Ein bisschen was gab es da doch schon:
(Bevor hier gleich einige vom Zitat erschlagen werden hier die Zusammenfassung: Boykott ist keine Lösung und Schwule und Lesben sollten sich Medaillen holen um Russland in den Arsch zu treten.)
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Während sich US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron für eine Teilnahme aussprachen, kam gut einen Monat vor der Bundestagswahl besonders von deutschen Politikern überraschend scharfe Kritik an den russischen Behörden.
„Was in Russland stattfindet, ist staatliche Verfolgung“, sagte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning (FDP), der „Welt am Sonntag“. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) kritisierte: „Mit der Ausgrenzung von Homosexuellen geht Russland einen weiteren großen Schritt in Richtung einer lupenreinen Diktatur.“
Obama betonte, er halte einen Boykott nicht für angemessen. Er würde es lieber sehen, dass die US-Sportler mit Medaillengewinnen kontern.
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„Ich würde mich freuen, wenn einige schwule und lesbische Athleten Gold nach Hause brächten“, sagte Obama auf einer Pressekonferenz am Freitagabend. Falls Russland keine Schwule oder Lesben antreten ließe, würde das der Teamleistung vermutlich schaden. Auch Cameron betonte, es sei besser, an den Spielen teilzunehmen und damit gegen die homosexuellenfeindliche Politik Russlands zu demonstrieren.
„Ich bin der Meinung, dass wir Vorurteile besser infrage stellen können, wenn wir teilnehmen, anstatt die Winterspiele zu boykottieren“, schrieb Cameron im Internetdienst Twitter. Der Premierminister antwortete damit direkt auf den britischen Schauspieler und Autor Stephen Fry, der in einem offenen Brief zum Boykott aufgerufen hatte.
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Auch deutsche Politiker plädierten für eine Verlegung der Spiele. Der CDU-Politiker Jens Spahn sagte der „Welt am Sonntag“, es sei „grotesk, dass die Welt in einem Land zu Gast sein soll, in dem per Gesetz gegen Schwule und Lesben gehetzt wird“. Der Grünen-Politiker Volker Beck sagte, wenn die Sicherheit „von Schwulen und Lesben oder denen, die sich mit ihnen solidarisch zeigen“, nicht gewährleistet sei, „muss man sich einen anderen Austragungsort überlegen“. Allerdings sei ein Olympia-Boykott derzeit das falsche Signal.
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Irgendwo ist diese Lösung zwar sehr… diplomatisch, aber sie wird wahrscheinlich nicht viel bringen, oder? Die Spiele zu boykottieren wäre ein viel krasseres Signal gewesen.