High-End Retro: Analogue, Polymega und Co.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es auf den Retro-Bit Adapter hinausläuft. Scheint mir eine sehr einfache und trotzdem sehr solide Lösung zu sein. Muss nur überlegen, welche Spiele ich spielen wollen würde und ob sich der Preis da für mich lohnt. Gäbe aber doch den ein oder anderen Titel, auf den ich Lust hätte.

Ein Upscaler klingt auch relativ reizvoll, da ich damit auch die N64 befeuern könnte, aber auch da gibts nicht mehr so viele spiele für die ich zwingend eine N64 bräuchte. Switch Online und Co decken ja doch eine Menge ab.

Irgendwie juckt mich ein Upscaler auch in den Fingern. Gerade, weil man mit einem Gerät dann ne Lösung für alle Konsolen hat und auch noch andere Dinge damit machen kann. Beispielsweise ist der Retrotink 4K trotz seines stolzen Preises in Sachen Preis-/Leistung ne sehr solide Lösung, um einfach VHS in einer Qualität zu digitalisieren, wie man es sonst auf höherem Niveau nur mit weitaus teurerem Spezialequipment hinbekommt.

Im Endeffekt lohnt es sich für mich wohl auch nicht. Mein TV hat noch einen Component-Anschluss und ich habe für die Wii auch das passende Kabel. Für das SNES und PS1/PS2 habe ich RGB-Kabel. Weiterhin sind SNES, PS1, PS2, Gamecube und Wii die einzigen Nicht-HD-Konsolen, die ich noch besitze. Das heißt, einen Großteil habe ich bereits abgedeckt. Den Gamecube will ich aus Bastel-Interesse sowieso mit nem HDMI-Mod versehen.

Vor allem aber weiß ich schon gar nicht mehr, wann ich eine der Konsolen das letzte Mal angeschaltet habe. Mit Ausnahme der Wii und da auch nur, um meine originalen Spiele zu digitialisieren.

Ich bevorzuge sowieso Emulation und zocke daher selten an originaler Hardware.

Der Retro-Bit-Adapter ist auf jedenfall ne solide Wahl. Ich würde aber auch sehr stark abwägen, ob sich das noch lohnt.

Wenn man nicht unbedingt die originalen Datenträger auf originaler Hardware spielen will, ist man mit Emulation meistens günstiger unterwegs. Für 200 Euro kann man sich locker schon ein System zusammenstellen, welche in der Lage ist alles bis Gamecube und Wii zu emulieren. Wer schon ne Wii hat, kann damit Gamecube- und Wii-Datenträger digitalisieren. Und auch Lösungen zum digitalisieren aller Modul-Spiele bekommt man schon unter einem 100er. Einzelne Lösungen für ein gutes Bild sind in Summe teurer und Multi-Upscaler sowieso.
Und hinzu kommt, dass es auch ohne eigene Emulation inzwischen immer mehr gibt was abgedeckt ist. Bei Nintendo durch NSO und Co. Aber auch SEGA und Co haben ja diverse Collections. Multiplattformspiele von PS2, Gamecube und Wii haben ja oft schon digitale Re-Releases auf modernen Konsolen und oft auch noch PC-Fassungen, die man meist für spottpreise kaufen kann.

Von Upscalern würde ich beim GameCube eher abraten.

Jeder Fernseher hat heute einen brauchbaren Upscaler eingebaut, der Bild von SDTV- oder HDTV-Qualität auf 4k skaliert. Funktioniert mit GC und PS2 wunderbar.
Nur bei älteren Konsolen, die dann oft nur 240p können und sehr viele Hacks nutzen, sind die Upscaler der TVs ein Totalausfall. Da lohnt sich dann der RetroTink.

Ausnahme: RetroGamingCables bietet unter der Marke „Rad2X“ Kabel mit eingebautem RetroTink-Upscaler an (für PS2, nicht GameCube). Da profitiert man aber eher bon weniger Bildrauschen denn vom Upscaling

Beim N64 würde ich mir eher einen alten, kleinen Röhrenfernseher kaufen. Die Konsole produziert absichtlich Pixelmatsch. Das wird nicht besser, wenn man es hochskaliert.

Ach ich weiß nicht. Mittlerweile bin ich zunehmend weg von Emulation, weil mich das ewige Gegrickel damit nur noch nervt. „Dieses Spiel läuft mit dem Core besser, jenes mit einem anderen, für DIESE Einstellung brauchst du dann doch mehr Leistung, die N64 war schon immer zickig zu emulieren“ und so weiter und so fort… da will ich im Zweifel lieber nochmal meinen GameCube abstauben, die Disk reinschmeißen und loslegen. Good old plug and play.

Übrigens fehlt mir noch eine Möglichkeit, DS- und 3DS-Spiele auszulesen. (Weil du oben vom Auslesen der Module gesprochen hattest.) Aber die „beste“ Lösung scheint wohl zu sein, einen 3DS zu hacken und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, waren einige DS-Spiele auch schon mit einer Art von Kopierschutz versehen.

Frickelig sind aber eigentlich nur noch N64 und dann vielleicht XBox / PS3. Gamecube läuft absolut wunderbar auf Dolphin (Wii ist ein Controller-Gefrickel, aber das ist es ja auch in echt). Bei PCSX2 (PS2) muss man manchmal etwas konfigurieren, aber da warnt das Ding einem auch bei Spielstart (komisch: Wenn der Emulator weiß, dass ich Option A auf Wert B setzen muss, wieso gibt es dann dafür keine angepasste Default-Konfiguration?)

Gefrickel ist Emulation nur noch mit diesen Low-End-Emulationshandhelds, die absichtlich künstlich limitiert sind, damit die China-Hersteller dir 3 Monate später das nächste Gerät verkaufen können. Da haben Hersteller wie Ambernic und Retrokiddy zusammen mit den entsprechenden Youtube-Influenzern (ETA Prime, RetroGameCorps) eine Aufmerksamkeitsökonomie geschaffen, die man getrost ignorieren darf. Irgendein 100€-Handheld für SNES und darunter, und ein RetroDeck oder PC für N64 und darüber. dann passt das. Außer N64. Da zicken alle Emulatoren je nach Spiel. (Und den Billig-Handheld kann man auch ganz weglassen).

Also für N64 doch den Analogue 3D, wenn der 2025 oder 2026 kommt. (Also November oder Dezember vorbestellbar, dann zweite Welle Mitte 2025, Auslieferung noch später…) Oder, wenn man viel Dosenpfand sammelt, reicht es vielleicht sogar für den Mars - falls der nicht so eine Enttäuschung wie der Polymega wird.

Och der Anbernic RG35XX SP ist meiner Meinung nach gar nicht mal so schlecht, ich wollte hier halt kein High End Emu Gerät, das hab ich ja bereits im GPD Win Mini mit RetroBat, und selbst da hab ich noch Probleme: XBOX 1 hat irgendein „Insert Disk“ Problem, schade hätte ich gerne für Death or Alive in Hüpscher gehabt ..
Passt ganz gut in meine Hosentasche, wird nicht zu warm im Betrieb, kein Windows, und notfalls haue ich hier einfach ein neues OS drauf wenn da was schief geht..

