Die Jugend von Heute!

Deine Einstellung ist nachvollziehbar, ich denke fast genauso, aber irgendwie ist sie dennoch sehr „unsozial“. Fast nach dem Motto: Jeder ist für sein Handeln verantwortlich, bauen sie scheisse, sitzen sie sie aus, egal was passiert.

Viele Leute probieren halt die Ursache dafür zu finden und diese zu eliminieren, damit soetwas nicht weiter passiert, aber ich denke, dass eine Ursache sicherlich die zu lasche Bestrafung dafür ist. Wieso sollte jemand etwas nicht machen, wenn er weis, dass sowieso nix schlimmes passiert? Da fehlt einem sofort der nötige Respekt vor der Sache. Würden diese Leute einfach so Leute anpöbeln, wenn sie wüssten, dass sie sofort auf die Fresse kriegen oder gar 1 Woche Arrest bekämen? Wohl eher nicht. Aber dann wird einem ja gleich wieder vorgeworfen, man denke altmodisch und „damals“ hat man ja gesehen, was dann passiert.
Dazu kann ich nur meine Oma zitieren: Früher hat es SOETWAS nicht gegeben. Da wurde auch viel Mist und Späße von den Jugendlichen betrieben, aber ihnen fehlte NIE der Respekt vor den Älteren. Aber damals gab es auch nicht soviele Kinderschänder/Drogenprobleme/„Gangsta“. Medien haben also doch mehr Einfluß, als wir uns denken können.

Aber nicht, dass ihr mich falsch versteht. Ich preise nicht die frühere Zeit an, aber allein von Berichten/Erzählungen hatte sie auch etwas Positives, welches man nicht leugnen sollte.

Original von Cleese
Lol… allein der Username rockt schon das Haus weg.

Aber die allgemeine Frage, die ich mir stelle ist: Ist das heutzutage wirklich so extrem mit dem hänseln/aufs Maul hauen/Alk saufen, wie man es sich vorstellt? Bin ja auch nichtmehr in dem Alter, aber als ich damals 14 war, hatten wir in der Schule noch ein wenig „Respekt“ vor den Älteren (12/13 Klasse) und hielten uns zurück.

Das kann ich dir sagen:

Der Respekt wurde durch dumme Sprüche und hohen Akoholkonsum fast vollständig ersetzt!

EDIT: DenBeitragausweit

Die kleinen 5. und 6. Klässler (bin in der 10.) Sin wirklich rotzfrech und ohne jeden Respekt. Am Donnerstag durfte ich mir von einem 6. Klässler(!!) folgendes anhören lassen:

„Ey, komm du kleine Missgeburt, halt doch einfach mal deine dumme Fresse“

Und da is mir dann die Hand „ausgertscht“ und das nicht zu knapp :ar:

Mit Reden erreichste da nix mehr. Am Freitag war er dann gaaaaaanz ruhig und zurückhaltend an der Haltestelle.

Habe das movie eben gerade gesehen…kann euch mal was dazu erzählen, vor 3 woche wollte ich mit meiner freundin und kumpel was im park trinken, von weiten konnte ich sehen das da so 4-5 jungs sind und rum singen und albern..auf einmal schreit einer von den " Ich fick die die da kommen" habe mir dabei nicht gedacht…der eine kommt nähe und schaut mich an…stock besoffen und sagt " was glozt du so hundesohn"…und auf einmal kommen die anderen 4 und schupsen mich und meine freundin und kumpel…und ich bin ein mensch er sich nichts gefallen lässt…und schupste zurück..plötzlich verpasst einer von den meiner freundin eine und der rest geht auf mich los… So viel adrenalien und wut hatte ich noch nie in meinen Leben und wo ich gesehen habe das meine freundin was abbekommen hat, habe ich mein schlagstock raus gezogen…,ins detei will ich nicht gehen…mir und meiner freundin ist nichts passiert meine jacke ist nur zerissen und ich hatte eine platzt wunde an meiner hand…ihr fragt euch warum ich wohl so was bei mir mit trage. Ich fühle mich einfach nicht mehr sicher auf den straßen deutschlands, was zum teufel geht den hier vor ? kann man nicht mal einen schönen abend machen ohne das 4-5 16 jährige auf einen los gehen..

Das komische wahr ja das das nicht nur Türken oder araber waren sondern 3 von den Deutsche…die drehen auch langsam am rad ^^

Original von Bibop
Habe das movie eben gerade gesehen…kann euch mal was dazu erzählen, vor 3 woche wollte ich mit meiner freundin und kumpel was im park trinken, von weiten konnte ich sehen das da so 4-5 jungs sind und rum singen und albern..auf einmal schreit einer von den " Ich fick die die da kommen" habe mir dabei nicht gedacht…der eine kommt nähe und schaut mich an…stock besoffen und sagt " was glozt du so hundesohn"…und auf einmal kommen die anderen 4 und schupsen mich und meine freundin und kumpel…und ich bin ein mensch er sich nichts gefallen lässt…und schupste zurück..plötzlich verpasst einer von den meiner freundin eine und der rest geht auf mich los… So viel adrenalien und wut hatte ich noch nie in meinen Leben und wo ich gesehen habe das meine freundin was abbekommen hat, habe ich mein schlagstock raus gezogen…,ins detei will ich nicht gehen…mir und meiner freundin ist nichts passiert meine jacke ist nur zerissen und ich hatte eine platzt wunde an meiner hand…ihr fragt euch warum ich wohl so was bei mir mit trage. Ich fühle mich einfach nicht mehr sicher auf den straßen deutschlands, was zum teufel geht den hier vor ? kann man nicht mal einen schönen abend machen ohne das 4-5 16 jährige auf einen los gehen..

