Seid Ihr gläubig?

Ich denke, hier im Forum sind doch etliche Christen, und an diese richte ich meine Frage:

[b]Seid ihr gläubig?

[/b]Ich bin gläubig, und das soll auch kein Geheimnis sein. Ich glaube an Gott und möchte auch regelmäßig in die Kirche, dort möchte ich teilweise auch mitwirken. Durch die Konfirmationsvorbereitung bin ich auch näher an Gott gekommen, am meisten aber denke ich von den zwei Missionalen, die eine heute, die andere letztes Jahr. Beides hat mir unglaublich Spaß gemacht. mir wurde heute auch wieder klargemacht, dass Jesus unter uns ist, teilweise mit uns zockt und das hier auch mitliest. Ja, ich meine Dich.

Mir wurde klargemacht, Gott… Jesus ist mitten unter uns, nimmt aktiv an unseren Themen bei. Ist Teil unseres Leben.
Nennt es so wie ihr wollt, ich bin gläubig und nichts kann mich so schnell davon abbringen. Wir stützen uns auf die Bibel, und das ist gut. Ich lasse mich durch Gott unterstützen, ziehe Kraft aus dem Glauben.

Seid ihr gläubig, und ja, warum?

Wie?

der Goldi

Edit: ich bin Evangelisch, um das nur mal so zu sagen :smiley:

Nein ich bin Agnostizist. Ich glaube weder, dass es einen Gott gibt noch das es keinen Gibt. Die existenz eines Gottes ist für mich nicht relevant.

Also ich bin nicht Gläubig, ich glaube eher an die Wissenschaft, die ist für mich einfach viel logischer, als wenn ein Gott das gemacht hätte. Und das mit der Adam und Eva Geschichte kann man auch nicht wirklich glauben, dann wäre wir ja alle Geschwister, und dürften Theoretisch nicht mit einander zusammen sein. Aber egal, jeder soll das glauben, an das er glauben soll. Ich respektiere auch jeden Glauben und so sollt ihr auch das respektieren, was ich glaube.

Ja, ich bin gläubig, aber ich gehöre keiner Religion an. Ich habe nie die Bibel gelesen und bin auch nie bei einer Konfirmation gewesen. Ich folge eigenen Prinzipien und Richtlinien, die ich innerhalb der 26 Jahren erkannt habe.

Ich glaube nicht an Gott also ich bin Atheist.
Für Mich gibt es SO VIELE Widersprüche in der Bibel, in der Logik und allgemein in der Kirche. Vorallem wenn wir auf das Thema „katholische Kirche“ kommen. Da könnte ich platzen vor Wut gegen diese Kirche. Deren Weltbild, Intoleranz…Whoah da kann ich mich aufregen, vorallem wenn man dann über die angebliche Position zwischen Gott und Mensch in Form des Papstes denkt. Oder wer hat früher die Kriege angeführt? Die Kirche
Aber gut, ich akzeptiere jede Religion, solange sie Mich nicht angreift oder in irgendwelchen Rechten einschränkt.
Für mich ist eher die Wissenschaft der Schlüssel und meine Verständnissgrundlage. Aber kein Gott, dementsprechend bin ich auch kein Agnostiker.

Mir ist kein auch nur annähernd überzeugender Hinweis für die Existenz eines Gottes bekannt, somit halte ich es für höchst irrational, daran zu glauben.

Naja, ob man nun die Schöpfungsgeschichte als Grundlage nimmt, oder die Evolution: Verwandt sind wir alle. Nur der Grad der Verwandtschaft unterscheidet sich natürlich sehr deutlich, da die angebliche Schöpfung erst vor weniger als 10.000 Jahren stattgefunden haben soll im Gegensatz zu den Millarden von Jahren der Evolutionsgeschichte. :smiley:

Bei mir ist es ähnlich wie bei Dracar. Ich gehe nicht in die Kirche und habe auch nicht die Bibel gelesen (bis auf einige Ausschnitte). Nichtsdestotrotz bin ich felsenfest davon überzeugt, dass uns jede Form von Religion wichtige Dinge auf unserem Leben mitgeben kann, die uns im Alltag helfen und an denen wir uns richten können. Viel wichtiger als das strikte Befolgen von religiösen Pflichten oder Ritualen finde ich, dass man Dinge wie Nächstenliebe oder Toleranz im Herzen tragen sollte. Im übrigen glaube ich aber auch an eine Art Gott. An jemanden, der manchmal eine schützende Hand über uns hält und jemandem, dem man in seinen Gebeten seine Ängste und Wünsche anvertrauen kann. Beten tue ich aber auch nicht regelmäßig, sondern wenn mir was auf dem Herzen liegt.

Meines erachtens nach gibt es nichts schlimmeres, als aus religiösen Gründen Krieg zu führen. Wer das tut, hat meiner Meinung nach die Grundfeste derer nie verstanden. Auch sollte man Glauben und Kirche trennen, bzw nicht unbedingt unter einen Hut stecken, so widersprüchlich das jetzt auch klingen mag.