Ist eher als super handliche Handheldlösung als wirklich ernstzunehmendes Emulationsgerät gedacht, mal unterwegs bisschen Tetris, ich hab hier sogar zumindest eingeschränkt zumindest die nicht so aufwändigen PSP Spiele..

Wie schon gesagt habe ich selbst keinen Upscaler und fände das nur für den Gamecube auch etwas Overkill.

Aber dennoch finde ich, dass Upscaler ihre Berechtigung haben. Für alles was älter ist PS2/Gamecube/Wii/Xbox kommt man sowieso nicht um einen Upscaler herum, weil Retro-Konsolen direkt am TV wirklich ein Totalausfall sind.

Wii selbst kann man auch, wenn vorhanden, einfach über die Wii U spielen. Aber Gamecube, PS2 und die Wii selbst eben nicht (Xbox ist nicht mein Gebiet, weiß nicht, was da gute Lösungen sind). Das Gamecube-Komponenten-Kabel von Nintendo hat nen dreistelligen Preis und das letzte Mal als ich da geschaut habe, sollte man nur das verwenden, wegen irgendwelchen proprietären Chips. Wii geht einfach über Komponente. Aber viele moderne TVs, die das interne Upscaling haben, haben so gut wie nie Scart und inzwischen nur noch selten Komponente. Das heißt, man kann die erstmal nur über HDMI direkt an den TV anschließen. Und egal ob mit oder ohne internem Upscaling kosten die brauchbaren Konsole zu HDMI-Adapter bzw. HDMI-Kabel für diese Konsolen meist zwischen 50 und 100 Euro. Auch ein OSSC Converter für mehrere Konsolen kostet über 100 Euro.

Und von daher ist die Lösung mit einzelnen guten Kabeln und Adaptern zu HDMI in der Summe sehr schnell auch nicht gerade billig. Für einzelne Plattformen würde ich immer noch den Weg wählen. Aber in der Masse hat man mit nem guten Upscaler dann einfach mehr Geräte abgedeckt und für Hardcore Enthusiasten ist es meines Wissens nach schon so, dass mit nem RetroTink 4K wohl immer noch ein Bild-Ergebnis haben wird, was zwar marginal aber dennoch besser ist.

Aber wie gesagt, finde ich es dennoch Overkill und würde sowohl aufgrund der Einfachheit und vom Preis einfach nen guten HDMI Adapter beim Gamecube wählen.

Verstehe ich zu 100%. Auch weiß ich schon vorher, dass das deine Einstellung ist, deswegen habe ich die Option im Ursprungspost auch als letztes genannt.

Man muss sagen, dass man gerade beim N64 auch genauso viel Gefrickel hätte die originale Hardware an nem Flatscreen anzuschließen und da ein brauchbares Bild zu bekommen. Plug and Play ohne Augenkrebs geht bei N64 nur mit ner Röhre.

Aber ich verstehe schon was du meinst. Um ne Emulations-Box am Fernseher zu haben, die jedes Spiel direkt optimal mit Auflösung, Upscaling, Shader, Bezels, Input… abzuspielen muss man da im Vorhinein extrem viel Frickeln oder stolpert an vielen Stellen dann doch nochmal über Dinge wo was nicht ganz zu 100% passt.
Da kommt man nur drum herum, wenn man jemanden hat, der das für einen im Vorhinein alles vorkonfiguriert oder man nimmt eben ein fertiges Image und lädt das schon alles voreingestellt runter. Das geht aber nicht, wenn man den integren Weg wählt und seine eigenen Spiele nutzt. Das geht nur, wenn man einen Built herunterlädt, wo die Roms und ISOs schon mit dabei und daher perfekt konfiguriert sind.

Da bin ich auch kein Profi, weil ich DS und 3DS einfach original auf meinem 3DS spiele. Ich sehe da bis jetzt kaum nen Mehrwert das zu emulieren, weil ich die Spiele nicht auf dem großen Spiel zocken will und ich mobil einfach den 3DS nehmen kann.
Es scheint tatsächlich so zu sein, dass man mit nem 3DS mit Homebrew beides dumpen kann. DS ging zumindest früher auch mit Flashcard und Software, das ermöglichte es sich über FTP mit dem DS zu verbinden und das Spiel dann herunterzuladen.

Im Prinzip würde ich da zustimmen. Aber das summiert sich eben. Wie du schon sagst, hat man Gefrickel bei N64, Xbox, PS3, PS2, Wii (Wii-Mote einzurichten in Dolphin ist mehr Gefrickel als nativ). SEGA Saturn ist auch mit Gefrickel verbunden. Arcade nochmal sowieso. Wenn man Heimcomputer mit PC verbinden will dann hat man da auch viel Arbeit die Steuerung anzupassen.

Das heißt einigermaßen Plug and Play hat man bei den Nintendo 2D-Plattformen sowie Gamecube, PS1, Mega Drive und Co. Und selbst da kommt es auf den Anspruch an. Klar kann man SNES locker mit Plug & Play konfigurieren. Aber will man das beste Ergebnis haben, dann empfiehlt sich vielleicht ein CRT-Shader. Manche Spiele profitieren von Widescreen-Hacks, auch wenn es dann nicht mehr „Original“ ist. Nativ ist das Seitenverhältnis ja eigentlich 8:7 und nicht 4:3. Die meisten Spiele wurden aber auf 4:3-Fernseher optimiert auch wenn intern das SNES 8:7 hat. Nicht alle. Manche sollte man daher auf 8:7 stellen. Das ist dann auch auf ner per Game-Basis. Auch könnten Bezels und Overlays ne nette Sache sein.

Von daher stimmt es schon, dass die von dir genannten Plattformen die sind die Probleme machen. Aber das sind ja schon enige und auch bei den anderen Plattformen hat man je nach Anspruch eben Aufwand. Und klar muss man die Dinge, die ich aufgezählt habe nicht unbedingt machen, aber wenn man schon die Möglichkeit hat, will man ja das meiste rausholen.

Ich bin auch sehr gespannt was aus dem Mars-Projekt wird. MISTer ist schon interessant. Aber wenn ich schon keine Software-Emulation mache, will ich kein Gefrickel haben wie MISTer und dann auch Module abspielen können.

Für Emulation von Retro unterwegs ist der Anbernic RG35XX SP genauso wie viele dieser Handhelds ein richtig cooles Gerät. Klar kann man damit keine Wii mit 3x Auflösung spielen. Und auf dem Mini-Display und ohne Sticks finde ich auch PSP-Emulation eher witzlos, selbst wenn das theoretisch möglich ist. Aber für Retro wirklich ein cooles Gerät. Ich würde solche Geräte daher von der Hardware selbst empfehlen. Da spricht nichts dagegen, auch wenn die solch ein fragwürdiges Release-Modell haben.

Aber man muss immer bedenken, dass man für das bestmögliche Erlebnis, was sich nach Plug & Play anfühlt entweder selbst im vorhinein einmal schon Aufwand in die Konfiguration stecken muss oder man muss eben jemand anders finden, der es für einen übernimmt. Das muss immer bedacht werden und würde ich bei ner Empfehlung immer mit erwähnen.