Das komische wahr ja das das nicht nur Türken oder araber waren sondern 3 von den Deutsche…die drehen auch langsam am rad ^^

ja ^^^^^^^^^^^^ boar super das istja voll lustig ^^^^^^^^^^^^

:ar:

sory aber das is doch einfach nur dumm - du erzählst das als währe es nen super elbenis gewesen. Du hast nen schlagstock bei ? Oh mann ernsthaft wie schwachsinig - das einzige was man dir zu gute halten kann ist das du deine freunding verteidigt hast .. das wars dan aber auch schon

Original von Flek

[quote]Original von Bibop
Habe das movie eben gerade gesehen…kann euch mal was dazu erzählen, vor 3 woche wollte ich mit meiner freundin und kumpel was im park trinken, von weiten konnte ich sehen das da so 4-5 jungs sind und rum singen und albern..auf einmal schreit einer von den " Ich fick die die da kommen" habe mir dabei nicht gedacht…der eine kommt nähe und schaut mich an…stock besoffen und sagt " was glozt du so hundesohn"…und auf einmal kommen die anderen 4 und schupsen mich und meine freundin und kumpel…und ich bin ein mensch er sich nichts gefallen lässt…und schupste zurück..plötzlich verpasst einer von den meiner freundin eine und der rest geht auf mich los… So viel adrenalien und wut hatte ich noch nie in meinen Leben und wo ich gesehen habe das meine freundin was abbekommen hat, habe ich mein schlagstock raus gezogen…,ins detei will ich nicht gehen…mir und meiner freundin ist nichts passiert meine jacke ist nur zerissen und ich hatte eine platzt wunde an meiner hand…ihr fragt euch warum ich wohl so was bei mir mit trage. Ich fühle mich einfach nicht mehr sicher auf den straßen deutschlands, was zum teufel geht den hier vor ? kann man nicht mal einen schönen abend machen ohne das 4-5 16 jährige auf einen los gehen..

Das komische wahr ja das das nicht nur Türken oder araber waren sondern 3 von den Deutsche…die drehen auch langsam am rad ^^

ja ^^^^^^^^^^^^ boar super das istja voll lustig ^^^^^^^^^^^^

:ar:

sory aber das is doch einfach nur dumm - du erzählst das als währe es nen super elbenis gewesen. Du hast nen schlagstock bei ? Oh mann ernsthaft wie schwachsinig - das einzige was man dir zu gute halten kann ist das du deine freunding verteidigt hast .. das wars dan aber auch schon[/quote]

lol ^^ was soll ich mahen weinen ?
Wenn du mal öfters in solch eine Situation wärs, würdest du auch nicht ohne ihrgend eine verteididungs "waffe rum laufen…das passiert fast jedes wochenende denkst du würdst dann sicher auf die straße gehen können ?

Finde nichts Negatives an seiner Geschichte. Ich wäre einfach, nachdem ich einen der Typen hätte rufen hören, gar nicht mehr in die Richtung gelaufen. Und wenn die Kerle gerannt kämen, hätte ich versucht mit der Freundin zu verschwinden. Und wenn das alles schief geht, muss man sich verteidigten. Ist schon Abschaum, der auf ein Mädchen geht. Und wenn vier gegen einen kommen, kann sich derjenige auch mit einem Schlagstock verteidigen.

Find sie auch nicht schlimm, bei 4 gegen 1 ist eine Waffe durchaus legitim und zeigt sehr gut wie langweilig einigen Leuten sein muss das sie mit Menschenleben so umgehen. Früher hatten die Leute nicht nur Respekt vor den Älteren sondern einfach Respekt vor dem Leben :sa:

Ich denke jeder hätte genau so gehandelt wie Bibop, selbst du Flek. Oder guckst du zu wie deine Freundin und du verprügelt werden?
Ich glaub ich würd mich auch wohler fühlen, wenn ich immer nen Schlafstock dabei hätte, wenn ich rausgehen würde…
Er kann nur von Glück reden, dass die keine Waffen dabei hatten…

Und wenn mich einer schlägt, dann ist es irgendwie klar für mich, dass ich zurückschlage. Dann kommts halt drauf an, wer der Stärkere oder der Bessere ist und nicht wer feige abhaut. Ich lass mir doch nicht von irgendeinem dahergelaufenen Spinner Angst machen. Wenn die schon ne große Fresse haben und mich angreifen, dann müssen sie auch mit Gegenwehr rechnen. Auch wenn bei 4vs1 die Aussichten nicht so gut sind!

