Heilige Gamingkühe, die nichts für euch waren

Bei mir wars definitiv The Last of Us.
Die Zwischensequenzen waren zwar ganz gut gemacht und ich mochte auch die Figuren, aber als Spiel war das so langweilig. Ich war auch richtig genervt wie oft man Sachen für Elli schieben musste, weil sie sonst nicht weiter laufen bzw. schwimmen konnte.
Diese Pilz Zombies waren auch recht öde und generell war der Stealth dort ziemlich 08/15. Zur selben Zeit hab ich mit Metal Gear Solid angefangen, weshalb ich TLU noch weniger verzeihen konnte wie öde man das durchgesetzt hat.

Hab auch so gar keine Anregung oder Freude auf Teil 2, egal wie gut das aussieht. Wenn ich lieber was von Naughty Dog spiele, dann ist es Uncharted 2 und 3

Bitte motz mal nicht so rum. Es war als freundlicher Ratschlag gemeint, weil ich den Eindruck hatte, dass du nur Enttäuschung aufschreibst und nicht wollte, dass sich Heldis coole Thread-Idee vom ursprünglichen Ziel weg entwickelt.

Ist es nicht auch eigene Sache was als „heilige Gamingkuh“ angesehen wird? Ich weiß, dir gehts um HeyDays Spiele aber bei Final Fantasy Explorers (Name) u. Etrian Odyssey (erfolgreich auf DS/3DS) handelts sichs auch nicht um shovelware…

Heldis Eröffnungspost lässt da wenig Interpretationsraum:

Etrian Odyssey erschien mir dann doch eher als ganz gutes Nischenspiel und FFE ist ja bei Kritikern überhaupt nicht gut angekommen.

Garo hat da schon Recht. Ich dachte mehr an Spiele, wie The Last of Us, Uncharted, GTA, Red Dead Redemption etc. Ich habe im Eröffnungspost auch entsprechende Beispiele genannt.

Unabhängig davon, muss man Garo nicht so anmotzen, wenn er nur freundlich darauf hinweist. Vor allem, wenn man selbst immer wieder Leute (zu Recht) dafür kritisiert.

Wahrscheinlich war die gute HeyDay (zu Recht) davon genervt, wenn man alles und jeden immer und überall korrigieren muss?

Trotzdem hat Heldengeist (zu Recht) HeyDay auf ein Fehlverhalten hingewiesen. Wer, zuletzt frequenter, als Mahnerin auftritt muss entweder mit gutem Beispiel vorangehen oder bei sowas entsprechend mit Gegenwind rechnen.

Final Fantasy VII

Was wurde das Spiel damals in den Himmel gelobt. Ich war wirklich drauf gespannt, aber als ich es denn spielen konnte, nahm es mich einfach nicht mit. Anfangs dacht eich noch, man müsse sich erst einspielen, aber es wurde einfach nicht besser. Nach ein paar Spielstunden habe ich es dann abgebrochen und seitdem nie wieder angerührt. Allerdings überlege ich, es mit der Switch Version vielleicht nochmal zu versuchen, wenn diese nciht zu teuer ist.

Final Fantasy XII PS2/PS4
Es war nicht schlecht als Spiel durchaus spielbar, aber für mich war nach 2-3 Stunden die Luft irgendwie raus und ich wollte nicht mehr weiter spielen.
Hab mir später noch die PS4 Neuauflage geholt aber nie eingelegt, dieses Spiel war halt irgendwie für mich wirklich eine Enttäuschung.

Bayonetta 1/2 Wii U
Ich war nicht richtig enttäuscht, vielleicht war es einfach nur „die falsche Zeit“ dafür.
Denke ich lege es nochmal ein wenn ich die Zeit und lusten drauf habe aber bis dahin ist es kaum gespielt.

Majoras Mask N64/3DS
Auch ein Fall von, ich denke nicht das es ein schlechtes Spiel ist, zumal ich Ocarina of Time noch mochte und abgeschlossen hatte.
Aber als dieser Titel kam habe ich ihn einfach nie richtig spielen können, das galt später dann leider auch für den 3DS Port.

Bei den meisten Spielen kann ich das recht gut einschätzen ob ich sie mag und naja… TLoU zB ist absolut nicht meins, also hab ich es nie gekauft.

PS: Etrians liegen so um 80% herum und ja FF Explorers war eher schlecht bewertet.