Mir ist das alles relativ egal und jeder soll glauben was ihm hilft.
Dass „irgendwas“ da ist denke ich schon, aber ob das jetxt Gott ist oder ein gelbes Moped..wayne. Ich glaube nicht an eine xistenz die mich „leitet“ etc.

Was kann uns Religion mitgeben, was nicht jedem Menschen, der an einem friedlichen Zusammenleben auf dieser Welt interessiert ist, auch so klar sein sollte? Und macht das die unzähligen Konflikte wett, die überall auf der Welt AUFGRUND von Religion entstehen?

Angefangen mit den 10 Geboten. Durch die 10 Gebote wissen wir, dass töten verboten ist. User Rechssystem ist darauf aufgebaut. Jedenfalls sind diese Kriege von irgendwelchen Faschisten ausgelöst worden, das was ich, genau wie jeder andere hier auch, nicht toleriere. Sowas geht wirklich nicht.
@all: Naja, ich hätt mir was anderes vorgestellt, so „ja, ich glaube an Gott, aber zur Kirche gehe ich nicht“, aber das… okay, ich respektiere jede "Glaubens-"richtung.

Dass ich nicht einfach rumlaufen und Menschen töten kann, weiß ich auch ohne dass es mir irgendein Buch vorschreibt. Das ist ein moralischer Grundsatz, der das Zusammenleben in einer Gemeinschaft erst möglich macht.

Unser Rechtssystem basiert auf den zehn Geboten? Warum sind dann nicht alle Religionen außer dem Christentum gesetzlich verboten? Warum ist Arbeiten am Sonntag nicht gesetzlich verboten? Warum ist Fremdgehen nicht gesetzlich verboten?

Ich glaube an Gott. Aber in meiner eigenen art und weise. Nicht an eine Religion fest gebunden obwohl bei mir auf dem Papier Katholisch steht. Ich gehe auch nicht zur Kirche. Aber wenn ich mir etwas mal sehr wünsche bete ich schon dafür. Natürlich kann ich mir nicht alles wünschen aber kleine dinge die mir wichtig waren früher schon sind dann auch in erfüllung gegangen. Aber ich denke auch das es außer uns Menschen im all und andere galaxien noch andere Lebewesen geben werden. Außerdem gibt es im Leben immer und überall ein Ende. Wie kann das sein das unser Weltall Unendlich sein soll. Hört sich irgendwie unrealistisch an aber wenn es ein Ende gäbe von unserem all. Was kommt dannach dann?

Und dann noch die frage: Was passiert wenn wir direkt dann gestorben sind. Im jenseits kann es ja auch so viel paltz für all uns menschen und andere Lebewesen geben. Was ich auch sehr komisch finde. Unsere Seele die man weder noch im Körper sehen kann oder noch ertasten. Also solche dinge machen mir schon gedanken wenn ich mal mit diesem thema beschäftige. Wäre mal ein geiles Chat abend thema oder für ein nintendo Online treffen. Am besten abends grillen im garten und in der sterne himmel schaue im Sommer. Wäre sicher mal super.

Edit: Ja das mit denn 10 gebote sind die typischen dinge die dafür widersrpechen das es Gott gibt. Selbst in unserer gesellschaft gibt es regeln das wir nicht töten sollen aber es sterben dennoch viele durch Gewalt und Krieg im nahen osten…( Eigentlich sollte es nicht mal spiele wie Call of duty oder allgemein Spiele mit menschlicher gewalt geben aber trtzdem ist es vielen egal ) Obwohl es der Natur entspricht. Essen oder gefressen werden. Der stärkere Überlebt. besonders die tiere in der Wildniss. Wir nennen uns zwar sleber Menschen aber im Prinzip sind wir auch nur tiere. nur das wir viel mehr gebildet sind und die herrschaft auf der erde haben über alles. Hört sich komisch an, ist aber so!

@ Blackmate.
Sowas wie fremdgehen wird nie mehr verboten werden weil unsere Gesellschaft zu thema liebesleben eh schon zu verdorben ist.!

Natürlich aber vieles was in der Bibel steht ist aus genau dem Grund ja geschrieben worden. Die Bibel und viele Lehren daraus waren Dinge, die ein friedliches Miteinanderleben möglich machen sollen und genau das kannst du davon mitnehmen. Ob du nun an Gott, Jesus oder sonstwas aus der Bibel glaubst, oder es dir selbst einfach erschließt, bleibt ja dir überlassen. Nur vieles war halt nicht immer selbstverständlich in der Vergangenheit.

Wenn du in der Lage bist, dir die guten Dinge aus der Bibel rauszupicken und die schlechten abzulehnen, dann ist das doch schon der Beweis dafür, dass du sie eigentlich gar nicht brauchst und selbst ein natürliches Verständnis von Moral besitzt.

