High-End Retro: Analogue, Polymega und Co.

So da ich die Flashkarte ausversehen in den „Was habt ihr gespielt“ Faden eingetragen hab: Also so wie es aussieht scheinen die DS Sicherheitskopien welche ich getestet habe schon mal zu gehen, GBA Runner scheint auch so zu gehen wie bei dem Ace Card Clone den ich vorher hatte,
Das Ding ist aber noch lange nicht fertig entwickelt: Es gibt einen bekannten Bug mit dem Deckel Zuklapp Standbye Modus an dem aber gearbeitet wird..
der Kernel ist noch bei Version 1.06 , da ist also noch Potential nach oben..

Warum ich das bei High End Retro schreibe? Weil es auch Emulatoren für den DS gibt welche alles von Gameboy bis zum SNES Emulieren können (wenn auch nicht so schnell)..

Ich glaube ich bin einfach zu unfähig, für Emulatoren. Habe jetzt mehrere Sachen ausprobiert, unter anderem Openemu oder RetroArch auf dem iPad oder Mac, da ich Mischief Makers spielen wollte. Irgendwas scheint da aber schief zu laufen, da ich immer wieder Videos auf YouTube finde, die soooo viel smoother laufen, als meine Version - dabei sollten mein M2 iPad Pro oder mein M2 Pro Mac Mini mehr als performant genug sein. Auch stelle ich einfach immer wieder fest, wie ermüdend das ist, wenn ich ewig herumspiele, nur um dann am Ende ein Ergebnis zu bekommen, das… okay ist.

Das Ende vom Lied ist darüber hinaus, dass ich meinen Mac komplett via Time Machine zurücksetzen darf, da RetroArch weiß Gott wo überall Daten speichert, die beim Deinstallieren offensichtlich nicht verschwinden (es gibt zum Beispiel einen Order in meinen Dokumenten, der danach noch geblieben ist und auch diverse Einstellungen scheint er sich gemerkt zu haben).

Ich denke mal, ich werde in Zukunft ausschließlich auf die Analogue Produkte setzen. Die scheinen für mich noch am ehesten, am ursprünglichen Konsolen-Erlebnis heranzukommen - oder ich bin bin halt einfach wirklich zu schlecht in solchen Themen. Nur schade, dass es bei FPGA meist kein Quicksave gibt.

Kommt halt immer drauf an wie viel man ausgeben möchte. Vielleicht wäre ja eine Retroid (Pocket 3 oder 4 Pro) als analoges Gerät eine Alternative?

Oder man benutzt ein vernünftiges (also Android) Tablet :wink:

Das Tab 11 Pro Gen 2 ist ja ein Geheimtipp, welches dann sogar 3DS, GC und PS2 hinbekommt.

Ich habe das Samsung Galaxy Tab 6 Lite (! nix Snapdragon und gerade Mal 4 GB RAM) und N64 läuft ohne mit der Wimber zu zucken. Bis DS ist das alles kein Problem.

Ich hab kein Plan, woran es liegt. Die Performance ist auch identisch, egal ob ich eine native Auflösung x8 oder x1 habe. Vielleicht ist das einfach die Performance, die Mischief Maker liefert und alle anderen nutzen irgendwelche Mods oder sowas. Oder der Unterschied zwischen PAL und NTSC ist brutal. Das hier sieht suuuuper smooth und flott aus:

So ist das bei mir definitiv nicht.

Theoretisch bräuchte ich einfach ein Gerät, das out of the box die passenden Einstellungen am Start hat.

…Das Spiel sieht ja für ein N64 Spiel (ganz genau!) Mal richtig cool aus!

Wenn du nur noch auf fertige Lösungen wie die von Analogue und co setzen möchtest, dann kannst du für das N64 bald beim Analogue 3D zuschlagen. Das wird ne N64 FPGA-Konsole von Analogue werden. Letztes Jahr haben sie es mit dem Releasedatum 2024 angekündigt. Genaueres Datum und Preis weiß man noch nicht. Unter 250 Dollar wird es nicht kosten, auch über 300 Dollar halte ich für wahrscheinlich. Versand- und Importkosten kommen da noch hinzu.

Bei Emulation ist es echt so ne Sache. Zwischen einfach anschalten und loslegen und ewig lang frickeln ist da vieles möglich. Das kommt halt immer auf die Hardware die man nutzt, die Software die man nutzt, die Hardware die man emulieren möchte, das Spiel was man emulieren möchte und auch die eigenen Ansprüche an Tweaks, Features… (Bessere Auflösung, schönes Frontend, Online-Multiplayer…) an.

Ich finde es sehr verständlich, wenn man kein Bock auf die Frickelei hat. Wenn du es dennoch nochmal probieren möchtest, würde ich erstmal schauen, ob es an der PAL-Version liegt. Ich bin nicht so der N64-Spieler. Aber von der PS1 weiß ich, dass der Unterschied zwischen PAL und NTSC immens sein kann, gerade wenn PAL-Versionen gar nicht oder schlecht angepasst sind. Wenn man einmal die NTSC-Version von Tekken 3 gespielt hat (egal ob auf originaler Hardware oder akkurat emuliert), dann fühlt sich die PAL-Version fast schon wie Zeitlupe an. Es könnte daher durchaus sein, dass es alleine daran liegt.

Darüber hinaus ist es so, dass N64 schon immer ne komplexe Hardware war, die auch für ihr Alter überdurchschnittlich schwer zu emulieren ist. Gerade im Vergleich zur PS1 brauch man überdurchschnittlich bessere Hardware um es zu emulieren und auch war die Emulation viel länger von Bugs etc. geplagt. Auch mussten die Emulatoren teilweise für einzelne Spiele optimiert werden. Und gerade Bugfixes und Optimierungen, die man nicht selbst in der Konfig einstellen muss und in dem Emulator für einzelne Spiele standardmäßig vorkonfiguriert werden, werden erst für gängige Spiele und Versionen gemacht. Und auch da ist es so, dass man mit ner NTSC-Version out of the box fast immer ne bessere Erfahrung haben wird als ne PAL-Version. Auch da würde ich es mal mit ner NTSC-Version probieren.