Original von Legolas
Und wenn mich einer schlägt, dann ist es irgendwie klar für mich, dass ich zurückschlage. Dann kommts halt drauf an, wer der Stärkere oder der Bessere ist und nicht wer feige abhaut. Ich lass mir doch nicht von irgendeinem dahergelaufenen Spinner Angst machen. Wenn die schon ne große Fresse haben und mich angreifen, dann müssen sie auch mit Gegenwehr rechnen. Auch wenn bei 4vs1 die Aussichten nicht so gut sind!

Und das komische ist, schlägst dabei einen tot kommst auch in den Knast. Wer jemanden angreift müsste eigentlich damit rechnen das er im schlimmsten Fall selber hopps geht :motz:

0 Verstand
0 Benehmen
0 Ehrgeiz was aus seinem Leben zu machen
0 Perspektive

usw.

Finde das einfach erschreckend. Bei mir ist es in etwa genauso wie beim Thread Ersteller. Bin auch auf einem kleinen Dorf aufgewachsen , hab mit sowas nie zu tun gehabt. ( klar wurde auch mal Mist gebaut , aber alles im Rahmen ).

Aber wie soll man eine solche Jugend noch mit humanen Mittel in den Griff bekommen? ich wüsste es nicht…

finde die geshcichte von bibop ziemlich krass. Aber ich kann das was er getan hat sehr gut nachvollziehen. Ich denke mal er hatte kaum noch kontrolle über seinen Körper da er soviel Adrenalin im Blut hatte. Die Typen können froh sein das er nur nen Schlagstock dabei hatte, anstatt einen Totschläger, Messer, Knarre,…

Und sich vor solchen Menschen zu verstecken und wegzulaufen, gibt ihnen nur das Gefühl von Macht und den Ansporn noch mehr Menschen zu verkloppen!

Original von Legolas

Ich glaub ich würd mich auch wohler fühlen, wenn ich immer nen Schlafstock dabei hätte, wenn ich rausgehen würde…

Hmm kommt drauf an. Wenn man ein Zauberer ist, kommt so ein Schlafstock sicherlich gut allerdings muss man aufpassen, dass die Gegner nicht so ein hohes Level haben sonst wird der Rettungswurf gegen Zauberstäbe sicherlich erfolgreich sein und dann steht man da doof. Naja am besten ist eigentlich man versucht sich erfolgreich unsichtbar zu machen mit dem „Umhang der Unsichtbarkeit“. Meistens findet man dem bei dem örtlichen Magierzubehör Laden. Naja soviel zur Theorie :smiley: .

Zum Thema: Mir fehlen einfach die Worte für sowas. Ich weiß echt nicht, wie man dieses Bündel an Abschaum und Blödheit in Worte fassen soll.

@Indrid Cold: Danke für dein verständnis. Wegen das mit in eine andere richtung laufen, ich kann sowas nicht, es würde mein stolz brechen das könnte ich nicht und erst recht nicht wenn das kiddies im alter von 16-17 jahren zu mir sowas sagen..

@Diablokiller999: 2 von den Leuten kannte ich seit dem sie 5-6 Jahre alt waren und die hatten immer Respekt vor elteren Leuten. Durch Alk und Kiffen sind die durchgedreht.

@Gunpower: Ich hatte sowiel Adrenalin im Blut wie noch nie in meinen Leben ( ausser das Erdbeben in der Türkei). Und wo die 4 auf mich zu kammen lag ich mit einen auf dem boden und die anderen haben auf mich rein getretten, dan habe ich meinen stock gezogen und auf die Beine von den Leuten rauf gehauen, dank meiner Boxe-erfahrung konnte ich meine freundin ( und kumpel) verteidigen.

Nur eins geht mir immer noch nicht aus dem kopf…wo ich auf dem Boden lag konnte ich für 10 sec nicht sehen was meiner freundin passiert und diese Bilder machen mich manchmal ziemlich fertig…dennoch habe ich es denen gezeigt ^^

Ich glaube/hoffe das die endlich mal was darauf gelernt haben…

@kane: ROFL!

http://www.netzeitung.de/deutschland/389836.html

HAHAHA Lehrer pwned von Schüler!!!

Wie viele habe ich auch dieses Video schon einmal gesehen und kann nur eines dazu schreiben:

Es ist nicht nur die Musikindustrie dran Schuld - nein, auch die Elten, das soziale Umfeld von den Kindern, etc.

Ich habe das gefühl, das Verhalten der Menschen entwickelt sich immer mehr zurück, bis wir irgendwann dort angelangt sind, wo wir uns so verhalten wie noch in der Steinzeit.

@Gunpower: So lustig ist das gar nicht. Wenn man bedenkt, dass es in Zukunft vielleicht sogar noch schlimmer sein wird als in dem erwähnten Zeitungsartikel, dann viel Spaß. Diese Entwicklung ist sher beängstigend.