Kurzum: Bequem und Plug & Play ohne Aufwand gibt es eigentlich nur mit orginaler Hardware am besten an der Röhre oder eben mit den Analogue FPGA-Geräten und originalen Modulen.

Ansonsten muss man entweder Abstriche machen oder Frickeln.

Das besondere am Nintendo-Kabel ist nur, dass es den Digitalausgang unterstützt, dir also die bestmögliche Qualität liefert. Viele andere Kabel greifen dagegen das RGB-/S-Video-Signal ab - du bekommst also ein Signal, das bestenfalls RGB-Qualität hat, vermutlich aber schlechter.

Alles inoffizielle, was man an den Digitalausgang klemmen kann, basiert auf dem GCVideo-Projekt. Wenn das dann HDMI ausgibt (z.B. Carby, RetroBit), dann übertrifft es Nintendo offizielle Kabel. Kaico bietet auch eine Komponentenversion für das beste (bezahlbare) Signal an Röhrenfernseher. Dass das schlechter ist als Nintendos Kabel, liegt weniger an speziellen Chips, sondern wohl eher an schlechter Abschirmung der Kabel.

Ich habe noch keinen 4K-Fernseher gesehen, der keine Komponente unterstützt. Häufig wird dafür aber ein Adapterkabel (3xCinch auf 1xCinch) benötigt, das zumindest bei Samsung und LG dem TV beiliegt.

Mein Tipp: Bei Amazon gibt es einen Wii HDMI Adapter für etwa 10€ z.B. von Portholic und duzenden anderen Anbietern. Meistens steht da „1080p“ oder „Full HD“ drauf, was Quatsch ist: Das Teil gibt das Wii-Signal ohne Upscaling aus, also 480p@60Hz. Das ist genau das, was man will: Der Adapter übernimmt das einfache A/D-Wandeln mit möglichst kurzem Kabelweg (=weniger Rauschen), der Fernseher das komplexe Upscaling.

Und ja, ich hab das Ding damals auch spaßeshalber schon durch meinen Framemeister gejagt und es sieht für das bisschen Geld wirklich gut aus. (Ein Framemeister XRGB Mini ist der Opa vom RetroTink und war in der Steinzeit der heiße Scheiß in der Retroszene)

An der Stelle: MiSTer. Man kann das Ding fertig zusammengebaut kaufen, installiert einmal das OS, lässt den Updater drüberlaufen, der einen alle Cores, BIOS und ggf. auch Arcade-Spiele (böse, böse…) installiert. Allerdings würde ich da aktuell abwarten, bis der Nachbau vom Terasic DE10 Nano (dem Herzstück des MiSTers) erscheint. Dann spart man mal eben 150 bis 200€.
Aber auch hier: N64 nur mit Gefrickel :frowning: Und oft nicht in Fullspeed :frowning:

Viele dieser Geräte zicken bei Gamecube, Dreamcast & Co. Auch bei einigen N64-Spielen merkt man die Grenzen der Hardware.
Und oft ist das mitgelieferte OS Mist und man muss erst einmal einen Batocera/Recallbox-Fork installieren.

Mehr geht dann erst mit den Android-basierten Handhelds, aber wer sich immer noch ein nicht-entgoogletes Android installiert, dem ist nicht mehr zu helfen.

Ich spiele übrigens am Monitor, daher leider kein Upscaling möglich. :frowning: (Soweit ich weiß.)

Aber warum muss man heutzutage überhaupt noch auswählen, welcher Core für welches Spiel am besten geeignet ist? Warum muss man bei Emulatoren immer noch so viel Gedöns einstellen? Müsste es nicht spätestens für geschlossene Systeme wie das Steam Deck ein komplett durchkonfiguriertes Wunschlos-glücklich-Setup geben? Mit einem perfekten Setup für jedes Spiel?

Danke nochmal für die ganzen Ergänzungen zu den Kabeln und Anschlüssen für alte Konsolen. Dass moderne Fernseher zumindest über Adapter meist noch Komponente haben, war mir nicht bekannt. Meiner hat es noch, ist aber auch nicht mehr der allerneuste. Ich sehe bei Bekannten immer wieder nur noch HDMI und auch in Datenblättern online. Dass zumindest Adapter vorhanden sind, wusste ich nicht.
Das bedeutet aber umso mehr, dass man für Gamecube-Spiele (wenn es einem nicht um den Game Boy Player geht) am einfachsten damit beraten ist einfach ne Wii mit Komponente an den Fernseher anzuschließen. Von daher passt meine Empfehlung. Das Ergebnis ist zufriedenstellend und vor allem ist es einfach und günstig. Auch die alternative Empfhelung mit dem Adapter als Alternative, wenn man den Gamecube direkt wählen will. Ansonsten kann ich generell für solche Infos RetroRGB empfehlen. Da ist es bis ins Detail erläutert und mit konkreteren Empfehlungen für alle Szenarios und Preisklassen dargestellt.

Nochmal zu den Handhelds:

Bei der Sache mit Android und dem Thema Privatsphäre/Umgang mit Daten würde ich gar nicht widersprechen, da habe ich sehr ähnliche Ansichten. Ich finde jedoch auch, dass das jeder für sich selbst entscheiden muss und auch hier das Thema sprengt bzw. zu weit weg führt.
In dem konkreten Fall der Android-Handhelds ist das übrigens finde ich auch nicht so relevant. Der Fußabdruck mit nem Android-Handheld ist wohl aus diversen Gründen nicht mit dem eines Android Smartphones zu vergleichen, aber das meine ich noch nichtmal. Das ist wiederum wieder ne eigene Diskussion. Viel mehr ist es so, dass die Geräte im Vorhinein oft schon ne Android-Version anbieten, die „De-Googled“ ist. Im Gegenteil, oft wollen Leute Google Service im Nachhinein ja sogar hinzufügen, um auf Käufe und Apps im Play Store zuzugreifen. Wer daher auf die Privatsphäre wert legt, muss daher oft nichts tun und die Google Services einfach nicht aktiv hinzufügen. Und selbst wenn man ein Gerät hat, welches mit Google an Bord kommt, dann kann man auch die Geräte von Google befreien. Das ist für mich kein Thema, welches für oder gegen ein Gerät spricht.

Generell finde ich zwar nicht, dass du da was falsch dargestellt hast, aber dennoch, dass das Bild ein wenig verzerrt wurde. Dass man die meisten Geräte für SNES oder weniger nehmen soll bzw. lediglich damit keine Probleme hat, das stimmt so nicht. Das war einerseits vor mehreren Jahren so und vor nochmal ca. 1 - 2 Jahren gab es ne weitere Budgetklasse, die dann auch nochmal kurzzeitig in einer Preisklasse darunter ebenfalls in der Leistungskategorie waren.