Eine 100% fertig konfigurierte Emulator-Lösung wird man offiziell nicht bekommen. Wenn man sich solch einen Handheld wie den Retroid Pocket nimmt und dann Custom-Images drauf macht, ist das oft schon besser vorkonfiguriert als Emulationsboxen für den Fernseher oder Emulationssoftware am PC. Die Installation und das Erstsetup bei gängigen Geräten hat oft Tutorial-Videos von YouTubern wie RetroGameCorps und wenn man das einfach nur nachmacht, ist das sehr einfach und kostet einen ca. ne Stunde. Die Handhelds lassen sich bei Custom-Firmware halt sehr gut vorkonfigurieren, da Controller und Screen ja fest verbaut sind und auch die Hardware-Power schon bekannt ist. Das RetroArch was da im Hintergrund läuft, ist da auf diese Komponenten schon abgestimmt. Am PC variiert die Hardware-Leistung, der Controller und der Screen und von daher kann es nicht für das eigene Setup nicht so gut vorkonfiguriert sein. Und je nach Anspruch und emulierter Plattform muss man dann halt konfigurieren und optimieren.

Leider gibt es noch keine Lösung, die intiuitiv, einfach, Plug & Play, legal und bezahlbar ist. Polymega hätte es werden können wäre es preiswerter gewesen oder wie von Anfang an versprochen FPGA. Analogue ist es fasst, aber da muss man halt jedes Mal ne einzelne Konsole kaufen und hat keine Multi-Lösung. Auch kostet es schon sehr viel und außerhalb der USA nochmal mehr.

Aber es hat sich schon in den letzten Jahren sehr viel getan.

Mit dem liebäugle ich auch. Was mich da nur leider stört ist, dass es keine Savegames gibt. Mein Pocket kann ja auch via OpenFPGA Super Nintendo abspielen… nur leider ohne Quicksave und Standby. Ich befürchte leider, dass es beim Analogue 3D ähnlich wird. (Das Analogue Super NT konnte das leider auch nicht.) Daher greife ich für SNES meist zu meinem Raspberry 3B.

Und dann kommt halt noch erschwerend der Preis dazu. Möchte ich wirklich für so viel Geld eine N64-Konsole haben, wenn ich viele wichtige Spiele auch schon im Switch Online Abo habe? Zumal ich viele der Spiele auch noch importieren müsste, zwecks 60 Hertz… puh. Nur für Mischief Makers ist’s halt doof.

Wenn du es dennoch nochmal probieren möchtest, würde ich erstmal schauen, ob es an der PAL-Version liegt.

Da ich mittlerweile nur noch Roms selber dumpe, sehe ich eher davon ab, mir dafür extra nochmal die US-Version zu kaufen… hier ist übrigens explizit die PAL-Version zu sehen und das sieht auch recht smooth aus. Echt merkwürdig.

Hier gehe ich mal von aus, dass es die NTSC-Version ist:

Also ja, ich will nicht ganz ausschließen, dass es vllt nur PAL/NTSC ist.

Wenn man sich solch einen Handheld wie den Retroid Pocket nimmt und dann Custom-Images drauf macht, ist das oft schon besser vorkonfiguriert als Emulationsboxen für den Fernseher oder Emulationssoftware am PC.

Deshalb hatte ich schon mal mit nem Steam Deck geliebäugelt. Habe jetzt aber auch mal EmuDeck auf einem (alten) Laptop ausprobiert, weil das ja so einfach sein soll, aber sooo easy fand ich das jetzt nicht, da durch zu blicken.

Leider gibt es noch keine Lösung, die intiuitiv, einfach, Plug & Play, legal und bezahlbar ist. Polymega hätte es werden können wäre es preiswerter gewesen oder wie von Anfang an versprochen FPGA.

Die N64 Performance soll da wohl auch nicht so der Burner sein. Wirklich schade.

Analogue ist es fasst, aber da muss man halt jedes Mal ne einzelne Konsole kaufen und hat keine Multi-Lösung.

Und wie oben erwähnt oft kein Quicksave und/oder Standby. Analogue stellt halt sehr oft ein recht puristisches Retro-Erlebnis dar.

Also ich empfehle als Plug an Play Lösung für Emulation mittlerweile entweder RetroBat auf dem PC, für das man nur noch die BIOS und die ROM Dateien selber organisieren muss, oder Batocera was auch sehr gut funktionirt so lange man einen X86 Basierten PC und einen externen Speicher hat der schnell genug ist (am besten SSD) .. klar kann man mittlerweile auch RetroArch auf dem IPad/Iphone verwenden aber ich persönlich würde davon eher abraten denn Gamepad Basierte Spiele gehen jetzt auch nicht so gut via Touchscreen …

Ich bin momentan immer noch in meinem Projekt Low End Emulation, : Auch wenn der Win Mini eine wahnsinnige Menge an Systemen abdecken kann: Das ding ist trotzdem das es ein kleines PC Handheld ist trotzdem noch einigermaßen Schwer und so als Taschen Handheld von der Größe her schon grenzwertig ..
Natürlich um einiges kleiner als das Monster Steamdeck, aber unterwegs spielt man eh nicht so viel von dem was es kann, PS1, PS2, PSP, Dreamcast, GameCube , es ist klasse das es die kann aber meistens tut es auch eine schnelle runde Tetris..

Davon ab das man auf dem Ding den älteren Systemen nicht die gebührende Zuwendung gibt ..

Das Mini ist als Desktop System oder für Reisen super, aber für jeden Tag mitzuschleppen tut es auch die Auwahl die man mit einer DS Flashkarte + einer 24 in 1 Hori 3DS Spielehülle bekommen kann..

Natürlich geht hier nicht alles, aber ich denke mal eine gute Auswahl an Titeln von : Gameboy, GBC und GBA (dank GBARunner ohne den Einsatz einer RAM Erweiterung), NES, SNES, Pokémon Mini, Mastersystem, Megadrive und Gamegear, und sogar ATARI 2800 und 7600, DOS und C64
Und Neo Geo Pocket sowie PC Engine, es geht wohl auch das Neo Geo..

Dazu ist das Controller Layout für die Nintendo Emus sogar Original Getreu ..

Also wenn man nur ein bisschen 8 - 16 bit Zeug zocken möchte und bereits einen DS, 3DS etc hat ist das immer noch eine gute Möglichkeit..