Magst du das für mich bitte noch etwas genauer erklären? Zelda: Majora’s Mask ist bei mir so ein wunder Punkt.
Oder um es mit einem aktuellen Meme zu sagen:

Xenoblade Chronicles X
Ich habe den Vorgänger abgöttisch geliebt und war so gehyped, als ein Nachfolger angekündigt wurde (damals wusste man ja noch nicht viel). Dann war ich sehr enttäuscht von der kalten Atmosphäre, dem charakterlosen Protagonisten und der zu großen Offenheit. Bin lange umhergerannt und ständig gestorben, bis ich die erste Hauptmission annehmen konnte, was ich dann letztendlich nie tat.

Half Life 2
Keine wirkliche Enttäuschung, sondern eher unverständlicher Hype. Guter Shooter, gute Welt, gutes Szenario, gutes Gameplay. Aber der Trubel, der darum gemacht wurde und wird, erschließt sich mir nicht. Das Ende war auch öde.

Halo
Damals auf’m PC gespielt und ähnlich wie Half Life 2 keine Enttäuschung, sondern auch einfach wieder „nur“ ein guter Shooter, dessen übermäßigen Hype ich nicht nachvollziehen konnte. Welt und Szenario passen auch hier. Lediglich der widerliche Zielkreis hat mich mächtig genervt. Das Ding vermittelte kein Gefühl von zielen, sondern eher ein Gefühl von auf gut Glück aus der Hüfte schießen. Wenn man das schon für PC portiert, dann hätte man auch etwas mehr Aufwand betreiben können.

Resident Evil 4
Vor etwa 3-4 Jahren das erste Mal gespielt und nie beendet. Allerdings auch hier wieder einmal keine absolute Enttäuschung, sondern eher wieder Hype, der die Erwartungen schürt, die dann nicht ansatzweise erreicht werden. Das Genre ist für mich auch schwer greifbar. Fühlt sich kaum nach einem Horrorspiel an und für einen (Action)Shooter ist es arg träge. Hätte ich damals das Original gespielt, wäre mein Eindruck vermutlich etwas besser gewesen.

Skyrim
Bugs und Glitches.
Vielleicht 10 Stunden gespielt und weg.

Minecraft
Cooles Spiel und Konzept, gerade auch für Kinder. Hat mir aber gezeigt, dass es wohl nicht das richtige Genre für mich ist. Wobei es schlicht auf’s Spiel ankommt. Don’t Starve ist ein ähnliches Genre (oder das gleiche) und das fand ich schon sehr gut.

Mehr fällt mir momentan nicht ein. Glücklicherweise habe ich bezüglich Spiele noch nie eine vollkommene Enttäuschung erlebt. Vieles scheint dem Hype geschuldet zu sein, der einige Titel umgibt. Trotzdem hatte ich zumindest mit den drei erstgenannten durchaus Spaß.

Hätte beinahe noch Xenoblade gelistet, aber das war bei genauerer Überlegung doch schon recht gut. Auch wenn es sich unnötig in die Länge zog, ich nach 60 Stunden eine 2-monatige Pause einlegte, mich dann zwang es zu beenden und es meiner Ansicht nach bei weitem nicht das Meisterwerk ist, für das es viele halten.

Twilight Princess könnte ich auch noch nennen, aber hier habe ich vor dem Spielen nichts von einem Hype mitbekommen, da ich nach dem SNES von Konsolen wegkam und erst langsam wieder ab 2000 mit der PS one zurückdriftete. Hatte mir das Spiel glaube ich 2011 geholt und mich zu der Zeit kein Stück über Spiele informiert. Und schlecht ist es keinesfalls, nur nicht sonderlich berauschend. Hinzukommt ein trister „hässlicher“ Grafikstil und ein Link-Design, dass ich von Beginn an nicht mochte. Da ich aber Midna cool fand und das Spiel allgemein Spaß machte, werde ich irgendwann mal die Wii U-Version nachholen, um es dann zu beenden. Meiner Erinnerung nach, habe ich es bis nach dem Wüsten-Tempel gespielt und dann war Schluss.

Wie in dem Text schon steht halte ich es nicht für schlecht sondern gut.
Wieso es bei dir einen Wundenpunkt trifft wüste ich dann aber auch gerne?!