Egal ob solche Handhelds, Android-Sticks, Raspberry Pi bzw. Einplatinencomputer generell, es gibt da immer Emulationslevel:

  • Der niedrigste Level ist das, wovon du sprichst. Sprich nur Retro bis SNES und da sind dann selbst anspruchsvollere Spiele wie Yoshis Island nicht ohne Frameskip mit Full Speed zu erwarten.
  • Der nächste Level ist dann alles bis inklusive PS1 und GBA zu emulieren. Sprich man problemlose Emulation bei allen 2D-Konsolen, mit Ausnahmen des SEGA Saturn, welcher ja in der Emulation ja mehr Probleme macht als Dreamcast. Hinzu kommt noch PS1. Das ist der Basislevel, den 90% aller Handhelds erreichen.
  • Im nächsten Schritt gibt es dann extrem viel Varianz. Nämlich wie gut sie es schaffen auch noch Dreamcast, N64, Nintendo DS, Saturn und PSP sowie weitere anspruchsvollere Arcade-Systeme zu emulieren. Da es wirklich Geräte wie Sand am Meer gibt, gibt es da so viele Unterschiede, wo eine Chipklasse dann immer noch nicht richtig gut für N64 ist, aber besser als die davor und das dann in super vielen Varianten. Da würde ich auch sagen, dass es fast schon witzlos ist, von ner 70% zufriedenstellenden N64-Emulation auf ein Gerät zu wechseln, was es zu 75% kann.
  • Die nächste Klasse ist es diese Geräte, dann alle flüssig und zufriedenstellend zu emulieren.
  • Der nächste Level ist ein großer Schritt, nämlich die Möglichkeit auch Gamecube, Wii und etwas PS2 zu emulieren.
  • Als Nächstes kommt dann ne vollkommen zufriedenstellende Emulation von PS2, Wii und Gamecube. Das können wenige Android-Geräte und ansonsten nur Handheld PCs.
  • Als Nächstes hat dann Emulation von Switch, Wii U, PS3, da ist man dann meist bei X86 Handheld PCs angelangt.

Wenn ich deine Posts lese, fühlt sich das so an, als würdest du sagen, dass die meisten der Low-Budget-Handhelds am niedrigsten Level sind bzw. man die dafür verwenden sollte. Da würde ich aber entschieden widersprechen. Die meisten Geräte sind in der Lage PS1, GBA etc. sehr gut zu emulieren und unterscheiden sich dann eben bei Dreamcast, N64, PSP und Saturn und NDS. Es mag sich vielleicht anhören, als würde ich hier Nitpicking betreiben, aber in der Realität macht es einen gigantischen Unterschied, ob man „SNES und darunter“ oder bis inklusive GBA und PS1 emulieren kann. PS1 und GBA sind extrem beliebte Plattformen mit vielen Titeln, die heute noch sehr spielenswert sind, gerade unterwegs. Die noch mit emulieren zu können, bietet daher einen enorm hohen Mehrwert. Machen wir uns nichts vor, SEGA Saturn und Arcade-Titel hier in Deutschland nicht sehr beliebt und daher vielen nicht so wichtig. Daher gibt es wenige Titel, die es nur dort gibt und die gerade in unserer Region vielen Leuten am Herz liegen. Von daher kann man sagen, dass man mit so nem Handheld ein super Gerät haben kann, um alle 2D-Plattformen (+ 3D-Spiele von der PS1) im Hosentaschenformat alles in einem Gerät spielen zu spielen. Wenn man nicht gerade Wert auf SEGA und daher auch Saturn und Dreamcast legt (und auch da gibt es Geräte, die das können, da muss man aber halt genau schauen), findet man für unter 100 Euro sehr viele Geräte, die bis auf das N64 eigentlich die komplette Videospielgeschichte bis inklusive der 90er + GBA abspielt.

In Sachen Gefrickel würde ich daher sagen, dass man für all die Plattformen das eben nicht hat. Ich würde immer ein Custom OS installieren. Bei vielen ist das was ab Werk dabei ist erstmal wirklich Mist. Bei anderen ist das Stock OS schon durchaus brauchbar. Aber mit Custom OS hat man dennoch immer ein weitaus besseres Erlebnis. Und man muss sagen, dass ein Custom OS zu installieren wirklich kinderleicht ist. Man schreibt das Image mit nem Tool wie Balena Etcher auf die SD-Karte und legt es in das Gerät ein und fertig. Und meist haben diese Custom-Systeme Dinge vorkonfiguriert, die man bei Stock einzeln einstellen müsste. Daher würde ich natürlich jedem, der noch nichtmal das machen will, immer vorher sagen, dass man nicht erwarten sollte ab Kauf direkt 100% ein Top-Gefühl zu haben (wobei das bei Geräten, die mit illegal mit Roms verkauft werden sogar, das besser geht als bei anderen Varianten mit Steam Deck oder nem PC) und dass man ein wenig Konfiguration schon leisten muss. Aber das ist wirklich machbar.

Ich stimme dir zu, dass man da wirklich einen sehr komischen Markt hat. Dass Geräte bis PS1 und GBA flüssig emulieren können und dann ab N64, Dreamcast, PSP etc. frickelig, das gab es schon 2012 mit Android Handhelds wie dem JXD 7800B. Dass gab es dann gefühlt ewig. Darüber hinaus kam man im Segment unter mehrere hundert Euro erst vor 2 - 3 Jahren. Dennoch gibt es weit über hundert dieser Handhelds. Das heißt gerade ab Ende der 10er Jahre kamen mehrere Geräte im Jahr, die sich nur marginal unterschieden haben.

Wenn Leute Sammler sind und sich dauernd neue Handhelds zum Sammeln kaufen ist das genauso sinnvoll/sinnlos wie viele andere Sammlerhobbies. Wenn man technikbegeistert ist, und das daher verfolgt hat, kann ich das auch verstehen. Ich würde dir aber auch sehr zustimmen, dass es aus spielerische Sicht wenig sinnvoll ist/war da dauernd über Jahre neue Hardware zu kaufen oder auch nur die Entwicklung auf dem Markt zu verfolgen. Da haben sich viele was vorgemacht.

Von daher habe ich trotz der Widersprüche und Anmerkungen ein sehr ähnliches Fazit wie du. Es gibt seit ganz kurzem wenige Ausnahmen für PS2/Gamecube/Wii. Die mal ausgenommen würde ich aber immer sagen, dass man für alles ab dieser Generation und auch für problemfreie und sehr zufriedenstellende Emulation von N64, PSP, DS und Dreamcast am besten ein leistungsstärkeres Gerät mit größerem Bildschirm wie ein Steam Deck oder einen anderen PC Handheld nehmen sollte. Alles andere ist nur nerviges Gefrickel und nicht so zufriedenstellend.

Für Retro bis inklusive PS1 und GBA sind viele dieser Geräte wirklich toll. Aus spielerischer Sicht sehe ich da wenig Mehrwert mehrere zu haben und dauernd zu wechseln und rumzufrickeln. Aber es lohnt sich total eines der Geräte für diese Plattformen zu kaufen, es mit wenig Aufwand für Retro einzurichten und dann damit seinen Spaß zu haben. Ich finde sogar, dass sich das prima ergänzt. Sprich beispielsweise Steam Deck als großes Gerät für neuere Plattformen und ein kleiner Retro-Handheld im Hosentaschenformat für nen zweistelligen Preis als ein ultraportables Retro-Gerät.