Original von Gunpower
@kane: ROFL!

http://www.netzeitung.de/deutschland/389836.html

HAHAHA Lehrer pwned von Schüler!!!

Was ist daran lustig? .:-/

Heute in den Zeitungen, gestern im TV: Die eine krasse Schule in Berlin. Ich glaube zwar gern, dass es an vielen Schulen Schwierigkeiten gibt, aber dort wurde meiner Meinung nach durch Medien viel zu viel übertrieben. Es ist meiner Meinung nach klar, dass die Schüler dem noch gleich eins drauf setzen (also Steine werfen), wenn Typen von Explosiv mit der Kamera sich dort rum treiben.

Hier nochmal was zum thema „jugend von heute“

Schrecken der Nacht
Von Jürgen Dahlkamp

In Sachsen-Anhalt beginnt der Prozess gegen vier Jugendliche, die am 9. Januar in Pömmelte ein Kind 75 Minuten lang malträtierten. Sie ließen sich die Stiefel ablecken, urinierten auf seinen Kopf, schlugen und traten ohne Mitleid. Die Anatomie einer unfassbaren Tat.

Pömmelte, am 9. Januar 2006: Irgendwann in diesen gnadenlosen 75 Minuten laufen sie über einen Schotterweg, die fünf und der Junge. Sie schubsen ihn vor sich her, aber eigentlich weiß keiner so genau, was sie als Nächstes mit dem „Neger“ anstellen sollen. Diesem „Bimbo“ aus dem Kinderheim, mit dem sie zusammen aus dem Bus gestiegen sind.

Die Gaspistole hatte Francesco ihm schon vorhin mal an den Hals gedrückt. Dann hatten sie seinen Kopf auf eine Tischplatte geknallt, drüben an der Picknickbank, der Morten, der Francesco, immer wieder. Auch die Zwillinge, Steven und Kevin, hatten zugepackt, zugelangt. Nur der Jüngste, Dustin, der schaute immer nur zu.

Was jetzt?

Da hat einer die Idee: Der Junge soll singen. Ein Lied, na los. Und so steht Kevin K., zwölf Jahre alt, Vater Äthiopier, Mutter Deutsche, in der Kleingartenanlage „Frohes Schaffen“ in Pömmelte, Sachsen-Anhalt, und singt um sein Leben. Er singt: „Alle meine Entchen“.

Gut 1600 Meter lang ist der Marterweg des Kevin K. an diesem Winterabend. 1600 Meter, nach denen Ärzte bei dem Kind 34 einzeln abgrenzbare Verletzungen diagnostizieren. 1600 Meter, bis er endlich im Pömmelter Kinderheim ist, in Sicherheit.

Seitdem steht Pömmelte, 699 Einwohner, für alles, was Erwachsenen an Jugendlichen im Osten so unbegreifbar erscheint. Dass ausgerechnet da, wo die wenigsten Ausländer leben, der Hass auf sie am größten ist. Dass hier so viele Jugendliche mit einer Selbstverständlichkeit rechtsextrem werden, als wäre das genauso normal wie der Eintritt in den Angelverein. Aber vor allem: dass es neben den „Glatzen“ auch noch Teenager gibt, die zwar keine Neonazis sind, aber trotzdem das Zeug dazu haben, ein Kind fast totzuschlagen. Einfach so. Aus Langeweile. Weil sonst nichts los ist.

Am Mittwoch der übernächsten Woche beginnt nun der Prozess vor dem Amtsgericht Schönebeck. Und weil das Opfer, Kevin K., gegenüber dem SPIEGEL erstmals über die 1600 Meter von Pömmelte spricht, lässt sich jetzt der Ablauf eines Verbrechens rekonstruieren, weit brutaler, weit menschenverachtender als alles, was man bisher darüber wusste. Die Anatomie einer Tat, die in ihrer Art beispiellos ist, doch mit ihren Ingredienzen aus dumpfem Denken und stumpfer Gewalt durchaus typisch - für Jugendliche ohne Halt, ohne Hemmungen.

Es beginnt an jenem Montag in Schönebeck, der Kreisstadt. Fünf Jungen steigen am Bahnhof in einen Bus: Francesco L., 19, Gleisbauer, Morten D., 16, Hauptschüler, Dustin G., 14, Sonderschüler, alle aus Pömmelte. Dazu die Brüder Steven und Kevin W., 16, aus dem Nachbarort Barby. Der eine macht den Hauptschulabschluss nach, der andere ein berufsvorbereitendes Jahr.

Francesco ist nicht nur der Älteste, er ist der, vor dem die anderen Respekt haben. Er trägt seine schwarzen Springerstiefel mit den weißen Schnürsenkeln, die Hosenträger, wie sie bei Neonazis üblich sind - schwarz-weiß-rot, dazu auf dem Kopf eine Baseball-Kappe mit der Aufschrift „A.C.A.B.“, „All Cops are Bastards“. In seinen rechten Arm hat er sich etwas eingeritzt, was nach SS-Runen aussieht.