Ich will jetzt gar nicht schlecht über die ganzen Projekte reden, ich habe mega großen Respekt vor der Arbeit, die da ehrenamtlich reingesteckt wird und vor der Qualität, die die Dinger trotzdem haben. Ich bin ein großer Fan davon und benutze einige davon auch selbst. Mir ist auch klar, dass Plug-and-play auch schwierig bis unmöglich zu realisieren ist, wenn die Lösungen viele Funktionen haben und auf vielen Endgeräten mit unterschiedlichsten Peripheriegeräten genutzt werden. Das kann man nur sehr schwer bis gar nicht automatisiert abdecken.

Aber jetzt, wo ich den Disclaimer abgeschickt habe, muss ich sagen, dass Dinge wie RetroBat, Batocera, Retroarch, Recalbox, RetroPie etc. sehr weit von dem entfernt sind, was ich Plug-and-play nenne. Man muss sagen, dass ich auch Dutzende von Stunden damit verbringe, das System bis ins kleinste Detail zu konfigurieren, was ein fertiges System sowieso nicht kann. Aber das, was da ist, ist meiner Meinung nach auch weit von Plug-and-play entfernt, wenn man nicht solche Ansprüche hat, wie ich es habe. Ich würde etwas als Plug-and-play bezeichnen, wenn es eine Konsole/Mediabox wäre, die ich direkt an meinen Monitor anschließe, die dann direkt mit dem Controller zusammenarbeitet und die dann in einer perfekten Welt wie der Polymega einfach meine Originadics und -module dumped und dann in die Library aufnimmt. Damit ich die in Zukunft ohne Modul spielen kann. Das ganze dann in nem schönen Interface mit Metadaten. Alternativ eine Lösung, bei der ich zumindest einmal meine selbst erstellten Dumps in den Ordner legen kann und dann direkt loslegen kann.

Natürlich kann ich ein Batocera am PC starten und gerade bei alten Konsolenspielen direkt loslegen. Aber bevor ich etwas Plug-and-play nenne, habe ich eben höhere Ansprüche.

  • Gerade das optimale Bild zu bekommen, ist eine Mammutaufgabe. Erst einmal die optimale Auflösung, die ich am Fernseher wähle, also 720p, 1080p oder 4K. Dann, ob ich eine Skalierung verwende, die das Bild oben und unten komplett ausfüllt oder ob ich eine ganzzahlige Skalierung verwende (was dann auch Einfluss auf die vorherige Einstellung hat). Dann noch, ob ich CRT-Shader verwende oder nicht. Beim SNES könnte ich noch Widescreen-Hacks verwenden. Auch könnte ich bei Spielen ohne 16:9 links und rechts noch Overlay-Bezels verwenden. Bei einem NES mit Mesen könnte ich noch HD-Texturen drüberlegen. Bei der Gameboy-Emulation fängt es schon damit an, welche Farbpalette ich wähle. Bei 3D-Konsolen die native Auflösung wieder hochrechnen. Was man davon benutzt oder nicht, hängt sehr vom eigenen Geschmack ab, daher kann man keine one-fits-all-Lösung voreinstellen, die immer optimal ist. Man köntte aber verschiedene Voreinstellungen mit Erklärungen anbieten. Allein die Auswahl an CRT-Shadern ist so unübersichtlich, dass man ohne Vorwissen da gar nicht durchsteigen kann. Und wenn ich am Fernseher nur das Spiel habe oder am PC am noch in einem Fenster, wo das Frontend noch nicht mal Vollbild hat, dann ist mir das zu wenig, um es als Plug-and-play zu bezeichnen.

  • Ähnliches gilt noch für die Peripherie und den Input. Dass das SNES mit nem Standard USB-Controller von der Tastenbelegung her passt, das ist ein No-Brainer. Aber überall da, wo Controller von den Standard-Controller-LAyout abweichen, also gerade bei Arcade Games oder PC Spielen, ist es schon Glückssache oder im Nachhinein viel Anpassung notwendig, dass da das Mapping auf nen normalen Controller möglichst optimal ist (auch da aber auch teilweise vom persönlichen Geschmack abhängig und daher schwer für alle gleich gut umzusetzen).

  • Weiter geht es mit Dingen wie Retroachievements und Scraping von Metadaten. Um das direkt im System zu machen, brauche ich vorher schon einen Account bei Retroachievements und Screenscraper. Das muss ich vorher außerhalb vom System machen, ich kann mich nicht mit dem Controller im Emulationsfrontend registrieren. Auch muss ich das erstmal wissen. Netplay einrichten ebenfalls.

  • Einzelne schwer zu emulierende Spiele können auch noch angepasst werden, um die Performance zu erhöhen. Sprich pro Spiel den Core, welcher zur Emulation verwendet wird, anpassen. Ggf. Dinge wie Frameskip, Auflösung… anpassen. Wenn die Spiele vom System erkannt werden, passiert da bei manchen Lösungen schon was automatisch, aber bei weitem nicht alles.

  • Letztlich auch noch die optische Einrichtung des Systems. Wie gesagt brauche ich einen Screenscraper-Account, um überhaupt Scraping zu betreiben. Den muss ich vorher separat einrichten. Wenn ich den dann habe und ich nicht fertige Romsets illegal aus dem Netz verwende und stattdessen meine eigenen Dumps, heißt es immer noch nicht, dass das passt. Ich muss hoffen, dass mein Dump wirklich sauber ist, damit die Checksummen zu den für die Spiele jeweils bekannten passen, damit meine eigenen Dumps auch von Screenscraper und co erkannt werden (ich selbst hatte da zwar nie Probleme, aber wir hatten ja auch schon hier das Thema, dass es wohl gerade bei der Retrode probleme gab). Wenn ich selbst noch Romhacks, Fan-Übersetzungen patche, muss ich da wieder auf das Gleiche achten. Bei Romhacks, Fan-Übersetzungen und Homebrew-Spielen gibt es oft auch keine Metadaten, weswegen man die selbst anlegen muss, wenn man keine unschönen ‚Löcher‘ im Frontend haben will. Manche Themes sind auch nicht für alles Layouts und Auflösungen optimiert, weswegen alleine die Wahl und Konfiguration des Themes auch schon aufwändig sein kann. Auch ist bei den meisten dieser Lösungen meist nur ein Bruchteil der vorhandenen Themen vorinstalliert. Manchmal kann man sie nur manuell hinzufügen, also im Netz runterladen und dann in den Ordner des Systems. Selbst wenn die gewählte Lösung eine Theme-Gallery hat, in welcher man, welche anschauen und installieren kann, hat man da nur einen Teil der theoretisch verfügbaren. Splashscreens und Loading-Screens vor dem Starten eines Spiels muss man auch oft manuell hinzufügen.