@Tiago: Im Regelfall kann ja jeder der gängigen Default-Cores ne zufriedenstellende Emulation spielübergreifend gewährleisten. Ausnahme bieten nur Einzelfälle wie z. B. N64. Wenn man Cores wechselt dann eher, wenn die Hardware nicht jeden Core für jedes Spiel nutzen kann, weil die Cores unterschiedlich viel Performance brauchen. Wenn man mit nem Gerät wie dem Steam Deck aber an die Sache geht, wird man in der Regel auf dieses Core und Gefrickel Problem seltenst stoßen.
Bei geschlossenen System wie dem Steam Deck sind die Setups bereits sehr viel besser durchkonfiguriert als bei offenen Systemen. 100% Wunschlos-Glücklich wird zumindest nicht so einfach aus zwei Gründen gehen. Einerseits setzt es voraus, dass das Setup jedes der Spiele auch perfekt erkennt. Und wenn man selbst dumpt, kann es immer mal wieder passieren, dass der Dump nicht sauber ist oder man sonst irgendwas falsch gemacht hat. Wenn man alle Spiele nach gängigen Schemata in Ordner-Strukturen und Dateinamen hat und auch die Checksummen aller Dateien passen, dann passt da auch extrem vieles ab Werk. Aber da muss man halt dennoch beim Dumpen etc. darauf aufpassen, dass man da schon alles passend hat. Weiterhin ist es so, dass es beim 100% optimieren halt kein eines perfektes Setup gibt. Es gibt in der Emulation auch Dinge, die Geschmacksache sind. Beispielsweise Integer-Scaling vs. Non-Integer-Scaling, Native Auflösung oder Upscaling bei 3D Plattformen, Texturglättungen, CRT-Filter… das ist dann oft Geschmacksache. Auch in der Oberläche mit Theme, Metadaten etc. ist es oft Geschmacksache.
Es gibt schon fertige Lösungen, wo auch all das vorinstalliert ist. Sprich jemand ist da für jedes Spiel durchgegangen hat und alles das nach dem eigenen Geschmack emuliert. Sicherlich auch für Steam Deck. Ich kenne es aber für solche Handhelds und vor allem für Raspberry Pi und Co. Das sind dann aber Builds, die dann auch schon Roms an Bord und daher illegal sind. Da gibt es aber durchaus Lösungen die man runterladen und auf die SD-Karte kopieren kann und dann fertig ist.

Ich habe davon immer Abstand genommen, weil ich meine eigenen Dumps verwende. Ich aber sowieso lieber ne selektierte Auswahl an Spielen habe und nicht einfach alle einer Plattform (auf vielen Geräten nutze ich daher auch nur ein Bruchteil meiner Dumps) nutze und weil ich auch gerne Fan-Übersetzungen oder Rom-Hacks spiele, die in solchen Builts nicht dabei wären und wo man im Theme sowieso nochmal Artwork und Metadaten oft manuell eintragen muss.

Naja einen Tod muss man nunmal sterben, wer Emulieren will muss auch mit ein bisschen gefrickel klar kommen ^^
Dafür spart man sich dann das 4 Batterien raussuchen und unter super schlechten Display verhältnissen Gameboy zu spielen..

Ich selber hatte aber noch nie das Problem das ich für jedes Spiel einen eigenen Core gebraucht hab, , auf einem gewissen Linux Handheld gab es die Standalone Emulatoren welche eine bessere Kompabilität hatten wie diese RetroArch Kerne, dafür musste man hier halt die Kernel Depencies nach installieren die gebraucht wurden (sei es für OpenGL, oder zum Entpacken von Zip Dateien) ..

Bei RetroBat hab ich ein bisschen was eingestellt, zumbeispiel für Playstation 1 Spiele direkt die Standalone Duckstation ausgewählt, aber das meiste läuft hier automatisch, nur die Bios Dateien und die Roms auf möglichst legalem Weg zusammensuchen, einmal den Controller Mapper durchlaufen lassen und dann läuft das..
Hier wird sogar wenn das Gerät auf dem man es ausführt sowas hat bei Emulatoren die das unterstützen ein Rumble Modul Emuliert: beispielsweise beim Gameboy Color Emulator, da gibt es ein paar Pinball Games die das haben..

Das übrigens beim Win Mini (RetroBat) und beim Anbernic SP so ^^

Damit hast du schon Recht. Klar wird man gerade auf dem PC und bei Retro-Spielen (ohne benötigtes BIOS) immer nen Emulator herunterladen, die Rom-Datei öffnen und dann losspielen können. Sobald man aber was haben will, was Plug & Play über mehrere Systeme hinweg funktioniert, am besten sogar noch mit Modul einlegen und Loszocken und/oder mit schönem Menü und dann auch noch Performance, Konfig… irgendwie passend vorkonfiguriert, dann wird man zumindest um etwas Gefrickel nicht herumkommen.

Da man zumindest Retro-Konsolen auch nicht einfach so mit akzeptablem Bild an moderne Screens anschließen kann und sich da noch Lösungen und Kabel etc. suchen muss. Gibt es für Retro Plug & Play eigentlich nur noch für die Spiele, die offiziell bei NSO und co angeboten werden, aber nicht mehr für die eigenen Module.

Aber diese Lösungen sind auch nicht so wirklich zufriedenstellend. Sehr viele Konsolen gibt es noch gar nicht als FPGA-Lösungen und für die hat man somit gar keine Alternative. Bei anderen sind die Konsolen schon ewig ausverkauft und nicht mehr zu bekommen. Und selbst wenn sie aktuell erhältlich sind, sind die Preise schon extrem hoch. Ich finde zwar, dass die Analogue-Geräte ihr Geld wert sind (auch wenn es ärgerlich ist, dass nochmal Versand und Zoll die Geräte deutlich teurer macht als der UVP), jedoch ist es preislich schon etwas Overkill sich direkt für alle Retro-Konsolen ne FPGA-Lösung zu kaufen.

Von daher ist es so schade, dass das Polymega ein Flopp war. Es ist ne gute Idee eine Hardware für alles zu haben, die dann direkt mit Plug & Play an den Screen angeschlossen werden kann, alte Controller supportet und auch die Möglichkeit bietet die eigenen Module auszulesen.
Sowohl mit FPGA als auch mit Software-Emulation finde ich, dass das Konzept eigentlich total vielversprechend ist. Es muss jedoch auch gut und zu vernünftigen Preisen umgesetzt werden sowie auch wirklich erhältlich sein.

Ich fänds auch cool, würde die Emulations-Szene selbst ne Lösung entwickeln, die DIY ist. Sprich, dass Open Source-Cartridge Reader wie der von Sanni entwickeln werden, die man an den PC anschließen kann und die die Spiele direkt auslesen und den Dump in das richtige Verzeichnis stellen. Dann noch ein Frontend, an welches direkt in Emulation Station oder was ähnliches Booted und mit dem Controller bedient werden kann. Also sowohl den Cartridge-Reader und den kompletten Rest. Dann könnte man sich selbst ne Plug & Play-Box bauen.

In Sachen Polymega wurde vor Ewigkeiten ja mal eine Art Modul angekündigt, mit dem man an aus dem eigenen PC quasi eine Polymega machen kann. Ob das jemals erscheint?

Das Ding hatte ich schon ganz vergessen. Ich glaube nicht mehr, dass es erscheint.