Beim Jugendamt Schönebeck läuft Francesco als einer dieser Jungs, bei denen man auch nicht mehr weiß, was man noch machen soll. Francesco hat sich schon zwei Verurteilungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingefangen, dazu eine Verwarnung, weil er Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet hat. Für Morten D. aber ist er der Größte.

Auch Morten trägt an diesem Tag Springerstiefel, dazu ein T-Shirt mit der Aufschrift „Hooligan“. Gemeinsam mit Francesco hatte er in einem Park mit ein paar Skins herumgelungert. Francesco hatte mit seiner Gaspistole, einer Walther CP 99, herumgeballert, dann hatten sie am Bahnhof auf den Bus gewartet. Auch Morten hat schon eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung. Erwachsene aus dem Dorf schildern ihn als labil, leicht beeinflussbar. Vor allem von Francesco.

Mit im Park waren auch die Zwillinge Steven und Kevin W., die sich so ähnlich sehen, dass die anderen sie beide mit dem gleichen Spitznamen rufen, „Äffchen“. Sie gehören nicht wirklich zur rechten Szene - mit Morten hatten die beiden sogar mal einen vertrimmt, weil der den kubanischen Vater eines Schulfreundes „Nigger“ genannt hatte, erzählt ihre Mutter.

Und schließlich ist da noch Dustin, der Jüngste, ein schmaler Junge mit leiser Stimme. Dustin sagt, dass er „kein Rechter“ sei. Aber die Zwillinge sind eben seine Freunde, auch den Morten kennt er gut. Und er hat kein Problem damit, wenn die meisten anderen Jungs im Park Gesinnungsglatzen haben und Schnürstiefel mit Stahlkappen.

Um 19.26 Uhr schließt der Busfahrer in Schönebeck die Türen. Hinter ihm sitzen: Die fünf Jugendlichen. Ein älterer Mann. Ein 15-jähriges Mädchen. Und noch ein Junge fährt zurück nach Pömmelte: Kevin K., Gymnasiast, 6. Klasse, der in Schönebeck bei einem Schulfreund war, um mit ihm ein Referat über Meteoriten fertig zu machen. Er kauert in der fünften Reihe rechts am Fenster, dünn, zartgliedrig, ein Schlaks mit gerade mal 41 Kilogramm, 1,63 Meter Länge. Und mit einer Hautfarbe, die kaum ahnen lässt, dass sein Vater ein Schwarzer ist. Nur ein wenig getönt.

Kevin K. ist in Deutschland geboren, die Eltern haben sich vor Jahren getrennt. Sein Vater, der zum Studieren nach Deutschland kam, blieb in Augsburg; seine Mutter ging mit Kevin und dem kleineren Bruder nach Sachsen-Anhalt. Dann aber musste sie in die Psychiatrie, Kevin zog zu seinem Vater, und als das „nicht klappte“, wie er sagt, wollte er lieber in ein Heim. Im vergangenen Sommer brachte ihn das Jugendamt in Pömmelte unter, in dem Haus an der Dorfkirche mit seinen acht Betreuungsplätzen.

Kevin mag Pömmelte nicht, wo Kinder so einem wie ihm schon mal „Bimbo“ hinterherrufen. Einmal, so erzählt er, habe ihm der jüngere Bruder von Francesco eine gelangt, einfach so. Und der Morten habe es gesehen, seinen Spaß gehabt und ihm auch noch eine gewischt.

Jetzt, im Bus, kommt Morten von hinten, setzt sich neben Kevin, redet auf ihn ein. Kevin sagt kein Wort, er hat Angst, er will Morten nicht reizen. Schließlich bittet das Mädchen im Bus, Morten solle den Jungen doch endlich in Ruhe lassen. Morten steht auf, „beim Gehen hat er mir mit der Hand eine auf den Hinterkopf gegeben“, sagt Kevin. Und als Morten sich zu den anderen vier nach hinten verkrümelt, fangen sie an zu tuscheln. Ob das nicht der Ausländer aus dem Heim ist? „Der kriegt heut noch ein paar aufs Maul“, soll Francesco angekündigt haben. Begründung: In Pömmelte habe so einer nichts zu suchen.

Um 19.43 Uhr hält der Bus an der Barbyer Straße in Pömmelte. Kevin steigt vorn aus, die Jungs hinten, auch die Zwillinge, obwohl die eigentlich noch bis Barby hätten weiterfahren müssen.

Kevin K. kommt gerade mal 20 Meter weit, dann bellt ihn Morten an, dass er stehen bleiben soll. Kevin geht weiter, Morten springt ihm in die Hüfte. Kevin strauchelt, Morten baut sich vor ihm auf, da kommen auch schon die anderen. Sie müssen warten, auf Francesco, der erst mal pinkeln gegangen ist. Francesco zieht angeblich seine Gaspistole und hält sie Kevin links an den Hals. Ob Kevin Deutscher sei, fragt er demnach - „sach die Wahrheit, oder ich knall dich ab“.

