintendo geht, The Pokémon Company gerne mal eine Hürde darstellt, lässt sich an vielen Stellen einfach beweisen. Z.B. amiibo-Support. In Mario Kart 8 und Yoshi’s Wooly World konnte man mit fast allen damals erhältlichen amiibo Kostüme freischalten, sogar mit amiibo von Third-Party-Charakteren wie Mega Man, Sonic und Pac-Man, aber nicht mit Pokémon. Und in Super Mario Maker gab’s die zwar, aber während alle anderen Charaktere Geräusche gemacht haben (vor allem bei Pose mit Steuerkreuz unten), waren die Pokis stumm.
Abgesehen davon ist die erste Aussage falsch. Es ist ein Joint-Venture, ja, aber auch eine eigenständige Firma mit über 400 Mitarbeitern. Es gibt Joint-Ventures, die nur auf dem Papier existieren, das ist hier aber nicht der Fall.