Die haben im Februar 2023 eine Polymega App angekündigt, mit welcher man dann Geräteübergreifend Retro-Spiele in der Software in schönem Menü zocken kann. Die App sollte im März 2023 als Beta starten und im Dezember 2023 herauskommen. Das Modul was do meinst ist das Polymega Remix. Das sollte nur mit der App funktionieren. Im März 2023 sagte man, dass der Release der Beta nach hinten geschoben wird, damit man die Vollversion Ende des Jahres mit dem Polymega Remix nutzen kann. Nun ist Das Jahr 2023 schon seit 7 Monaten rum und weder war der Release noch gab es irgendein Update, wie es da weiter geht.

Ich würde nicht mehr glauben, dass das noch kommt. Und selbst wenn es kommt, würde ich sehr stark davon abraten. In der Theorie würde solch ein Polymega Remix sehr nah an das rankommen, was ich beschrieben habe. Das Problem dabei ist aber, dass die Hardware an die Polymega Software gekoppelt ist nun nur damit funktionieren soll. Die Software soll darüber hinaus ein paar Features nur in der Premium-Version haben, die ein Abo-Modell hat. Das heißt, die komplette Funktionalität ist an einen Hersteller gekoppelt, der schon zu der aktiven Zeit dauernd Sachen nicht erfüllt und nach hinten schiebt. Und wenn schon zur Lebzeiten solch eines Nischenherstellers nur ein Bruchteil der Versprechungen erfüllt wird, kann man davon ausgehen, dass die Langlebigkeit nicht gegeben ist. Einerseits weil der Hersteller verschwinden wird und andererseits, weil sich nicht darum gekümmert wird, dass die Produkte auch so funktionieren.

Und das ist das Problem. Die Geräte von Analogue wird man nutzen können, selbst wenn Analogue als Firma mal nicht mehr existiert oder sie den Support einstellen. Die reguläre Polymega Konsolenversion schon nur eingeschränkt. Das System und Menü basiert sehr stark mit Verifikationen mit deren Servern. Auch die Metadaten und Cover in die Menüs kommen von deren Datenbanken. Wenn das alles abgeschaltet wird, werden diese Funktionen bei der Polymega-Konsole nicht mehr funktionieren oder man muss hoffen, dass Polymega entweder selbst oder die Community Umwege findet.
Polymega Remix wird ja ohne die Software gar nichts wert sein und man müsste hoffen, dass es ne Community gibt, die groß genug ist, dass das Gerät auch so gut genutzt werden kann. Das Remix Basis-Modul welches dann nur mit CDs funktioniert, soll 150 Dollar kosten. Die Erweiterungen mit Slots und Controller-Ports für NES, SNES, N64, Mega Drive und Turbografix kosten 74 bzw. 83 Euro. Das heißt mit allem wäre man bei weit über 500 Euro nur für die Hardware zum Module auslesen und die Controller Ports. Und dann sind die Sachen nur schwer zu bekommen. Das sind so große Hürden, dass sich nach einem Tod von Polymega keine Community um offene Lösungen kümmern würde.

Von daher zeigt das Beispiel sehr gut, dass sowas auf keinem Fall mit ner Software und nem Abo-Modell von großen Herstellern verbunden sein kann. Das ist zum Tode verurteilt. Das muss so umgesetzt sein, dass es von der Community alleine am Leben gelassen wird und dass man es auch nutzen kann, wenn das Produkt nicht mehr aktiv unterstützt wird.

Die FPGA-Variante solch eines Geräts könnte das bereits von Kartoffel erwähnte Mars werden, wenn das Ding gut wird. Auf der Seite der Software Emulation gibt es leider noch nichts.

EDIT: Das ist jetzt keine Multi-Konsolen-Lösung und auch nicht in einem schönen aufgräumten Menü, welches bequem mit dem Controller bedienbar ist, aber mit dem GB-Operator von Epilogue kann man auch seine originalen GB, GBC und GBA-Mdoule einlesen und neben dem Dumpen von Roms und Spielständen, kann man auch mit der Epilogue-Software direkt die Spiele vom Modul aus spielen (natürlich wird ein temporärer Dump erstellt, weil es ja dennoch Software-Emulation ist, die daher dennoch mit Dumps arbeitet aber das ist bei Software-Emulation mit Cartirdge-Support immer so). Auch mit der Software eines Anbieters verbunden und nicht mit einem schönen All-In-One-System. Aber dafür funktioniert es ohne Abo-Modelle, die Software ist schon da und der Preis weitaus geringer. Aktuell arbeitet Epilogue auch schon an einem SN Operator für SNES und Super Famicom.

Wobei man mit dem Analoque Pocket mit „Custom Cores“ bereits eine nette Lösung hat um Unterwegs auch sowas wie SNES, NES etc per FPGA zu spielen,
Gut für alles für was es keinen Adapter gibt muss man Roms nutzen, aber so wirklich frickelig ist das gar nicht: Man muss in der Ordnerstrucktur klar kommen um zu wissen wo die Bios Dateien und die Roms hinkommen, und ab dann kann man ganz einfach via OpenFpga Menü alles raussuchen..

Das Doofe beim Pocket ist halt das es den nur von Analoque direkt gibt, und dann auch nur mit einer Kreditkarte kaufbar, Versand nach Deutschland über den Zoll mit Einfuhrumsatzsteuer war bei mir so um die 70 € + damals..

Naja Kreditkarte ist jetzt finde ich ein geringerer Downer als die 70€ Zuschlage für Versand und Zoll.

Generell ist der Pocket natürlich ein cooles Gerät, um unterwegs FPGA nutzen zu können bzw. es ist eigentlich die einzige Möglichkeit und daher alternativlos.

Die Nutzung ist jetzt nichts, was mich technisch überfordert, aber ich gehöre ja auch zu der Fraktion, die kein Problem mit dem Frickeln hat. Aber es ist meilenweit davon entfernt, ne Plug & Play-Lösung zu sein.
Um SNES und NES etc. per FPGA auf dem Gerät spielen zu können, muss man ja erstmal die Roms auslesen. Für das SNES ist es schon umständlich. Aber da gibt es immerhin noch das Retrode und der bald erscheinende SN Operator. Beim NES sieht es schon ganz anders aus. Es gibt da keine Varianten, die einfach zu erstehen und für Endanwender freundlich in der Anwendung sind. Einen Sanni-Cartreader zusammengebaut zu kaufen (gibt ja Anbieter, aber das treibt den Preis in die Höhe) ist noch am einfachsten. Und dann erst wenn man die Roms hat, muss man an (ggf.) an BIOS-Daten rankommen und alles manuell rüberschieben und kopieren. Das ist alles kein unlösbares Hexenwerk und auch nichts, was gegen die Nutzung der Geräte spricht.