  • Emulatoren, Fantasykonsolen etc. die oft einen eigenen Launcher haben, sprich sowas wie Pico 8 oder ScummVM, da muss man auch oft nochmal Anpassung leisten, damit die einzelnen Spiele direkt aus dem Frontend laden und nicht erst dann ScummVM gestartet wird, wo ich dann das Spiel nochmal auswählen muss.

  • Den größten Aufwand hat man mit Nischensystemen. Sprich, wenn man Sachen zocken will, die abseits der Standardkonsolen sind. Einzelne Spieleports, Fan-Game-Engines wie M.U.G.E.N., OPENBOR, Adventure Game Studio oder Solarus Engine oder EMulation von Dingen wie Game and Watch oder Flashgames. s wie M.U.G.E.N., OPENBOR, Adventure Game Studio oder Solarus Engine oder EMulation von Dingen wie Game and Watch oder Flashgames.

Ich weiß, dass ein großer Teil davon für viele gar keine Rolle spielt. Aber es hängt ja schon oft, wenn man aber schon bei N64-Spielen einzeln den passenden Core, die beste Auflösung und sonstige Konfigs anpassen muss um ne gute Performance zu haben und dann vorher wie gesagt erstmal Auflösung, Shader, Scaling, Seitenverhältnis… dann sind das schon ne Menge Optionen, bevor man loszocken kann.

Wenn man wirklich gar keinen Aufwand haben will, würde ich daher entweder zu Geräten wie denen von Analogue raten oder sich das System von jemand anderem einrichten zu lassen. Wenn das beides keine Option ist, würde ich oft zu Handhelds raten. Da sind die Firmwares oft schon besser vorkonfiguriert und da gibt es Step-by-Step Videotutorials, die 90% von dem was die Allgemeinheit interessiert abdeckt. Was dann noch nicht konfiguriert ist, ist Nische. Wenn man denn noch ne Box/Konsole will, würde ich schon darauf hinweisen, dass man sich entweder damit abfinden muss, dass man an vielen Stellen doch nochmal nachkonfigurieren muss oder man muss sich alternativ darauf einstellen, dass das was man bekommt nicht das optimalste Ergebnis ist, was man mit gleicher Hardware und Software mit ner intensiven Konfiguration erhalten kann. Plug-and-Play, bei dem alles direkt passt, gibt es bei den Emulationssystem in meinen Augen einfach nicht.

Also wenn ich diese „modernen“ Software Lösungen damit vergleiche mit was man angefangen hat finde ich hat sich da schon schon was in richtung Plug and Play bewegt: Als der GPDWin 1 draußen war hab ich damit auch geplant gehabt so ein bisschen die Pandora abzulösen, das Ding war sogar dünner und dank Intel Atom um einiges flotter als die Pandora mit den 700mhz ARM Prozessor..
Bei der Pandora gab es die Emulatoren als von Heimentwicklern bereits vorkonfigurierte PND Dateien die man nur auf die SD Karte gezogen hat und dann natürlich mit Roms und Bios Dateien füttern musste, Grafische Anpassung und Controller waren hier direkt fertig..

Beim Win sah die Sache ganz anders aus: Hier hat man zwar die volle Auswahl gehabt weil es ja „normale X86 PC“ Hardware ist, aber dafür war nichts konfiguriert und nichts optimiert .. , so Zeug wie die Gameboy Reihe, GBA, etc was man via DPAD und Buttons spielen konnte war hier kein Problem, aber damals war X-Input noch nicht so verbreitet so das ich 2 PS1 Emus drauf hatte: Eines hat nicht geladen aber da ging die Button Konfig, und beim anderen ging die Button Konfig nicht aber er hat funktionirt.. ^^

Wenn ich das beim aktuellen Win Mini vergleiche sind da welten: Ich lade einmal RetroBat runter, fütter es mit Roms und Bios Dateien, es gibt eine leicht zu verstehende GUI um die Buttons zu mappen, oder es wird sogar Automatisch erkannt.. das einzige was hier manchmal Probleme macht ist wenn ich im „Stationären“ Modus bin (Schreibtisch) und einen externen Controller verwende und vorher vergesse den internen Controller per Hardware Switch auf „Maus“ umzustellen ..

Ich stimme dir zu, dass sich da ne Menge getan hat. Wirklich extrem viel. Aber nur weil es vorher noch schlechter war, ist der aktuelle Status nicht PLug-and-Play.

Du bestätigst ja schon, dass man mit externem Controller schon ienen Stolperstein hat. Das ist ja genau das, was ich als ein Problem beschreibe. Bei nem Emulationshandheld ist der Controller fix und funktioniert bei guter Firmware out-of-the-box. Aber wenn man am PC bzw. einer selbst konfigurierten Emulations-box/-konsole spielt sieht es ganz anders aus. Ein Bluetooth Gamepad bei Retropie verlässlich zu verbinden und zu konfigurieren ist teilweise ein Krampf. Generell muss man da je nach Verbindungsart und Controller viel Frickeln. Aber wie schon gesagt ist das ja nunr die erste Hürde bevor man losspielen kann. Hinzu kommt eben einerseits, dass es bei exotischen Dingen wie oben aufgeführt (OPENBOR, MUGEN, Ports…) noch weitere Hürden vor dem losspielen gibt. Die zu überwinden ist halt oft extrem schwer. Teilweise muss man ewig Recherchieren und dann manuell config-Dateien anpassen.
Und dann hat man immer noch nicht die ganzen Optimierungen für Bild, Performance, Interface und Extra-Features. Man will ja nicht irgendwie zocken, sondern das bestmögliche Ergebnis haben und das hängt davon ab, dass die Einstellungen möglichst optimal sind. Und da sind sinvolle Vorsteinstellungen und bei Geschmacksfragen auch Auswahlmöglichkeiten in einfachen Menüs und für Neulinge verständliche Erklärungen essentiell und da hapert es sehr oft.

Mein Controllerproblem hat aber eher was mit der internen Anbindung zu tun: Mit dem Switch schaltet man die eingebauten DPAD, NUBS, Buttons und Trigger um zwischen Maus oder „X-Input Controller Mode“, das heißt RetroBat denkt ich hätte 2 Controller angeschlossen und muss dann intern entscheiden welcher jetzt der Hauptcontroller ist (und hier wird dann wohl „Kabelgebunden“ vor „Kabellos“ gesetzt) .. , so lange der Switch auf Maus steht ist hier alles pikko ^^
Das hat nichts mit RetroBat zu tun, da funktionirt das Problemlos..

