USA: Neuer Jugendschutz ausgesetzt

Schlappe für die Gouvernerin des US-Bundestaates Louisiana. Sie hatte für ihren Bundesstaat ein verschärftes Jugendschutzgesetz erlassen, welches Händlern unter Strafandrohung verbietet, Gewalt zeigende Spiele an Minderjährige zu verkaufen. Ein von der Entertainment Software Association (ESA) und der Händlervereinigung Entertainment Merchants Association (EMA) angerufenes Bezirksgericht hat das Gesetz zunächst vorläufig außer Kraft gesetzt, bis in der Hauptsache entschieden ist. Eine Anhörung wurde vom zuständigen Richter am 27. Juni angesetzt.

EMA und ESA argumentieren offenbar mit dem ersten Zusatzartikel zur Verfassung der USA, die die freie Meinungsäußerung garantiert. Das neue Gesetz verstoße in der Rechtsauffassung der beiden Lobbygruppen unter anderem gegen dieses Recht.

Quelle: Gamesindustry.biz

Was hat man in einem Land indem man jede Xbeliebige Waffe an der Straßenecke kaufen kann auch anderes erwartet. :ar:
Jetzt wird der Verkauf von Spielen in denen offen Gewalt gezeigt wird und / oder verherrlicht wird unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung gesteckt.
Anstatt sich mit der Problematik auseinander zusetzen wird nur an den Umsatz gedacht und mit fadenscheinigen Argumenten geworben.
Warum soll auch Sohnemann nicht das gleiche digital machen was Papi jedes Wochende live in der Prärie veranstaltet?Früh übt sich schlieslich…
Ob nun ein 13 Jähriger geistig überhaupt so weit ist diese " Reize" die da auf sein Gehirn einprasseln zu verarbeiten ist sekundär.
In der Versicherungswirtschaft und in der Rechtsprechung ist es schon lange klar das Kinder zwischen 7 u.18 Jahre nur eingeschränkt schuldfähig sind.
Warum dieses Einsicht in die beschränkte Sichtweise von Herranwachsenden nicht auf Konsumgüter übertragen?
Neiiiiin das könnte ja im Land der unbegrenzten Möglichkeiten einen Bruch mit den Traditionen der Vorväter bedeuten. Schlieslich hat man sich schon immer alles genommen was man wollte. ( Auf Kosten von wem auch immer )
Außerdem würde es den Oberleitfaden der Wall Street verraten:„buisness as usual“

Vielmehr wäre es an der Zeit sich auch in den USA mit dem Thema Gewalt auseinader zu setzen und ein Exempel zu statuieren. Vieleicht muss es noch mehr Gewalt geben in Vereinigten Staaten von America.
Wie man diese Art zu leben fördert wird ja von unserem „großen Bruder“ schon seit Generationen vorgelebt. Wir haben uns schon viel abgeschaut,aber eben nocht nicht alles.

Ansonsten

God bless america

Ich kapiere sowieso nicht was in den USA abgeht, wird vor Gesetzesbeschluss nicht einmal geprüft ob es überhaupt mit dem Grundgesetz harmoniert?
Wären im Parlament keine Waffenkontrollen, würde man wohl alle paar Monate neu wählen müssen weil die sich gegenseitig abschlachten und niemand genau weiss was er tut - armes Amerika, passiert das jedem Land das von Gott beschützt wird?
Dabei ist das Gesetz sowas von unsinnig und auch noch schwammig formuliert, kann jeder auslegen wie er will!

Und was Reize auf 13 Jährige angeht:
Hab mit 6-8 Jahren Doom gespielt, geschadet hat’s nicht (OK, mögen einige hier vielleicht anders sehen :bg: )

Original von Diablokiller999
Ich kapiere sowieso nicht was in den USA abgeht, wird vor Gesetzesbeschluss nicht einmal geprüft ob es überhaupt mit dem Grundgesetz harmoniert?
Wären im Parlament keine Waffenkontrollen, würde man wohl alle paar Monate neu wählen müssen weil die sich gegenseitig abschlachten und niemand genau weiss was er tut - armes Amerika, passiert das jedem Land das von Gott beschützt wird?
Dabei ist das Gesetz sowas von unsinnig und auch noch schwammig formuliert, kann jeder auslegen wie er will!

Und was Reize auf 13 Jährige angeht:
Hab mit 6-8 Jahren Doom gespielt, geschadet hat’s nicht (OK, mögen einige hier vielleicht anders sehen :bg: )

Das Doom nicht jedem schadet ist doch logisch.Hat ja auch keiner die Formel aufgestellt 13 jähriger/Jugendlicher= unterbelichtet .
Nur muss ich als Gesetzgeber irgendwo die Grenze ziehen.
Es gibt nun einige die nehmen das eben ernst was sie auf dem Screen sehen.

das problem ist wohl eher, in den usa lässt sich sofort umsetzen was man spielt, da in jedem haushalt min. eine waffe platziert ist… lösung des problems ist natürlich nicht die reelle gefahr. sprich die echten waffen abschaffen, sondern das virtuelle… aber die anreize lassen sich wenn dann nicht ausschließlich in spielen finden, sondern genauso im tv usw… sprich: spiele verbieten wird an dieser situation in den usa einen scheißdreck ändern