Aber egal ob:

  • RetroPie, Recalbox und Co
  • Die Nutzung von RetroHandhelds von Anbernic und Co
  • Die Nutzung von Batocera, RetroBat etc. am PC
  • Das Einrichten und die Nutzung von MISTer
  • Die nutzung von alternativen FPGA-Cores auf Analogue-Geräten
  • Die normale Nutzung von Retroarch am PC evtl in Verbindung mit einem Frontend wie Launchbox oder Emulationstation

Die Dinge sind zwar alle durchaus nutzbar und nicht unendlich kompliziert. Aber alles hat Teilaspekte, vor allem wenn man keine illegal aus dem Netz heruntergeladenen Roms nutzen will, die ich schon als frickelig bezeichnen würde. Gleiches gilt eigentlich auch, bei nem Großteil von Retro-Konsolen, wenn man sie mit halbwegs gutem Bild an moderne Screens anschließen will.

Die einzigen Lösungen, die ich als wirklich komplett intuitiv beschreiben würde sind das Polymega, die FPGA-Konsolen von Analogue in Verbindung mit originalen Modulen und die Multi-Emulations-Konsolen mit Modul-Unerstützung also Retron 5 und Cyber Gadget RetroFreak. Retrofreak und Retron 5 sind nicht ganz so teuer und zumindest über Play-Asia bzw. Amazon zu bekommen. Aber generell gibt da leider echt noch ne Lücke.

Ich hoffe echt, dass es irgendwann mal Lösungen geben wird an den PC angeschlossene Multi-Cartridge-Dumper/Reader sowohl DIY herzustellen als auch fertig zu kaufen. Und dass zusätzlich Batocera, Launchbox und Co. diese Cartridge-Reader auch unterstützen würden. Dann könnte man als einfache Lösung einfach so nen Reader kaufen, Batocera starten und dann von Batocera aus seine eigenen Module dumpen und spielen.

Hardcore Enthusiasten könnten sich dann den Reader in ein eigenes PC-Gehäuse einbauen und dann ne Eigenbau-Konsole herstellen. Dann könnten Bastler sich ne Plug & Play Multi-Retro-Konsole bauen. So wie jetzt auch schon nur eben auch mit Cartridge-Support. Gleichzeitig würde es dann auch Herteller geben, die für entsprechende Preise eine Fertigvariante anbieten würden. Das wäre mein ideal, dann hätte man für alle Preis- und Skill-Klassen ein Angebot und auch eines, was nicht nach ein paar Jahren wieder verschwindet, wenn ein einzige Anbieter am Markt nciht überlebt.

Das ist das coole beim Sanni-Cartridge-Reader. Es ist ein offenes Projekt und wird stetig weiterentwickelt. Man kann es selbst bauen und somit wenn man die Teile bekommt schon mit knapp 50 Euro ne Variante haben. Es gibt aber Anbieter, die den Reader (die Version V3) als fertiges Produkt verkaufen. Wenn der Anbieter pleite geht, wird es immer noch die Eigenbau-Variante geben und wenn man es nicht selbst bauen kann, kann man auch jemanden beauftragen einen bauen zu lassen in entsprechenden Foren wird man fündig. Wenn das Projekt nicht mehr weiterentwickelt wird, hat man dennoch immer die aktuelle Variante, die auch noch problemlos funktioniert, wenn die Entwicklung von heute auf morgen eingestellt wird.

Im Grunde müsste man ja nur eine Retrode haben und alle Adapter die man braucht, verschiedene Emulatoren laufen auch ohne Original Bios zumindest im 8 - 64 Bit Bereich.. ,

Aber ich vermute mal es hängt hier an der Retrode: der Matthias der die Dinger macht stammt auch aus dem Saarland aber ich kann mich erinnern das es da Probleme gibt die Modullese Teile zu bekommen..

Also hilft hier wenn man wirklich Frickelfrei bleiben möchte und legal unterwegs sein will eine dieser Multi Slot FPGA Konsolen wie die Analoque Teile zu nutzen..

Retrode funktioniert schon relativ einfach, weil man einfach das Gerät anschließt und dann direkt im Laufwerk die Rom sieht. Das ist zum Dumpen von Roms echt relativ easy.

Aber das ist ja auch nicht wirklich ne Plug & Play-Lösung. Schau dir doch mal an, was Tiago schreibt, er hat gerade bei N64 ja berichtet, wie nervig er das Gefrickel der Emulatoren bei N64 findet und da den richtigen Core und alles einzustellen. Und das überimmt die Retrode ja auch nicht für einen. Kein bischen. Man muss immern och erst einen Emulator runterladen und den einrichten und konfigurieren und bei komplexen Plattformen wie N64 teilweise einzeln pro Spiel. Man kann daher auch hier nicht das Modul einlegen und loslegen. Bei weitem nicht. Und das ist keine Kritik an der Retrode, das ist ein gutes Gerät. Es ist aber keine Alternative für den Bedarf, an Plug & Play. Vor allem nicht mit schönem Interface, welches mit nem Controller bedienbar ist, sodass man theoretisch ne Lösung haben kann, die man an den TV verbindet und auf der Couch im Wohnzimmer mit nem Controller bedient.

Und Multi Slot-FPGA gibt es eben nicht. Mobil gibt es Analogue Pocket + Adapter. Unterstützt aber eben nur Handheld-Systeme. Man muss sich daher ein Analogue Pocket + Adapter, ein Analogue NT Mini/Retro AVS, Analogue Super NT, Analogue Mega SG und wenn die dann mal erscheinen ein Analogue Duo und Analogue 3D alle einzeln kaufen und nebeneinander stellen. Preislich ist man da auch weit über 1000 Euro. Teilse der Geräte sind noch nicht erschienen. Andere eigentlich dauerhaft ausverkauft. Und selbst wenn man über 1000 Euro zahlt und die Geräte auftreiben will, hat man dann doch wieder 6 Konsolen da stehen und muss Adapter kaufen.

Von daher gibt es eigentlich noch nichts wirklcihes. Retron 5 und RetroFreak sind kein FPGA und Software-Emulation. Sind halbwegs brauchbar aber in Sachen Komfort und Style dennoch nicht mit nem Polymega vergleichbar und bieten auch keinen Support für Plattformen auf CD-Basis oder N64. Polymega wiederum hat keinen Support für Master System oder GB, GBC und GBA. Und ist eben dauerhaft ausverkauft noch Buggy und von nem Hersteller der unzuverlässig ist.

Daher gibt es keine 100% zufriedenstellende Lösung. Egal ob Software Emulation, FPGA oder Original-Konsolen am TV. Man muss entweder frickeln, mit Abstrichen leben (nur die Spiele, die bei offiziellen Varianten von Nintendo etc. angeboten werden, andere Lösungen wie teilweise FPGA-Konsolen…).

Die einzige Lösung ne Plug & Play-Box am TV zu haben ist sich selbst je nach Anspruch nen Raspberry Pi mit RetroPie/Recalbox oder nen PC mit Batocera/Retrobat/Launchbox… zusammenzustellen und sich die mühe zu machen, das halt einmal zusammenzubauen und das Gefrickel einzugehen. Oder jemand finden, der es für einen macht.

Edit: Das hier von Evildragon scheint wohl so ne Idee einer Plug & Play-Lösung zu sein. Aber es sieht wohl so aus, als wäre das Projekt nie Wirklichkeit geworden. ISs jetzt auch nicht mit coolem Menü etc. wie bei Polymega, aber immerhin Plug & Play.