Zuerst hielt ich mich für einen Atheisten. Aber dann fingen andere Atheisten an, daraus eine Religionsrichtung zu machen, in dem z.B. in Wien auf Bussen eine „Werbung“ kleben solle wie „Es gibt keinen Gott etc..“ dadurch war ich bei Kollegin als bekennender Atheist schon in der Schußlinie. Seither bin ich Agnostiker.

Ich persönlich beschäftige mich ansich gern mit Religionen, aber nur weil die meisten davon zeigen, daß es dem Menschen nicht wirklich gut tut, an etwas radikal zu glauben (bzw auch radikal nicht zu glauben). Dabei ist es egal ob man Gott hernimmt, oder eine andere Ersatzreligion wie z.B. den Lieblingsverein. Ansonsten aber will ich eigentlich mit dem Ganzen drumrum nix zu tun haben. Also das rechtfertigen, wieso ich eigentlich an nix glaube.

Vorige Woche hatte ich das Buch „Heilige Scheiße“ gelesen. Das sollte man sich durchaus zu Gemüte führen, ich finde, das trifft es sehr gut.

Naja. Bei den Römer war das ja nicht so. Da starben Sklaven täglich, auch das mit der Sklaverei war ein Problem. Du sollst deinen nächsten ehren, schonmal gehört?

es ist nicht verboten, ich sagte ja, es stützt nur darauf, das heißt, baut darauf auf. Ein paar Sachen sind von den 10 Geboten, aber natürlich nicht alle.

Ich bin gläubig. In die Kirche gehe ich aber eher gelegentlich. Denke das es eine höhere Gewalt gibt die das Leben leitet.

Wenn ich mal ein Zitat aus einem Manga bringen darf:

„Was ich brauchte, war nicht das Eigennützige, beliebige Gesetz, das ich mir selbst errichtet hatte … sondern göttliches Gesetz, ohne Ego.“-Dr. Stein

Was ich damit versuche zu sagen ist, gäbe es keinen Gott, würden Menschen ihre eigenen Gesetzte machen mit dehnen sie ihr Persönlichen Meinungen vertreten, wir brauchen aber Gesetze ohne Ego. Göttliche Gesetze die uns Menschen leiten sollen ohne das Gier und Hass entstehen soll.

In keiner Religion steht geschrieben, dass sie die einzige und richtige ist, und das man andere bekriegen soll. Ohne Religion würden wir nicht besser dran sein als jetzt, vielleicht sogar auch schlechter.

Religion gibt den Menschen Kraft, das jemand für sie da ist, auf ihrer Seite wacht. Sie gibt ihnen Hoffnung und Zuversicht.

Menschen brauchen ein Gesetz ohne Ego an das sie sich halten können.

Klinge sicher wie ein Religions Fanatiker :smiley:

Wenn Menschen nicht gläubig sind finde ich das auch ok. Schlimm finde ich es dagegen wenn sie dann ihre Ansichten als die richtige und geistig-bessere ansehen. Jeder soll seinen Glauben auf seine Art und Weise ausleben.

Woher entstammt denn diese Vorstellung von zusammen leben ? Woher hat man das Verständnis was man unter einem gutem zusammen Leben versteht ?

Göttliches Gesetz ohne Ego.

Edit: Sorry für Doppel Post.

Edit2: Danke Tiago :wink:

Wie gesagt: Ich bin ja auch nicht gläubig im klassischen kirchlichen Sinne.

„Herauspicken“ klingt auch so negativ. Ich versuche mir einfach der Dinge anzunehmen von denen ich glaube, dass sie einen gewissen Kern darstellen, der mir im Alltag helfen kann. Natürlich sind das letzten Endes alles Dinge, die man sich mit logischem und sozialen Verstand auch erschließen kann, da will ich dir ja auch gar nicht wiedersprechen, aber darum gehts ja nicht. Ist doch ziemlich egal wie man auf diese Ideen kommt, finde ich. Nur weil ich eine Lehre zum Beispiel aus einem Gleichnis in der Bibel ziehe, ist dieses ja nicht automatisch schlecht/verwerflich/whatever, weil es in der Bibel steht.

Willst du jetzt ernsthaft behaupten, Religionen hätten das Konzept der Zivilisation erfunden? Menschen haben auch schon zusammengelebt, bevor die Bibel geschrieben wurde.

Auch bei den Römern gab es Gesetze, die das Zusammenleben regelten. Das ist ein Grundpfeiler jeder Zivilisation.

Moment, es gab aber auch vor der Bibel Religionen, insofern kannes schon sein, daß die ersten Verhaltendskodex nicht in Gesetze sondern in Religionstexten geschrieben wurde und je größer Gemeinschaften sind, desto straffere Regelungen brauchts, damits nicht im Chaos versinkt.