Wenn ich einmal die Begriffe „Retrobat“ und „Controller“ zusammen googele, bekomme ich einige Hits, bei denen Leute von diversen Problemen mit dem Controller-Setup berichten. Das ist auch wenig verwunderlich.

Retrobat, Batocera, Recalbox, RetroPie oder auch Handheld-Systeme wie JELOS, ArkOS, AmberELEC… das alles sind Lösungen, bei denen man ne Kombination aus Retroarch und einer angepassten Version von EmulationStation hat. Die unterschieden sich darin für welche Hardware und welches Betriebssystem sie ausgelegt sind, ob es ne Software ist, die man normal startet oder ob es auch als Launcher genutzt wird, sprich man kein weiteres Betriebssystem hat und vor allem darin, was vorkonfiguriert ist, sowie welche Konfigurationen man alles innerhalb von EmulationStation machen kann, anstatt sie in den RetroArch bzw. den Hardware/Systemeinstellungen des Geräts bzw. Betriebssystems einstellen zu müssen. Die Basis bleibt aber immer die Kombination aus RetroArch und EmulationStation.

Wenn man eine es für ne bestimmte Hardware vorkonfigurierte Version nutzt, wie z. B. Recalbox wie Raspberry Pi, dann sind viele Dinge, schon passend an den Raspberry Pi vorkonfiguriert und Einstellungen, die man sonst am Rasbperry Pi bzw. dem eigentlichen Betriebssystem selbst machen müsste auch schon in EmulationStation konfigurierbar. Hat man ein System für einen gewissen Handheld ist es noch besser. Denn da sind außerhalb vom TV-Modus ja auch Screen und Controller fix und daher fest vorkonfiguriert.

Sobald man aber ein Setup nutzt, wo Screen und Controller nicht vorgegeben immer die gleichen sind, egal ob Retrobat als Software, wenn man Windows nutzt, Batocera als startendes System am TV/PC-Bildschirm oder eben auch bei nem Handheld im Dock/TV-Modus, dann variieren Bildschirm und Controller und es gibt hunderte mögliche Konfigurationen für sowohl den Screen als auch den Controller. Und es liegt einfach an RetroArch + Emulationstation, dass das eben nicht immer problemfrei funktioniert. Klar funktioniert der kabelgebundene USB-Controller und das Xbox-Gamepad sehr gut, weil das gängige Controller sind. Aber selbst da kann es Probleme geben. Wenn man dann noch Bluetooth wählt, für Multiplayer mehrere Controller verbinden und konfigurieren will, man bei nem Handheld zwischen Handheld-Modus und TV-Modus switcht, weswegen sich der primäre Controller dauernd ändert, man bei ner Software am PC zwischen Maus+Tastatur und Controller als Haupt-Input wechselt… dann ist Anpassung notwendig. Und egal welche der oben aufgezählten Lösungen (Batocera, RetroBat…), jede funktioniert nicht problemfrei direkt mit Plug & Play, sobald man von der 0815 Standard-Situation abweicht. Das ist bei all den Systemen so. Einfach weil sowohl RetroArch als Software alleine, schon diese Problemchen aufwirft. Auch EmulationStation als Frontend kann Probleme machen die Konfig an RetroArch zu übertragen. Somit hat man mit der Kombi aus RetroArch+Emulationstation schon zwei Layer für Probleme. Manche Systeme sind da besser als andere (RetroPie empfand ich da schon immer als besonders nervig), aber keine Lösung wird da alles lösen können. Man hat verschiedene Hardware und verschiedene Betriebssysteme, bei denen es schon Probleme mit der Verbindung und Erkennung geben kann. Dann verschiedenste Peripherie zum Anschließen (vom DIY Arcadestick über ein Board, welches direkt über GPIO geht, über Bluetooth, über USB), verschiedene Protokolle wie Xinput… und einfach verschiedene Controller an sich. Dann funktionieren die Cores in RetroArch alles anders. Die Kombination ist so vielfältig, dass man nicht jedes Szenario in seinem System vorher berücksichtigen und vorkonfigurieren kann. Mir ist noch nie was untergekommen, wo alles immer klappt. Nie und ich verfolge Retroarch, Retropie und co. schon seit über zehn Jahre.

Und da gibt es halt immer die Perspektive der technikaffinen Person. 90% der beschriebenen möglichen Probleme sind Kleinigkeiten, die man schnell in den Einstellungen lösen kann. Für ne technikaffine Person sind Ursache und Lösung auch schnell von alleine ersichtlich. Wenn es doch mal etwas komplexer ist, ist die Person in der Lage das zu googeln und zu fixen. Für diese Person sind die Dinge gar kein Thema. Und folglich ist man dann schnell dazu geneigt zu sagen, dass da doch alles funktioniert.
Da wird aber schnell aus dem Auge verloren, dass es ne Sache der Perspektive ist. Man kann nicht davon ausgehen, dass jede Person, die Videospiele spielt, auch eine Person, die Nischendinge wie Emulation an einer Emulationsbox nutzt, auch nur das geringste Technikwissen hat. Das ist nicht so.

Man sieht, es finde ich sehr gut bei Facebook und co in solchen Retro-Gaming-Gruppen. Da posten immer wieder Leute Inserate von solchen USB-Sticks, die 100-200 Euro kosten, ca. ne Leistung von nem Pi3 haben, zwei miserable Controller schon dabei haben und 10.000 vorinstallierte Spiele. Die werben auch mit Plug and Play. Das ist alles miserabel. Obwohl Controller und Roms dabei sind und viel vorkonfiguriert werden kann, ist das der letzte Müll. Selbst nach dem Kauf sagen da viele Leute, dass es zwar nicht perfekt läuft, sie aber froh sind, ne einfach Lösung zu haben, wo man sich um nichts selbst kümmern muss. Einfach wiel das ne viel zu große Herausforderung ist. Für die ist alleine schon der Download der Software und das Installieren von Batocera auf nem Stick schon ne Überforderung.