An sich ist es relativ einfach, das zurücksetzen der Tage mag als Plotpunkt wirklich gut sein. Für mich wirkte es aber oft als ob was ich tat ohne Auswirkung ist (in gewisser Hinsicht der Punkt des ganzen) was ich nicht mag.
Dazu habe ich mir gerne Zeit gelassen bei Dingen und langsam aber gründlich die Welten von Spielen erforscht… das führt zu einigen unnötigen Tages resets und lies mich irre langsam vorran kommen.
Als ich es für den 3DS kaufte wollte ich es nochmal anspielen und kam auch deutlich weiter, einiges wurde verbessert und ich war weniger „genau“ beim durchforschen der Welt.
Wie gesagt, gutes Spiel? Ja. Aber war weniger für mich. Denke eines Tages werde ich es aber sicher nochmal versuchen zumal ich dann ja vielleicht eine andere Einstellung habe.

Hoffe das hilft dir das nachvollziehen zu können.

Ich will übrigens an dieser Stelle mal ein Lob an Heldengeist aussprechen für das Topic. Finde das Thema eine super Idee und sehr interessant. Danke dafür :slight_smile:

@Thema:
Majoras Mask hat mich damals auch herb enttäuscht nach Release. Von daher kann ich jeden verstehen, dem es auch (noch) so geht. Aber meine Meinung hat sich über die Jahrzehnte (!) wirklich krass geändert, so, dass ich es nun abgöttisch liebe. Ich halte mittlerweile mein damaliges Ich einfach nur für noch nicht reif genug für ein solches Meisterwerk.
Daher nochmal an alle, die auf der ersten Stufe stehen geblieben sind. Gebt dem Spiel nochmal eine Chance. Vielleicht geht es euch dann ja wie mir :wink:

Jup, das reicht mir.
Warum es bei mir einen Punkt trifft? Weil Majora’s Mask neben Banjo-Kazooie mein absolutes Lieblingsspiel ist und die Zeitreisemechanik eine der geilsten Ideen überhaupt und auch heute noch absolut einzigartig und super-athomsphärisch, vor allem wie die Zahnräder bei Kafeis Quest ineinander greifen (siehe Sakon) ist einfach genial..

Kann mich dieser Meinung nur anschließen. Xenoblade Chronicles war so ein tolles Game und dann wird einem sowas vorgesetzt. Da hat für mich nichts gepasst und ich hab das Spiel auch abgebrochen.

Ganz genau!
Ribbi hat es erfasst!

Ich finde die Thread-Idee sehr gut und sehr cool, finde es aber anmaßend, dass Garo sich das Recht rausnimmt, bewerten zu dürfen, was hier reinpasst, und was nicht. Man kann auch einfach Argumente oder Meinungen liefern, warum man die Spiele nicht als Blockbuster sieht (vielleicht weil der 3DS keine “Blockbusterträchtige“ Konsole ist? Vielleicht weil es in bestimmten Genres keine Blockbuster gibt?) anstatt von oben herab zu bewerten was hier erwünscht ist und was nicht.

Und das ist ein Verhalten, was Garo nicht zum ersten mal zeigt. Da braucht man sich also nicht wundern, wenn eine entsprechende Antwort kommt.

Was ich übrigens auch total kacke finde, sind alle Teile der New Super Mario Bros Reihe. Die Steuerung ist schwammig, die Leute im Multiplayer hindern einem an vorrankommen im Leven und die Level sind komplett charmelos. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man dieses Spiel überhaupt anrühren kann.

Mich kann Capcoms bestverkauftes Spiel, Monster Hunter: World, einfach nicht bezaubern.

Vielleicht liegt es an meinem kleinen Fernseher und der Winzschrift, daran dass ich nicht die richtigen Coop-Leute dafür habe oder daran, dass es eben um Loot geht und nicht um eine gute Story… es begeistert mich einfach gar nicht. Dabei hab ich auch schon so 20+ Stunden reingesteckt. Ich werde einfach nicht warm damit. Einer meiner sehr wenigen persönlichen Fehlkäufe, so scheint es.

Hast du das Spiel noch? Tiago und ich wollen es im Coop spielen.

Habs noch, ja. Können gerne mal probieren, zusammen loszuziehen. :slight_smile: Das Online-System ist da nur etwas nervig, weil man so ungefähr auf dem gleichen Hauptquest-Niveau sein muss.