Francesco knurrt dann so etwas wie „Abführen“ oder „Nehmt ihn mit, das ist ein Befehl!“ Einer der Zwillinge packt den Jungen am Arm. Nach 60 Metern kommt eine Kreuzung mit einem Schild. „Wohlfühlen mit Genuss“ steht da, ein Pfeil zeigt nach links, zur Kneipe „Goldfisch“, die am Dorfteich liegt und vor einiger Zeit dichtgemacht hat. Wo denn seine Eltern herkommen, wollen sie auf dem Weg dahin wissen. So, so, aus Äthiopien also. „Na siehst du, wo bist du denn ein Deutscher, willst du mich verarschen?“, fragt einer. Und Francesco will angeblich immer wissen, was Kevin hier zu suchen hat, in Pömmelte, das doch seit 20 Jahren „rein“ sei. Ausländerrein.

Sie erreichen den Teich, einen Picknickstand mit Tisch und zwei Bänken. Ein idyllischer Platz für die Hölle.

Sie geben sich Spitznamen, um nicht erkannt zu werden. „Der Schrecken der Nacht“, „Der Schrecken deiner schlimmsten Alpträume“, „Spongebob“. Sie nennen den Jungen „Bimbo“, „Neger“, „Ausländervieh“. Francesco drückt ihn mit dem Rücken auf die Tischplatte, spuckt ihm ins Gesicht - so erzählt es Kevin K. Francesco brüllt: „Ich spuck auf dich.“

Dann kommt einer der „Äffchen“ mit ein paar Flaschen „Sternburg“ aus der „Eiche“ zurück, einer Kneipe in der Nähe. Francesco drückt dem Jungen ein Bier in die Hand, aber der Junge ekelt sich, trinkt nur ein paar Schluck; Morten kippt ihm den Rest über den Kopf. Und dann geraten sie völlig außer Kontrolle, beginnt eine „richtige Quälerei“, wie es Francescos Pflichtverteidiger Volker König nennt.

Über die einzelnen Vorwürfe wollen Francesco und Morten mit dem SPIEGEL nicht reden, so wenig wie die Zwillinge W. So bleibt vorerst die Version von Kevin K. und die der Staatsanwaltschaft, die für die folgenden Minuten das Bild einer Gewaltorgie zeigt. Selbst die Ermittler tun sich aber schwer, alles in der richtigen Reihenfolge aufzudröseln - einen solchen Fall habe er noch nicht gehabt, sagt der Staatsanwalt Arnold Murra; „das übersteigt mein Vorstellungsvermögen“.

Irgendwann also wirft Francesco das Kind wieder auf den Tisch, schlägt ihm mit der Faust ins Gesicht, auf die Nase. Auf der anderen Tischseite steht Morten, drischt gleichzeitig mit der Faust auf Kevin ein. Dann steigt er auf die Bank, stellt seinen Springerstiefel in Kevins Gesicht. Francesco übernimmt, zieht Kevin hoch, schlägt den Kopf des Jungen auf die Tischplatte, mehrmals, dass es nur so rumst. Dann Morten, das Gleiche.

Francesco stößt ein paar Mal seinen Kopf gegen Kevins Stirn, schlägt ihm eine Bierflasche ins Gesicht; „den pflüge ich heute noch auseinander“, sagt er angeblich. Dann soll er wieder die Pistole aus dem Hosenbund gefingert und Kevin den Griff ins Gesicht gehämmert haben. Zwischendurch habe Morten dem Jungen noch erklärt, wie ein „richtiger Deutscher“ auszusehen habe: „Groß, blond, blauäugig.“ Auf die Frage „Bist du stolz auf dein Vaterland?“ hat Kevin mit „Jawohl mein Führer“ zu antworten.

Auch die Zwillingsbrüder sollen auf Kevin K. eingeboxt haben. Gemeinsam mit Francesco und Morten schubsen sie ihr Opfer jetzt zum Schotterweg in der Kleingartenanlage. Kevin K. muss singen, sich zweimal auf den vereisten Boden werfen. Dann lassen sie ihn zum Parkplatz am Vereinshaus der Schrebergärtner weiterstolpern.

Als sie dort Licht sehen, drehen sie um, gehen auf eine Wiese. Morten und Kevin W. springen hier mit voller Wucht in den Jungen hinein, aber wieder stört etwas. In der Laube nebenan bellt ein Hund.

Also weiter, wieder zum Teich, sie stellen sich im Kreis auf und treten Kevin von einem zum anderen, wie eine Flipperkugel. Jagen ihm ihre Knie in den Rücken, kicken ihn in die Seite. Skinhead-Tanz nennen sie das, nur Dustin, der Jüngste, macht nicht mit. Allerdings war er vorhin mal kurz nach Hause gegangen, um seine Eltern zu fragen, ob er noch länger aufbleiben dürfe, sie säßen draußen alle noch zusammen. Und als ihm einer von den Jungs hinterhergerufen hatte, ob sie zu Hause nicht noch Zement hätten, um Kevin im See zu versenken, sagte Dustin etwas wie „Ja, jede Menge“ - nur ein Spaß, wie er heute gegenüber dem SPIEGEL erklärt.