Sehr viele Leute sind von den kleinsten Dingen überfordert. Von daher würde ich, was als Plug-and-play bezeichnen, wenn man die Box anschließt, einschaltet und nie was machen muss. Vielleicht noch Modul wechseln, wenn die Lösung der Wahl Module lesen kann. Und das gibt es nicht. Kann es alleine schon nicht geben, weil man keine Lösung mit enthaltenen Roms legal kaufen kann, die nicht nur wie ne Mini-Konsole auf wenige Spiele eingeschränkt ist.

Und ich will damit die ganzen Projekte nicht kritisieren. Es ist auch der Natur der Dinge geschuldet, dass man keine Lösung haben kann, die für alle Situationen perfekt vorkonfiguriert ist und keine Probleme mit anderer Peripherie abwirft.

Ich habe schon mehr als einmal Lösungen für Freunde und Bekannte erstellt, die überhaupt nicht technikaffin sind. Aus Kostengründen immer mit Raspberry Pi. Ganz früher Retropie. Später Recalbox und Batocera (war noch vor der Preisexplosion der Pis bzw. bevor andere Lösungen ähnlich günstig waren, heutzutage weiß ich nicht ,ob ich einen Pi wählen würde). Ich lasse mir immer die Roms von ihnen geben, sowie die Angaben was sie damit an Plattformen spielen wollen und worauf sie wert legen. Danach kaufte ich die Hardware, die Controller, bis hinzu Gehäuse… und habe alles installiert und selbst konfiguriert. Nur weil ich den Aufwand reingesteckth abe, war es Plug-and-Play. Und auch da habe ich schon eher auf kabelgebundene Controller gesetzt und meist zwei genommen, damit ich da alles einstellen kann.

Klingt zwar seltsam weil das Win Mini mit dem Ryzon7 für meine Verhältnisse ein ziemliches Gaming Monster ist, aber ich konnte diese Woche nicht wiederstehen und hab mir bei Dragonbox mal so einen Anbernic RG35XX SP gegönnt, das ist im Grunde ein Gerät was so aussieht wie der Klapp GBA, nur ein bisschen größer und mit einem Quadcore ARM Prozessor mit 4 x 1,2 ghz, also flott genug für alles bis Dreamcast und PSP
Das Mini kann das zwar auch, zusätzlich in meinem Fall noch PS2 in guter Skalierung, aber dafür ist das Anbernic SP um einiges leichter und vor allem nur ein 10tel so teuer, denn seien wir mal ehrlich: Das Mini hat gut 1100 € gekostet, und das ist doch ein bisschen kostspielig wenn man es dabei hat

Dafür gibt es hier zwar keine Nubs, aber soll wohl auch gut funktioniren..

Anstelle eines Windows oder Linux hat man hier direkt ein Spielehandheld OS drauf, Emulatoren sind vorinstalliert, aber da es die Version von Dragonbox ist natürlich keine Roms oder wenn dann nur Copyright freie Homebrewroms um das Gerät schon mal zu testen..

Ich denke mal hier war eher weniger ausschlaggebend das ich das Ding gebraucht hab, ich wollte es einfach weil es wie ein GBA SP aussieht ^^

Dürfte morgen in meiner Paketstation sein, dann poste ich am Samstag erste Eindrücke und zumindest Größenvergleichs Bilder mit meiner GBA SP Sammlung..

Ich habe mir übrigens auch noch nen neuen kleinen Handheld zugelegt. Ich habe auch kurz am RG35XX SP überlegt. Damals mochte ich den Formfaktor des SP nie. Die richtigen vertikalen Gameboys waren mir lieber und am allercoolsten, fand ich den ersten horizontalen GBA. Aber, da ich wirklich viel unterwegs zocke, hat die Portabilität schon seinen Vorteil.

Ich habe mich dann aber für den Miyoo Mini Plus entschieden. Und das aufgrund der Custom Firmware. Ich habe ja schon andere Retro Handheld, wie beispielsweise den Anbernic RG353M. Das Gerät habe ich schon lange und auch schon viel damit gezockt. Dennoch merke ich, dass das Einrichten und Tweaken der Benutzeroberfläche, der Emulatoren… ein niemals endendes Projekt ist. Schon seit weit über nem Jahr.
Der Miyoo Mini hat eine Custom-Firmware, die out of the box schon weitaus besser optimiert ist. Darüber hinaus ist das Frontend optisch abgespeckt und auch die Plattformen, die darauf laufen. Das hat zum Ergebnis, dass ich bis auf paar Kleinigkeiten jetzt schon einen für mich perfekt eingerichteten Handheld habe. Hinzu kommt, dass das Betriebssystem super schnell ist. Das Gerät ist super schnell hochgefahren. Wenn man will, merkt es sich sogar, wo man beim letzten Spiel stehen geblieben ist und wenn man das Gerät das nächste Mal einschaltet ist man direkt bei dem Spiel an der gleichen Stelle. Habe ich aber wegen Retroachievements deaktiviert. Dennoch ist man super fix im Game. Auch ist das Gerät mal wirklich im Hosentaschenformat. Ich liebe es jetzt schon sehr.

Außerhalb Japans ist es ja durchaus üblich, dass man Handhelds so gut wie nie auf der Straße sieht. Die Leute zocken damit wohl primär Zuhause und auf längeren Reisen. Oft höre ich das Argument, dass einem die Hardware zu wertvoll ist. Auch bei Switch-Usern. Wenn man Angst hat, dass einem die Hardware kaputtgeht, dann kann ich das verstehen. Wenn man Angst hat sie geklaut zu bekommen, dann nur sekundär. Ich will nicht bewerten, wo Leute leben und wie wahrscheinlich es ist überfallen zu werden. Aber im Regelfall würde ich davon ausgehen, dass ein Gaming Handheld gar nicht so attraktiv für nen Räuber ist. Vielleicht noch ne Nintendo Switch. Weil die bekannt ist. Aber wenn ich jetzt einen Miyoo Mini + oder ein GPD Win Mini dabei habe, dann weiß der Räuber nicht wie viel das Geld wert ist und außerdem kann man das Gerät auch nicht unter der Hand verchecken. Man müsste es ja schon online verkaufen, was viel zu aufwändig ist und viele Spuren hinterlässt. ^^’

Aber unabhängig von dem Thema fällt mir generell immer wieder auf, dass Handheld Gaming unterwegs extrem selten vorkommt, während Leute dauernd auf dem Smartphone zocken. Während der 3DS-Ära habe ich eigentlich täglich über Streetpass (nutz ÖPNV in der Stadt und daher kommt man ja an vielen Leuten vorbei) getroffen. Kein einziges Mal habe ich aber im normalen Alltag jemanden damit zocken sehen. Die hatten den immer in der Tasche dabei aber nie damit gezockt. Ist will einfach ne Sache, die sich wohl so eingebürgert hat.