Gut mit den verschiedenen Cores für N64 hatte ich bis jetzt noch nicht so wirklich zu tun, für mein bisschen Mario64 und Mario Kart hat bis jetzt der Standart Core voll ausgereicht, beziehungsweise wähle ich wenn es geht bei RetroBat zumbeispiel eher die Standalone Emulatoren aus als RetroArch..

Bevor es die All in One Software Lösungen gab hab ich Muppen64, PCSX Rearmed, oder Duckstation, und die ganzen Emu EX Alpha Teile genutzt, die gingen selbst auf einem 2 x 1,3 ghz ARM Gerät Problemlos..

Genau aber auch das schon. Einzeln Emulatoren einzeln auswählen ist auch schon nervig. Genauso wie weitere Einstellungen. Auch bei SNES am TV ist ja nicht einfach so Plug & Play abseits der Core-Wahl. Wählt man Integer-Scaling und hat auf allen 4 Seiten Rändern, oder wählt man Non-Integer-Scaling und hat dann nur Ränder links und rechts? Dann hat man aber kein so sauberes Bild und sollte irgenwelche Shader drüberlegen. Auch mit Integer-Scaling könnte man CRT-Shader drüberlegen um das Bild anzupassen. Was ist mit Bezels links und rechts mit Artwork?

Aber vor allem kannst du ja keine RetroBat-Box kaufen. Auch bei Retropie. Um da ne Plug & Play Box zu haben (wo ich lieber Recalbox wählen würde, weil es komfortabler beim Einrichten ist) muss man erstmal nen Pi kaufen und dann noch ein passendes Gehäuse. Beim Pi 4 eines mit Lüftung. Mit großer Spielesammlung am besten ein Gehäuse mit Festplatten-Unterstützung (und natürlich Festplatte, SD-Karte und ggf. noch Kabel mit Power-Shalter auswählen, falls das Gehäuse keinen hat). Das NesPi 4 bietet sich eigentlich an, weil es einen Power-Schalter hat und Support für ne SSD-Fesptlatte, die man dann auch noch in ein Festplatten-Gehäuse stecken kann, was wie ein NES-Modul aussieht. Der Lüftter mit Kühlkörper, der dabei ist ist aber mies in der Performance und der Lautstärke. In solch ein kleines Gehäuse hat man aber wenig Alternativen (ich habe z. B. extra ne 3D gedruckte Halterung drucken lassen, um dann einen Standarf 40x40mm-Lüfter von Noctua einzubauen, welcher leise ist und gut kühlt) an guter Lüftung. Andere Gehäuse mit Festplatte gibt es wenige vor allem welche, die optisch Wohnzimmertauglich sind.
Wenn man das erledigt hat, dann erstmal das System installieren. Wenn das gemacht ist viel Glück mit dem Einrichten von Bluetooth Controllern. Selbst die von 8BitDo sind oft nervig und mit Gefrickel verbunden, weil sowohl RetroPie als auch Recalbox da schlecht sind, dauerhaft dafür zu sorgen, dass man direkt mit nem Bluetooth Controller Plug and Play hat. Wenn ich möchte, dass der Power-Schalter nicht einfach direkt den Strom abschaltet und somit das System evtl. beschädigt muss man hoffen, dass die Gehäuse mit Power-Schalter so einen Soft Shutdown unterstützen. Die von 8Bit machen das. Das installiert man, in dem man die Kommandozeile aufruft und dann ein Shell-Skript vom Github-Repo vom Hersteller über wget herunterlädt und direkt ausführt.

Erst ann kann man sein selbst gedumptes SNES-Spiel rüberschieben und das Spiel starten und dann überlegen, ob die Standard-Einstellung für SNES für einen ausreicht oder ob man bei Scaling, Shader… Anpassungen macht. Was da was ist, ist für Neulinge echt unübersichtlich.

Egal ob Mini PC, Android-Stick oder Raspberry Pi. Wenn ich eine Box haben will, die folgendes erfüllt:

  • In einem schönen Gehäuse, welches ich am TV anschließe
  • Ein schönes mit dem Controller bedienbares Menü
  • Bei allen Spielen sind Core, Scaling, Shader und in den Menü Coverart, Metadaten… konfiguriert
  • Bei ScummVM, Arcade-Spielen und Heimcomputer wie N64, Amiga… ist das Mapping auf nen Controller optimiert
  • Controller mit Bluetooth läuft direkt

Dann sind sehr große Teile davon alles Schritte, die man Step by Step durchführen kann und wo es bei vielen auch sehr viele Anleitungen gibt. Es gibt aber auch viele Stolpersteine. Wenn man dann noch experimentellere Dinge machen will wie Pico8-Fantasy-Konsole, Solarus-Game Engine, OpenBor-Spiele, diverse Ports wie der Mario 64-Port, Space Cadet… dann erhöht sich die Anzahl der Steps nochmal expotenziell.

Und da habe ich wie gesagt schon ausgeklammert, dass man vorher die Roms dumpen, die Teile der Harwarezusammenbestellen und ggf. zusammebauen und das Grund-Betriebssystem installieren muss.

Wenn man all das selbst machen will, dann sind das dutzende wenn nicht hunderte Stunden Gefrickel, wenn ich bei ner Box haben will, die ich meinem 9 Jährigen Neffen geben kann und dass er die dann über HDMI an den Fernseher schließt und einfach loslegen kann ohne was davon selbst machen zu müssen.

Oder man landet eben bei so halbgaren Lösungen und stört sich wie Tiago dann doch wieder, das schon wieder was irgendwo im Nachhinein nachträglich konfiguriert werden muss. Und hat dann dauernd das Gefühl ein nicht fertiges Produkt zu haben und anstatt einfach loslegen zu können dauernd mal was einstellen zu müssen.

Und bei modernen Konsolen beschweren sich viele Leute verständlich, dass da so viele Updates, Meldungen, überladene Menüs… sind und es nicht mehr Plug & Play wie früher ist. Bei PCs ist das auch ein Contra-Argument für viele Gegen PC-Gaming allgemein.

Die gleichen Retro-Fans, die Retro-Konsolen deswegen besser finden als moderne Konsolen, da das alles noch so einfach ist und nicht so überladen. Haben dann oft solche Systeme, die noch viel frickeliger sind und stören sich daran nicht.

Ist ja alles okay, aber ich sage ja nur, dass ich es nicht bedauere, dass es keine Lösung gibt für den sehr großen Prozentteil, der gerne Retro-Emulation hätte und auch bereit wäre für mehr Komfort zu zahlen.

Bei Facebook sieht man dann in Retro-Gruppen solche Auswüchse. Da zahlen Leute nachher über 100 Euro für solche ultra billige Chinasticks mit ner schlechten Version von Recalbox und 10.000 schlecht gedumpten Roms mit Tausenden Kopien, Bootlegs und Spielen in dutzenden Sprachen. Man startet ein Gameboy-Spiel und selbst das läuft nicht flüssig und sieht kacke aus, weil die Einstellungen nicht für nen modernen Screen optimiert sind und spielen mit nem Controller der unterirdisch ist. Warum machen Leute das, weil sie das bevorzugen und eben nicht alles selbst zusammenstellen wollen und offizielle Emulation von Nintendo und Co. nur einen Bruchteil der Spiele anbietet.