Als Kevin K. nun am Boden kniet, streckt ihm Morten seinen Fuß entgegen. Kevin muss den Springerstiefel ablecken, danach Stevens Turnschuhe - der hält ihm angeblich auch die Sohle hin. Dann macht sein Bruder die Hose auf, pinkelt dem Kind auf den Hinterkopf.

Sie ziehen ihn wieder hoch, treten ihn mit einer solchen Wucht, dass er in einen Schrebergarten hineinstürzt; noch heute biegt sich der Zaun an der Stelle durch. Sie zerren ihn wieder zurück. Francesco, Zigarette im Mund, soll ihm, so Kevin, die Kippe aufs linke Auge gedrückt haben. Kevin schafft gerade noch, das Lid zuzumachen.

Jetzt wollen endlich alle aufhören, alle außer Francesco. Weil mit dem Wahnsinn Schluss sein muss? Weil es genug ist? Nein, nur weil es schon so spät ist. Zum Abschied gibt es noch mal Tritte. Und Dustin sagt heute, was damals angeblich alle dachten: dass Francesco den Jungen umbringt.

Francesco ist nun allein mit Kevin, würgt ihn, fordert ihn auf, sich zu wehren; Kevin sagt, er kann nicht. Aber als Francesco einen Moment nicht aufpasst, beginnt er zu rennen, über ein Feld, zur Hauptstraße, Francesco hinter ihm her. An der Straße holt Francesco ihn ein, Kevin klammert sich an einem Zaun fest, Francesco zerrt an ihm. Dann sind beide mit der Kraft am Ende, und was auch immer in Francesco vor sich geht, er hört plötzlich auf. Er begleitet Kevin zum Heim und trichtert ihm ein: nur ein Wort, und sie stürmen das Heim, bringen alle um, ihn zuerst. Gegen 21 Uhr ist für Kevin der Horror zu Ende. Sein Gesicht ist geschwollen wie ein Handball, die Nase gebrochen, die Ärzte werden ein Schädel-Hirn-Trauma diagnostizieren, multiple Blutergüsse. Aber er hat überlebt. Das ist mehr, als er in den schlimmsten Minuten gedacht hatte.

Am nächsten Tag werden die Täter festgenommen. Das Verfahren gegen den Jüngsten, Dustin, hat das Gericht abgetrennt; es endete mit einer Ermahnung und der Auflage an die ratlosen Eltern, ihn von Sozialarbeitern betreuen zu lassen. Die anderen müssen sich jetzt verantworten, wegen Freiheitsberaubung und gefährlicher Körperverletzung, Francesco zusätzlich noch wegen schwerer Körperverletzung.

In Pömmelte, das deutschlandweit als Dorf der Weggucker gebrandmarkt wurde, hat sich so gut wie das ganze Dorf geschämt, entschuldigt, von den Tätern abgegrenzt, immerhin. Die Gemeinde hat einen Runden Tisch gegründet, um die rechte Szene aufzuknacken. Der Bürgermeister Thomas Warnecke will den Jugendclub wieder öffnen, der aus Geldmangel geschlossen wurde; er lässt sich dabei von dem Magdeburger Sozialarbeiter Dieter Bradke und einem Verein beraten, die Erfahrungen mit rechten Jugendlichen haben. So hat das Leiden des Kevin K. wenigstens für Pömmelte etwas Gutes gehabt, die Chance, dass in Zukunft ein paar Jugendliche weniger ihren Verstand und ihre Seele verlieren an Hass und Brutalität.

Dass aber das Opfer, Kevin K., zu diesen Geretteten gehören wird, steht nicht fest. Er lebt jetzt in einem anderen Heim im Osten, wünscht sich eine „gute Pflegefamilie“ - bisher ist keine in Sicht. Für die Delfin-Therapie, die er gern machen möchte, werden die Gelder aus Opferfonds kaum reichen. Seine juristischen Betreuer, der Berliner Anwalt Stephan Maigné und der Opferrechtsspezialist Thomas Kämmer aus der hannoverschen Kanzlei Ulrich von Jeinsen, hoffen deshalb auf Spenden an den Düsseldorfer Verein Dolphin Aid.

Kevins gebrochenes Nasenbein ist gerichtet, der Brandpunkt am Auge nur noch zu erahnen. Aber in diesen 75 Minuten von Pömmelte ist er selbst einer geworden, der zu hassen gelernt hat.

Er hat keine Entschuldigung angenommen, nicht die von den Zwillingen, nicht die von Dustin, dem Mitläufer. Nur eine halbe Stunde wäre er gern mit ihnen allen noch mal zusammen. Sie dürften sich nicht wehren, er würde „alles nehmen, was ihm in die Hände“ käme. „Die müssten das Gleiche erleiden wie ich“, sagt er, und gefragt nach der Strafe, die sie verdient hätten, antwortet er nur: „Lebenslänglich“.

