Switch 2 News, Boost Mode & Pokémon-Hype

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:headphone: Pixel, Polygone & Plauderei – Switch 2 News, Boost Mode & Pokémon-HypeIn dieser Ausgabe dreht sich alles um die neuesten Entwicklungen…

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Ohh. Sehr schön. Geht gleich raus in den garten… da kann ich die folge noch hören, bevor ich dann auf Arbeit muss. :grin:

Haben Podcast und Sonne gut harmoniert? :slight_smile:

Auf jeden fall. War wie immer sehr gut. :grin:

Finde aber, dass Pokopia definitiv kein 40-50€ Titel sein sollte. Das ist ein Vollpreis spiel… aber sowas von. Es ist echt Wahnsinn, was man für Möglichkeiten hat und welch riesiges potential darin steckt…
Und die 70€ für spiele… das ist doch schon lange standard. Und nicht nur bei Nintendo. Da bin ich auch bei euch, dass der „Aufschrei“ langsam ermüdend wirkt…

Na ja, so ganz eben nicht. Die anderen pumpen Unmengen in AAA-Spiele und bieten diese für 70€ an. Nintendo auf der anderen Seite traut sich, auch mal A- oder AA-Spiele entwickeln oder entwickeln zu lassen, was einer der Hauptgründe für ihren hohen Output ist. Das Problem ist aber, dass die ebenfalls für 70€ angeboten werden. Ein Mario Tennis Fever für 70€ zu verkaufen, ist einfach nicht gerechtfertigt.

Es scheinen ja genug Leute bereit zu sein das Spiel für 70 zu kaufen - mich eingeschlossen.
70 ist das neue 60 und Nintendos Spiele waren, bis auf wenige Ausnahmen, schon immer Vollpreistitel.

Das ist ja aber dein persönliches empfinden, dass das nicht gerechtfertigt ist.
Finde 80€ für Fifa, Madden, AC Shadows… 70€ für Sekiro, Need for Speed Heat (Xbox Store Preise) auch zu viel.
Am Ende steckt bei allen Spielen Arbeit dahinter, die bezahlt werden muss.

Mit ist Fever auch keine 70€ Wert. Mario Party genauso wenig oder was weiß ich noch. Das ist aber der Preis, der aufgerufen wird. In den meisten fällen ist dies nicht gerechtfertigt. Aber das ist der Standard, der sich entwickelt hat. Und solange die Preise bezahlt werden, werden diese auch beibehalten.

Man sollte halt nicht vergessen, dass nicht nur unser persönliches Leben teurer geworden ist, sondern das alle möglichen Menschen, Firmen etc. betrifft. Und irgendwie müssen diese Kosten gedeckt werden.

Niemand ist gezwungen, die Spiele für den aufgerufenen Preis zu kaufen.

Je höher der Preis steigt und je höher die Spanne zwischen mitunter erstklassigen Indie-Games und „Vollpreis-Titeln“ wird, desto ungerechtfertigter nehme ich das wahr. Zu Wii-Zeiten habe ich noch fast jeden Nintendo-Titel mitgenommen. Jetzt bin ich doch sehr selektiv geworden. Die Wirtschaft trägt natürlich ihren Teil bei…

Und sind Leute wirklich bereit das zu zahlen? Wir kennen die VKZ von Fever nicht. Ich bezweifle aber, dass es trotz gleicher Install Base an die VKZ von Aces heranreicht.

Abseits davon dass mir die Zeit fehlt, die Spiele alle zu spielen, ist die wirtschaftliche Lage bei mir auch das zentrale Argument: Ich kann es mir schlichtweg nicht leisten, mir mehrere Spiele im Monat zum Vollpreis zu kaufen, die ich dann womöglich noch sehr selten spielen werde. Das letzte Mario Fußball, zB. wurde, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, nur einen Abend ausführlich gespielt. Das war schon irgendwie wenig.

Und dabei mag ich die Spiele eigentlich ganz gerne und es juckt mich auch permanent in den Fingern, sie zu spielen, aber letztendlich spiele ich sie zu wenig, um den Vollpreis (für mich) zu rechtfertigen.

Andererseits darf man aber nicht außer acht lassen das Indie-Games in der Regel von kleineren Studios erstellt werden und die Personalkosten demnach niedriger sein werden als bei den großen Studios, und das große Studios wie Nintendo ihre Aktionäre mit guten Zahlen befriedigen müssen.

Und Sonderfälle wie Team Cherry sind das was sie sind: Sonderfälle die man nicht auf andere Indies übertragen sollte, die hatten mehr als genug Budget und können es sich erlauben Jahre an einem Spiel zu arbeiten und das anschließend für 20€ zu verkaufen - auch wenn man für Silksong locker das doppelte hätte nehmen können. Die sind aber auch keinen Aktionären sondern nur ihren Fans gegenüber “verpflichtet”.

Das ist ein klassisches „Macht eure Probleme nicht zu meinen.“ Das einzige, was ich sehe, sind ein Spiel, das sich anfühlt wie ein Revival von Donkey Kong Country 2 in derselben hohen Qualität 20€ oder ein neues Mario Tennis, das jetzt ein bisschen hübscher als das letzte ist und irgendwelche netten Gimmicks hat für 70€. Und da ist die Entscheidung recht einfach.

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Dann ist der Faktor Zeit ja aber das zentrale Argument.
Hättest du mehr Zeit die Spiele zu spielen… würde es dann den Preis von 70€ rechtfertigen?

Woran macht denn jeder einzelne für sich den Preis fest? Was sind Pro und Contras? Das wäre doch mal interessant…

Welche Spiele ich mir zu welchem Preis kaufe entscheidet in mir ein Mix aus FOMO, Selbstbeherrschung und wie devot ich bin.

Leider kommt da bei mir alles schlechte zusammen und ich kauf fast jeden Mist und lass jede Preissteigerung, jede schlechte Qualität über mich ergehen.

Deshalb kaufe ich leider fast alles und die 70, 80, 90€ Preise sind wirklich etwas belastend.
Und dann auch noch für so viele leider eher mittelmäßige Spiele auf Switch 2. :s

Ich habe aber Hoffnung in mich, weil ich es tatsächlich geschafft habe Grenzen zu setzen, als ich Karmesin und Purpur gesehen haben. Die Spiele haben mich etwas wachgerüttelt.

Mario Tennis Fever werde ich leider auch bald kaufen, aber ich kann da auf einen etwas besseren Preis warten.
Glaube ich.