Der RG35XX-SP hat ja zwei MicroSD-Slots. Einen für die Roms und einen für das Betriebssystem. Wenn du einmal die Betriebssystem SD-Karte in den PC steckst, wirst du das für Linux-Nutzer bekannte Dateisystem mit home, bin, usr, var, opt… sehen. Das liegt daran, dass es sehr wohl Linux als Betriebssystem hat. Nur haben diese kleinen Retro-Handhelds egal ob mit Custom-User-Firmware oder mit der Stock-Firmware eben ein sehr angepasstes Linux. Das ist ein sehr abgespecktes Linux, damit das Betriebssystem nicht so viel Performance frisst. Die Handhelds haben halt kein klassisches Desktop Environment wie Gnome, KDE…, weil das nur Ressourcen frisst. Stattdessen ist das Grund-Linux was darauf läuft eben erstmal eine reine CLI (Kommando-Zeile)-Version. Bei sehr vielen ist dann als nächste Schicht Retroarch darüber gelegt. Bei älteren Geräten wie z. B. der Anbernic RG350-Reihe nicht. Da gab es Opendingux als Betriebssystem, was auch Linux ist und da wurden alle Emulatoren einzeln verwendet. Seit grob 2021 haben die meisten der Emulatoren aber Retroarch integriert, wo die meisten Emulatoren als Core eingebunden werden. Vereinzelt noch zusätzlich Standalone-Emulatoren, vor allem, wenn es Emulatoren für Plattformen sind, die das Gerät technisch ausreizen. Über Retroarch gibt es dann nochmal als grafische Oberfläche einen Launcher. Kennt man eventuell von Android. Sprich ein Frontend, in welchen das Gerät direkt reinbootet und in welchem man alle Einstellungen etc. machen kann. Sehr oft ist das ne angepasste Version von EmulationStation. Bei sehr sehr vielen dieser Linux-Handhelds aus den letzten Jahren. Mit Miyoo Mini und der Anbernic RG35XX-Reihe kam jetzt wieder ne Budget-Geräteklasse, die zwar Retroarch nutzt, aber von Emulationstation weggeht. Weil es eben einerseits Performance frisst und diese Geräte nicht die stärksten Chips haben, andererseits anderer Launcher aber auch minimalistischer und schneller sind, was viele bei so nem Plug & Play-Handheld bevorzugen.

Von daher ist das sehr wohl ein Linux-Gerät. In keinem dieser Emulationshandhelds egal ob es nen GPD Win Mini für über 1000 oder ein Miyoo Mini für 40 Euro ist, wirst du ein Betriebssystem finden, was nicht auf Linux, Windows oder Android basiert.

Das mit den Custom OSes hab ich mir natürlich bereits angeschaut, ich denke ich werde am Wochenende eh erst mal mit dem Standart OS was drauf ist spielen, die Geräte von Dragonbox wurden ja bereits für den deutschen Markt angepasst damit die ohne Roms ausgeliefert werden, in der Beschreibung steht was von einem angepassten OS, aber nicht was genau drauf ist.., und die Micro SD Karte soll bereits eine sein die nicht diese billige ist welche standartmäßig dabei ist..
Und ja, es ist natürlich ein Linux drunter, diese RetroLinux Distros kommen ja auch daher das Leute gerne den Rasberry Pie als Fernseh RetroStation genutzt haben..

So lange die anderen Custom OSes alle die selbe 2te SD Karte unterstützen bin ich da ja sehr frei: das was nervig ist in der heutigen Zeit ist halt das rüberkopieren der PSP und PS1 Spiele da die jeweils einigermaßen groß sind.. , wie man ein OS auf eine SD Karte bekommt, hab ich für andere Handhelds ja bereits üben können..

Ich denke mal von der PSP wird nicht alles laufen, aber so lange das ein oder andere Beat Em Up oder etwas weniger aufwändige Spiel geht bin ich da bereits zufrieden..
PS1 dürfte keine großen Probleme machen, das konnten schon Homebrewhandhelds von vor 14 Jahren.. Dreamcast, schauen wir mal..

Das mit dem DPAD/Nub Modus Umschalter hab ich auch erst später gelesen, da bin ich gespannt wie das in der Praxis funktionirt..

Wobei weder die Dreamcast, noch die PSP 2 Nubs hatten, und bei der PS1 kam das erst später, also dürfte da trotzdem so einiges gehen, ..

Ich bin gespannt auf das Ding, am Wochenende wird da mal ein bisschen was getestet..

Mal ein kurzer Ersteindruck, ich werde bei NO kein Video posten da mein Kanal so ein bisschen als Konkurenz gesehen wird, was mich immer noch ein bisschen Stolz macht, danke für das Kompliment ^^
Das Gerät sieht, trotz das es wenn man es direkt bei China Händlern ohne Zoll und MWST kaufen würde so um die 60 € kostet überhaupt nicht billig aus, und macht auch einen sehr stabilen und wertigen haptischen Eindruck ..
Neben Originale GBA SPs gelegt merkt man zwar aufgrund der Größe schon irgendwie einen Unterschied, aber ohne einen Vergleichs GBA könnte ein unbedarfter 3ter denken es wäre ein richtiger Gameboy ^^

Ich hab gestern Abend mal einen alternativen Dateimanager angeworfen und alles was ich habe was laufen müsste rüberkopiert, vom Gameboy bis zur PSP .. Das OS ist hier übrigens ein bisschen Pickig was die Ordner angeht: Beim PSP Emulator zumbeispiel musste ich alle Iso Dateien aus den Ordnern rausnehmen und in einen Ordner der der PSP Rom Ordner ist verschieben damit die erkannt werden..
Das OS ist ein angepasstes Standart OS mit einem Dragonbox.de „Branding“ , man ist einigermaßen fix auf der Spieleauswahl, was halt der Vorteil von dem Ding gegenüber meinem um einiges flotteren GPD Win Mini PC Handheld ist, denn dort muss ich erst mal Windows Booten, mich einloggen, und dann RetroBat aufmachen..