Quelle : Spiegel Online (www.spiegel.de)

Diese stolzen deutschen sind der letzte abschaum und was man meiner meinung nach mit diesen pennern machen sollte schreib ich besser nicht …

Aber hey „die welt zu gast bei freunden“ .. ja ne is klar

Das habe ich gestern Mittag auch gelesen und es hat mich doch sehr schockiert. Aber das spiegelt nicht unbedingt die Eigenschaften der heutigen Jugend wieder. Das waren Rechtsextreme, obschon im Text geschildert wurde, dass einige von ihnen auch nur mitgemacht haben sollen (oder so sagen sie es auf jeden Fall), weil sie denn Typen kennen, oder weil sie mit ihm zusammen sind.

Lebenslänglich wäre wirklich eine gerechte Strafe für diesen Abschaum.

Wisst ihr was ich mich ehrlich gesagt frage, warum wundern sich die Leute nur, dass es immer mehr Rechtsradikale gibt, ich habe diesen Bericht gesehen, und auch ich sehe solche Vollpfosten und künftigen Gefängnisinsassen sowie diese obercoolen Scheisser von dieser Drecks OG Gang.

Ich meine, sowas erlebt man jeden Tag, dass man sich in seinem Land, das man mit meinem Steuern unterhält, sich von so nem netten türkischen Mitbürger in der UBahn anschnauzen lassen muss, weil man ihm den Sitzplatz auf dem man sitzt ned geben will.
Auch ich durfte mir sowas schonmal geben, ganz grosses Kino sage ich euch.
Und da wundern sich die Leute, dass es so viele Rechtsradikale gibt. Ich denke einer der Hauptgründe neben fehlender Perspektive und Arbeitslosigkeit ist einfach dieses Respektlose Leben der Ausländer in ihren Parallelgesellschaften und der absolute nicht Wille zur Integration. Ich meine diese „Personen“ haben ja ned mal Bock zu arbeiten, wie will man diesem Assolzialen Pack überhaupt Stellen verschaffen, wenn sie diese nicht einmal haben wollen.

Ich frage mich echt, warum immer nur gefragt wird, was Deutschland bzw. die Deutschen zur Integration und Förderung der lieben Zuwanderer tun sollen, anstatt mal zu fragen, warum sich diese netten Leute weigern unsere Sprache zu lernen und warum sie sich weigern sich in unseren Kulturkreis einzufügen. Wenn sie ihren Kulturkreis haben wollen, dann können sie ihn haben aber dann bitte zu Hause.

auch mal ne kleine geschichte von mir. vor 2 jahren oder so war ich mit 3 oder 4 kollegen in nem nachbardorf auf suche nach einem schönen restaurant. haben wir schliesslich auch gefunden , waren bis etwa 11 drinne. so weit ich mich erinnern kann war keiner von uns angetrunken oder besoffen. schliesslich gingen wir zum bahnhof und warteten noch ne weile auf den zug, auf der anderen seite tauchten schliesslich ein paar jugoslaven (schätze ich mal) auf. hatte zuerst nicht den anschein als würde irgendwas schlimmes passieren oder so, irgendwann kamen sie dann aber auf die andere seite durch die unterführung. dies bemerkten wir spätestens als uns steine um die ohren geflogen sind - waren ganz klar auf streitt aus also… wir unternahmen erstmal nichts.
irgendwan waren sie dann neben uns und befahlen wir sollen uns setzen. weiss noch dass ich relativ früh gerochen hatte was da abgehen wird, und hab meine dunkle kaputze über den kopf gezogen (kA warum, kam mir irgendwie stärker vor :bg: ). ein paar von uns wurden mit gewalt auf ne bank gedrückt, mich liessen sie in ruhe, obwohl ich auch direkt vor der bank stand ^^
irgendwann hat einer von meiner gruppe probiert mit dem stärksten von denen zu sprechen, hat nicht funktioniert, er wurde von uns weg gerissen und ein paar mal ins gesicht geschlagen. so ging das nun weiter. wir waren in der unterzahl und unternahmen nichts. später wurde ein anderer von uns weggezogen und heftiger verprügelt, tritte ins allerheiligste usw. der flüchtete dann irgendwann ins restaurant in dem wir waren und verständigte die polizei, welche natürlich erst da war als der abschaum auch schon reiss aus genommen hatte -.- frage mich heute ob es die richtige entscheidung von uns war dies über uns ergehen zu lassen und keine prügelei zu beginnen… ahjo, ich hab die ganze zeit am selben ort gestanden und keiner hat mich angefasst, wüsste nicht wie ich reagiert hätte wenn ich eins aufs maul gekriegt hätte (der wäre wohl rein reflexartig auf die schienen runter gefallen :bg: )

heute trage ich stahlkappen schuhe und einen pfefferspray und werde nicht zögern die gegen einen angreiffer einzusetzen. egal ob gegen einen schweizer oder ausländer. hinzuzufügen dass ich einer linken lebenseinstellung folge.