Auf dem Hauptbildschirm hat man die Wahl zwischen verschiedenen Menüpunkten, ich empfehle hier auf RA Spiel zu drücken statt auf „Gameroom“, die RetroArch Emulatoren haben nämlich die passenden Rahmen..

Zwar hab ich noch nicht so viel getestet, aber ich kann schon mal sagen das die ganzen 8 - 32 Bit Konsolen (Gameboy, GBC GBA, SNES, NES, … ) problemlos laufen, zusätzlich gibt es hier sogar die Emulatoren von PSP, Dreamcast und PS1.. zwar sind das Konsolen die eigendlich einen Analog Nub brauchen, aber man kann das DPAD in einen Nub Modus schalten..

Ich hab mal Soul Calibur Broken Destiny auf dem PSP Emulator getestet, und das geht bis auf ein paar kleine Slowdowns echt gut, der PS1 Emulator scheint auch gut zu funktioniren, nur beim Dreamcast Emulator scheine ich noch die originalen Bios Dateien zu brauchen, aber es gibt auch hier schon Spiele wie Sturmwind oder Street Fighter 3 welche ohne Probleme funktioniren..

Alles weitere später..

Ich meine mich zu erinnern, dass wir das Thema schon vor ein paar Jahren hatten, aber vllt hat sich ja in der Zwischenzeit ein bisschen was getan… Ich bin derzeit am überlegen, mal wieder ein paar Gamecube-Spiele zu spielen. Zum Beispiel Luigis Mansion, die Prince of Persia Trilogie oder NFS Underground 2. Was ist denn mittlerweile so die smarteste und unkomplizierteste Möglichkeit die zu spielen? Adapter und Co waren doch nicht so dolle, meine ich mich zu erinnern?

Wärenddessen konnte ich gestern den Nachmittag draußen zum Testen vom Anbernic verbringen: Im Schatten sieht man das Display echt gut, sogar ein bisschen besser als beim 2DSXL, in der Sonne ist es fast unmöglich ordendlich zu spielen, aber da sollte ich wegen UV Strahlung und Hautkrebsgefahr eh nicht zu lange sein..
Im Vergleich zum Win Mini blieb das Gerät selbst bei Dreamcast Spielen erstaunlich kühl, und das ohne eingebauten aktiven Lüfter .. , gut dafür ist das Mini auch X86 und gut 4 x so schnell, ..

Ich hab Super Mario Land durchgespielt, das hat super funktionirt mit dem Steuerkreuz ^^

man muss sich halt nur an die Shortcuts für die Emulator Funktionen gewöhnen, Menü + l und Menü + R sind laden oder speichern.. ^^

Bei den Adaptern kommt es darauf an, dass man gute nimmt, dann sind die okay. Die Billig-Dinger machen ein schlechtes Bild und Input-Lag.

Hier verschiedene Dinge, die heutzutage ein gutes Bild für den Gamcube machen:

  1. Ich gehe mal davon aus, dass du keinen Röhren-Fernseher hast bzw. generell an nem modernen Screen spielen willst. Falls doch, könntest du einfach den Gamecube an die Röhre anschließen.

  2. High-End-Lösungen wären hochklassige Upscaler für Retro-Konsolen wie Retro-Tink. Der Retro-Tink 4K kostet aber z. B. 750 Dollar und du brauchst dann noch ein gutes Kabel vom Gamecube zum Retro Tink.

  3. Wenn dein Fernseher noch einen Anschluss für Component hat, ist es am einfachsten ne Wii mit nem YPbPr/Component-Kabel an den Fernseher anzuschließen und die Spiele darüber zu spielen. An einen Upscaler wie Retrotink kommt es nicht heran, aber es ist unkompliziert und preiswert.

  4. Wenn dein Fernseher das nicht hat und dein Gamecube noch einen Digital Video Output hat (Modellnummer DOL-001), dann kannst du dir einen Digital Video zu HDMI-Adapter kaufen. Die gibt es wie Sand am Meer. Wichtig ist es eben keine der schlechten zu nehmen. Die guten sind intern alle mehr oder weniger baugleich und kosten auch alle rund 70 - 80 Dollar/Euro. CARBY oder Retro-Bit machen da zum Beispiel relativ gute Adapter. Da kann man in den Settings der guten Adapter auch noch ein paar Einstellungen machen, um das Bild zu optimieren, aber danach ist es Plug and Play.

  5. Die nächste Variante wäre einfach die Spiele auf ner Wii U zu spielen. Die Wii U hat HDMI und spielt Gamecube-Spiele ab. Jedoch nur mit Homebrew. Du musst also dafür einerseits erstmal deine originalen Gamecube-Spiele als ISO digitalisieren (mit ner Wii mit Homebrew geht das sehr einfach. Mit nem Gamecube geht es bestimmt auch, habe ich aber selbst mit nam Gamecube noch nicht gemacht) und dann auch eben Homebrew auf der Wii U nutzen. Da es keinen offiziellen Online-Service von Nintendo mehr gibt, ist es in meinen Augen ja auch durchaus attraktiv Homebrew auf der Wii U zu verwenden. Jedoch ist das erstmal aufwändig beim erstmaligen Aufsetzen. Aber die Wii U kann Gamecube-Spiele nativ (aber eben nur ISOs, weil sie die kleinen Discs nicht lesen kann) ab und das mit nem ansehlichem Bild, weil es direkt über HDMI geht.

  6. Digitalisiere die Spiele mit ner Wii mit Homebrew und nutze dann einen Emulator und nen Gamecube-Controller Adapter. Mit diversen Bild-Optimierungs-Optionen hast du damit die Möglichkeit ein sehr gutes Bild zu bekommen. Entweder mit Upscaling oder mit CRT-Shadern. Input-Lag ist für mein Empfinden nicht spürbar und wenn man Emulation generell nicht abgeneigt ist, ist auch das ein super Kompromiss aus gutem Bild und einer preiswerten und relativ bequemen Umsetzung.

Varianten 1 und 2 habe ich der Vollständigkeit genannt. Wenn die vorhanden bzw. im Budget wären, hättest du die sicherlich selbst in Erwägung gezogen. Ansonsten sind Varianten 3 - 5 von der Bild-Qualität alle gut, wobei Variante 3 wohl leicht besser als Variante 4 und die leicht besser als Variante 5 ist. Input-Lag ist bei allen nicht spürbar.